
 @x
                                                    
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   _ ASSIGN.....Laufwerknamen zuweisen     
   _ BACKUP.....Festplatte kopieren        
   _ BATCH......Batch-Verarbeitung         
   _ BREAK......Auf Ctrl-Break prfen      
   _ CHDIR......Katalog ndern             
   _ CHKDSK.....Disketten prfen           
   _ CLS........Bildschirm lschen         
   _ COMP.......Dateivergleich             
   _ CONFIG.....Konfiguration definieren   
   _ COPY.......Dateien kopieren           
   _ CTTY.......Konsole ndern             
   _ DATE.......Datum eingeben/ndern      
   _ DEL........Dateien lschen            
   _ DIR........Katalog prfen             
   _ DISKCOMP...Diskettenvergleich         
   _ DISKCOPY...Disketten kopieren         
   _ FDISK......Festplatte laden           
   _ FIND.......Text in Dateien suchen     
   _ FORMAT.....Platten initialisieren   
   _ MKDIR......Katalog erstellen        
   _ MODE.......Betriebsart festlegen    
   _ PATH.......Befehlspfad festlegen    
   _ PRINT......Textdatei prfen         
   _ PROMPT.....DOS Eingabeauff. ndern  
   _ RECOVER....Fehler beheben           
   _ RENAME.....Dateinamen ndern        
   _ RESTORE....Gegenteil von BACKUP     
   _ RMDIR......Katalog lschen          
   _ SORT.......Dateidaten sortieren     
   _ SYS........DOS bertragen           
   _ TIME.......Zeit festlegen/ndern    
   _ TREE.......Kataloge auflisten       
   _ TYPE.......Datei anzeigen           
   _ VER........DOS-Version anzeigen     
   _ VERIFY.....Schreiben a. Disk prfen 
   _ VOL........Datentrger anzeigen     
@!G
.foTGM NT/EL fi==========================================================Seite #
.PA
.hePC-DOS=================================================================ASSIGN
                                  ASSIGN
Ŀ
ZWECK  Mit dem ASSIGN-Befehl wird DOS angewiesen, ein anderes Disketten-
       laufwerk als das angegebene zu benutzen.

Ŀ
      
FORMAT ASSIGN [d1=d2[...]]
      
       d1 und d2 sind Laufwerksbezeichnungen. Normalerweise werden die
       Diskettenlaufwerke A:, B: und C: benutzt. Mit dem ASSIGN-Befehl
       kann zwischen den Laufwerken umgeschaltet werden.


 BEISPIEL-BEFEHL                      AUSWIRKUNG
                                     
C>ASSIGN A=C B=C                      Jede Bezugnahme auf Laufwerk A: und B:
                                      wird zu Laufwerk C: geleitet. Es ist so,
                                      als wren A: und B: nicht vorhanden!
                                     
C>ASSIGN                              Durch ASSIGN alleine werden wieder die
                                      ursprnglichen Standardlaufwerke benutzt.
                                     
.PA
.hePC-DOS=================================================================BACKUP
                                  BACKUP
Ŀ
ZWECK  BACKUP ist ein externer Befehl, mit dem Dateien von Festplatte
       auf Diskette kopiert werden. Zu BACKUP gehrt RESTORE.

Ŀ
       BACKUP [d1:][Pfadname][Dateiname[.erw]] [d2:][/S][/M][/A][/D:tt.mm.jj]
FORMAT
       [d1:][Pfadname][Dateiname[.erw]] gibt die Datei(en) an, die auf
       Diskette gesichert werden soll(en).
       d2: ist das Bestimmungslaufwerk mit der Diskette, auf die
       gesichert werden soll.
       /S weist BACKUP an, smtliche Unterkataloge und deren Dateien
       auf Disketten zu kopieren.
       /M schrnkt die Sicherung auf die Dateien ein, die seit der letzten
       Sicherung gendert wurden.
       /A hngt die Sicherheitskopien an eine Diskette an, die vorher fr
       eine Sicherung benutzt wurde.
       /D:tt.mm.jj beschrnkt die Sicherung auf Dateien, die an oder nach dem
       angegebenen Datum gendert wurden.

.PA
 BEISPIEL-BEFEHL                   AUSWIRKUNGEN
                                  
C>BACKUP C:\ A: /S                 Mit diesem Befehl werden smtliche Dateien
                                   und Unterkataloge von Festplatte C: kopiert.
                                   Fr das Sichern der Festplatte reicht eine
                                   Diskette nicht aus (wahrscheinlich werden
                                   Sie etwa 30 bentigen). DOS weist darauf
                                   hin, wann eine Diskette eingelegt werden
                                   mu. Die Disketten mssen formatiert und
                                   sollten leer sein, da BACKUP bestehende Da-
                                   teien lscht. Mit dem Schalter \S wird DOS
                                   angewiesen, smtliche Dateien in allen Un-
                                   terkatalogen zu kopieren.

C>BACKUP C:\ A: /S /M              Hier werden smtlichen Dateien in allen Ka-
                                   talogen (/S) in Laufwerk C: kopiert, die
                                   seit der letzten Sicherung gendert wurden
                                   (/M). Durch einen Indikator, der bei nde-
                                   rung einer Datei gesetzt und bei Sicherung
                                   der Datei freigegeben wird, wei BACKUP
                                   welche Dateien seit der letzten Sicherung
                                   gendert wurden.

C>BACKUP C:\PROGRAMS\*.BAS A:      Hier werden nur die Dateien in dem
                                   PROGRAMS-Katalog mit der Erweiterung
                                   .BAS nach Laufwerk A: gesichert.


C>BACKUP C:\SALES\ B: /A           Mit diesem Befehl werden alle Dateien
                                   in dem SALES-Katalog kopiert und dann
                                   zu den schon auf der Diskette in Lauf-
                                   werk B: stehenden Dateien hinzugefgt
                                   (/A). Ohne Schalter /A knnen keine
                                   Dateien zu einer Diskette hinzugefgt
                                   werden.

C>BACKUP C:\ A: /S /D:1.1.84       Dadurch werden smtliche Dateien in
                                   allen Katalogen (/S), die am oder nach
                                   dem 1. Januar 1984 in Laufwerk C: ge-
                                   schrieben wurden, nach Laufwerk A: ko-
                                   piert. Mit Schalter /D werden nur die
                                   Dateien ausgewhlt, die am oder nach
                                   dem angebebenen Datum erstellt bzw.
                                   gendert wurden.

.PA
.hePC-DOS==================================================================BATCH
                                   BATCH

    BATCH ist kein Befehl, sondern ein Begriff. Sie knnen BATCH-Dateien
    selbst erstellen.

    BATCH-Dateien enthalten DOS-Befehle. Eine BATCH-Datei soll Ihnen dabei
    helfen, DOS-Befehle auszufhren, ohne sie jedesmal eingeben zu mssen.
    Hier einige Tips zur Benutzung von BATCH-Dateien:

  Ŀ
   1. BATCH-Dateien mssen mit der Erweiterung .BAT enden.                
                                                                          
   2. Zur Ausfhrung einer BATCH-Datei einfach den Dateinamen eingeben.   
                                                                          
   3. Ist in demselben Katalog, in dem die DOS-Datei COMMAND.COM          
      steht, eine AUTOEXEC.BAT Datei vorhanden, so werden die Befehle     
      in AUTOEXEC.BAT beim Starten von DOS ausgefhrt.                    
                                                                          
   4. Eine BATCH-Datei kann austauschbare Parameter (%0 bis %9) ent-      
      halten, die bei Ausfhrung der BATCH-Datei ausgefllt werden.       
                                                                          
   5. Geben Sie der BATCH-Datei den Namen eines externen DOS-Befehls, so  
      wird der DOS-Befehl anstelle der BATCH-Datei ausgefhrt, wenn beide 
      in demselben Katalog stehen.                                        
                                                                          
   6. Zur Beendigung einer BATCH-Datei bettigen Sie Ctrl-Break. Danach   
      wird die Frage "Bearbeitung der Befehlsdatei abbrechen (J/N)?"      
      angezeigt.                                                          
                                                                          
   7. Sie knnen die Diskette mit der BATCH-Datei whrend der Ausfhrung  
      herausnehmen. DOS fordert Sie auf, die Diskette wieder einzulegen,  
      wenn der nchste Befehl in der BATCH-Datei ausgefhrt werden soll.  
  
.PA

    Eine BATCH-Datei wird mit dem Zeileneditor EDLIN oder dem COPY-Be-
    fehl erstellt. Sie enthlt die Dateinamenerweiterung .BAT. Zur Aus-
    fhrung der Befehle in der BATCH-Datei einfach den Dateinamen (ohne
    .BAT-Erweiterung) gefolgt von beliebigen Parametern, eingeben.

    Sieben besondere BATCH-Befehle werden in BATCH-Dateien ausgefhrt.
    Alle BATCH-Befehle sind intern.

    ECHO       FOR       GOTO       IF       PAUSE       REM       SHIFT

    Der ECHO-Befehl aktiviert oder deaktiviert die Anzeige von DOS-Befehlen,
    die in einer BATCH-Datei ausgefhrt werden. Format:

    ECHO ON  oder  ECHO OFF  oder   ECHO Meldung

    ECHO Meldung zeigt die Meldung auf dem Bildschirm an, selbst wenn das
    Echoverfahren ausgeschaltet ist.

    FOR ermglicht die wiederholte Ausfhrung von DOS-Befehlen. Format:

    FOR %%Variable IN (set) DO Befehl

    Die %Variable wird sequentiell auf jedes Glied von "set" gesetzt.
    Danach wird der "Befehl" ausgewertet und ausgefhrt.

    Durch den GOTO-Befehl wird die Zeile hinter einer bestimmten
    Marke als nchstes ausgefhrt. Format:

    GOTO Marke

    Vor einer Marke mu in der BATCH-Datei ein Doppelpunkt (:) stehen.

    Mit dem IF-Befehl knnen Sie Befehlszeilen je nach bestimmten Be-
    dingungen ausfhren. Format:

    IF [NOT] Bedingung Befehl

    Die "Bedingung" kann == fr gleich, EXIST oder ERRORLEVEL sein.

    Durch den PAUSE-Befehl wird die Befehlsausfhrung gestoppt und die
    Meldung Strike a key when ready... angezeigt. Mit PAUSE knnen auch
    eigene Bemerkungen angezeigt werden. Format:

    PAUSE [Bemerkung]

    Mit dem REM-Befehl werden Bemerkungen aus einer BATCH-Datei auf
    dem Bildschirm angezeigt. Format:

    REM [Bemerkung]

    Bemerkungen knnen aus Zeichenfolgen mit bis zu 123 Zeichen bestehen.

    Mit dem SHIFT-Befehl werden die Werte der austauschbaren Parameter
    in den nchsten Parameter geschoben. Ist %0=A, %1=B und %2=C, so
    ist nach SHIFT %0=B und %1=C. %2 ist nun gleich Null und kann erneut
    benutzt werden. Format:

    SHIFT

.PA
.hePC-DOS==================================================================BREAK
                                   BREAK
Ŀ
ZWECK  BREAK ist ein interner Befehl, mit dem DOS prft, ob Sie Crtl-Break
       bettigt haben, whrend ein Programm eine DOS-Funktion benutzt.
      
       Was bedeutet dies? Mit BREAK knnen Sie bestimmen, ob Sie ein
       Programm whrend der Ausfhrung beenden mchten oder nicht.

Ŀ
       BREAK
FORMAT BREAK ON
       BREAK OFF
      
       Mit BREAK ON kann ein Programm unterbrochen werden.
      
       Mit BREAK OFF kann ein Programm nur unterbrochen werden, wenn es
       eine Ein- oder Ausgabe ber Bildschirm, Tastatur, Drucker oder
       Datenbertragungs-Anschluss vornimmt.
      
