PC-NEWSedu 41
Schwerpunkt MODEMS

Einzelpreis 50,-
PC-NEWS-Eigenverlag
Siccardsburggasse 4/1/22
1100 Wien


lfd.Nr. 41
ISSN 1022-1611
Jg. 10, Heft 1
Februar 1995
P.b.b.
Verlagspostamt 1100 Wien
Erscheint 5 mal/Jahr
Feb., Apr., Jun., Sep., Nov.


Aktionen   fr   PC-NEWSedu-Leser   mit   CCCard:
Modem 28.800 bps Hi-Q: S.19,42 Bestellkarte 
Modem 28.800 bps Low-Cost: S.19, Bestellkarte 
ArtPad, Stift statt Maus: S. 68, Bestellkarte 
Internet, 1 Monat gratis: Bestellkarte 
Farbdruck, Thermotransfer: S. 10, PCNEWS-Verlag
Bcher, -10 %: S. 4


Inhalt

Fr alle
Liebe LeserInnen! 2
Reaktionen 14
Leserbriefe 16
PC-NEWS-Literatur/Disketten 17

Clubs
Liebe Club-Mitglieder 17,19,20
Termine 18
Die ADIM-Schriftenreihe 21
Projekt: CCCard 22

Gesellschaft und Recht
Mailboxen im neuen Fernmelderecht 33
Kommunikation und Gesellschaft 35

Ausblick
Die ATM-Euphorie 51

Grundlagen
Genetic Algorithms/Programming 58
Microsoft Flugsimulator 63
VIDEO-BERWACHUNG 64
ELEKTRONISCHE SCHALTUNGEN 64
UNIX System V 64

Reihen/Kurs
ACCESS 57
PAN/TELEBOX
PAN-ASCII 53
PAN-Zugangsberechtigung 55
eMail mit TELEBOX- 56

angeTESTet
HP Palmtop 100 LX 65
Windows 95 67
ArtPad &  UltraPen 68
SG 101 und SG 210 70
xBase: CA Visual Objects 72
Panasonic-Monitor 74

Schule
EDV-Unterricht an HTL 26
Zum Schmunzeln 36,39,43,

Schwer-punkt MODEM
Quo vadis Modem? 37
Gebhren kann man spren... 39
Meine DF 40
Mein Modem- das unbekannte Wesen 41
V.34 - Gehts noch schneller ? 41
U.S.-Robotics COURIER-Modem 42
Erste Erfahrungen in der Modemwelt 43
MODEM 44
Inbetriebnahme - Modem 2400 bit/s 46
Modem bertragungsverfahren 47
Modems und Nebenstellenanlagen 47
Die wichtigsten Hayes Befehle 48
Modem-Kommunikationsprotokolle 49
Adaptive Entzerrung bei Modems 50

DF & Schule
Das Offene Deutsche Schulnetz 27
Baden-Wrttembergisches Schulnetz BWSN 29
BORG-BBS. 30
Als Node ins Schulnetz 31
INTERMAIL 32
OM's-BBS  fr Online-User 32


Liebe LeserInnen!

Telekommunikations-Jahr 1995
Die "Telekommunikation und Schule" ist tot, es lebe das "Telekommunikationsjahr 1995" (Hintergrnde etwas spter). Alle Beitrge, die zu diesem Thema eingelangt sind, erscheinen aufgeteilt auf die PC-NEWSedu-Ausgaben dieses Jahres. Und wir haben auch allen Grund mit diesem Thema zu feiern: 10 Jahre PCC-TGM, 10 Jahre PC-NEWS. 10 Jahre Kommunikationssupport fr alle. 
Es begann in der ersten Ausgabe der PC-NEWS-1/86 auf Seite 30: "Beschaltung serieller Schnittstellen" und dann auf Seite 76, den "Erfahrungen eines DF-Neulings". Und wenn man den Text auch ein bichen runderneuern mte, vieles davon stimmt noch heute und vieles davon kann auch noch heute von Nutzen sein. Ob wir uns weit von dem nicht untypischen ersten Titelbild "Im Labyrinth des PC" entfernt haben?
Als einen Abschlu dieser 10-jhrigen Arbeitsperiode wird die Redaktion ein zusammenfassendes Verzeichnis aller bisherigen Artikel zusammenstellen.

Zum Begriff "Telekommunikation"
"Telekommunikation" verdrngt nach und nach Positionen, die bis jetzt vom durchaus verstndlichen Wort "Nachrichtentechnik" belegt waren.
Bei der Suche nach der Wortbedeutung finden wir im "Lexikon der Datenverarbeitung" von Siemens unter "Telekommunikation", da es einseitig und zweiseitig gerichtete Telekommunikation in den Spezialgebieten Sprach-, Text-, Bild- und Datenkommunikation gibt, alles elektrisch bis elektronisch versteht sich. Als Beispiele werden angefhrt: Rundfunk, Fernsprechen, Sprechfunk, Videotext, Telex, Teletex, Telefax, BTX, Fernsehen, Kabelfernsehen, Funkbild, Bildtelefon, Telemetrie, Fernsteuern, Fernberwachen, Datenbertragung, Datenfernverarbeitung. Es gibt keinen Verweis zur Nachrichtentechnik, dafr einen zur Datenbertragung, der aber nach dem obigen Schema nur einen kleinen Teil der Telekommunikation ausmacht. 
Unter "Nachrichtentechnik" versteht man im selben Buch (und auch sonst) "alle Techniken, die sich mit der Umwandlung, bertragung, Verteilung, Speicherung und Verarbeitung von Nachrichten beschftigen". Die gesamte Datentechnik, Informatik und Datenbertragung sind im klassischen Sinn nur Teilgebiete der Nachrichtentechnik, wenn sie auch wegen ihrer groen Bedeutung in der Systematik der nachrichtentechnischen Teildisziplinen die Wurzeln vergessen lassen. 
Es hat den Anschein, da wir hier mit "Telekommunikation" wieder einmal ein Wort geerbt haben, fr das es ein ausreichend klares Wort gab, das aber vielleicht nicht so modern klingt, dafr aber fr jedermann/frau verstndlich ist: "Nachrichtentechnik". 
Welches Wort wir aber auch whlen, "Telekommunkation" oder "Nachrichtentechnik", es umfat weit mehr, als wir beabsichtigen, in den PC-NEWSedu zu behandeln. Unser Thema ist die "Datenkommunikation mit dem PC". Das "Telekommunikationsjahr 1995" benutzt also ein modernes Schlagwort um einem kleinen Teilgebiet mehr Beachtung zu verschaffen.

Zu dieser Ausgabe
Alles drngt zur "Infobahn"1! Was "Infobahn" ist? Auf ordentlich "neudeutsch" heit es auch "Information Super-Highway", whrend "Infobahn" eine angelschsiche Wortschpfung ist, die wir - Ausnahmen mssen schlielich sein - nicht unbesehen bernehmen, sondern als "Information Super-Highway" eingeneudeutscht wissen wollen. Das "globale Dorf"2 in der Sprache. 
Egal, niemand wei zwar mit den Multi-Megabytes, die wir in noch krzerer Zeit von berall her downloaden knnen wirklich etwas anzufangen, aber jeder, der sich in diesen Tagen ein Modem besorgt, mu durch diese Sammelphase durch. Manche krzer, manche lnger, manche bleiben darin stecken. 
Einen ersten Eindruck des Zusammenschrumpfens der Welt in einem "globalen Dorf" vermitteln uns weltweit verknpfte WWW-Seiten des Internet und man ahnt, welche Dimensionen sich fr jederfrau/man erffnen, wenn die bertragungs"bandbreiten" in ausreichender Kapazitt verfgbar sein werden. ("Bandbreite" ist hier in bit/s zu verstehen, nicht in Hertz!).
Flaschenhlse, die derzeit das Echtzeit-Erlebnis noch zu einer Super-Zeitlupe verlangsamen, gibt es viele aber man ist weltweit bemht, die Bandbreiten den immer grer werdenden Datenstrmen anzupassen. 
Was wir selbst tun knnen: die Zubringergeschwindigkeit zum nchsten Knoten zu erhhen. Sei es die Mailbox3, der Internet-Provider, PAN oder CompuServe. Den grten Nutzen haben wir wohl bei einer FIDO-Box, denn hier mssen wir mit nur wenigen, gleichzeitig on-line befindlichen Usern die Rechnerleistung teilen, noch dazu knnen wir sicher sein, da die FIDO-Sysops zu den Ersten zhlen, die eine neue verfgbare Geschwindigkeit auch in einem Modem-Upgrade verwirklichen. Aber immerhin sind dezeit fast alle Dienste mit 14400 bit/s erreichbar. Nur CompuServe hinkt mit 9600 bit/s etwas nach, aber wenn einmal der PAN-Zugang gelungen ist, wird auch fr CompuServe 14000 bit/s einheitliche Zugangsgeschwindigkeit darstellen. 
Wie sooft, sind die Amateure voran und peilen bereits die nchste, durch die ITU genormte Geschwindigkeitsklasse V.34 (=28.800 bit/s) an. Es ist zu erwarten, da die Internet-Provider ebenfalls diese Geschwindigkeit in ihren Installationen bernehmen werden, wenn die ersten Gertetypen die Hrde der Postzulassung berwunden haben. [Anm.: Bereits Anfang Jnner 1995 wurden die erste V.34-Modems zugelassen! Siehe auch Sammelbestellung des ccc. ]
Wenn die jhrlichen Zuwachsraten des Datenverkehrs weiterhin so anhalten, werden die Provider einerseits und die Postverwaltungen anderseits alle Hnde voll zu tun haben, die erforderlichen Bandbreiten zur Verfgung zu stellen. 
Aber ein schneller Zugang allein sagt noch gar nichts ber die effektive bertragungsrate in Zeichen pro Sekunde. Immer, wenn der Mensch als "Endgert" ttig ist (Beispiel: PAN-on-line oder FIDO-on-line), sind ja 2400 bit/s vllig ausreichd. Anders, wenn die Information automatisiert empfangen oder abgesendet (up- oder download) wird oder Multimedia-Information  la  WWW abgerufen werden. Da mchte man groe Datenmengen mglichst kostengnstig bertragen. Hier zeigt sich, da die Flaschenhlse auch in den dahinterliegenden Systemen liegen. Versuchen wir einmal einen Host des PAN oder des Internet in einer verkehrsreichen Zeit zu erreichen. Na, viel bleibt da nicht brig von unserer Datenbertragungsgeschwindigkeit. 

