Fragebogen C-Seminar!

Liebe Interessenten am diesjhrigen C-Seminar!

Um Ihre Erwartungen und die beschrnkten Mglichkeiten der 
Vortragenden abzustimmen, wollen wir diesmal versuchen durch 
Ihre Antworten auf die folgenden Fragen eine bessere 
berreinstimmung zu finden.

Wie kein anderes der Seminarthemen ist eine Computer-Sprache 
mehr als nur Handhabung einer Maschine. Das Wort Sprache drckt 
aus, da sich hinter den nur 20-30 grundlegenden 
Ausdruckselementen mehr verbirgt als nur diese. Eine 'lebende' 
Computersprache wie C und zum Teil auch noch PASCAL unterliegt 
wie eine zwischenmenschliche Sprache einer dynamischen 
Entwicklung.


Genauso, wie man eine Fremdsprache nicht in einem 6-tgigen 
Seminar lernen kann, kann man es auch mit einer Computersprache 
nicht. Man erwirbt eher ein passives Sprachgefhl als aktive 
Ausdruckskraft. Um diese zu erlangen, mu man entweder schon 
eine andere Computersprache 'sprechen' und nur mehr die 
Analogien zu den Besonderheiten zu C zu finden oder man mu 
durch intensives 'Sprechen' diese Fertigkeiten in C erwerben. 

Sich in einer Komputersprache auszudrcken erfordert wie in 
anderen lebenden Sprachen ein Vokabular (je nachdem, ob die 
Bibliothek dazugezhlt wird oder nicht etwa 30 oder 300 oder 
mehr Vokabeln, die verhltnismig einfach in einem Wrterbuch 
nachgeschlagen werden knnen) eine Syntax (auf Grund der 
strengen Formalisierung relativ wenige Regeln erforderlich) 
aber, und das ist, was dann Programmierer unterscheidet, eine 

mehr oder weniger ausgebildete Semantik, die zur Lsung von 
Prolemen geeignet ist.

Stufen Sie sich demgem ein:

Ich programmiere zum ersten Mal mit einer Computersprache

Ich spreche bereits in PASCAL, BASIC, ASSEMBLER

Ich spreche bereits C

Ich spreche bereits C++


Je nach Ihrer Einstufung ist der Umfang ein anderer. Im 
allgemeinen nehmen wir an, da jemand der C lernen will, 
bereits eine andere Computersprache kennt, da bisher C nicht 
als Anfngersprache eingestuft wurde. Eine Einstellung, die in 
der Vergangenheit seine Richtigkeit hatte, bei den moderneren 
C-Kompilern nicht mehr notwendig ist. 

Wenn, sagen wir, die Hlfte aller Interessenten zum ersten Mal 
programmiert, dann wrden wir vorschlagen, das Seminar in zwei 
Teilen abzuhalten: 3 Abende fr Anfnger, reines ANSI-C. 3 
Teile fr Fortgschrittene, davon 1 Tag: Einfhrung in C++ und 2 
Tage fr das Arbeiten mit Bibliotheken. 

Wenn nur einzelne ohne Programmierkenntnisse sind, wrden wir 
diese bitten, zuerst an Hand der ADIM-Skripten mit 
Rckfragemglichkeit jeweils an vereinbarten Terminen im TGM 
oder via BTX oder via Mailbox sich einen gewissen 'Wortschatz' 
anzueignen. Jene Teilnehmer, die bereits eine Komputersprache 
sprechen habens leichter, fr diese Gruppe knnten wir mit 2 
Tagen Einfhrung in C das Auslangen finden. 

Als Arbeitsunterlagen fr das Seminar schlagen wir das 
ADIM-Skriptum Band 50 (C++) vor, da wir annehmen, da die 
Teilnehmer C an Hand des Bandes 40 (C) bereits knnen. 

Fr die gesteckten Ziele reicht aber ADIM-Band 50 nicht aus, da 
zwar die Standard-Bibliothek genau beschrieben ist, die 
erweiterten Bibliotheken fr grundlegende C++-Klassen, sowie 
fr DOS-Fenster () und WINDOWS-Fenster () fehlen. 

Vorschlag:
Was hielten Sie von der alternativen Mglichkeit zu einem 
versuchsweisen 'Fernlehrgang in C' mit Rckfragemglichkeit 
ber BTX oder die Mailbox?

Vorteile: 

Seminare erwecken beim Teilnehmer den Eindruck eines 
Verstndnisses, bis zum ersten selbstndigen Versuch, dann ist 
aber das Seminar bereits vorbei. Daher knnte man die 
Arbeitsreihenfolge umkehren.

Mit dem ADIM-Skriptum ist eine ausgezeichnete Arbeitsunterlage 
vorhanden, die zunchst durchaus auch fr sich allein 
verwendbar ist. 

Programmieren kann man nur allein. 
Besprechungsmglichkeit beim Seminar vorhanden.

Anreise entfllt. 

Nachteile: 
Software nicht vorhanden