       Wird nur BREAK ohne Parameter angegeben, so wird der aktuelle
       BREAK-Status (ON oder OFF) angezeigt.

.PA
.hePC-DOS==================================================================CHDIR
                                   CHDIR
Ŀ
ZWECK  CHDIR ist ein interner Befehl, der den gegenwrtigen Katalog ndert
       oder anzeigt.
       Was bedeutet gegenwrtiger Katalog? Jede ohne Pfad angegebene Datei
       mu in dem gegenwrtigen Katalog stehen, damit auf sie zugegriffen
       werden kann. DOS sucht in dem Standardkatalog nach einer Datei.

Ŀ
       CHDIR [[d:]Pfadname]
FORMAT oder
       CD [[d:]Pfadname]
      
       Fr jedes Diskettenlaufwerk in dem System kann ein gegenwrtiger Kata-
       log vorhanden sein. DOS erinnert sich an den gegenwrtigen Katalog.
       Geben Sie keinen Katalogpfad an, so wird bei Bezugnahme auf ein Lauf-
       werk stets auf den gegenwrtigen Katalog zugegriffen.
      
       Wird nur CD alleine eingegeben, so wird der gegenwrtige Katalog ange-
       zeigt. Kataloge knnen ber verschiedene Ebenen verschachtelt sein.
       Als nchstes einige Beispiele.


                                    C:                  STAMMKATALOG
                                
                               /        \
                              /          \
                             /            \
                            /              \
                        PROGRAMM  VERKAUF  LHNE        UNTERKATALOG
                                  
                                 /     \
                                /       \
                            INVENTUR   AUFTRGE


   In der obigen Diskettenstruktur haben wir die Unterkataloge PROGRAMM,
   VERKAUF, LHNE, INVENTUR, und AUFTRGE. Um den gegenwrtigen Katalog von
   dem Stammkatalog C: auf den PROGRAMM-Katalog zu ndern, geben Sie:

C>CD PROGRAMM

   ein. Nun ist PROGRAMM der Standardkatalog.


                          Der gegenwrtige Katalog ist PROGRAMM.
C>CD C:\VERKAUF\INVENTUR  Mit diesem Befehl wird er in INVENTUR
                          gendert.

C>CD C:\VERKAUF\AUFTRGE  Nach Ausfhrung dieses Befehls ist der
                          gegenwrtige Katalog AUFTRGE.
                         
                          Hier wird ein krzerer Weg zur nderung des Standard-
C>CD ..\INVEN             kataloges von AUFTRGE in INVENTUR dargestellt.
                          Mit .. wird DOS angewiesen, in der Katalogstruktur
                          eine Ebene weiter nach oben zu gehen.

C>CD \                    Mit diesem Befehl wird der Stammkatalog wieder zum
                          gegenwrtigen Katalog. Der Stammkatalog ist gleich
                          dem Laufwerknamen, in diesem Fall C:.
.PA
.hePC-DOS=================================================================CHKDSK
                                  CHKDSK
Ŀ
ZWECK  Der externe Befehl CHKDSK prft Ihre Platte/Diskette und zeigt einen
       Bericht ber Diskette und Speicherstatus an. CHKDSK kann fehlerhafte
       Dateien korrigieren, so da noch zu benutzende Daten rckbertragen
       werden knnen.

Ŀ
      
FORMAT CHKDSK [d:][Dateiname.erw][/F][/V]
      
       [d:][Dateiname.erw] ist ein wahlweiser Dateiname (Katalogpfad nicht zu-
       lssig). Wird ein Dateiname angegeben , so zeigt CHKDSK die Anzahl
       nicht-fortlaufender Bereiche an, die von d. Datei(en) belegt werden.
       MS-DOS braucht lnger, um fragmentierte oder nicht-fortlaufende
       Dateien zu lesen.
      
       Bei /F korrigiert CHKDSK automatisch in der Dateizuordnungstabelle ge-
       fundene Fehler. Bei /F knnen verlorene Daten in Dateien wiederherge-
       stellt werden.
      
       /V zeigt nhere Informationen ber den Status von CHKDSK und die
       angetroffenen Diskettenfehler an.

.PA
 BEISPIEL-BEFEHL                            AUSWIRKUNGEN
                                           
C>CHKDSK                                   
Kennsatz NDISK angelegt 15.Feb. 1984 11:15 
                                            CHKDSK hat Fehler auf der Diskette
Fehler gefunden, F-Parameter nicht angegeb. gefunden und gefragt, ob sie in Da-
Korrekturen werden nicht auf Disket./Platte teien namens FILEnnnn.CHK umgesetzt
geschrieben.                                werden sollen, wobei nnnn eine Zahl
56 verlorene Blcke in 6 Ketten gefunden.   ist die mit 000 beginnt. Ich habe
Sollen verlorene Verkettungen in Dateien    N(ein) geantwortet.
umgewandelt werden (J/N)? N                
   229376 Bytes Disketten/Plattenspeicher
          knnen verfgbar gemacht werden. 
 10592256 Bytes Gesamt-Disketten/Plattensp. Unsichtbare Dateien sind normaler-
    28672 Bytes in 3 unsichtbaren Dateien   weise besondere Dateien, die DOS
    36864 Bytes in 9 Katalogen              bentigt. Sie sind unsichtbar,
  1875968 Bytes in 99 Benutzer-Dateien      damit sie nicht versehentlich ge-
  8650752 Bytes auf Diskette/Platte frei    lscht werden. Ein Byte kann genau
                                            ein Zeichen aufnehmen.
   131072 Bytes Arbeitsspeicher            
   106272 Bytes frei                       
                                           
C>                                         

 BEISPIEL-BEFEHL                            AUSWIRKUNGEN
                                           
C>CHKDSK/F                                  CHKDSK kann die Fehler mit dem
Kennsatz NDISK angelegt 15.Feb. 1984 11:15  Parameter /F beheben, siehe
                                            Beispiel.
56 verlorene Blcke in 6 Ketten gefunden   
Sollen verlorene Verketttungen in Dateien   /V kann ebenfalls mit CHKDSK be-
umgewandelt werden (J/N)? N                 nutzt werden. Er liefert weitere
  229376 Bytes wieder verfgbar gemacht     Informationen ber den Status der
10592256 Bytes Gesamt-Disketten/Plattensp.  Prfung und eventuelle Fehler.
   28672 Bytes in 3 unsichtbaren Dateien   
   36864 Bytes in 9 Katalogen               Wird mit CHKDSK eine Dateispezifi-
 1875968 Bytes in 108 Benutzer-Dateien      kation angegben, wird die Datei
 8650752 Bytes auf Diskette/Platte frei     auf Fragmentierung berprft.
                                            Fragmentierte Dateien sind in
  131072 Bytes Arbeitsspeicher              nicht-fortlaufenden Bereichen ber
  106272 Bytes frei                         die Platte/Diskette verteilt. Eine
                                            fragmentierte Datei kann korrigiert
                                            werden, indem mit dem COPY-Befehl
                                            eine neue Kopie der Datei angefer-
                                            tigt wird.
                                           
.PA
.hePC-DOS====================================================================CLS
                                   CLS
Ŀ
ZWECK  Der interne Befehl CLS lscht den Bildschirm, zeigt die DOS-Eingabe-
       aufforderung und den Cursor am Bildschirmanfang an.

Ŀ
       CLS
FORMAT
       Hier wollen wir diesen praktischen Befehl einmal simulieren.

                         Ŀ
                          Ŀ ڿ ڿ 
                          Auf diesem Bild-     
                          schirm wird eine     
                          Menge Unsinn ange-   
                          zeigt. &!! @@@ =   
                          A>                   
                           oo O  
                                                     
                         

   * Versuchen Sie es - geben Sie CLS ein und bettigen Sie die Eingabetaste.
.PA
.hePC-DOS===================================================================COMP
                                   COMP
Ŀ
ZWECK  Der COMP-Befehl vergleicht zwei Dateigruppen. COMP wird hauptschlich
       nach COPY benutzt, um zu prfen, ob beide Dateien identisch sind.


Ŀ
      
FORMAT COMP [d1:][Pfadname1][Dateiname1[.erw][d2:][Pfadname2][Dateiname2[.erw]
      
       [d1:][Pfadname1][Dateiname1[.erw]] ist der Name der Primrdatei.
       Mehrere Dateien knnen mit den Dateigruppensymbolen * und ? verglichen
       werden.
      
       [d2:][Pfadname2][Dateiname2.[erw]] ist der Name der Sekundrdatei.
       Wird dieser Dateiname nicht eingegeben, werden nur Dateien mit
       dem Namen der Primrdatei verglichen.
      
       Als erstes vergleicht COMP die Gre der beiden Dateien. Ist die
       Gre unterschiedlich, so wird der Vergleich beendet. COMP zeigt
       maximal zehn Unterschiede an.

.PA
 BEISPIEL-BEFEHL                         AUSWIRKUNGEN
                                        
C>COMP TESTDATA.TXT SAFEDATA.BAK         Vergleicht den Inhalt der Datei
                                         TESTDATA.TXT mit SAFEDATA.BAK.
Dateienvergleich OK                     
                                         Wie Sie sehen, sind die Dateien
Weitere Dateien vergleichen (J/N)?J      identisch. COMP fragt nach einer
                                         weiteren Dateigruppe, wenn der
Primrdateispezifikation eingeben        Vergleich beendet ist.
GOODFILE.TXT                            
                                         Sie brauchen keinen zweiten Namen fr
Sekundrdateispezifikation eingeben      den Vergleich anzugeben nur eine Lauf-
BADFILE.TXT                              werks-ID oder einen Katalogpfad.
                                         Wenn Sie keinen Namen angeben sucht
Dateienvergleich OK                      DOS nach einer Datei mit dem Namen der
                                         Primrdatei.
Weitere Dateien vergleichen (J/N)?N     
                                        
                                        
C>COMP C:\PROGRAMS\TUTOR.BAS A:TUTOR.BAK Hier wird die Datei TUTOR.BAS in dem
                                         Katalog PROGRAMS in Laufwerk C: mit
Vergleichsfehler am Relativzeiger B10    TUTOR.BAK in dem gegenwrtigen Katalog
                                         in Laufwerk A: verglichen.
Datei 1 = 4D                            
Datei 2 = 32                            
                                         Wie Sie sehen, stimmen die Dateien
Vergleichsfehler am Relativzeiger B15    nicht berein. COMP zeigt den entspre-
                                         chenden Offset in der Datei an.
Datei 1 = 6E                             Auerdem werden die Werte angezeigt.
Datei 2 = 40                             Die Zahlen werden nicht in Dezimalform
                                         oder Basis 10 angegeben, sondern in
Weitere Dateien vergleichen (J/N)?N      Hexadezimalform, d.h. Basis 16.
                                        
C>                                      
                                        
C>COMP A:*.BAS B:*.BAK                   Dieser COMP vergleicht jede Datei mit
                                         der Erweiterung .BAS in dem gegenwr-
A:MFILE    BAS     B:MFILE    BAK        tigen Katalog in Laufwerk A: mit jeder
                                         Datei mit der Erweiterung .BAK im ge-
Dateienvergleich OK                      genwrtigen Katalog in Laufwerk B:.
                                         Jeder Dateiname wird verglichen d.h.
A:GOODFILE  BAS   B:GOODFILE  BAK        MFILE.BAS mit MFILE.BAK usw.
                                        
Dateien sind verschieden gro           
                                         Sobald die Gren nicht bereinstim-
Weitere Dateien vergleichen (J/N)?N      men, wie bei GOODFILE.BAS und
                                         GOODFILE.BAK, stoppt COMP mit dem Ver-
                                         gleich der Dateien. Soll COMP fortge-
C>                                       setzt werden, so mu mit Y geantwortet
                                         werden.
                                        
                                         Mit dem DISKCOMP-Befehl knnen zwei
                                         ganze Disketten verglichen werden.
                                        
.PA
.hePC-DOS=================================================================CONFIG
                                  CONFIG
Ŀ
ZWECK  CONFIG.SYS ist eine wahlweise Konfigurationsdatei in demselben Katalog
       wie DOS. Beim Starten sucht DOS den Katalog nach einer Datei namens
       CONFIG.SYS ab.