1 
From : Eelco Glasl                         2:310/22.47     19 Oct 94  00:12:00 
Subj : sterreichische "Infobahn" Initiative                                  
Hallo Leute!
Wer vor einigen Monaten/Wochen diesen "club-2" aus Alpbach ("Technologie-forum") gesehen hat und sich nun aus erster Hand informieren mchte ber die derzeitigen sterreichischen Aktivitten auf dem Gebiet des sog. "Information Super-Highways" (neudeutsch) oder der "infobahn" (der angelschsiche Begriff dafr [:-)] ), der sollte sich 'mal mit einem www-browser (mosaic, cello, lynx ..) folgenden URL ("uniform resource locator") ansehen:
http://bit.cosy.sbg.ac.at/acts/anh/home.html
das Ganze luft unter dem Begriff "Austrian National Host" und wird derzeit in Brssel geprft auf Untersttzungswrdigkeit in Bezug auf den Empfang europischer Gelder fr die Durchfhrung einzelner sog. "ACTS"-Projekte.
Mehr will ich hier nicht sagen, nur soviel, da man per anonymous-ftp sowohl von "bit.cosy.sbg.ac.at:/pub/acts/" als auch von "ftp.ping.at:/pub/info/i-way/" (dort auch per Modem saugbar) die derzeit verffentlichten Texte (u.a. auch die HTML-[hypertext]-version, die sich normalerweise mit einem WWW-Browser im Internet abrufen, aber natrlich genauso gut mit einem lokal installierten Mosaic lesen lt) downloaden kann. Es ist noch alles in Entwicklung; kann daher sein, da das eine oder andere noch nicht ganz so perfekt aussieht ;-). sobald weitere Dokumente fr die ffentlichkeit freigegeben werden, werde ich sie in die Verzeichnisse der o.g. ftp-Server kopieren. 
2 
Leben im Zeitalter der Telekommunikation
2. - 10. Februar 1995, Wiener Rathaus/Vienna City Hall, Austria
Telekommunikationstechnologien entwickeln sich in zunehmendem Ausma von Hilfsmitteln der Verstndigung zu wichtigen Faktoren unserer Lebensgestaltung. Sie geben uns rtliche Ungebundenheit und erlauben uns die Aufrechterhaltung persnlicher und geschftlicher Kontakte ber weite Distanzen. Sie helfen uns, Zeit und sonstigen Aufwand fr Verkehrswege zu sparen und machen uns gleichzeitig mobiler. Die Telekommunikation erlaubt uns aber auch, mehr an Wissen und Dienstleistung als je zuvor ins Heim oder in die Nachbarschaft zu holen und so die "Stadt der kurzen Wege" zu verwirklichen, womit sie auch kologische Ziele erreichen hilft.

In diesem Sinne findet vom 2. bis 10. Februar 1995 zum zweiten Mal die Veranstaltung Global Village statt. Veranstaltungsort ist diesmal das Rathaus der Stadt Wien - mit Auenstellen im Wiener Donauzentrum. Ziel der Global Village Idee ist es, die Telekommunikation als Werkzeug im Dienste der Menschen 
3 
Richtig: BBS oder Mailbox?
Edwin Cikan, FIDO, cikan@edi.ping.at (2:310/72.9)
Es hat sich zwar im deutschen Sprachraum eingebrgert, "Mailbox" fr Computer zu verwenden, die Dienste wie Fido usw. anbieten. Jedoch ist der richtige Ausdruck dafr BBS (Bulletin Board System). Und "Mailbox" ist die Datei, in der die e-mails eines bestimmten Benutzers gespeichert sind. Also meine Mailbox auf dem Unix-Kbel heit cikan (und ist auf dem Mailserver in /var/mail; voller Pfad /var/mail/cikan). Es gibt auch die sogenannte Systemmailbox, was bedeutet da die Mailbox zentral auf einem Mailserver liegt (wie in meinem Beispiel, ich kann von jeder Workstation in diesem Netzwerk meine e-mails lesen und schreiben).
Warum ich das jetzt schreibe: besonders in der internationalen Kommunikation kann es zu Miverstndnissen fhren, wenn man ein BBS als Mailbox bezeichnet. Mein Anliegen ist nur, wenn man ber diese Sachen redet oder schreibt da man versucht auch die richtigen Begriffe dafr zu verwenden. Und da das Internet im Moment so alle mglichen Netze in sich vereinigt und ja eben dort der Begriff "Mailbox" sehr oft auftritt, wre es meiner Meinung nach nur richtig, die Sachen beim richtigen Namen zu nennen. 
Es wird daher ab jetzt in den PC-NEWS4 darauf geachtet werden, die Begriffe BBS und Mailbox auseinanderzuhalten.
4Hngt von der krperlichen Kondition des Kufers ab.

Telekommunikation und Schule
Es ist ganz gut, wenn wir einmal einen Blick ber unsere Grenzen werfen, um unseren Entwicklugsstand mit jenen der Nachbarn zu vergleichen. Wie man am Beispiel des Baden-Wrtembergischen Schulnetzes und dem Beitrag ber die deutschen Internet-Aktivitten, gesammelt von Wolfram Tuber, sieht, gelingt auch bei unseren Nachbarn eine Synthese aus FidoNet und InterNet und das sollte bei uns auch mglich sein. 

Schwerpunkt Modems
Wir werfen einen Blick auf die Zubringer zur "Infobahn", die Modems. Dieses Thema zieht sich quer durch die PC-Literatur. Es ist also weiter nicht verwunderlich, wenn auch die PC-NEWSedu in der heutigen Ausgabe ber Wissenswertes rund ums Modem berichten. Um nicht unntigerweise viele gute Recherchen anderer Zeitschriften nachzuahmen, verstehen wir die Berichte der PC-NEWSedu als Ergnzung dazu und geben lesenswerte Beitrge zu diesem Thema an:
Renner auf der Infobahn, V.34 schon ab 500 Mark, Die neue Modemklasse auf dem Prfstand, c't Jnner 1995, Seite 106.
DF in sterreich, Alles ber DF, PAN, FIDONET, INTERNET, FAX, Einsteigertips, Profiwissen, PCC-Magazin-Sonderausgabe 1995 (Zu bestellen um S 100,- inkl. CD bei PCC-Verlag, Paul-Ernst-Weg 2, 8430 Leibnitz).
PC-pro-Praxis: Die Welt Online, Die besten Tips und Tricks der Profis, Beilage zu PC-Professionell, Dezember 1994. (Achtung: diese Beilage erhalten nur Abonnenten von PC-Professionell). 
Zustzliche Information zu diesem aktuellen Thema knnen Sie bei der Redaktion anfordern (ca. 60 Seiten). 

Philosophisches und Rechtliches
Vielleicht auf den ersten Blick nicht zusammenpassend, aber man kann aus diesen verschiedenartigen Beitrgen die zunehmende Einflunahme des Staates auf die Netze ablesen. Beachtenswert auch die Beobachtungen von Gerald Hausensteiner zu diesen Entwicklungen in seinem Leserbrief. Die Post spielt in allen Beitrgen naturgem eine zentrale Rolle. Es wrde der Ausgewogenheit der PC-NEWS-Berichterstattung dienlich sein, wrde sich von Zeit zu Zeit ein Beitrag von dieser Seite einfinden, der die Hintergrnde fr die eine oder andere, fr Endverbraucher oft unverstndliche Manahme erlutert. 
Eine zunehmende Regulierung der BBS-Szene ist durchaus im Bereich des Mglichen. In einer Mail aus Kanada konnte man krzlich erfahren, da an die Vergabe von Lizenzen gedacht ist, fr die der Sysop zu zahlen hat. Da auch bei uns an den Betrieb eines BBS-Systems Bedingungen geknpft werden, knnen Sie dem erweiterten Nachdruck eines Kommentars von Dr. Cap ber die Rechte und Pflichten von Sysops entnehmen. 

Ausblicke
Whrend hierzulande sich ISDN erst im Stadium punktueller Installationen befindet, wird in den Planungen bereits mit Glasfasertechnik und Netzen mit hohen bertragungsraten gearbeitet. Durch die gute Zusammenarbeit mit Spezialisten dieses Fachgebiets aus dem TGM ist es den PC-NEWS mglich im Beitrag "ATM-Euphorie" von Gnter Zandra einen Blick in die Zukunft zu werfen. 

Kauf mit CC-Card
Wir laden alle Inserenten der PC-NEWSedu ein, auf die CC-Card in ihren Inseraten hinzuweisen. 
Eine erste Vereinbarung konnte mit der Buchhandlung Wallensteinplatz getroffen werden. Fr Buchbestellungen mit CC-Card wird ein 10%iger Nachla gewhrt. 
Buchhandlung Wallensteinplatz, 1200 Wien
Tel.: (0222) 332 55 67, Fax.: (0222) 332 55 67. Kontakt: Herr Bayer. 
Vereinbart durch PCC-TGM, Koll. Jelinek (0222) 33 1 26-354. 

Titelbild
Unser heutiges Titelbild, 7 Modems, angesichts neuer bertragungsverfahren alle veraltet, stellt etwa den Weg dar, den DF-Begeisterte in den letzten 10 Jahren - technologisch gesehen - durchwanderten. (Alle dargestellten Gerte, mit Ausnahme der einfachen Modemkarte stammen brigens aus Sammelbestellungen der ADIM). Dabei sind bereits die eine oder andere Zwischenstufe nicht enthalten, wir knnen also ruhig mit eine Lebensdauer von einem Jahr pro Technologiestufe rechnen. Investiert man gleich ein bichen mehr und kauft den neuesten Standard (hoffentlich den richtigen), dann wird man ein bichen lnger mit dem Gekauften zufrieden sein knnen. 
Die ersten Versuche erfolgten noch am Viertel-Anschlu mit Akustikkoppler (Beachten Sie eines der wenigen Postpickerln! Einige der dargestelleten Gerte haben eine Postzulassung, allerdings nicht, wenn man zu den ersten Kufern zhlt). 
Kaum war der Viertelanschlu zu einem vollwertigen Anschlu mutiert, wurden auch schon die ersten Modem-Steckkarten erprobt. Eine der ersten, die vermutlich keine Postgenehmigung bekommen htte, bei der man aber interessante Experimente durchfhren konnte, sehen Sie rechts im Bild. Anders als alle Nachfolger verfgt diese Karte ber kein eigenes Bios und eine entsprechende Steuerung ber AT-Modemsteuersequenzen. Vielmehr wird der Whlkontakt durch ein direkt programmierbares Relais angesprochen. Eigene Treiber verleihten dann dieser Karte eine Modemfunktionalitt. 
Danach wird es professioneller, etwa zeitgleich erscheinen die ersten 1200 bit/s-Modems am Markt. Sowohl die Einschubkarte als auch das unterste Standgert entsprechend diesem Standard. Bei allen Gerten wurde darauf geachtet, da die fr BTX-Verbindungen ins Ausland erforderlichen Betriebsarten enthalten waren. 
Ein Quantensprung war das nchste Modem mit 2400 bit/s, vollduplex. Lange Zeit war dieses Gert ein Standard; und ist es bei manchen Verbindungen immer noch (weil die Gegenstelle noch nicht aufgerstet wurde). 
Ein selbstndiges FAX-Gert war fr viele User nicht unbedigt erforderlich, wenn aber fallweise ein FAX zu bertragen war, dann bot eine Kombination aus FAX-Modem mit 9600 bit/s (FAX) und 2400 bit/s (Daten) eine saubere Lsung. Seit dieser Zeit sind praktisch alle Modems mit einem FAX-Zusatz ausgerstet. 
Die Baustufe 9600 bit/s (FAX) 9600 bit/s (DATEN) wurde nicht angeschafft, gab es doch kurze Zeit spter schon die Betriebsart 14400 bit/s, das oberste Gert im Bild. Es entspricht dem heutigen Standard; Freaks schielen bereits nach der nchsten Kategorie, dem V.34-Standard und 28800 bit/s (siehe Sammelbestellung). 
Wenn Sie sich heute in die Reihe der DF-Begeisterten einreihen, bleibt Ihnen viel erspart. Sie erwerben mit einem 28800 bit/s Modem, ein Gert, bei dem keine so groen Geschwindigkeitssprnge zu erwarten sein werden. Zwar sind Geschwindigkeiten jenseits der 30000 bit/s da und dort als propritere Lsungen im Gebrauch (genauso, wie es bisher als hchste Geschwindigkeitsstufe die V.fast-Klasse gab, die eben im Begriffe ist, vom V.34-Standard abgelst zu werden) aber mit einer Verdoppelung der derzeitigen Spitzengeschwindigkeit von 28800 bit/s ist nicht mehr zu rechnen. Nheres dazu im Beitrag "Modem quo vadis". Wenn diese Prognose stimmt, wre jetzt ein gar nich so schlechter Zeitpunkt, sich ein Modem der V.34-Klasse zu kaufen, mglichst ein solches, das einen Flash-Rom-Upgrade erlaubt. 
Diese Situation war fr den ccc der Anla, die Sammelbestellung fr V.34-kompatible Modems zu planen. Lesen Sie dazu Details im Clubteil des ccc und im Schwerpunkt die Beitrge ber V.34-Modems.

Fertigung
Das Bild wurde in Grauwerten in einer Gre von etwa 800 x 600 Pixel gescannt. Das Hauptmotiv wurde durch Maskieren und Ausschneiden vom ursprnglichen Hintergrund gelst und mittels "Drag & Drop" vor eine Raytrace-Szene montiert. Die Dateigre ist etwa 400 kB. 
Werner Krause

Zahlung mit Kreditkarte
Eine Erweiterung der Zahlungsmglichkeiten wurde vorbereitet. Besitzer einer Kreditkarte knnen durch Angabe ihrer Kreditkartennummer, Ablaufdatum und Unterschrift alle Abonnementzahlungen, alle ergnzenden Materialien, wie Disketten, Literatur usw. bestellen. Diese Abrechnungsart ist vor allem fr Mitglieder und Leser aus dem Ausland wichtig, da die Bankspesen oft sehr hoch sind.
Dieses Service wird derzeit von
ADIM (Skripten, Disketten)
ccc (Mitgliedschaft, Diskettendienst)
PC-NEWS (Abos, Disketten, Literatur)
angeboten. Alle anderen Clubs sind eingeladen, sich diesem, speziell bei kleinen Betrgen durchaus zweckmigen Service anzuschlieen. Der an die Kreditkartengesellschaft abzufhrende Betrag ist 4% des Rechnungswertes, was bei unseren kleinen Betrgen im Kostenrahmen einer Briefsendung liegt. 
Vorkassa oder offene Rechnung?
Wenn wir bei den Clubs oder bei den PC-NEWS kleine zustzliche Dienstleistungen wie Diskettenkopien oder Papierkopien anbieten, dann geschieht das in unserer Freizeit und zum Selbstkostenpreis. Wir wollen daher den verwaltungstechnischen Aufwand mglichst klein halten. Daher bitten wir alle Leser, Bestellungen, wenn mglich mit Vorauszahlung oder mit Kreditkarte zu ttigen. 
Gut gelungen ist diese Vorgangsweise bei den PC-NEWS-Abonnenten. Jeder Abonnent erhlt ca. ein bis zwei Nummern vor Ablauf des Abos einen Zahlschein mit einer Einladung zur Verlngerung des Abos. Gleichzeitig wird eine Vorschau auf die geplanten Ausgaben gegeben. Die Abonnenten haben die Wahl, 5 Hefte (S 200,-), 10 Hefte (S 350,-) oder 15 Hefte (S 450,-) im voraus zu bezahlen. Bei vorzeitiger Kndigung werden - unabhngig von der Bindung - pro nicht bezogenes Heft S 30,- zurckerstattet. 
Die folgende Statistik zeigt, die Vorauszahlungstendenz:
Vorausgezahlte PC-NEWSedu
Etwa 1/3 aller Abonnenten hat fr 10 Ausgaben (2 Jahre) im voraus bezahlt; die eingezahlte Summe ist etwa 78.000,-, etwa die Fertigungskosten einer einzelnen PC-NEWS-Ausgabe. Diese Vorauszahlungen sind ein beachtlicher Vertrauensbeweis, der aber erst erarbeitet werden mu, denn derzeit ist die Kasse (auf Grund der Aktivitten zu Jahresende) leer, diese Gelder sind alle in Marketingaktivitten investiert, in der Hoffnung, diese Investitionen mgen sich in den kommenden Monaten bezahlt machen. 

PC-NEWSedu im FIDO
Das FIDO-Echo PCNEWS.AUS in Wien, Graz und Vorarlberg abrufbar. Wenn Sie an anderen Standorten, die Nachtrge, Ankndigungen usw. lesen wollen, setzen Sie sich mit den lokalen Sysops in Verbindung. Das Mailaufkommen ist mig, vielleicht 2 Messages/Woche. Folgende Boxen fhren das Echo:

Wien

2:310/1
(0222) 815 48 71
(0222) 810 13 54 (ISDN)



2:310/1.42
(0222) 816 72 22-15
(0222) 865 72 22-15


2:310/110
(0222) 40104-472

Niedersterreich
Mdling
2:313/3
(022 36) 477 43

2:313/5
(022 36) 274 18

2:313/9
(022 36)  238 17

Salzburg

Salzburg
2:315/1
(0662) 83 25 97

2:315/3
(0662) 83 25 97

Golling
2:315/5
(062 44)-74404

Steiermark

Graz
2:316/3
(0316) 461 88 66

Hartberg
2:316/50
(033 32) 61 666

2:316/51
(033 32) 66 907 (ISDN)

Was Ende 1994 geschah: 
Marketing der PC-NEWSedu-Familie
Im November/Dezember wurden einige bedeutende Marketingaktionen gesetzt, die sich (hoffentlich) im kommenden Jahr gnstig auf die Leser- und Mitgliederzahl auswirken werden:
Verteilung der Leseprobe der Ausgabe 40 (violett) 
bei UPDATE bei der PC-EXPO 
November

Verteilung der Ausgabe 39 (blau) und 40 (violett)
bei ERB und PCC-MAGAZIN bei der PC-EXPO 
November

Versendung der Leseprobe der Ausgabe 40 (violett)
alle AHS, HS und BMHS, ehemalige Mitglieder des PCC-TGM, Interessenten
Dezember

Versendung der Leseprobe der Ausgabe 40 (violett)
an Corel-Draw-Kunden von Firma UPDATE
Dezember

Versendung der Extraausgabe 40a "ccc und PC-NEWS" (gelb)
Vorbestellungen, alle AHS, HS und BMHS, alle Interessenten, alle User der Mailbox HMV, alle ADIM-Kunden 1993/94, alle Inserenten der PC-NEWS, alle Autoren
Ende 
Dezember

Versendung der Clubkarten/Leserkarten
alle Leser der PC-NEWS, an alle Mitglieder
Anfang Jnner

Artikel im "PROFESSOR"
an alle BMHS-Lehrer
Anfang Februar

PC-NEWSedu im WWW
Dem PCC-TGM wurde ermglicht, im Rahmen der WWW-Seiten des TGM eine WWW-Seite zum Thema PC-NEWS als einen Teil des TGM-Ausbildungsangebots vorzustellen. Es ist erst ein Beginn, dem weitere Seiten folgen sollen. Wenn Sie einen Internet-Zugang haben, knnen Sie eine Vorstellung der PC-NEWSedu unter
 http://www.tgm.ac.at/tgm/pcnews/pcnews.html
sehen. 

Mailbox am TGM
Wie in den PC-NEWS-38 berichtet, wurde dem PCC-TGM eine Mailbox des Typs 1st Class durch das BMUK zugesagt.
Diese geplante Box wird es zunchst einmal nicht geben. Grnde dafr wurden nicht angegeben. (Sparmanahmen?)
Dafr entwickelt sich der ccc als "Nebenprodukt" dieser Planungspanne ganz prchtig. Der ccc umfat mit Jahreswende 94/95 etwa 150 Mitglieder und etwa 100 Benutzer des PCC-TGM. Die Arbeitsteilung zwischen PCC-TGM (Schule) und ccc (DF) mit wechselweiser Teilnahme an Seminaren gestaltet sich als positiv fr alle Mitglieder. 

Sonderausgabe "Telekommunikation"
Mit gleichem Elan wie die TGM-Mailbox wurde auch das Telekommunikationsprojekt der PC-NEWS gestartet und darf als eine Art freundschaftlicher Frderung betrachtet werden. Es wurde ca. 150 Autoren angeschrieben, 15 davon wurden aktiv, alle Berichte wurden auf ca. 300 Seiten zusammengefat. 
Vielleicht war es eine Folge des von der Regierung verkndeten Sparpakets, dem diese Ausgabe zum Opfer fiel, an dem Engagement des Auftraggebers selbst lag es jedenfalls nicht. Vielleicht knnen wir dieses Vorhaben zu einem spteren Zeitpunkt fortfhren. 
Die PC-NEWSedu verfgen somit ber viel Informationsmaterial zum Thema DF, zuviel, um in einer einzigen Ausgabe abgedruckt zu werden, daher verteilen wir die vorhandenen Beitrge auf das gesamte Jahr 1995 und beginnen heute mit den Themengruppen "Telekommunikation und Schule", "Philosophisches und Rechtliches", "Modems", "Ausblicke".