Ŀ
       Zur nderung von CONFIG.SYS benutzen Sie einfach den EDLIN-Zeileneditor
FORMAT und ndern die Werte entsprechend. Die neuen Werte werden beim nchsten
       Starten von DOS wirksam.
      
      
       In CONFIG.SYS knnen folgende Befehle stehen.
      
       BREAK=[ON][OFF]
       BUFFERS=xx
       DEVICE=[d:][Pfad]Dateiname
       FILES=xx
       SHELL=[d:][Pfad]Dateiname
      
      


                        1. BREAK=[ON][OFF]

                        2. BUFFERS=xx

                        3. DEVICE=[d:][Pfad]Dateiname

                        4. FILES=xx

                        5. SHELL=[d:][Pfad]Dateiname

                        6. Weitere HILFETEXTE

Ŀ
                                                                              
  Bei BREAK ON prft DOS auf Bettigung von Ctrl-Break, wenn eine Funktion    
  fr ein Programm ausgefhrt wird. Dadurch knnen Programme hufiger ab-     
  gebrochen werden, als wenn die BREAK-Bedingung ausgeschaltet ist.           
                                                                              
  Bei BREAK OFF prft DOS nur dann auf Bettigung von Ctrl-Break, wenn DOS    
  eine Funktion mit einer Standardeingabe, -ausgabe oder Druckeinheit aus-    
  fhrt. Dadurch wird begrenzt, die oft Ctrl-Break das ausgefhrte Programm   
  abbrechen kann.                                                             

Ŀ
                                                                              
 Mit BUFFERS=xx wird die Anzahl von Plattenpuffern festgelegt, die DOS beim   
 Starten im Speicher zuweist (xx liegt zwischen 1 und 99). Legen Sie keinen   
 Wert fest, so weist DOS 2 Puffer zu. Ein Puffer ist ein Speicherblock, mit   
 dem Daten zu/von Disketten bertragen werden. Anwenderprogramme nehmen um-   
 fangreiche Lese-Schreiboperationen vor, so da Sie die Anzahl von Puffern    
 dementsprechend erhhen knnen. Ein Datenbankprogramm wird z.B. effizienter  
 ausgefhrt, wenn zwischen 10 und 20 Puffern zugewiesen sind. Bei einer Fest- 
 platte sollten mindestens drei Puffer vorhanden sein.                        

.PA
Ŀ
                                                                              
 Mit DEVICE=[d][Pfad]Dateiname knnen Sie eine Einheitentreiber-Datei ange-   
 ben. Beim Starten ldt DOS den in der CONFIG.SYS-Datei angegebenen Einhei-   
 tentreiber und nicht den Standardtreiber, sofern vorhanden.                  
                                                                              
 Bei einem nicht standardmigen Drucker oder einer Festplatte mssen Sie     
 unter Umstnden einen Einheitentreiber installieren.                         
                                                                              
                                                                              

Ŀ
 Mit FILES=xx wird die Hchstzahl von Dateien festgelegt, die bei einem An-   
 wendungsprogramm gleichzeitig erffnet sein knnen (xx liegt zwischen 1      
 und 99). Der Standardwert betrgt acht Dateien.                              
                                                                              
 Erffnet ein Programm eine Datei, so kann es auf sie zugreifen. Darf nur     
 eine Datei gleichzeitig geffnet sein, mu das Programm eine Datei ab-       
 schlieen u. eine andere erffnen, wenn auf verschiedene Dateien zugegriffen 
 werden mu. Dies braucht Zeit, so da mehrere Dateien gleichzeitig erffnet  
 sein sollten. Der Standardwert von acht ist normalerweise ausreichend.       

Ŀ
                                                                              
 Mit SHELL=[d:][Pfad]Dateiname knnen Sie neben COMMAND.COM einen anderen     
 Befehlsprozessor angeben.                                                    
                                                                              
 Systemprogrammierer, die ihren eigenen Befehlsprozessor entwickeln, knnen   
 hiermit COMMAND.COM durch das eigene Programm ersetzen.                      
                                                                              
 Nur erfahrene Programmierer sollten ihren eigenen Befehlsprozessor           
 schreiben.                                                                   


                                  RAM-DISKETTE (VDISK)
Ŀ
ZWECK  Mit CONFIG.SYS kann eine wahlweise RAM-DISKETTE angegeben werden. Eine
       RAM-DISKETTE ist ein fr die Datenspeicherung reservierter Speicherbe-
       reich. Sie knnen Dateien auf einer RAM-DISKETTE speichern und rck-
       bertragen. Dies ist wesentlich schneller. Bevor Sie jedoch den Compu-
       ter ausschalten, mssen Sie die zu bewahrenden Dateien auf einer
       richtigen Diskette sichern.

Ŀ
       Eine RAM-DISKETTE wird mit dem Zeileneditor EDLIN erstellt. Zu
FORMAT CONFIG.SYS wird eine Zeile wie die folgende hinzugefgt:
       DEVICE=RAMDISK.SYS [/<Seiten>][/<Sektoren>][/Snnn][Dnnn]
      
       Fr <Seiten> wird 1 oder 2 angegeben, je nachdem, ob die RAM-DISKETTE
       ein- oder doppelseitig sein soll.
      
       Fr <Sektoren> wird 8 oder 9 angegeben, d.h. Sektoren pro Spur.
      
       Mit Snnn wird der zuzuweisende Speicherplatz festgelegt (nnn=KB).
      
       Mit Dnnn wird die Anzahl der Katalogeintrge auf der RAM-DISKETTE
       festgelegt (nnn liegt zwischen 1 und 752).

.PA
                                  RAM-DISKETTE

Eine RAM-DISKETTE wird mit dem Zeileneditor EDLIN erstellt. Zu der CONFIG.SYS
Datei wird eine der folgenden Zeilen hinzugefgt.

 CONFIG.SYS BEISPIEL-ZEILE  AUSWIRKUNGEN
                           
DEVICE=RAMDISK.SYS /2/9     Erstellt 360KB RAM-DISKETTE mit 112 Katalogeintr.
                           
DEVICE=RAMDISK.SYS /2/8     Erstellt 320KB RAM-DISKETTE mit 112 Katalogeintr.
                           
DEVICE=RAMDISK.SYS /1/9     Erstellt 180KB RAM-DISKETTE mit  64 Katalogeintr.
                           
DEVICE=RAMDISK.SYS /1/8     Erstellt 160KB RAM-DISKETTE mit  64 Katalogeintr.

Fr die obigen RAM-Werte mu die Gesamtspeicherkapazitt 64KB grer sein als
die RAM-DISKETTE plus den Speicheranforderungen fr DOS (ca. 32KB). Vorsicht bei
der RAM-DISKETTE! Bei einem Stromausfall sind die Dateien auf der RAM-DISKETTE
verloren.

DEVICE=RAMDISK.SYS /       Hier wird eine RAM-DISKETTE mit der max. Gre fest-
                           gelegt, d.h. Gesamtspeicherplatz - DOS und 64 KB.

                                 FUNKTIONSTASTEN
Ŀ
ZWECK  Mit einer Kombination von CONFIG.SYS und dem PROMPT knnen Sie die
       Bildschirmanzeige bei Bettigung einer Funktionstaste festlegen.
      


Ŀ
       Damit PROMPT zur Programmierung der Funktionstasten benutzt werden
FORMAT kann, benutzen Sie den Zeileneditor EDLIN und fgen folgende Zeile
       in die CONFIG.SYS-Datei ein:
      
       DEVICE=ANSI.SYS
      
       Beim Neustart von DOS knnen die bei Bettigung einer bestimmten
       Funktionstaste angezeigten Zeichen mit PROMPT gendert werden.
      

.PA
.hePC-DOS===================================================================COPY
                                   COPY

Ŀ
ZWECK  Mit dem internen  COPY-Befehl werden Dateien kopiert und Daten an
       bzw. von Eingabe/Ausgabe-Einheiten gesendet.


Ŀ
       COPY [d1:][Pfadname1][Dateiname1[.erw]][/A][/B]
FORMAT                      [d2][Pfadname2][Dateiname2[.erw]][/A][/B][/V]
      
       [d1:][Pfadname1][Dateiname1[.erw]] Quelldatei (Eingabedatei)
      
       [d2:][Pfadname2][Dateiname2[.erw]] Zieldatei  (Ausgabedatei)
      
       Durch /A wird die Datei als ASCII-(Text-) Datei behandelt.
       Die Dateiendemarke bestimmt das Ende der Datei.
       Bei /B wird die Datei als Binrdatei behandelt. Das Dateiende wird
       anhand der in dem Katalog angegebenen Dateigre festgelegt.
       /V prft, ob die in die Bestimmungsdatei geschriebenen Daten
       richtig aufgezeichnet wurden.



Eine koplexere Form von COPY kann fr das Verketten verschiedener
Dateien oder Einheiten benutzt werden.


     COPY [d1:][Pfadname1]Dateiname1[.erw]][/A][/B]
                  [+[d2:][Pfadname2][Dateiname2[.erw]][/A][/B]...]
                              [d3:][Pfadname3][Dateiname3[.erw]][/A][/B][/V]

        Die Parameter sind dieselben wie bei den Standardformen von
        COPY. Allerdings wird das + hinzugefgt, mit dem mehrere
        Quelldateien oder Einheiten verkettet werden knnen.


        Werden die Parameter /A und /B direkt hinter COPY und nicht
        hinter der Spezifikation der Quell- oder Zieldatei angeben,
        so wird davon ausgegangen, da die Quell- und Zieldateien
        ASCII-(/A) oder Binr-(/B) Dateien sind.

           COPY ist einfacher als es aussieht! Hier einige Beispiele.
.PA
 BEISPIEL-BEFEHL                           AUSWIRKUNGEN
                                          
                                           Hier wird die Datei TUTOR.EXE aus
A>COPY TUTOR.EXE C:\PROGRAMS\              dem gegenwrtigen Katalog in Lauf-
                                           werk A: in den PROGRAMS-Katalog in
1   Datei(en) kopiert                      Laufwerk C: kopiert.
                                           Steht TUTOR.EXE schon in PROGRAMS,
                                           so wird sie berschrieben.

A>COPY *.* B:                              Mit diesem COPY werden alle Dateien
TUTOR.BAS                                  in Laufwerk A: in den gegenwrtigen
NEWPROG.BAS                                Katalog der Diskette in Laufwerk B:
BIGFILE.TXT                                kopiert.
3   Datei(en) kopiert                     

                                           Hier wird eine Datei in demselben
A>COPY NEWPROG.BAS NEWPROG.BAK             Katalog wie das Original kopiert.
                                           Fr die neue Datei mu ein anderer
1   Datei(en) kopiert                      Name angegeben werden, hier
                                           NEWPROG.BAK, so wird ersichtlich,
                                           da es sich um eine Sicherheitskopie
                                           von NEWPROG.BAS handelt.
                                          

                                           Mit diesem COPY wird die Datei
A>COPY B:SOMEDATA.TXT                      SOMEDATA.TXT in den gegenwrtigen
                                           Katalog der Diskette in Laufwerk A:
1   Datei(en) kopiert                      kopiert. Es wurde keine Bestimmung
                                           angegeben, so da von dem gegenwr-
                                           tigen Katalog in dem Standardlauf-
                                           werk ausgegangen wird.
                                           Mit der Eingabeaufforderung A> wird
                                           das Standardlaufwerk A: angegeben.

A>COPY FILE1.TXT+FILE2.TXT FILE3.TXT       COPY kann eine Datei an viele andere
                                           Dateien anhngen und eine neue Datei
1   Datei(en) kopiert                      erstellen (oder eine alte ber-
                                           schreiben). Dieser Befehl zeigt, wie
                                           FILE1.TXT und FILE2.TXT in einer
                                           neuen Datei FILE3.TXT kombiniert
                                           werden.

                                           Wird eine wichtige Datei kopiert so
A>COPY VALUABLE.DAT SAFECOPY.BAK/V         sollten Sie /V benutzen. Bei /V
                                           prft DOS, ob die Datei richtig ko-
1   Datei(en) kopiert                      piert wurde, allerdings wird dadurch
                                           die Ausfhrungszeit fr COPY wesent-
                                           lich lnger.

A>COPY TUTOR.EXE/B+DATA.TXT/A ODD.MIX/B    Mit diesem COPY wird eine Binrdatei
                                           mit einer ASCII-Textdatei verkettet
1   Datei(en) kopiert                      und eine Binrdatei erstellt (bzw.
                                           berschrieben). Durch den /B-Schal-
                                           ter werden ^Z (Dateiende-) Zeichen
                                           in der Datei ignoriert. Durch /A
                                           wird nach ^Z gesucht, um das Datei-
                                           ende zu markieren. BINR- und ASCII-
                                           Dateien werden nur selten verknpft.
                                          
.PA
.hePC-DOS===================================================================CTTY
                                    CTTY
Ŀ
ZWECK  Mit dem internen CTTY-Befehl knnen Sie die Einheit ndern, von der
       Befehle ausgegeben werden. Normalerweise werden Befehle ber die
       Tastatur eingegeben. Sie wird mit CON (fr Konsole) bezeichnet. Die
       Eingabeeinheit kann auf eine andere Konsole oder eine zustzliche
       Eingabeeinheit gendert werden.

Ŀ
FORMAT CTTY Einheitenname
      
       Einheitenname  kann AUX, CON, COM1 oder COM2 sein.


 BEISPIEL-BEFEHL                    AUSWIRKUNGEN
                                   
C>CTTY AUX                          ndert die Eingabe/Ausgabe-Einheit von der
                                    aktuellen Einheit zu der AUX-Einheit.
                                   
                                   
C>CTTY CON                          ndert die Eingabe/Ausgabe-Einheit wieder
                                    von der AUX-Einheit auf die Konsole zurck.

.PA
.hePC-DOS===================================================================DATE
                                    DATE
Ŀ
ZWECK  DATE ist ein interner Befehl, mit dem das von DOS benutzte gegen-
       wrtige Datum angezeigt und gegebenenfalls gendert werden kann.

Ŀ
      
FORMAT DATE [tt-mm-jj]
      


 BEISPIEL-BEFEHL                      AUSWIRKUNGEN
                                     
C>DATE                                Wird DATE alleine eingegeben, so wird das
Datum ist Mo 24.09.1984               gegenwrtige Datum angezeigt. Sie knnen
Neues Datum eingeben (tt.mm.jj):      es ndern. Durch Bettigen der Eingabe-
                                      Taste bleibt das Datum unverndert.
C>DATE 01-01-84                      
                                      Das Datum kann auf die angegebene Weise
C>DATE 1/1/84                         auf den 1.Januar 1984 gendert werden.
                                     
.PA
.hePC-DOS====================================================================DEL
                                    DEL
Ŀ
ZWECK  Der interne Befehl DEL oder ERASE lscht Dateien von der Platte oder
       Diskette.

Ŀ
       DEL [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]]
FORMAT oder
       ERASE [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]]


 BEISPIEL-BEFEHL                   AUSWIRKUNGEN
                                  
C>DEL C:\PROGRAMS\TUTOR.EXE        Lscht die TUTOR.EXE Datei aus dem
                                   PROGRAMS-Katalog in Laufwerk C:
                                  
C>DEL *.TXT                        Lscht alle Dateien mit der Erweiterung .TXT
                                   von dem gegenwrtigen Katalog.
                                  
C>DEL *.*                          Lscht alle Dateien in dem gegenwrtigen
Bitte besttigen (J/N)? N          Katalog. Vorsicht! Hiermit knnte Ihre ganze
                                   Diskette gelscht werden.

.PA
.hePC-DOS====================================================================DIR
                                     DIR
Ŀ
ZWECK  Der interne Befehl DIR listet die Katalogeintrge der angegebenen oder
       smtlicher Dateien in einem Katalog auf. DIR gibt Namen, Erstelldatum,
       Gre der Datei in Bytes und den noch auf der Diskette vorhandenen
       freien Platz an.

Ŀ
      
FORMAT DIR [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]][/P][/W]
      
       [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]] ist die Dateispezifikation der aufzu-
       listenden Dateien. Mit * und ? kann eine Dateigruppe ausgewhlt werden.
       Werden kein Laufwerk, Pfad oder Dateiname angegeben, werden alle Datei-
       en in dem gegenwrtigen Katalog des Standardlaufwerks aufgelistet.
      
       /P unterbricht die Anzeige, wenn der Bildschirm voll ist. Bettigen Sie
       eine beliebige Taste, wird die Auflistung fortgesetzt.
      
       /W ermglicht eine breite Anzeige mit fnf Dateinamen auf einer Zeile.
       Nur die Datei- und Katalognamen werden angezeigt.
      

.PA

 BEISPIEL-BEFEHL                           AUSWIRKUNGEN
                                          
C>DIR A:                                   Dieser Befehl listet alle Dateien
                                           in dem gegenwrtigen Katalog von
Diskette/Platte in Laufwerk A: hat keinen  Laufwerk A: auf. Folgende Informa-
Kennsatz                                   tionen werden angezeigt:
Katalog von A:\                           
VERSION NUM    48000  01.04.84   17.18     DATEINAME ERWEITERUNG GRSSE
HELP    EXE     3968  30.12.83   15.01     DATUM ZEIT
ENDF    BAK      128   3.01.84   13.34    
ENDF             128  17.02.84    9.13    
NCRSCRN        10240   7.02.84   13.17     Werden bei DIR mehr Informationen
NCRDIR           896   7.02.84   13.17     angezeigt, als Sie lesen knnen,
PAGES              0   5.01.84   11.38     hngen Sie /P an den Befehl an.
                                           Dadurch wird pausiert, wenn der
      7 Datei(en)   296960 Bytes frei      Bildschirm voll ist.
                                          
                                           Die Anzeige kann auch mit Ctrl-Num
                                           Lock unterbrochen werden.

C>DIR C:\PROGRAMS\*.BAS                    Mit diesem DIR werden alle Dateien
                                           in dem PROGRAMS-Katalog angezeigt,
Platte in Laufwerk C: ist CSSDISK          die mit .BAS enden.
Katalog von C:\                           
                                           Mit dem Schalter /W werden die
TUTOR   BAS    48000  13.12.83   15.21     Dateinamen und Erweiterungen ber
PAL     BAS   121228   4.02.84    8.32     das Seitenende hinaus aufgelistet,
                                           Dateigre, Datum oder Zeit werden
      2 Datei(en)   328480 Bytes frei      nicht angezeigt.
                                          
C>DIR A:/W                                
                                          
Diskette in Laufwerk A: hat keinen Kennsatz
Katalog von A:\

 ENDF           ENDF     BAK     HELP     EXE     NCRDIR   TXT     NCRHELP
 PAGES          TUTOR    EXE

      7 Datei(en)    296960 Bytes frei

                                          
C>DIR C:\PROGRAMS\                         Mit diesem Befehl werden alle Da-
                                           teien in dem PROGRAMS-Katalog in
Platte in Laufwerk C: ist CSSDISK          Laufwerk C: aufgelistet.
Katalog von C:\PROGRAMS                   
                                          
.            <KAT>     1.01.82   8.23      Die Punkte bedeuten, da der
..           <KAT>     1.01.82   8.36      PROGRAMS-Katalog ein Unterkatalog
NEWPROGS     <KAT>    13.11.84  17.29      ist, d.h. ein Katalog in einem Kat-
OLDPROGS     <KAT>    14.03.84  15.32      talog. Aus diesem DIR-Befehl wird
TUTOR    BAS   48000  12.12.83  15.21      auch ersichtlich, da der Unterkata-
PAL      BAS  121228   2.04.83   8.32      log PROGRAMS ber zwei weitere Un-
                                           terkataloge verfgt, das sind
     6 Datei(en)  328480 Bytes frei        NEWPROGS und OLDPROGS.
                                          
C>                                        
.PA
.hePC-DOS===============================================================DISKCOMP
                                   DISKCOMP

Ŀ
ZWECK  DISKCOMP ist ein externer Befehl, der Disketten miteinander vergleicht.
      


Ŀ
      
FORMAT DISKCOMP [d1:] [d2:][/1][/8]
      
       [d1:] [d2:] stellen die Primr- bzw. Sekundr-Diskettenlaufwerke dar.
      
       Bei /1 vergleicht DISKCOMP nur die erste Seite der Disketten.
      
       Bei /8 werden nur acht Sektoren/Spur verglichen, selbst wenn die
       Primrdiskette 9 Sektoren/Spur enthlt.
       160 kB Diskette = 8 Sektoren/Spur, einseitig
       180 kB Diskette = 9 Sektoren/Spur, einseitig
       320 kB Diskette = 8 Sektoren/Spur, doppelseitig
       360 kB Diskette = 9 Sektoren/Spur, doppelseitig


 BEISPIEL-BEFEHL                             AUSWIRKUNGEN
                                            
C>DISKCOMP A: B:                             Mit diesem Befehl werden die Dis-
Erste Diskette einlegen in Laufwerk A:       ketten in Laufwerk A: und B: ver-
Zweite Diskette einlegen in Laufwerk B:      glichen. Die beiden Disketten sind
Wenn bereit eine Taste bettigen             identisch.
Vergleichen 2 Seite(n), 9 Sektoren pro Spur 
Diskettenvergleich OK                       
Andere Diskette vergleichen (J/N)?N         
                                            
C>DISKCOMP                                   Auf diese Weise werden Disketten
Erste Diskette einlegen in Laufwerk A:       verglichen, wenn Sie nur ein Dis-
Wenn bereit eine Taste bettigen             kettenlaufwerk haben. DISKCOMP
Vergleichen 1 Seite(n), 9 Sektoren pro Spur  fordert Sie auf, die Disketten ab-
Zweite Diskette einlegen in Laufwerk A:      wechselnd einzulegen.
Wenn bereit eine Taste bettigen            
Vergleichsfehler Laufwerk: A: Spur: 0        Auf diese Weise zeigt DISKCOMP an,
Andere Diskette vergleichen (J/N)?N          da die Disketten nicht berein-
                                             stimmen.
                                            
C>                                          
                                            
.PA
.hePC-DOS===============================================================DISKCOPY
                                   DISKCOPY

Ŀ
ZWECK  DISKCOPY ist ein externer Befehl, mit dem der gesamte Inhalt einer
       Diskette (Quelle) auf eine andere Diskette (Ziel) kopiert wird.


Ŀ
       DISKCOPY [d1:] [d2:][/1]
FORMAT
       [d1:] [d2:] sind die QUELLEN- bzw. ZIEL-Laufwerke.
      
       Werden d1: und d2: nicht angegeben, so wird zu und von dem gegenwrti-
       gen Standardlaufwerk kopiert. Dies wird als DISKCOPY mit einem einzel-
       nen Laufwerk bezeichnet. Bezeichnen d1: und d2: dasselbe Laufwerk, so
       ist auch dies ein DISKCOPY mit einem einzelnen Laufwerk.
      