Clubkarten
Die Clubkarten wurden versendet. Verwenden Sie die Karten bei Bestellungen bei den Inserenten. Die den Clubkarten beigepackte Information half, die Kosten der Versendung zu verringern. Die Auflage der Clubkarten ist 2500. Sie wurde an die Mitglieder der Clubs ccc, MCCA, PCC-TGM und Club-AT sowie an die Abonnenten der PC-NEWSedu verteilt. Die Clubverantwortlichen werden gebeten, der "Si-Si-Kard" durch entsprechende Absprachen mit Lieferfirmen Gewicht zu verleihen. Firmen, die die CC-Card annehmen, werden in den PC-NEWSedu unentgeltlich vorgestellt. Sie Kasten auf Seite 3. 
Da die Fertigung der Clubkarten einige Probleme aufwarf, deren Lsung vielleicht von allgemeinerem Interesse ist, wird in einem eigenen Beitrag auf die Lsung mit WinWord eingegangen. 

Mehrfachmitglieder
Clubs sind "in" sagen sich jedenfalls geschtzte 30 Freaks, die sowohl Mitglied beim MCCA und PCC-TGM oder ccc und MCCA oder ccc und PCC-TGM gleichzeitig sind. Das deckte jedenfalls die gemeinsame Versendung der Clubkarten auf. Es gibt auch ein paar, die in allen drei Wiener Clus Mitglied sind. 
Ohne, da diese Mglichkeiten offiziell angesprochen worden wren, bietet sich fr alle Clubs eine verstrkte Zusammenarbeit zum gegenseitigen Nutzen an. 
Ntzliche, bereits verwirklichte Beispiele sind:
* wechselseitige Nutzung der Clubabende
* wechselseitige Nutzung der Seminare
durch alle Clubmitglieder. Eine Basis dazu bildet auch die gemeinsame Clubkarte. 
Weitere Vorschlge in dieser Richtung: 
* gemeinsamer Messestand bei kommenden Messen (IFABO, PC-EXPO) zwecks Kostenteilung
* Sammelbestellungen fr alle (mit eventuell gestaffelten Preisen (Mitglieder/Nichtmitglieder)

Eingesandte Disketten
Beitrge und Inserate fr die PC-NEWS kommen im allgemeinen auf Diskette mit einem Probeabdruck in die Redaktion. Der Stapel dieser Disketten ist bereits ziemlich hoch und wartet auf die Rckgabe. Nur sind Porto und Verpackung fast schon teurer als die Diskette selbst. Daher wird vorlufig von einer Rcksendung Abstand genommen und nur ausnahmsweise bei einem persnlichen Kontakt zurckgegeben. Die Disketten werden als Rohmaterial fr Erledigung kostenloser Leseranfragen benutzt. 

Kennzeichnung der Versandetiketten
Ab Ausgabe 40 wird folgende Kennzeichnung der Versandetiketten verwedet:
nnnnnCpppppp     DRV:ddddddd
      
      ^^^^^^ 
      |
      aktuelles Heft

nnnnn Mitgliedsnummer bei Bezug als Clubmitglied, Abonummer bei Bezug als Abonnent, Laufende Nummer bei sonstigen Bezugsarten
C Grund des Bezugs:
A Bezug als Mitglied des Club-AT
C Bezug als Mitglied des CCC
M Bezug als Mitglied des MCCA
T Bezug als Mitglied des PCC-TGM
X Abonnent
Y Autorenexemplar
B Belegexemplar (Inserenten, Bibliotheken)
Z Clubexemplar (2 Belegexemplare pro Herausgeber)
G Gratisexemplar (Dienstweg)
W Werbeexemplar
pppppp Anzahl der zugesendeten Ausgaben und Vorauszahlung der PC-NEWS fr die nchsten 6 Ausgaben wobei:
                pppppp     Beispiel:  pppppp
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aktuelles Heft--+|||||                444444 Heft
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aaAaaa Abonnent: das aktuelle Heft und das nchste gehrt zur laufenden Peride, ab dem bernchsten Heft beginnt ein neues Abojahr; alle Hefte bezahlt
a..... Abonnent: das aktuelle Heft ist bezahlt, die folgenden Hefte nicht, bitte Einladung zur Abo-Verlngerung beachten
111... Clubmitglied: die aktuelle und die beiden folgenden Ausgaben sind bezahlt, Sie erhalten je ein Exemplar
444444 Bibliothek, erhlt regelmig 4 Exemplare
1????? Gratisbezieher, weiterer Bezug ungesichert
100000 Werbebezug, keine folgenden Hefte
ddddddd Datenverarbeitungsnummer
0771627 CCC
0735485 Club-AT (z.Zt. die DVR-Nummer der PC-NEWS)
0536229 MCCA
0596299 PCC-TGM
0735485 PC-NEWS

Hochwertige Farbausdrucke
Die Werkstttenlehrer im TGM haben der PC-NEWS-Redaktion einen neuwertigen Thermotransferdrucker geschenkt! Dieser Drucker ermglich eine hohe Wiedergabequalitt von Fabdrucken auf Spezialpapier und Folien. Der Drucker ist vom Erzeuger CalComp, Type ColormasterPlus 6603PS (siehe Inserat in diesem Heft). 
Ab sofort bietet die Redaktion allen Lesern an, hochwertige Farbbilder oder Overheadfolien anzufertigen. Als Vorlage knnen programmunabhngige Grafikdateien (TIF, GIF, PCX...) oder Vorlagen von PowerPoint oder CorelDraw dienen. 
Overheadfolien knnen zwar auch von Tintenstrahldruckern erzeugt werden, sie haben aber nicht die Durchlichtqualitt der Thermotransferdrucker. 

Format/Bildgre/Preis
Papier:A4 (297 x 210 mm)/287 x 200 mm/40,-
Folie:A4 (297 x 210 mm)/287 x 200 mm/50,-

Der hohe Preis kommt weniger durch das Papier (S 5,-) oder die Folie (S 15,-) sondern durch die Transferfolie zustande. 

Leser helfen Lesern
Am Beginn des PC-Zeitalters in sterreich, als der PCC-TGM gegrndet wurde, war die allgemeine Dichte der PCs und jener, die damit umzugehen verstanden, noch sehr gering. Es war gut, wenn man jemand "bei der Hand" hatte, den man um Rat fragen konnte. Zwei Hilfesysteme wurden aufgebaut: alle Mitglieder, die es nicht ausdrcklich untersagten, wurden in den PC-NEWSedu mit Adresse und Telefonnummer abgedruckt, damit war ein unmittelbarer Kontakt mglich. Fr jedes Postleitzahlengebiet und fr jede grere Schule oder Firma wurde ein "Betreuer" nominiert, der Hilfe fr eine Gruppe von Mitgliedern anbot. Dazu kam, da wir versuchten, Interessensgebiete der Mitglieder zu protokollieren um bei konkreten Anfragen, Fragesteller und Spezialisten zusammenzubringen. 
Diese "Hilfesysteme" gerieten in Vergessenheit und werden derzeit durch die verschiedenen Echomail-Areas des FIDO gut abgedeckt. Die Fragesteller bleiben in den Mailboxen anonym und die Spezialisten werden nicht durch unerbittliche Telefonate bei ihrer Arbeit gestrt und knnen ihre Hilfestellung dann anbieten, wenn sie Zeit haben. 
Aber: Trotz dieser Mglichkeiten, von denen immer mehr User Gebrauch machen, bleibt persnlicher Kontakt unersetzlich und wird vermit. Im Raum Wien, Graz und Salzburg bieten Clubs regelmige Treffen an. Wenn Sie abseits der Ballungszentren nach Gleichgesinnten suchen, geben Sie der Redaktion Ihren Wunsch zu einem lokalen Treffen bekannt. Wir schreiben gerne die Leser in Ihrem Umkreis an und versuchen zu vermitteln. 
Sie knnen dazu email-Kanle  der PC-NEWS verwenden oder den Kasten auf den verschiedenen Antwortkarten ankreuzen. Wenn eine solche Anfrage in der Redaktion einlangt, wird folgende Karte an alle Leser Ihres Postleitzahlengebietes verschickt: 

"Frau Bittina Huber in Kleindorf 12, 3456 Grostetten (oder ohne Adreangabe)
"schlgt ein Treffen mit PC-Usern im Raum Weiviertel vor
" Konkrete Themen:  Modems, PAN
" Terminvorschlag:  31. 2. 1995.
"InteressentInnen knnen mit Bittina Huber unter TEL/FAX/PAN/FIDO/CIS/INTERNET.. Kontakt aufnehmen. 
"PC-NEWS-Redaktion
oder in einer Kleinanzeige in den PC-NEWS abgedruckt. 
Sollten Sie diesen Wunsch in einem Groraum haben, wrden wir bei der nchsten Ausgabe der PC-NEWSedu einem Teil der Auflage eine entsprechende Karte beilegen. 

Nachlese 
PING
Anllich der PC-Expo gab es einige Preissenkungen bei PING:
Fr INTERNET SURFER und INTERNET STARTER kostet ab der PC-Expo eine Nachtminute (17h-7h, bzw. Wochenende und Feiertag) nur
mehr 1,- S statt bisher 2,- S.
Fr INTERNET ONLINE kostet eine Minute (nach Ablauf der freien Online-Zeit) nur mehr 50 Groschen statt 1,- S.
Gleichzeitig gibt es ein neues Service: INTERNET ONLINE UNLIMITED.
Fr 150,- im Monat gibt es bei einem INTERNET ONLINE Account berhaupt keine Zeitbeschrnkung mehr! 

Die Clubs und die PC-NEWSedu
Neue Leser fragen oft nach dem Verhltnis des PC-NEWSedu und den Clubs. Die auf der Titelseite angegebenen Clubs sind die Herausgeber der PC-NEWS. Sie knnen die Inhalte des Clubteils gestalten und im Beitragsteil aktiv werden. Der Preis fr eine PC-NEWS-Ausgabe fr einen Club ist S 32,-. Hier ein Stand der recht unterschiedlichen Zusammenarbeitsmodelle mit Ende 1994: 

Mitglieder/Leser/Tendenz
Verbindung zu den PC-NEWS

ADIM/0/2/+/-
Die ADIM empfiehlt ihren Kunden den regelmigen Bezug, da in den PC-NEWSedu ber aktuelle Neuerscheinungen der ADIM-Skriptenreihe berichtet wird. ca. 100 Abonnenten sind auch gleichzeitig Kunden der ADIM.

CCC:130/121/++
Mitglieder der Kategorien PLATIN und SILBER erhalten die PC-NEWSedu

Club-AT:/60/60/++
Der Bezug der PC-NEWSedu ist im Mitgliedsbeitrag enthalten

MCCA:240/60/+/-
Der Bezug der PC-NEWSedu wird durch den MCCA gesttzt. Ein Abo kostet fr MCCA-Mitglieder nur S 90,- statt S 200,-.

PCC-S:50/50/+/-
Der Bezug der PC-NEWSedu ist im Mitgliedsbeitrag enthalten

PCC-TGM:1500/1500/+/-
Der Bezug der PC-NEWSedu ist im Mitgliedsbeitrag enthalten

Fehlerberichtigungen
PC-NEWSedu-40, Seite : Das FIDO-Echo PCNEWS.AUS ist auch bei der Mailbox 2:316/3 (Tel. 0316 / 461 88 66) abrufbar. Das ist bei der neuen Liste auch bercksichtigt. 
PC-NEWSedu-40, Seite 15: Den ASCII-PAN-Host "TESTIIG" gibt es nicht mehr. Er wurde durch den Host "INTERNET" ersetzt. Es handelt sich nun nicht mehr um einen Test- sondern einen regulren Zugang, der 2,60 S pro Minute kostet. Er bietet einerseits die Mglichkeit, (beliebige?) TELNET-Verbindungen herzustellen, andererseits kann man die Dienste von Hyper-G (und damit auch Gopher und teilweise WWW) in Anspruch nehmen. Eine Liste der verfgbaren Hosts im ASCII-Sektor findet sich im PAN-Abschnitt in diesem Heft. 
Fehler auf den Clubkarten: Bitte lesen Sie dazu den eigenen Beitrag weiter hinten.
PC-NEWSedu-48, Seite 37: Bedauerlicherweise sind dem Autor in dem Bericht ber die SignalprozessorfamilieADSP21xx Fehler unterlaufen:
Die Bedingungen IF EQ, IF GE usw. sind vom Zustand der entsprechenden Flags im ASTAT-Registers abhngig. Wenn Bedingung FALSE, wird NOP durchgefhrt
Die Adreregister der DAGs sind 14 Bit lang
Aus diesen Fehler hat uns Herr Harald Rihl aufmerksam gemacht. 

PC-NEWS-Leserstatistik
In diesen Tagen eine Fachzeitschrift ber EDV zu verkaufen, heit, sich mit vielen entweder sehr tchtigen Einzelverlegern (PC info=Gutzelnig, PCC-Magazin=Wesonig..) oder sehr groen Verlagen (Erb, Bohmann..) vergleichen zu lassen; im direkten Vergleich, kein leichtes Unterfangen. 
Die PC-NEWSedu hatten von vornherein als reine Clubzeitschrift mit vielen Fixabnehmern eine sehr gute Ausgangsposition und die Verlagsidee war, diese Position als Clubzeitschrift fr mehrere Clubs auszubauen. Ob dieses Service gelingt, mssen die Clubs beantworten. Es gibt jedenfalls viele zustimmende Wortmeldungen, da diese gemeinsame Zeitschrift fr die beteiligten Clubs vorteilhaft ist. 
Im Windschatten dieser festen Leserzahl entwickelt sich allmhlich auch eine stabile Abonnentenzahl, Leser, denen der Bezug der PC-NEWSedu allein gengt. Konnten im ersten Verlagsjahr 100 Leser gewonnen werden, so waren es im abgelaufenen zweiten Verlagsjahr bereits 300 neue Abonnenten Stand 31.12.: 423 Abonnenten. 
Es ist vielleicht fr Sie als Leser auch interessant zu wissen, wie sich das Interesse fr die PC-NEWS verteilt. Die folgende Tabelle zeigt eine Aufteilung nach geografischen Gesichtspunkten. 
Die Leserdichte insgesamt wurde in Leser/100000, die Abonnentendichte mit Leser/500000 angegeben, damit der Mastab etwa gleichbleibt. 
Im Schnitt haben die PC-NEWS also auf 100000 Einwohner 30 Leser oder 1 Leser auf etwa 3000 Einwohner. Auf 4 Leser von Clubs kommt ein Abonnent. Die etwa 200 im Zeitschriftenhandel verkauften Exempare sind in der Statistik nicht enthalten. 
Wien/Niedersterreich dominieren stark. Etwas ausgeglichener ist die Verteilung der Abonnenten allein, da die Werbung sich nicht auf ein bestimmtes Bundesland konzentriert. In jedem Fall deutlich unter dem Schnitt ist die Leserdichte in Obersterreich und im Burgenland. Whrend Clubmitglieder auch in Vorarlberg, Tirol, Krnten und Steiermark unterdurchschnittlich vertreten sind, ist das bei den Abonnenten keineswegs der Fall: Hoffnungsgebiete fr Clubs? 
Franz Fiala(

bersicht 1995
Ausgabe/Schwerpunkt/Verteilung/Redationsschlu/Druckbeginn/Versand/Beim Leser

PC-NEWSedu-41 rot/SchulNetze, Modems/-/9.1./16.1./6.2/10.2.
PC-NEWSedu-42 gelb/Programmieren, FIDO/IFABO/6.3./13.3./3.4./7.4.
PC-NEWSedu-43 grn/Multimedia, INTERNET/AACE-Tagung/1.5./8.5./29.5./2.6.
PC-NEWSedu-44 blau/Elektronik, PAN/viet/31.7./7.8./28.8./1.9./
PC-NEWSedu-45 violett/Technische Grafik /PC-EXPO/2.10./9.10./30.10./3.11.
Gesamtverzeichnis Auf Diskette/Dez.95

PC-NEWSedu-Druck

Immer wieder gibt es Anfragen (hauptschlich im FIDO), wie der Druck der  PC-NEWSedu vor sich geht und welche Kosten entstehen. 
Da die PC-NEWS seit zwei Jahren zu unverndertem Preis entstehen knnen, liegt daran, da der Druck in Tschechien ausgefhrt wird (Details siehe Impressum). Die Wahl der Druckerei ist fr eine bestimmte Druckart und Auflage sehr wichtig. 
Ein Druck in sterreich wird von Zeit zu Zeit versucht, damit um ein Publizistikfrderung angesucht werden knnte. Da es beim Versuch bleibt, sichert folgendes Erlebnis: Fr den Druck im Jahr 1995 wurde Anfang Dezember 1994 von 7 heimischen Druckereien schriftlich ein Angebot ber einen Druck der PC-NEWS-40 (violett) angefragt. Gefragt wurde nach einem Gesamtpreis, nach dem Preis fr die Bindung, dem festen und variablen Preis pro A4-Seite, ein-, zwei- und vierfrbig. Als Termin fr die Beantwortung wurde das Jahresende angegeben, damit der nchste Drucktermin (16. Jnner) geplant werden kann. Keine der angeschriebenen Druckerein hat ein Angebot termingerecht vorgelegt. Zwei Druckereien haben sofort wegen zu geringer Auflage abgesagt, eine Druckerei zeigte sich interessiert, und legte ein Angebot vor, das aber um etwa S 30.000,- hher war als in Tschechien; von den anderen kam keine Antwort. Es bleibt daher bis auf weiteres bei der bewhrten und sehr freundschaftlichen Zusammenarbeit mit der Druckerei in Zlin. 
Das Layout der PC-NEWSedu entsteht in WinWord 6.0 ohne Nachbearbeitung in einem DTP-Programm. Der Satzspiegel ist A4 (210x297 mm) abzglich 0.8 mm an jeder Seite abzglich 0.4 mm am Bundsteg. 
blich ist, da das fertige Dokument in einem Belichtungsstudio jede Seite auf einen Film belichtet. Dem Belichter bergibt man die fertige Datei mit Fonts, was zuerst einmal ein Transportproblem aufwirft, denn je nach Bildanteil kann eine PC-NEWSedu bis zu 50MB an Daten mitgepackt haben (z.B.: Ausgabe 40). Disketten als Trger scheiden da aus, man bentigt Wechselplatten und natrlich auch ein dementsprechendes Laufwerk. Dazu kommt die Fertigungszeit von etwa 2 Tagen fr die Filme. Diese Filme sind die Grundlage zur Herstellung der Druckplatten in der Druckerei. Ein weiterer Haken bei der Sache ist, da eine A4-Seite S 100,- kostet (ohne MWST., schwarz/wei). Jede Schmuckfarbe kostet weitere S 100,-, Vierfarbdruck daher S 400,- pro Seite. Bei durchschnittlichen 80 Seiten der PC-NEWSedu wren das S 8000,-+20% pro Ausgabe, die an das Belichtungsstudio zu zahlen wren. 
Die professionelle Belichtung der Seiten gewhrleistet optimale Qualitt des Drucks, keine Frage. Bei den PC-NEWSedu wird an dieser Stelle gespart, und es werden nur unbedingt notwendige Seiten (vielleicht in Zukunft die Titelseite, jedenfalls aber 4-farb-Seiten) nach diesem Verfahren hergestellt.
Gibt es Alternativen? Ja! Bis zur Nummer 30 der PC-NEWS wurde die Vorlage einfach auf weies Papier gedruckt, das nicht einmal eine besondere Oberflchenqualitt hatte (aber htte haben sollen). Die Druckerei fertigte von diesen Papiervorlagen einen Film an, der die Grundlage fr die Belichtung war. Durch diesen Zwischenschritt war eine Qualittseinbue gegeben, was aber bei einer damaligen Druckerauflsung von 300 dpi nicht sehr schwerwiegend war. Ab Nummer 41 wird ein Verfahren angewendet, das einen Kompromi zwischen der oben beschriebenen Methode der direkten Filmbelichtung und der schwarz/wei-Vorlage darstellt. Die Seiten werden seitenverkehrt auf eine transparente Folie (FOLEX) gedruckt. Die durch Laserdrucker bedruckten Folien dienen unmittelbar zur Belichtung der Druckplatten, es wird kein Film bentigt. Dazu kann jeder PostScript-Drucker verwendet werden, bei dem unter Optionen der Kasten "Mirror" angekreuzt wird. Die Druckerauflsung ist war bei den Ausgaben 34..39 1200 dpi und bei Ausgabe 40 600 dpi. Als Raster werden 100 lpi verwendet. Das Ergebnis kennen Sie. Die Schrift ist fr Laien von einer direkten Belichtung nicht zu unterscheiden. Bei Bildern fehlt noch die Erfahrung und die Zeit, das Originalbild tonwertrichtig einzustellen (Die Bilder dunkeln beim Druck nach und mssen daher etwas aufgehellt werden). Beispielsweise ist das Titelbild der Ausgabe 40 (GRAFIK, violett) ein bichen zu dunkel geraten, was bei einer Belichtung im Photostudio vielleicht korrigiert worden wre. 
Eine Folie kostet S 5,-, es knnte auch gewhnliches Transparentpapier verwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist, da die Druckerei fr ihr eigenen Druckwerke (kleine Zeitungen, auch Bcher) dasselbe Verfahren anwendet, daher ber die ausreichende Routine beim Retouchieren fallweise nicht ganz gedeckter Bildteile verfgt. 
Natrlich kann man der Druckerei auch gewhliche Ausdrucke auf weiem Papier senden, dann fertigt die Druckerei mit Hilfe einer Reprokamera die erforderlichen Filme an. Das wird dann pro Seite verrechnet.
Die Druckvorlagen (FOLIEN, Gewicht ca. 2kg) werden per EMS in die Druckerei geschickt (Transportdauer 2 Tage, S 440,-) und ein  conto von S 50.000,- berwiesen. Wenn es sehr eilig ist (und der Stundenplan es zult) wird die Vorlage und das  conto auch persnlich berbracht, und bei der Gelegenheit werden auch Details der Fertigung besprochen. Die Bankspesen einer berweisung sind betrchtlich, daher wird wenn irgend mglich eine Barzahlung angestrebt. 
Die Druckzeit betrgt ca. 3 Wochen. Eine Spedition bringt die fertigen Zeitschriften direkt zum Versender und kostet S 2000,-. Die Einfuhrabgaben betragen etwa 11% der Rechnungssumme.
Die Zustellung erfolgt blicherweise durch einen Spediteur an einem Freitag direkt zum Versender, Firma CONCEPT, hier erfolgt auch die Schluabrechnung mit dem Begleiter von der Druckerei. Der Versand erfolgt am Dienstag/Mittwoch, die ersten Ausgaben sind am Donnerstag bei den Lesern. Da am Freitag auch die Ausgaben zur Firma Morawa gebracht werden, kann es vereinzelt vorkommen, da die Ausgabe schon im Zeitschriftenhandel aufliegt, bevor sie per Post zugestellt wird. 
Der Versand kostet zwischen 7000,- und 20000,- je nachdem, ob ohne oder mit und wenn ja mit wievielen Beilagen und auch ob mit oder ohne Sackerl verschickt wird.
Den Komplettpreis berechnet sich wie folgt: Gesamt = A + B*Seiten + C*Seiten*Auflage + D*Auflage wobei
A: S 4000,-  Fixkosten (Transport, Betreuung bei der Druckerei durch einen Bekannten)
B: S  140,-  Einrichtungskosten pro Seite
C: S    0,12 Seitenpreis, etwas abhngig vom Papier
D: S   10,-  Binden und Versenden, wobei eine Rckenheftung bedeutend billiger wre als die Leimung
Beispiel (Ausgabe 40): 100 Seiten, 4400 Stck     S 114.000,-.
In diesem Preis sind auch fallweise zweifrbige Seiten, der Deckel und die Antwortkarten enthalten. Grob gerechnet kommt bei dieser Auflage eine Seite auf S 1000,-. 
Dieses Beispiel zeigt, wie stark die PC-NEWS bereits von Werbung abhngen, denn 2500 Stck werden zu S 30,- verkauft = 75.000,-, der Rest wird durch Werbeeinnahmen (fast) abgedeckt. (Die PC-NEWS 40 hatten eine ungewhnlich hohe Auflage und waren auch ungewhnlich dick.) 
Die Formel ist aber ein ganz guter Richtwert. Es sind keinerlei Maschinen- und Programmkosten der Redaktion Gerte enthalten. Diese Kalkulation bezieht sich also lediglich auf die Fertigung.
Man kann nach der obigen Formel leicht ausrechnen, ab wann eine XEROX-Kopie billiger ist.
Offsetdruck kann man auch schon ab 200 Stck benutzen, da man die Druckfarbe (ohne Aufpreis) einfach wechseln kann und die Papiergre auch abweichend von A4 bestellen kann. Der Druckauftrag fr ein einzelnes Blatt (wie im obigen Preisbeispiel) rentiert sich aber nur, wenn keine Transportkosten anfallen und die Seite mit einem greren Druckauftrag abgewickelt wird. 
Angebot an die Leser: Falls Sie einen Druckauftrag haben (durchaus auch Einzelbltter, anderes Format...) knnen Sie sich zu den angegebenen Bedingungen (am einfachsten gemeinsam mit den PC-NEWS-Druckterminen) Ihren Druck durchfhren lassen. 
Anfrage an die Leser: Falls Sie eine inlndische Druckerei kennen, die in der Lage wre, den Druck der PC-NEWS zu hnlichen Bedingungen auszufhren, bitte um Information. 