       Durch /1 kopiert DISKCOPY nur die erste Seite der Quelldiskette auf
       die erste Seite der Zieldiskette.
      
       Die Zieldiskette wird gegebenenfalls formatiert.
       DISKCOPY zerstrt bestehende Daten auf der Zieldiskette.


 BEISPIEL-BEFEHL                         AUSWIRKUNGEN
                                        
C>DISKCOPY A: B:                         Mit diesem Befehl werden alle Daten
Quelldiskette einlegen in Laufwerk A:    auf der Diskette in Laufwerk A: auf
Zieldiskette einlegen in Laufwerk B:     die Diskette in Laufwerk B: kopiert.
Wenn bereit eine Taste bettigen
Kopieren 2 Seite(n), 9 Sektoren pro Spur

Kopieren abgeschlossen                   Die Zieldiskette ist nun ein genaues
Andere Diskette kopieren (J/N)? N        Abbild der Quelldiskette.
                                        
C>DISKCOPY A: B:                         Haben Sie nur ein Laufwerk, so kommt
Quelldiskette einlegen in Laufwerk A:    es zu dieser Anzeige.
Wenn bereit, eine Taste bettigen
Kopieren 2 Seite(n), 9 Sektoren pro Spur
Zieldiskette einlegen in Laufwerk A:
Wenn bereit eine Taste bettigen         Bei diesem Verfahren mssen u.U. die
                                         Disketten fters gewechselt werden,
Kopieren abgeschlossen                   je nach Speicherplatz in dem Computer.
Andere Diskette kopieren (J/N)? N       
                                         Denken Sie daran, da DISKCOPY Daten
C>                                       die auf der Zieldiskette sind ber-
                                         schreibt.

.PA
.hePC-DOS==================================================================FDISK
                                   FDISK
Ŀ
ZWECK  FDISK ist ein Dienstprogramm zur Vorbereitung einer Festplatte. Bevor
       DOS eine Festplatte (auch gelegentlich als Winchester-Platte bezeich-
       net) benutzen kann, mssen Sie FDISK ausfhren.

Ŀ
      
FORMAT FDISK
      
       Nachfolgend die Optionen des FDISK-Mens:
      
                           1. MS-DOS Partition erzeugen
                           2. Aktive Partition ndern
                           3. MS-DOS Partition lschen
                           4. Partition Informationen anzeigen
                           5. Nchstes Festplattenlaufwerk whlen
      
      
      

.PA
                                   FDISK

                Nachfolgend die Optionen des FDISK-Hauptmens:

                        1. MS-DOS Partition erzeugen
                        2. Aktive Partition ndern
                        3. MS-DOS Partition lschen
                        4. Partition Informationen anzeigen
                        5. Nchstes Festplattenlaufwerk whlen

Ŀ
 Option 1  MS-DOS Partition erzeugen                                          
 -----------------------------------                                          
 Diese Option wird gewhlt, wenn die Festplatte das erste Mal geladen wird.   
 Mit Option 1 knnen Sie auch Bereiche auf der Festplatte zur Benutzung durch 
 andere Betriebssysteme erstellen. Nach Erstellen einer neuen Partition mu   
 der entsprechende FORMAT-Befehl benutzt werden, bevor DOS Dateien in die     
 Partition speichern kann. Siehe entsprechendes DOS Handbuch.                 

Ŀ
 Option 2  Aktive Partition ndern                                            
 ---------------------------------                                            
 Mit dieser Option knnen Sie die Partition fr ein anderes Betriebssystem    
 auer DOS ndern. Nachdem die aktive Partition gendert wurde, wird das      
 System beim Starten von der Festplatte von dem Betriebssystem in der neuen   
 aktiven Partition gestartet.                                                 

Ŀ
 Option 3  MS-DOS Partition lschen                                           
 ----------------------------------                                           
 Mit dieser Option wird eine ganze DOS-Partition gelscht. Vor Auswahl        
 dieser Option mssen alle Dateien in der Partition auf Disketten kopiert     
 werden, da sie beim Lschen der Partition ebenfalls gelscht werden.         

Ŀ
 Option 4  Partition Informationen anzeigen                                   
 ------------------------------------------                                   
 Mit Option 4 werden Informationen ber die Partition(en) auf der Fest-       
 platte angezeigt d.h.:         Partitions-Nummer                             
                                Zustand (aktiv oder inaktiv)                  
                                Partitionsart (DOS oder nicht-DOS)            
                                Anfangs- und End-Zylindernummer               
                                Partitionsgre in Zylindern                  

Ŀ
 Option 5  Nchstes Festplattenlaufwerk whlen                                
 ---------------------------------------------                                
 Option 5 wird nur ausgewhlt, wenn mehr als ein Festplattenlaufwerk          
 vorhanden ist. Mit ihr knnen Sie eine weitere Festplatte genau wie die      
 erste vorbereiten.                                                           

.PA
.hePC-DOS===================================================================FIND
                                    FIND
Ŀ
ZWECK  FIND ist ein externer Befehl, der nach einer bestimmten Textfolge
       (ZFOLGE) in einer oder mehreren Dateien sucht.

Ŀ
       FIND[/V][/C][/N] "ZFOLGE" [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]...]
FORMAT
       /V weist FIND an, alle Zeilen anzuzeigen, die die ZFOLGE nicht
       enthalten.
      
       Durch /C zhlt FIND die Zeilen, die die Zeichenfolge enthalten.
      
       Bei /N wird die relative Zeilennummer vor jeder Zeile mit der Zeichen-
       folge angezeigt.
      
       "ZFOLGE" ist der gesuchte Text in Anfhrungszeichen angegeben.
      
       [d:][Pfadname][Dateiname[.erw]] ist eine wahlweise Datei, in der nach
       der Zeichenfolge gesucht wird. Wird keine Datei angegeben, so sucht
       FIND den angezeigten Text ab und zeigt alle Zeilen mit der ZFOLGE
       an. Es kann mehr als eine Datei angegeben werden.


 BEISPIEL-BEFEHL                         AUSWIRKUNGEN
                                        
C>FIND/N "auch 1984" GETTYS.ADR          In diesem Beispiel wird nach der Zei-
                                         chenfolge "auch 1984" in der Datei
---------- GETTYS.ADR                    GETTYS.ADR gesucht. Die Zeile(n), die
[1]auch 1984  die "Sportler des Jahres". die Zeichenfolge enthlt wird zusammen
                                         mit den relativen Zeilennummern ange-
                                         zeigt.

C>FIND/V "auch 1984" GETTYS.ADR          Nun wird nach allen Zeilen gesucht,
                                         die die Zeichenfolge nicht enthalten.
---------- GETTYS.ADR                    Diesmal werden die relativen Zeilen-
Olympiasiegerin Ulrike Mayfarth und      nummern nicht angezeigt.
Doppel-Olympiasieger Michael Gro sind  
Die 28jhrige Olympiasiegerin im Hoch-   Um mehrere Dateien mit dem FIND-Befehl
sprung von 1972 und 1984 wurde zum       zu durchsuchen geben Sie einfach eine
vierten Mal hintereinander gewhlt.      Datei nach der anderen an.

C>FIND/V/C "auch 1984" GETTYS.ADR        Bei diesem Beispiel werden die Zeilen
                                         in der Datei GETTYS.ADR gezhlt, die
---------- GETTYS.ADR: 5                 die Zeichenfolge "auch 1984" nicht
                                         enthalten.
C>                                      
.PA
.hePC-DOS=================================================================FORMAT
                                   FORMAT
Ŀ
ZWECK  FORMAT ist ein externer Befehl, der einen neuen Katalog auf einer
       Platte erstellt und sie fr die Aufnahme von DOS-Dateien vorbereitet.

Ŀ
       FORMAT [d:][/S][/1][/8][/V]
FORMAT
       d: ist der Name des Laufwerks mit der zu formatierenden Diskette.
      
       Bei /S kopiert FORMAT die Systemdateien IO.SYS, MSDOS.SYS und
       COMMAND.COM auf die neu formatierte Diskette.
      
       /1 formatiert eine einseitige Diskette. Einseitige Disketten enthalten
       je nach Anzahl der Sektoren 160KB oder 180KB.
      
       /8 formatiert 8 Sektoren/Spur anstelle des Standardwertes (9).
      
       Bei /V pausiert FORMAT und fragt Sie nach dem wahlweisen Datentrger-
       kennsatz.


 BEISPIEL-BEFEHL                         AUSWIRKUNGEN
                                        
                                        
C>FORMAT A:/S                            Mit diesem Befehl wird die Diskette in
                                         Laufwerk A: formatiert. Die drei Sys-
Neue Diskette in Laufwerk A: einlegen    temdateien (COMMAND.COM, IO.SYS und
und wenn bereit, eine beliebige Taste    MSDOS.SYS) werden auf die Diskette
bettigen                                bertragen.
                                        
Formatieren... Formatieren abgeschlossen Die Diskette braucht nicht leer zu
System bertragen                        sein. Dateien auf der Diskette werden
                                         jedoch zerstrt.
362496 Bytes Gesamt-Diskettenspeicher   
 38912 Bytes vom System belegt           Bei diesem Beispiel sind fehlerhafte
221184 Bytes in fehlerhaften Sektoren    Bereiche auf der Diskette vorhanden,
102400 Bytes verfgbar auf Diskette      die DOS sperrt.
                                        
Noch eine Diskette formatieren (J/N)? N  Jedes Byte kann ein Zeichen aufnehmen.
                                        
C>                                      
                                        
                                        
.PA
.hePC-DOS==================================================================MKDIR
                                   MKDIR
Ŀ
ZWECK  MKDIR ist ein interner Befehl, mit dem neue Kataloge und Unterka-
       taloge erstellt werden. Ein Unterkatalog ist ein Katalog in eimem
       anderen Katalog.

Ŀ
       MKDIR [d:]Pfadname
FORMAT oder
       MD [d:]Pfadname
      
       d: ist der Name des Laufwerks mit der Diskette, auf der der Katalog
       erstellt werden soll. d: ist auch der Name des Stammkataloges des Dis-
       kette in dem Laufwerk. Zustzlich erstellte Kataloge sind Unterkataloge
       des Stammkataloges.
       Pfadname ist der Pfad fr den Zugriff zu dem neuen Katalog. Wird z.B.
       der Pfadname \PROGRAMM\ALT angebenen, so erstellen Sie einen neuen Ka-
       talog ALT unter dem bestehenden Katalog PROGRAMM. Beachten Sie, da die
       bestehenden Kataloge von dem neuen Katalog durch \ getrennt werden.

                                    C:                  STAMMKATALOG
                                
                               /        \
                              /          \
                             /            \
                            /              \
                        PROGRAMM  VERKAUF  LHNE        UNTERKATALOG
                                  
                                       \
                                        \
                                       AUFTRAG

     In der obigen Diskettenstruktur verfgen wir ber die Unterkataloge
     PROGRAMM, VERKAUF, LHNE und AUFTRAG. Nun soll ein neuer Unterkata-
     log INVENTUR unter VERKAUF erstellt werden.

C>                                   * Geben Sie MD \VERKAUF\INVENTUR ein
                                       und bettigen Sie die Eingabetaste.

                                    C:                  STAMMKATALOG
                                
                               /        \
                              /          \
                             /            \
                            /              \
                        PROGRAMM  VERKAUF  LHNE        UNTERKATALOG
                                  
                                 /     \
                                /       \
                            INVENTUR   AUFTRAG

        Unter-Kataloge sind besonders ntzlich, da sie die Dateien in kleinere
        und leichter zugngliche logische Diskettenbereiche unterteilen.