Reaktionen 
"Der Kunde ist Knig ... wirklich?" - Rechtsfolgen von Mngeln
Ronald Hasenberger

Allgemeines
Dieser Artikel ist sozusagen ein "erweiterter" Leserbrief und bezieht sich auf den Artikel
"Der Kunde ist Knig ... wirklich?
von Walter Fangl, SYWA
erschienen in PC-NEWSedu 40; Nov. 1994
Aber zunchst der Reihe nach:
Ich kann den Grimm, den Herr Fangl jenen Kunden gegenber, die mit ungerechtfertigten Garantie-/Gewhrleistungsansprchen auf ihn zukommen, durchaus verstehen. Er listet in diesem Zusammenhang auch einige Flle auf, die (zumindestens so, wie er sie darstellt) jedenfalls in diese Kategorie fallen.
Ungeachtet dieses Verstndnisses finde ich seine Reaktion darauf aber mehr als fragwrdig. Einerseits sehe ich (in der Position des kompetenten Kufers) es keinesfalls ein, da ein Hndler von mir verlangt, da ich beim Kauf einer seriellen Schnittstellenkarte (Transport mit ffentlichen Verkehrsmitteln problemlos mglich), den ganzen Rechner (Transport mit ffentlichen Verkehrsmitteln schwer bis gar nicht mglich4) zu ihm bringen mu, da er mir andernfalls keine Garantie auf diese Karte gewhrt5. 
Wie in dem Artikel auch erwhnt, wird mir die Karte sicher nicht kostenlos eingebaut werden; es liegt fr mich aber zustzlich die Befrchtung nahe, da nicht die tatschlich bentigten 10-15 Minuten berechnet werden, sondern eine phantasievoll ermittelte Mindestzeit, die jedenfalls zu bezahlen ist (1/2 Stunde, vielleicht sogar eine ganze?). Da dadurch mein PC fr mich einige Zeit nicht verfgbar ist (in meinen PC wird ja gerade eine Karte eingebaut) und ich auerdem mit hoher Wahrscheinlichkeit anstatt einmal (zum Zwecke der Suche und des Kaufes der Komponente) mehrmals6 den Hndler aufsuchen mu, trgt sicherlich nicht zur Verringerung meines rgers ber diese Variante bei.
Ich bin durchaus bereit, fr Fehler zu haften, die ich selbst verursacht habe (diese Haftung wird mir auch niemand abnehmen). Ich bin aber keinesfalls bereit zu akzeptieren, da ein Hndler sich um seine Gewhrleistung drcken will, wenn eine Komponente bereits beim Kauf fehlerhaft war, und genau das will Herr Fangl, wenn ich die Komponente selbst einbaue!
Bis jetzt habe ich mehr oder weniger meiner Emprung Luft gemacht. Dazu kommt aber noch, da Herr Fangl (wie jeder andere Verkufer auch) mir vielleicht die Garantie streichen kann7 aber weder die Gewhrleistung noch eine mgliche Schadenersatzforderung8, da dies rechtlich vorgesehene und nicht auszuschlieende Rechtsfolgen bei Schlechterfllung sind (siehe Behandlung der rechtlichen Situation spter in diesem Beitrag).
Da Herr Fangl in diesem Zusammenhang das Wort Kulanz noch in den Mund nimmt, finde ich aus meiner Sicht stark befremdlich.
Die Kritik an Kunden, die sich "fr 20 PC-Teile den billigsten Hndler heraussuchen" ist einerseits verstndlich, wenn diese dann wirklich so vorgehen, wir er es in seinem Artikel schildert. Andererseits ist aber festzustellen, da die Beweislast fr jegliche Gewhrleistungs-/Garantie- oder Schadenersatzansprche beim Kufer liegt, soda in diesem Fall wohl eher dieser die Probleme hat.
Im allgemeinen ist es nmlich (auch fr groe Firmen) so, da, wenn mehrere Komponenten von unterschiedlichen Herstellern zusammenarbeiten sollen, dies aber nicht tun, praktisch immer der Kufer die Probleme hat. In diesem Fall wird er oft von allen beteiligten Herstellern/Hndlern zum jeweils nchsten geschickt wird, weil das Problem immer von der "anderen" Komponente ausgelst wird. Das Gegenteil zu beweisen ist in der Regel gar nicht so leicht.
Da Herr Fangl Fax-Anfragen nicht beantwortet, ist grundstzlich seine Sache. Ich verstehe dabei durchaus, da der Aufwand fr die Beantwortung von derartigen Anfragen unverhltnismig hoch sein kann, wenn er dann nur mit der Abnahme von einzelnen Stcken zu rechnen habe.
Da er sich aber auch darber mokiert, da Ausschreibungen von Bundes- und Landesbehrden durchgefhrt werden, hat er sich sicherlich schon erfolgreich Gedanken darber gemacht, wie es sonst mglich ist, Angebote von unterschiedlichen Herstellern/Verkufern miteinander zu vergleichen, die alle nur jene Aspekte in ihren Katalogen etc. angeben, bei denen ihre Produkte mglichst gut aussehen.
Unabhngig davon, wie ich zu den Meinungen von Herrn Fangl stehe (zumindestens zu jenem Teil, der gesetzlich gedeckt ist), scheint er offenbar auch eine entschiedene Antipathie hinsichtlich des Wettbewerbs zu haben, da er sich wnscht, da alle Computerverkufer seine restriktive Vorgangsweise bernehmen.
Die Frage im Titel des Artikels lt sich brigens auch sehr leicht beantworten: Kunden bei Herrn Fangl sind sicher nicht Knig.
Was nun noch folgt ist eine kurze Darstellung der rechtlichen Situation bei Schlechterfllung von Vertrgen, die fr alle, die Vertrge abschlieen (als Kufer wie als Verkufer) durchaus von Bedeutung sein kann. (

Rechtliche Situation
Das sterreichische Recht legt grundstzlich fest, da Vertrge und die in Vertrgen gemachten Zusicherungen eingehalten werden mssen. Ist dies nicht der Fall, liegt eine Leistungsstrung vor, die weiter unterteilt werden kann (siehe Bild 1).
Bild 1 Arten von Leistungsstrung
Den Fall der Nichterfllung mchte ich hier nicht weiter behandeln; die dabei mglichen Folgen sind in Bild 1 auch bereits dargestellt und bedrfen, glaube ich, keiner weiteren Erluterung.
Etwas anders ist die Situation aber im Fall der Schlechterfllung, wobei unter Schlechterfllung eben auch die Lieferung von defekten Computerkomponenten fllt9. Bild 2 ist nochmals eine Darstellung der mglichen Rechtsfolgen einer Schlechterfllung.
Bild 2 Rechtsfolgen bei Schlechterfllung
Im folgenden mchte ich die einzelnen Varianten etwas genauer besprechen.
Gewhrleistung
Gewhrleistung ist ein gesetzlich festgelegtes Einstehen fr einen Mangel!
Der Gewhrleistungspartner ist der Hndler, wobei sich die Gewhrleistung auf Mngel erstreckt, die bei der bergabe vorhanden waren. Offene Mngel sind sichtbare Mngel10, bei denen der Gewhrleistungsanspruch sofort angemeldet werden mu. Verdeckte Mngel sind nicht offensichtliche Mngel, fr die Gewhrleistungsfristen gelten. Die Fristen sind: 
6 Monate ab  Ablieferung fr bewegliche Sachen11
3 Jahre ab Ablieferung bei unbeweglichen Sachen. 

Diese Fristen gelten absolut. Die Gewhrleistung ist eine objektive Rechtsfolge, d.h. unabhngig von der Ursache (Nachlssigkeit, Materialfehler,...).
Bei Gewhrleistung sind alle bei bergabe vorhandenen Mngel zu beheben. Die Behebung der Mngel kann erfolgen durch:
Nachbesserung
Mangelbehebung
Preisminderung

Garantie
Die Garantie mu vertraglich vereinbart werden und wird erst durch den Vertrag mit Inhalt erfllt. Sie stellt eine Zusage von Funktionstchtigkeit/Mangelfreiheit ber einen gewissen Zeitraum12 dar. Sie gilt meist unabhngig davon, ob der Mangel schon bei bergabe vorhanden war oder nicht, wobei zustzliche Garantiebestimmungen mglich sind (z.B. Ausnahme von Verschleiteilen, regelmige Inspektion durch Vertragshndler,...). Die Garantiefolge wird ebenfalls im Vertrag festgelegt (Materialgarantie, Vollgarantie,...). 
Die Garantie ist ebenfalls eine objektive Rechtsfolge, d.h. unabhngig von der Ursache.
Schadenersatz
Eine Schadenersatzforderung entsteht bei verschuldeter Schlechterfllung, d.h. wenn folgende vier Bedingungen erfllt sind:
Es ist Schaden entstanden.
Es besteht ein Kausalzusammenhang des Schadens mit der Schlechterfllung des Vertrags13.
Es besteht ein Verschulden des Schdigers (d.h. es ist eine subjektive Rechtsfolge und entweder 

Vorsatz (absichtliches Herbeifhren des Schadens), 
grobe Fahrlssigkeit oder 
leichte Fahrlssigkeit 
mssen nachgewiesen werden)
Das schdigende Verhalten war rechtswidrig (z.B. Versto gegen Gesetz (z.B. bei Rot in Kreuzung eingefahren) oder eine vertragliche Vereinbarung)
Bei Erfllung der obigen Bedingungen mssen sowohl der 
Mangel als auch 
die Mangelfolgeschden 
behoben werden.
Der Schadenersatz ist innerhalb von 
3 Jahren ab Hervortreten des Schadens und Kenntnis des Schdigers und 
30 Jahre nach Ablieferung 
einzufordern. Es mssen jedenfalls alle vier Bedingungen bewiesen werden.
Schlubemerkung
Abschlieend bleibt noch festzustellen, da in allen diesen Fllen die formale Beweislast auf Seiten des Kufers liegt, d.h. dieser mu nachweisen, da (im Falle von Gewhrleistung und Schadenersatz) der Mangel bereits bei der bergabe vorhanden war.
Quellenverzeichnis
Kodex des sterreichischen Rechts
Brgerliches Recht 
4. Auflage (Stand 1.6.1993)
Verlag Orac
Grundri des brgerlichen Rechts
Koziol-Welser
Allgemeiner Teil, Schuldrecht
9. Auflage, 1992
Vorlesung Privates Wirtschaftsrecht
Univ.-Prof. Dr. Jur. Manfred Straube
TU-Wien Vo. 265 750; WS 1993/94 (

Leserbriefe

Was kommt nach dem Monopol?
Gerald Hausensteiner
"Wollen Sie die Verbindung verbrechen?", fragt das Terminalprogramm TERM9O.
Ein bersetzungsfehler in der deutschen Version des Programmes wird zur unbeabsichtigten Satire ber das Wesen der Telekommunikation hierzulande. Nachrichtentechnik bedarf der staatlichen Kontrolle und des Monopols. Wenn Brger A mit Brger B kommunizieren will, bitte sehr, aber nur ber das posteigene Netz, und zu festgesetzten Gebhren, und nur mit geprften Gerten. Ihr Modem hat doch hoffentlich ein Postpickerl? Sonst "verbrechen" Sie eine Verbindung. Mit einem nicht zugelassenen Gert ist jede Kommunikation ein potentielles Verbrechen. Oder knnen Sie es mit Ihrem Gewissen vereinbaren, wenn Ihr auslndisches Modem das sterreichische Fernmeldewesen heimtckisch zu Boden streckt? 
Ein empfindliches Wesen, das Fernmeldewesen Es bentigt staatlichen Schutz vor dem kommunikativen Wildwuchs neben ihm. Leider kommen wir erst jetzt drauf, da in anderen Lndern gerade mit dem kommunikativen Unkraut Wirtschaftswachstum erzielt wird. Die Post hat den Ruf einer strengen Behrde die "Piratensender" und "Schwarzseher" jagt. Wer einen Eintrag im "Teilnehmerverzeichnis" nicht findet, ruft die Auskunft an und mu eine Viertelstunde seines Lebens fr eine Tonbandstimme opfern, die ihm mit Verlngerung der Wartezeit droht, wenn er es wagen sollte, noch einmal anzurufen.
Die Post bemht sich neuerdings - und das verdient Anerkennung - um die Beziehung "Anbieter-Kunde". Im Bewutsein vieler ihrer Kunden gilt allerdings noch das alte "Herrscher-Untertan"-Prinzip. Die Post streckt ihre Hand nach uns aus, um zu helfen, nicht, um zu strafen. Wird ein hartes Stck Arbeit fr das Marketing und die Werbeagenturen.
Wie steht es mit dem Rundfunk? Der groe Professor Graetz schrieb 1924 in seinem Standardwerk "Die Elektrizitt" die prophetischen Worte "...wuchsen in Amerika die Fabriken zur Herstellung solcher Apparate wie Pilze aus dem Boden. Namentlich die intelligente Jugend ging auf diese Neuerung ein, bei der sie durch selbstndige Zusammenstellung von Einzelapparaten ihr technisches Knnen ben und verwerten konnte... In Deutschland (nur dort?) wird der Unterhaltungsrundfunk jetzt eingerichtet und in gewisser Weise behrdlich geregelt, zum Teil, weil das bei uns so blich ist, zum Teil, weil die leeren Reichskassen dadurch Einnahmen erhalten."
Monopol fr die Post, Dipole fr alle?
"Die Behrde war stets eine Freundin des Stillstandes gewesen", wie schon KFZPionier Siegfried Marcus erfahren mute. Seine zweite Probefahrt wurde durch Festnahme und behrdlichen Einzug seines Gefhrtes beendet, und damit auch ein Kapitel der Technikgeschichte sterreichs. Kaiser Franz Josef geruhte eines Tages, sich durch die Oberleitungen der elektrischen Straenbahn belstigt zu fhlen, worauf der stdtische Personenverkehr im wahrsten Sinne des Wortes in andere Bahnen geriet. Die Radio-Pioniere in sterreich wurden als "Piraten" gebrandmarkt, und auch ihre Sender eingezogen. Das war Beginn und gleichzeitig Ende des privaten Rundfunks. Man sollte ein eigenes Technisches Museum fr behrdlich eingezogene Neuerungen errichten.
Andere Lnder verzichten auf das Monopol und verdienen lieber am Dipol, an den Privatsendern nmlich. Dafur strahlen anno 1994 an besonders schlimmen Tagen 50% der sterreichischen Fernsehsender den Musikantenstadel aus. Was Kultur ist, bestimmt die Obrigkeit, sonst verfallen unsere kulturellen Werte schneller als die Bilanzen der verstaatlichten Industrie So dumm und schlecht sind die sterreicher aber gar nicht. Man kann sie frei whlen lassen, was sie sehen, hren und einander senden wollen, und der Staat wird das berleben. Das Satellitenfernsehen machte es pltzlich mglich. Was wird aus den vielen kleinen und groen Verdienern am monopolisierten Kulturbetrieb werden?
sterreich hat eine ehrwrdige Tradition an Fortschrittsverhinderung. In den USA sind Ortsgesprche und damit auch Modemverbindungen abends in vielen Stdten kostenlos, was die Entwicklung der Mailboxen begnstigte. Hierzulande belastet eine Stunde Telekommunikation pro Tag die Familienkasse mit 2400,- S monatlich, falls weiter entfernte Boxen angezapft werden sollen, entsprechend hher. Eine Art sozialer Numerus clausus fr Telekommunikation. Ob man nicht wenigstens den begabtesten jungen Computerfreaks die Postgebhren schenken sollte, als Investition in unser aller Zukunft?14
Die Grenzen sind offen, und die EU-ffnung war nur der erste Schritt. Die Telekommunikation wird die Gesellschaft und vor allem die Wirtschaft schneller verndern als wir mitdenken knnen. In 15 Jahren werden keine Handelsvertreter mehr durch die Lande fahren, um Kataloge zu verteilen. Alle per Datenbertragung mglichen Dienstleistungen werden global angeboten und verteilt, vom Sprachunterricht bis zur psychologischen Beratung. Geschftsgeheimnisse weichen dem berblick Niemand wird heute wegen eines geringen Rabattes bei smtlichen Anbietern anfragen, in einigen Jahren schon, weil dann eine Anfrage an alle nicht mehr Mhe macht als an einen Anbieter. Arbeitspltze und vor allem Berufe im klassischen Sinn wird es berhaupt nicht mehr geben, dafr extreme und stndig wechselnde Spezialisierung und globale Arbeitsteilung ein globaler Arbeitsmarkt. rzte werden ferndiagnostizieren und womglich fernoperieren. Straftter werden zur Fernberwachung verurteilt werden statt zu Haftstrafen.
Filme und Musikstcke sind in der Sekunde der Fertigstellung weltweit verfgbar. Erfindungen mssen nur einmal gemacht werden. Ein guter Gedanke kann binnen Sekunden in den Gehirnen von Millionen Menschen sein. Wenn jemand ein Problem, egal welcher Art hat, braucht er nur eine Schilderung anzubieten und den Geldbetrag, den ihm die Lsung wert ist.
Die Telekommunikation mu populr werden, weil in wenigen Jahren auch die einfachste Ttigkeit damit zu tun haben wird. Das 4.Rahmenprogramm 1984-1988 der EU-Forschung sieht 28% seines gesamten Budgets fr Informations- und Kommunikationstechnologien vor. Die Zeit drngt!
Vielleicht begreifen das auch einmal jene Abgeordneten. welche jene Telekommunikationsgesetzte verbrechen, die Verbindungen zu Verbrechen machen. Die meiste Kommunikation ist harmlos, liebe Leute. Wenn ein Student ein nicht postgenehmigtes Modem ans Netz hngt, schadet das niemandem. Sperrt ihn nicht ein, er ist kein Verbrecher - sondern ein dringend bentigter Fachmann!
Darber hinaus folgt menschlicher Kommunikation des fteren Geschftsttigkeit. Und wollt Ihr nun Wirtschaftswachstum oder nicht? Seid wenigstens ein bichen geldgierig! Wenn Ihr Gesetze bastelt, die Standleitungen zehnmal so teuer machen wie in England, werdet Ihr ganze Wirtschaftszweige umbringen. Und wer soll dann Steuern zahlen? Wer soll die vielen, zweifellos unentbehrlichen politischen Funktionre mit den vielen mtern entlohnen?
Und an die Adresse der Postgewerkschaft: Es ist einfach, mit rhrseligen Aussendlungen ("Ihre Post ist in Gefahr"), Unterschriften einzusammeln. Um dann den alten Zustand zementieren zu knnen?
Nun, ich persnlich bin optimistisch, da sich doch noch alles zum Besseren ndern wird. Es bleibt mir auch gar nichts anderes brig.(