C>MD \VERKAUF\INVENTUR               Nachdem ein neuer Katalog erstellt wurde,
                                     knnen Sie den gegenwrtigen Katalog mit
                                     CHDIR auf den neuen Katalog ndern.
.PA
.hePC-DOS===================================================================MODE

                                   MODE
Ŀ
ZWECK  MODE ist ein interner Befehl mit vier verschiedenen Funktionen:
      
       1. Legt Betriebsart des Druckers fest.
      
       2. Schaltet die Bildschirmanzeige um.
      
       3. Bereitet das System zur Benutzung serieller Einheiten, wie Modems
          und bestimmter Drucker vor.
      
       4. Leitet die Druckerausgabe an andere Stellen um.

Ŀ
      
FORMAT Option 1 - MODE LPT#:[n][,[m][,P]]
      
       Option 2 - MODE [n],m[,T]
      
       Option 3 - MODE COMn:Baud[,Paritt[,Datenbits[,Stoppbits[,P]]]]
      
       Option 4 - MODE LPT#:=COMn

.PA
                                   MODE
Ŀ
ZWECK  Option 1
       --------
       Diese Option des externen Befehls MODE ermglicht die Steuerung eines
       Standarddruckers.  Sie knnen die maximale Zeilenlnge (132 oder 80
       Zeichen) und den Zeilenabstand (6 oder 8 Zeilen/Zoll) festlegen. Auer-
       dem knnen Sie DOS anweisen, selbst bei Fehlern ein weiteres Zeichen an
       den Drucker zu senden (z.B. der Drucker ist ausgeschaltet). Sie knnen
       bis zu drei Drucker steuern.

Ŀ
       MODE LPT#:[n][,[m][,P]
FORMAT
       LPT# ist der Drucker-Anschlu fr den gewnschten Drucker. Er kann
       LPT1, LPT2 oder LPT3 sein.
      
       n ist die maximale Zeilenlnge: 132 oder 80 Zeichen.
      
       m ist der Zeilenabstand, d.h. 6 oder 8 Zeilen/Zoll.
      
       P weist DOS an, weitere Zeichen zu senden, selbst wenn der Drucker
       nicht bereit ist d.h. DOS nimmt keine Zeitsperre vor.


 BEISPIEL-BEFEHL                            AUSWIRKUNGEN
                                           
                                           
C>MODE LPT1:132,6                           Mit diesem Befehl wird der Drucker
                                            an Anschlu #1 angewiesen, Zeilen
                                            mit 132 Zeichen und 6 Zeilen/Zoll
                                            zu drucken.



C>MODE LPT2:,,P                             Mit diesem Befehl wird DOS angewie-
                                            sen, weiter Zeichen an den Drucker
Residenter Teil von MODE installiert        an Anschlu #2 zu senden, selbst
                                            wenn er nicht On-Line ist oder eine
                                            Zeitsperre aufweist.



C>MODE LPT3:80,8                            Hier wird der Drucker an Anschlu
                                            #3 auf eine Seitengre von 80 Zei-
                                            chen und einen Abstand von acht
                                            Zeilen/Zoll festgelegt.
.PA
                                   MODE
Ŀ
ZWECK  Option 2
       --------
       Mit dieser Option des externen Befehls MODE kann die Zeichenanzeige
       auf dem Bildschirm gesteuert werden.

Ŀ
       MODE n    n kann folgende Werte aufweisen:
FORMAT
         40 - Legt die Anzeigebreite von 40 Zeichen fest.
      
         80 - Legt die Anzeigebreite von 80 Zeichen fest.
      
       BW40 - Schaltet auf Grafik mit 40 Zeichen, schwarz/wei, um.
      
       BW80 - Schaltet auf Grafik mit 80 Zeichen, schwarz/wei, um.
      
       CO40 - Schaltet auf Grafik mit 40 Zeichen, Farbe, um.
      
       CO80 - Schaltet auf Grafik mit 80 Zeichen, Farbe, um.
      
       MONO - Schaltet auf einen Monochrom-Bildschirm um (stets 80 Zeichen).


                                   MODE
Ŀ
ZWECK  Option 2
       --------
       Auch mit dieser Option kann der Bildschirm eingestellt werden.
      

Ŀ
       MODE [n],m[,T]
FORMAT
       n kann 40, 80, BW40, BW80, CO40, CO80 oder MONO sein.
      
       m kann entweder R oder L sein. Wird R angegeben, so werden alle Zeichen
       eine Spalte nach rechts geschoben. Bei L werden alle Zeichen eine Spal-
       te nach links geschoben.
      
       Mit T wird MODE angewiesen, ein Testmuster anzuzeigen, damit Sie den
       Bildschirm richtig einstellen knnen. Testmuster:

01234567890123456789012345678901234567890123456789012345678901234567890123456789

C>MODE 80,R,T      Bei diesem Beispiel werden 80 Zeichen/Zeile, um eine Spalte
                   nach rechts verschoben, mit Testmuster angezeigt.

.PA
                                   MODE
Ŀ
ZWECK  Option 3
       --------
       Hier wird das Protokoll fr den Adapter fr asynchrone bertragung
       festgelegt. Mssen zwei Computer oder Einheiten kommunizieren, wird
       die Sendeart mit einem Protokoll festgelegt.

Ŀ
       MODE COMn:Baud[,Paritt[,Datenbits[,Stopbits[,P]]]]
FORMAT
       COMn = COM1 oder COM2, d.h. Anschlsse fr asynchrone bertragung.
      
       Baud entspricht der bertragungsgeschwindigkeit. Sie knnen zwischen
       110, 150, 300, 600 ,1200, 2400, 4800 oder 9600 whlen.
      
       Mit PARITT wird jedes Zeichen auf richtige bertragung geprft.
       Die Paritt kann mit E fr gerade, O fr ungerade oder N fr keine
       angegeben werden. Standardwert ist E.
      
       Mit Datenbits wird die Zeichenlnge angegeben, d.h. 7 oder 8 Bits.
       Die Standardlnge ist 7 Bits.

Ŀ
       MODE COMn:Baud[,Paritt[,Datenbits[,Stopbits[,P]]]]
FORMAT
       Mit Stopbits wird das Ende der bertragung angegeben. Es knnen 1 oder
       2 Stopbits vorhanden sein; Standardwert 2 bei einer Baudrate von 110
       oder 1 bei einer anderen Baudrate.
      
       P sagt DOS, da Sie bei der Kommunikation mit einem Drucker den Adapter
       fr asynchrone bertragung benutzen. Es weist den Adapter an, weitere
       Zeichen zu senden, wenn die Empfangseinheit einen Fehler aufweist. DOS
       setzt keine Zeitsperre. Drucker knnen versehentlich nicht angeschlos-
       sen sein oder einen Papierstau haben. Deshalb diese ntzliche Einrich-
       tung. Sie knnen Fehler beheben u. mssen den Druckvorgang nicht vllig
       neu starten. Ctrl-Break stoppt die unendlichen Wiederholungsversuche.

.PA
                                   MODE
Ŀ
ZWECK  Option 4
       --------
       Mit dieser Option wird die Ausgabe an Paralleldrucker an den Adapter
       fr asynchrone bertragung umgeleitet. Dies ist ntzlich, wenn ein
       serieller Drucker und ein paralleler Matrixdrucker benutzt wird. Sie
       knnen bei Bedarf zwischen den Druckern umschalten.

Ŀ
       MODE LPT#:=COMn
FORMAT
       LPT# ist LPT1, LPT2 oder LPT3, je nach Anzahl von parallelen Drucker-
       anschlssen in dem System (wahrscheinlich nur einer).
      
       COMn ist COM1 oder COM2, je nachdem, ber welchen Adapter mit einem
       seriellen Drucker kommuniziert werden soll.

 BEIPIEL-BEFEHL                       AUSWIRKUNGEN
                                     
C>MODE LPT1:=COM1                     Weist DOS an, die Ausgabe von LPT1 zu dem
                                      Adapter 1 umzuleiten.
C>MODE LPT1                           Leitet die Ausgabe wieder zu LPT1 zurck.

.PA
.hePC-DOS====================================================================PATH
                                      PATH
Ŀ
ZWECK  PATH ist ein interner Befehl, der DOS anweist, neben dem gegenwrtigen
       Katalog bestimmte Kataloge nach einer Datei zu durchsuchen.
       PATH ist ntzlich, da viele DOS Befehle extern sind, das heit separate
       Programmdateien darstellen. Diese Dateien stehen normalerweise in dem-
       selben Katalog wie DOS.
       Geben Sie PATH fr die Suche im DOS-Katalog an, wird der externe Befehl
       unabhngig von dem gegenwrtigen Katalog ausgefhrt.

Ŀ
      
FORMAT PATH [[d1:]Pfadname1];[[d2:]Pfadname2];[[d3:]Pfadname3];...
      
       [[d:]Pfadname] ist der Katalog fr die Dateisuche.
      
       Sollen mehrere Kataloge durchsucht werden, werden mehrere
       [[d:]Pfadname] durch Strichpunkt (;) voneinander getrennt.
      
       Bei PATH ohne Optionen wird der gegenwrtige Pfad angezeigt.

                                      C:
                                   
                                  /      \
                                 /        \
                                /          \
                               /            \
                          PROGRAMM  VERKAUF  LOHN
                              

 BEISPIEL-BEFEHL                      AUSWIRKUNGEN
                                     
C>PATH C:\PROGRAMM;C:\VERKAUF;C:\LOHN Weist DOS an, die Kataloge PROGRAMM,
                                      VERKAUF und LOHN nach einer Datei zu
                                      durchsuchen, die nicht mit einem bestimm-
                                      ten Pfadnamen angegeben wird, wenn die
                                      Datei nicht in dem gegenwrtigen Katalog
                                      gefunden wird.
                                     
C>PATH ;                              Der Pfad wird wieder auf den gegenwrti-
                                      gen Katalog gesetzt.


C>PATH                                Um die gerade angegebenen Katalogpfade
Kein Suchpfad                         zu ermitteln, geben Sie einfach PATH
                                      ohne Parameter ein. In diesem Fall wird
                                      nur der gegenwrtige Katalog durchsucht
                                     
                                      Wird dieser Befehl beim ersten Start
C>PATH \                              des Computers benutzt, so wird stets
                                      der Stammkatalog mit DOS und den
                                      externen Befehlen unabhngig von dem
                                      gegenwrtigen Katalog durchsucht.
                                      \ steht fr den Stammkatalog.
                                     
Vorsicht bei PATH! Je mehr Pfade, desto lnger braucht DOS um eine 
Datei zu suchen, die unter Umstnden berhaupt nicht vorhanden ist. 
Die Reihenfolge der Katalogsuche entspricht der Reihenfolge im PATH- 
Befehl.
.PA
.hePC-DOS===================================================================PRINT
                                     PRINT
Ŀ
ZWECK  PRINT ist ein externer Befehl, mit dem auszudruckende Textdateien
       in Warteschlangen gestellt werden. Das Schne bei PRINT ist, da Sie
       weiter Befehle ber die Tastatur eingeben knnen, whrend PRINT Texte
       an den Drucker sendet.

Ŀ
      
FORMAT PRINT [[d:]Dateiname[.erw]][/T][/C][/P] ...
      
       [[d:]Dateiname[.erw]] ist der Name der zu druckenden Datei. Sie mu in
       dem gegenwrtigen Katalog stehen, da keine Pfade benutzt werden. Bis zu
       zehn Dateien knnen in der Warteschlange fr die Ausgabeeinheit stehen.
      
       /T lscht die Druckwarteschlange und stoppt das Drucken.
       /C lscht einzelne Dateien aus der Druckwarteschlange.
       /P setzt die Dateien in die Druckwarteschlange. Dies ist der Standard-
       wert, wenn keine anderen Schalter angegeben werden.
       Jeder Schalter bleibt wirksam, bis ein anderer angetroffen wird.
      
       PRINT alleine zeigt den Status der Druckwarteschlange an.


 BEISPIEL-BEFEHL                          AUSWIRKUNGEN
                                         
C>PRINT TUTOR.BAS LETTER.DOC TEXT.TXT     Hier ein Beispiel fr PRINT. Die Aus-
                                          gabe wurde zu LPT1 geleitet. Sie ht-
Name des Druckauftraggertes [PRN]:LPT1   te auch zu PRN, LPT2, LPT3, COM1,
                                          COM2, AUX1 oder AUX2 geleitet werden
                                          knnen, wenn die Einheiten verfgbar
C:LETTER   DOC ist im Druck               sind.
C:TEXT     TXT ist in der Druckauftragsliste


C>PRINT TEXT.TXT/C                        TEXT.TXT wurde mit /C aus der Warte-
                                          schlange gelscht.
C:TUTOR    BAS ist im Druck              
C:LETTER   DOC ist in der Druckauftragsliste


C>PRINT/T                                 /T lscht alle Dateien in der Warte-
                                          schlange und stoppt das Drucken.
Alle Druckauftrge aufgehoben            
                                         
                                         

.PA
.hePC-DOS==================================================================PROMPT
                                  PROMPT
Ŀ
ZWECK  PROMPT ist ein interner Befehl, mit dem Sie die DOS-Eingabeauffor-
       derung ndern knnen. Sie besteht standardmig aus dem Standard-
       laufwerk-Buchstaben gefolgt von >.


Ŀ
      
FORMAT PROMPT [Eingabeaufforderungs-Text]
      
       Der hier eingegebene Text wird von DOS als neue Eingabeaufforderung
       benutzt.
      
       Wird vor den Eingabeaufforderungs-Text ein $ gesetzt, so knnen Sie
       besondere Meta-folgen benutzen, die als nchstes erlutert werden.
      
       Der PROMPT Befehl ist nur temporr. Schalten Sie den Computer aus, so
       wird wieder die Standard-Eingabeaufforderung benutzt.
      
       Durch PROMPT alleine wird die Eingabeaufforderung ebenfalls wieder auf
       die Standard-Laufwerkbezeichnung gendert.


                                   META-FOLGEN

         Vor den besonderen Metafolgen, die fr den Eingabeaufforderung-
         Text benutzt werden knnen, mu ein $ stehen. Hier die Auswahl:

    Ŀ
                                                                          
       META-FOLGE        EINGABEAUFFORDERUNG                              
                                                                          
           t             Zeit                                             
           d             Datum                                            
           p             Gegenwrtiger Katalog des Standardlaufwerks      
           v             Versionsnummer                                   
           n             Standardlaufwerkbuchstaben                       
           g             ">" Zeichen                                      
           l             "<" Zeichen                                      
           b             "|" Zeichen                                      
           g             "=" Zeichen                                      
           h             Rckschritt u. Lschen d. vorhergehenden Zeichens
           e             "<" Zeichen                                     
           -             Folge aus Zeilenrcklauf und Zeilenaufschaltung  
                         (Geht zum Anfang der nchsten Zeile)             
    
.PA
 BEISPIEL-BEFEHL              AUSWIRKUNGEN
                             
C>PROMPT $v$_$n:              In diesem Beispiel wird die DOS Eingabeaufforde-
                              rung in die DOS Versionsnummer gendert. Danach
MS-DOS Version 2.11           wird zu der nchsten Zeile gegangen und der Stan-
                              dardlaufwerkbuchstabe mit ":" angezeigt.

C:PROMPT                      Durch den PROMPT-Befehl ohne Parameter wird die
C>                            DOS-Eingabeaufforderung wieder auf den Standard-
                              wert gesetzt.

                              Die Funktionstasten knnen mit dem PROMPT-Befehl
                              so gendert werden, da sie eine Zeichenfolge
                              darstellen. Zuerst mu die CONFIG.SYS-Datei durch
                              hinzufgen der Anweisung "DEVICE=ANSII.SYS" gen-
                              dert werden (siehe CONFIG). Mit dem PROMPT-Befehl
                              knnen Sie die Funktionstasten ndern.

C>PROMPT $e[0;68;"HELP";13;p  In diesem Beispiel zeigt die F10-Taste HELP und
                              die Eingabetaste an. Dies wre fr den Aufruf der
                              On-Line Hilfetexte bequem. Fr weitere Einzelhei-
                              ten wird auf das NCR-DOS Benutzerhandbuch "PRO-
                              GRAMMIERUNG VON FUNKTIONSTASTEN" verwiesen.

.PA
.hePC-DOS=================================================================RECOVER
                                   RECOVER
Ŀ
ZWECK  RECOVER ist ein externer Befehl, mit dem eine oder mehrere Dateien von
       einer beschdigten Diskette rckbertragen werden.

Ŀ
       RECOVER [d:][Pfadname][Dateiname][.erw]
FORMAT
       oder
      
       RECOVER d:
      
       Mit dem ersten RECOVER Befehl liest DOS die angegebenene(n) Datei(en)
       Sektor fr Sektor und berspringt fehlerhafte Sektoren.
       [d:][Pfadname][Dateiname][.erw] ist der Name der Datei(en), die wieder-
       hergestellt werden soll(en).
      
       Der zweite RECOVER Befehl stellt eine ganze Diskette wieder her. Dabei
       erstellt DOS den Diskettenkatalog neu und benennt alle Dateien in
       FILEnnnn.REC um, wobei nnnn eine vierstellige Zahl darstellt.
       [d:] ist der Name des Laufwerks, das die wiederherzustellende Datei
       enthlt.


                                   RECOVER

   Wie Sie wissen, mu eine Datei wiederhergestellt werden, wenn DOS auf einen
   Lese- oder Schreibfehler beim Zugriff auf diese Datei hinweist.

 BEISPIEL-BEFEHL                  AUSWIRKUNGEN
                                 
C>RECOVER C:\PROGRAMS\TUTOR.BAS   In diesem Beispiel wird die Datei TUTOR.BAS
                                  in dem PROGRAMS-Katalog in Laufwerk C:
Zum Beginn der Wiederherstellung  wiederhergestellt.
der Datei(en) auf Laufwerk C:
eine beliebige Taste bettigen    51200-50688=512 und 512 Bytes stehen in einem
                                  Diskettensektor. Offensichtlich ist ein feh-
50688 von 51200 Bytes wiederher-  lerhafter Sektor vorhanden. Um TUTOR.BAS be-
gestellt                          nutzen zu knnen, mssen Sie den Text aufli-
                                  sten und prfen, welche Daten verloren sind.
                                  Sie mssen dann wieder eingegeben werden.

C>RECOVER A:                      Bei diesem RECOVER wird davon ausgegangen,
                                  da der gegenwrtige Standardkatalog auf der
                                  Diskette fehlerhaft ist. In diesem Fall wer-
                                  den alle Dateinamen gelscht und neue Dateien
                                  namens FILEnnnn.REC erstellt.

.PA
.hePC-DOS==================================================================RENAME
                                  RENAME
Ŀ
ZWECK  RENAME (oder REN) ist ein interner Befehl, mit dem Sie den Namen einer
       Datei ndern knnen.


Ŀ
      
FORMAT REN [d:][Pfadname]Dateiname1[.erw] Dateiname2[.erw]
      
       [d:][Pfadname]Dateiname1[.erw] ist der Name der umzubenennenden Da-
       tei(en). Mehrere Dateien knnen mit den Dateigruppensymbolen * und ?
       umbenannt werden.
      
       Dateiname2[.erw] ist der neue Dateiname. Beachten Sie, da Sie keinen
       Pfadnamen angeben knnen. Sie knnen keine Datei in einem anderen Kata-
       log umbenennen, deshalb braucht kein Pfadname angegeben zu werden.
      

 BEISPIEL-BEFEHL                       AUSWIRKUNGEN
                                      
                                      
C>REN C:\PROGRAMS\OR.BAS XYZZY.TXT     In diesem Beispiel wird die Datei OR.BAS
                                       in dem PROGRAMS-Katalog in Laufwerk C:
                                       in XYZZY.TXT umbenannt. Bei Bezugnahme
                                       auf die neue Datei geben Sie den Katalog
                                       nicht an.
                                      

C>REN AFILE BFILE                      In diesem einfachen Beispiel wird AFILE
                                       im gegenwrtigen Standardkatalog in
                                       BFILE umbenannt.
                                      

C>REN *.BAS *.BAK                      Hier werden alle Dateien mit der Erwei-
                                       terung BAS im gegenwrtigen Standardka-
                                       talog in eine Erweiterung mit BAK umbe-
                                       nannt.
                                      
.PA
.hePC-DOS=================================================================RESTORE
                                  RESTORE
Ŀ
ZWECK  Der externe Befehl RESTORE kopiert eine/mehrere Dateien von Disketten
       auf Festplatte. Die Dateien muten mit BACKUP abgespeichert werden.

Ŀ
       RESTORE d1: [d2][Pfadname][Dateiname[.erw]][/S][/P]
FORMAT
       d1: Laufwerk mit der gesicherten Diskette (normalerweise A:).
       d2: Name der Festplatte die wiederhergestellt wird (normalerweise C:).
      
       Pfadname ist der Katalogname, in dem die Dateien wiederhergestellt wer-
       den sollen. Wird kein Katalogname angegeben, so werden alle Dateien in
       den gegenwrtigen Katalog gesetzt.
       Dateiname[.erw] ist der Name der wiederherzustellenden Datei(en). Sol-
       len smtliche Dateien wiederhergestellt werden, so wird kein Dateiname
       oder *.* angegeben.
      
       Durch /S werden Kataloge, Unterkataloge und Dateien wiederhergestellt.
      
       /P veranlat DOS Sie zu fragen bevor Dateien abgespeichert werden, die
       nach der Erstellung einer Sicherheitskopie verndert wurden oder die
       nur zu lesen sind (versteckte Dateien).


 BEISPIEL-BEFEHL                             AUSWIRKUNGEN
                                            
                                            
C>RESTORE A: C:\/S                           Hier werden alle Dateien und Kata-
                                             loge(/S) von der Diskette in Lauf-
Einlegen der Backup-Kopie 01 in Laufwerk A:  werk A: in Laufwerk C: wiederher-
Wenn bereit ein Taste bettigen              gestellt. Es knnen viele Sicher-
                                             heitsdisketten vorhanden sein.
*** Backup-Kopien wurden von Dateien         DOS stoppt und fordert Sie auf,
                           gefertigt... ***  Diskette 01 einzulegen. Danach
*** Wiederherstellen der Dateien von         werden die Dateien wiederherge-
                            Diskette 01 ***  stellt.
\FILE2.TXT                                  
\LETTER.DOC                                  Nach dem Lesen der Diskette 01
\PROGRAMS\TUTOR.BAS                          fragt DOS nach der nchsten Dis-
\PROGRAMS\TUTOR.EXE                          kette usw.
\SALES\REPORT.TXT                            Soll eine bestimmte Datei wieder-
   .                                         hergestellt werden, geben Sie ein-
   .                                         fach den Dateinamen an. Sie mssen
   .                                         bei der Wiederherstellung nicht
                                             mit Diskette 01 starten, wenn Sie
C>                                           wissen, auf welcher Diskette die
                                             Datei steht.

.PA
.hePC-DOS===================================================================RMDIR
                                   RMDIR
Ŀ
ZWECK  RMDIR ist ein interner Befehl der einen Katalog lscht. Der Katalog
       mu leer sein, d.h. ohne Dateien oder Unterkataloge.


Ŀ
       RMDIR [d:]Pfadname
FORMAT
       oder
      
       RD [d:]Pfadname
      
      
       [d:] ist der Laufwerkname mit der Diskette, auf der der zu lschende
       Katalog steht.
      
       Pfadname ist der Name des zu lschenden Kataloges. Bei einem Unterka-
       talog ist der Name des bergeordneten Kataloges anzugeben, es sei denn,
       es ist der gegenwrtige Standardkatalog.



                                    C:                  STAMMKATALOG
                                
                               /        \
                              /          \
                             /            \
                            /              \
                        PROGRAMM  VERKAUF  LOHN         UNTERKATALOG
                                  
                                 /     \
                                /       \
                            INVENTUR   AUFTRAG


     In der obigen Diskettenstruktur haben wir die Unterkataloge
     PROGRAMM, VERKAUF, LOHN, INVENTUR und AUFTRAG.
   * Lschen Sie den INVENTUR-Katalog mit RD. 

C>

                                    C:                  STAMMKATALOG
                                
                               /        \
                              /          \
                             /            \
                            /              \
                        PROGRAMM  VERKAUF  LOHN         UNTERKATALOG
                                  
                                       \
                                        \
                                       AUFTRAG


C>RD C:\VERKAUF\INVENTUR
.PA
.hePC-DOS====================================================================SORT

                                    SORT
Ŀ
ZWECK  SORT ist ein externer Befehl. Er ordnet die Datenzeilen in Dateien
       oder/und Eingabeeinheiten in alphanumerischer Folge neu an.


Ŀ
       SORT[/R][/+n] [<Dateiname1] [>Dateiname2]
FORMAT
       Mit /R sortieren Sie in umgekehrter alphanumerischer Reihenfolge.
      
       /+n ist die Spaltennummer, ab der neu sortiert wird. Mchten Sie ab
       Spalte 20 sortieren /+20 eingeben. Standardwert ist Spalte 1.
      
       <Dateiname1 ist der Name der zu sortierenden Datei. Beachten Sie <.
       Bei SORT mssen Sie < vor die Datenquelle setzen.
      
       >Dateiname2 ist die Ausgabedatei (oder -einheit), in die die sortierten
       Daten gesetzt werden sollen. Beachten Sie >. Vor der Ausgabeeinheit
       oder -datei mu > stehen.


 BEISPIEL-BEFEHL                 AUSWIRKUNGEN
                                
                                
C>SORT/R <TEXTFILE.TXT           Sortiert die Zeilen in TEXTFILE.TXT in umge-
                                 kehrter alphanumerischer Reihenfolge und zeigt
Zeile Nummer 3                   sie auf dem Bildschirm an.
Zeile Nummer 2                  
Zeile Nummer 1                  

C>SORT <MAILLIST.TXT >LPT1:      Sortiert die Zeilen in MAILLIST.TXT und sen-
                                 det sie an den Drucker.

C>DIR | SORT/+14                 Sortiert die Ausgabe des DIR-Befehls ab Spalte
                                 14 (entspricht der Dateigre). Hier ist SORT
TUTOR    BAS   1022              ein Filter, da er in Verbindung mit einem an-
PAL      TXT   9042              deren Befehl benutzt wird.
DBTUTOR  EXE  10661             
MYFILE   DOC 101512             

C>SORT <FILE1.TXT >ALPFILE1.TXT  Sortiert die Zeilen in FILE1.TXT. Die sortier-
                                 ten Zeilen werden in eine Datei ALPFILE1.TXT
                                 geschrieben.
                                

.PA
.hePC-DOS=====================================================================SYS
                                     SYS
Ŀ
ZWECK  SYS ist ein externer Befehl, der Systemdateien von der Diskette in
       dem Standardlaufwerk auf die Diskette in dem angegebenen Laufwerk
       kopiert.
       Auf dieser Diskette mu Platz reserviert sein.


Ŀ
       SYS d:
FORMAT
       d: ist der Name des Laufwerks mit der Diskette, auf die die DOS-Dateien
       bertragen werden sollen.
      
      
       Vorsicht bei SYS. Sie knnen Daten berschreiben, wenn nicht ausrei-
       chend Platz fr die Systemdateien reserviert wurde.
      
       Die bertragenen Systemdateien sind IO.SYS, MSDOS.SYS und COMMAND.COM.
       IO.SYS und MSDOS.SYS sind versteckte Dateien, die bei DIR also nicht
       aufgelistet werden.
      

.PA
.hePC-DOS====================================================================TIME
                                    TIME
Ŀ
ZWECK  TIME ist ein interner Befehl, mit dem Sie die von DOS benutzte gegen-
       wrtige Zeit anzeigen und gegebenenfalls ndern knnen.


Ŀ
      
FORMAT TIME [hh[:mm[:ss[:cc]]]]
      
       hh = Stunde (24-Stunden-Takt)
      
       mm = Minuten
      
       ss = Sekunden
      
       cc = Hundertstel Sekunden
      
       Geben Sie einfach TIME ohne Parameter ein, so wird die Zeit angezeigt
       und Sie knnen Sie ndern.


 BEISPIEL-BEFEHL                 AUSWIRKUNGEN
                                
                                
C>TIME                           Bei TIME alleine wird die gegenwrtige Zeit
Zeit ist 16.34.04.29             angezeigt und kann gendert werden. Wird die
Neue Zeit eingeben (hh.mm)       Eingabetaste ohne nderung bettigt, bleibt
                                 die Zeit.
                                

C>TIME 17.35.01                  ndert die Zeit auf 17.35.01. Bei der Fest-
                                 legung der Zeit werden selten Hundertstel
                                 Sekunden angegeben.
                                

C>TIME 19.30                     Dies ndert die Zeit auf 19.30.
                                

C>TIME 2                         Jetzt ist es 2 Uhr morgens.
                                
.PA
.hePC-DOS====================================================================TREE

                                    TREE
Ŀ
ZWECK  TREE ist ein externer Befehl, der smtliche Kataloge und Unterkataloge
       im Standardlaufwerk oder dem angegebenen Laufwerk auflistet. Dateien in
       den Katalogen werden wahlweise aufgelistet.


Ŀ
      
FORMAT TREE [d:][/F]
      
       d: ist ein wahlweiser Laufwerkname der die Diskette mit den gewnschten
       Katalogen enthlt.
      
       /F listet die Namen der Dateien in jedem Katalog auf.
      
       Verwechseln Sie "Katalog" und "Unterkatalog" nicht. Ein Unterkatalog
       ist ein Katalog in einem anderen Katalog. Die meisten Kataloge sind
       Unterkataloge.
       Nur die Kataloge mit denselben Namen wie das Laufwerk sind keine Unter-
       kataloge (A:, B: oder C:).
       A:, B: und C: sind Stammkataloge.


 BEISPIEL-BEFEHL                       AUSWIRKUNGEN
                                      
C>TREE/F                                                  C:
                                                         
Suchpfad \PROGRAMS                                        
Unterkataloge:   BASPROGS                                 
                 CCODE                                 PROGRAMS
Dateien:         TUTOR.BAS                             
                 ONELINER.TXT                         /        \
                                                     /          \
Suchpfad \PROGRAMS\BASPROGS                      BASPROGS      CCODE
Unterkataloge:   Keine                
Dateien:         TUTOR.BAK            
                 DBMFILE.BAS           Bei dieser Katalogstruktur wrde
                                       TREE/F die obige Bildschirmanzeige vor-
Suchpfad \PROGRAMS\CCODE               nehmen.
Unterkataloge:   Keine                
Dateien:         CCOMP.EXE             Durch /F wurden die Dateien in jedem
                 TEST.ASM              Katalog aufgelistet.
                                      
C>                                    
                                      
.PA
.hePC-DOS====================================================================TYPE
                                    TYPE
Ŀ
ZWECK  TYPE ist ein interner Befehl, mit dem der Inhalt einer Textdatei an-
       gezeigt wird.


Ŀ
      
FORMAT TYPE [d:][Pfadname]Dateiname[.erw]
      
       d: ist der wahlweise Name eines Laufwerks, das die Diskette mit der
       gewnschten Datei enthlt.
      
       [Pfadname]Dateiname[.erw] ist der Name der gewnschten Datei (und der
       Katalogpfad, wenn die Datei nicht in dem gegenwrtigen Standardkatalog
       steht).
      
      
      


 BEISPIEL-BEFEHL                       AUSWIRKUNGEN
                                      
                                      
C>TYPE KUCKUCK.TXT                     Hier ein Beispiel, bei dem der Inhalt
                                       einer Datei angezeigt wird.
DER KUCKUCK IST EIN VOGELTIER,        
DAS WEISS MAN GANZ GENAU,              Ist mehr Text vorhanden, als auf den
DENN KME ER ALS HUND ZUR WELT,        Bildschirm pat, luft der Text vom
DANN HIESSE ER "CHOW-CHOW".            Bildschirm.
                                       Bilddurchlauf mit Ctrl-Num Lock stoppen.
                                      
                                       Werden Ctrl und PrtSc zusammen bettigt,
                                       wird die Bildschirmanzeige auf dem Druk-
C>TYPE \PROGRAMS\EINZEIL.TXT           ker ausgedruckt.
                                      
Dies ist eine Datei mit einer Zeile.   Hier wird der Inhalt einer Datei in dem
                                       PROGRAMS-Katalog angezeigt.
                                      
C>                                    
                                      
                                      
                                      

.PA
.hePC-DOS=====================================================================VER
                                     VER
Ŀ
ZWECK  VER ist ein interner Befehl, der die DOS Versionsnummer anzeigt.
       Je nach Version arbeitet DOS unter Umstnden unterschiedlich.

Ŀ
      
FORMAT VER
      
      



 BEISPIEL-BEFEHL              AUSWIRKUNGEN
                             
                             
C>VER                         Dies ist auch schon alles bei VER.
                              Selbstverstndlich wird statt X.XX z.B. 2.11
MS-DOS Version X.XX           angezeigt.
                             
                             
                             

.PA
.hePC-DOS==================================================================VERIFY
                                  VERIFY
Ŀ
ZWECK  VERIFY ist ein interner Befehl, mit dem DOS smtliche auf Diskette ge-
       schriebenen Daten liest, ob sie richtig aufgezeichnet wurden. Mit
       VERIFY prft DOS also smtliche auf Diskette geschriebene Daten.

Ŀ
       VERIFY [ON]
FORMAT oder
       VERIFY [OFF]
      


 BEISPIEL-BEFEHL              AUSWIRKUNGEN
                             
C>VERIFY                      So wird geprft, ob VERIFY ein- oder ausgeschal-
VERIFY ist ausgeschaltet[OFF] tet ist. Warum nicht immer eingeschaltet? Es ver-
                              langsamt das Schreiben auf Diskette wesentlich,
                              da DOS alle Daten erneut lesen mu.
                             
C>VERIFY ON                   VERIFY wird eingeschaltet. Nun werden alle Daten
                              auf der Diskette berprft. Standard fr VERIFY
                              ist aus (off).  (siehe COPY/V)

.PA
.hePC-DOS=====================================================================VOL
                                    VOL
Ŀ
ZWECK  VOL ist ein interner Befehl, der den Datentrgerkennsatz des Standard-
       laufwerks oder des wahlweisen Laufwerks anzeigt.

Ŀ
       VOL [d:]
FORMAT
       d: ist ein wahlweiser Name eines Laufwerks, das die Diskette mit dem
       gewnschten Datentrgerkennsatz enthlt.


 BEISPIEL-BEFEHL                AUSWIRKUNGEN
                               
C>VOL                           Zeigt Datentrgerkennsatz des Standardlaufwerks
                                an. Die DOS-Eingabeaufforderung gibt das Stan-
Platte im Laufwerk C            dardlaufwerk an. Der Kennsatz wurde beim Forma-
ist NCRDISK                     tieren auf die Diskette geschrieben.
                               
C>VOL A:                        Disketten erfordern keinen Kennsatz.
                                Mit ihm knnen Platten und Disketten bequemer
Diskette im Laufwerk A          aufgelistet werden.
hat keinen Kennsatz
 unter Umstnden 