PC-NEWS-Literatur
PCN-LIT-088: Das KEM
32 Seiten, deutsch. Das KEM (Kommunikationszentrum fr elektronische Medien) steht fr die Bemhungen des BMUK, Telekommunikationsprojekte der Schulen zu koordinieren und zu frdern. Die PC-NEWSedu werden in den kommenden Ausgaben ber die Aktivitten des KEM berichten. Das vorliegende Dokument gibt einen berblick ber die Vorhaben. Beachten Sie auch den Treffpunkt der ADIM beim KEM am 23.2.
PCN-LIT-089: Dateibertragung im Datennetz der Universitt Wien
Benutzung des FTP (File-Transfer-Protocol) im speziellen Umfeld der Uni-Wien. Viele Hinweise sind aber auch allgemein verwendbar. 90 Seiten, deutsch.
PCN-LIT-090: Dateien der DF-CD
Eine ganz besondere CD ist die DF-CD. Sie stellt gleich mehrere vorinstallierte Mailboxen, viele Terminalprogramme aber auch komplettes Download-Material fr die Mailbox zur Verfgung. Die Programme sind in 77 Subdirectories gegliedert. Es sind Programme fr die Betriebssysteme DOS, Windows und OS/2 vorhanden. Alle Programme knnen ber den Diskettenkopierdienst bezogen werden. Wie? Diese Literatur-Kopie anfordern oder die Datei DF.TXT auf der Begleitdiskette zu diesem Heft (PCN-DSK-470) aufrufen. Jedes Programm wird auf einer Zeile im Text beschrieben. Die Dateilngen der gewnschten Programme zusammenzhlen und mit dem verfgbaren Platz einer 1.44 MB-Diskette vergleichen (1.457.664 Bytes). Ergibt die Anzahl der Disketten, die Sie brauchen. 
PC-NEWS-Disketten

PCN-DSK-461: C166, KEIL, (DEMO)
PCN-DSK-462: EVE-BTX-Editor, Infonova, (DEMO)
PCN-DSK-463: MYFRIEND 
(Struktogrammgenerator fr C), PD 
Beschreibung fr eine der nchsten Ausgaben der PC-NEWSedu vorgesehen, wird auf Anfrage zugeschickt. 
PCN-DSK-464: Listing zu MS-Journal 5/93
PCN-DSK-465: Listing zu MS-Journal 6/93
PCN-DSK-466: Listing zu MS-Journal 1-2/94
PCN-DSK-467: Listing zu MS-Journal 3-4/94
PCN-DSK-468: Listing zu MS-Journal 5/94
PCN-DSK-469: Listing zu MS-Journal 6/94
PCN-DSK-470: PC-NEWSedu 41
 410093  DeflatN 162292  61%  16-01-95  17:50  2a6fa8a7 --w-  N41ASC.TX8
  59462  DeflatN   5833  91%  21-11-94  00:52  59cf0c13 --w-  CCCARD/CCC1.BMP
  23706  DeflatN   4305  82%  21-11-94  00:59  97a95434 --w-  CCCARD/CCC1.CDR
 213812  DeflatN 208889   3%  07-01-95  22:39  23336846 --w-  CCCARD/CCCARD.ZIP
  28672  DeflatN  10149  65%  07-01-95  20:09  41015b26 --w-  CCCARD/CCCRD1.DOC
  67072  DeflatN  10449  85%  15-12-94  20:35  25996a39 --w-  CCCARD/CCCRD1A.DOC
   7168  DeflatN   1642  78%  21-12-94  09:06  c76e628f --w-  CCCARD/CCCRD1B.DOC
 105472  DeflatN  29288  73%  26-12-94  14:19  ae618d6b --w-  CCCARD/CCCRD2.DOC
   2977  DeflatN   1497  50%  08-11-94  14:28  9e220c3b --w-  CCCARD/DOK.TXT
  68398  DeflatN  12675  82%  17-09-94  06:31  65ec78c7 --w-  CCCARD/HERAUS.BMP
2303350  DeflatN  39709  99%  19-09-94  06:24  91bf8b2d --w-  CCCARD/PCMFHL.BMP
 469678  DeflatN  15861  97%  21-11-94  01:17  c4bd8cf8 --w-  CCCARD/PCNEWS.BMP
 516556  DeflatN  81336  85%  21-11-94  07:40  4eb8a75b --w-  CCCARD/PCNEWS.CDR
  36452  DeflatN  22791  38%  05-02-93  00:07  ce87cdbd --w-  CCCARD/SQBI____.TTF
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  38240  DeflatN  23308  40%  05-02-93  00:07  51ad804c --w-  CCCARD/SQI_____.TTF
  38120  DeflatN  23064  40%  05-02-93  00:07  2463921b --w-  CCCARD/SQ______.TTF
 449024  DeflatN 169830  63%  04-01-95  21:51  5da0b7ef --w-  DFUE/DFUE.DOC
 291269  DeflatN 106525  64%  29-12-94  18:05  ef378560 --w-  DFUE/DFUE.TXT
   5006  DeflatN   1163  77%  16-01-95  16:57  743a5b48 --w-  GENETIK/GENETIK.C
  34380  DeflatN  22286  36%  16-01-95  16:58  cc0d9d74 --w-  GENETIK/GENETIK.EXE
     64  DeflatN     42  35%  13-01-95  20:08  ea87a008 --w-  MCCA/MCCA1.LDB
 720896  DeflatN 113584  85%  13-01-95  20:09  40c5269f --w-  MCCA/MCCA1.MDB
PCN-DSK-471: 10 Schulungsfolien (COREL) und Begleitdoku fr sterreichisches SchulNetz
Diese Folien knnen ber den Farb-Ausdruckdienst der PC-NEWSedu fertig bezogen werden. (10 Folien S 500,-). 

Regelmige Termine
FIDO-Salzburg: FIDO-User und FIDO-Interessierte im Raum Salzburg treffen einander jeden Freitag um 19:00 am Stammtisch im Chinarestaurant Leopoldskronerhof, Firmianstrae 10
FIDO-Point-Treffen der Mailbox "His Master's Voice" und Gste treffen einander ab 1995 am Monatsanfang mit wechselnden Wochentagen, beginnend am Montag im Jnner, Dienstag im Ferbuar usw., vorlufig in der Pizzeria Lo Squalo, Ecke Diefenbachgasse, Steigergasse, 1150 Wien, Tel: 83 11 54
Clubabende des MCCA finden jeden 3. Donnerstag im Monat, Am Heumarkt 4, 1030 Wien ab 18:00 statt
Treffen des Club-AT finden jeden Samstag im Clublokal Wickenburggasse 8, 8010 Graz ab 10:00 statt
INTERNET-Schnupperseminare von PING jeden Donnerstag,. 19 Uhr Thurngasse 8/3, 300 ATS, inkl. MWST. 

Anmerkungen zu "Termine" Die Preise verstehen sich +10% MWST. Der niedrige Preis gilt fr Mitglieder der jeweiligen
Organisation.  Termine Mo-nat, Tag Zeit, Veran-stalter, Typ, Thema, Vortragende, Kosten, Ort 
Jan, 9, Mo, 19:00, CCC,Treffen, Point-Treffen 0,-, Pizzeria Lo Squalo 
Jan, 26, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff,0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien 
Feb, 2-10, Do-Fr, Messe, Global Village, Leben im Zeitalter der Telekommunikation, Wien, Rathaus, Auenstellen im Donauzentrum 
Feb, 6-8, Mo-Mi,Seminar, Grafische Datenverarbeitung mit COREL DRAW 4, Mag. Heinz Slepcevic, HTBLA Graz-Ortweischule, fr Lehrer
Feb, 7, Di, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Feb, 7-9, Di-Do, dc, Messe, exponet-95, Wien
Feb, 11-19, Sa-So, Schule, Ferien, Semesterferien, Wien, Niedersterreich, Burgenland
Feb, 20, Mo, SAT, Seminar, MC-DOS Grundkurs, 2.850,-, Wien
Feb, 21, Di, ADV, Seminar, Internet Spezial, ?, Wien
Feb, 21, Di, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS-Windows, 2.850,-, Wien
Feb, 22-23, Mi-Do, SAT, Seminar, Arbeiten mit WinWord, 5700,-, Wien
Feb, 23, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, 0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Feb, 24, Fr, SAT, Seminar, WinWord Praxistag, 2.850,-, Wien
Feb, 23, Do, 14:00-18:00 , ADIM, Treffen, Vorstellung des KEM (bis  16:00) anschlieend: Das CCN-Angebot Newsroom 0,-, HTL Wien 5, Expositur: Kommunikationszentrum fr Elektronische Medien, Feldmhlgasse 11, 1130 Wien
Feb, 28, Di, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Mathematica 1(5), Mag. Volker Traxler, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mr, 1-2, Mi-Do, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS Excel, 5700,-, Wien
Mr, 3, Fr, TGM, Tag der offenen Tr, Wien XX, Wexstrae 19-23
Mr, 6, Mo, PC-NEWS, Red.schlu, Programmieren/FIDO, IFABO-Ausgabe
Mr, 7, Di, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Mathematica 2(5), Mag. Volker Traxler, 50,-, TGM-1400,  Wexstrae 21, 1200 Wien
Mr, 8, Mi, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen	0,-, wird bekanntgegeben
Mr, 8-10, Mi-Fr, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS Access, 9150,-, Wien, Mr, 8-15, Mi-Di, , Messe, CeBIT, , Hannover, BRD
Mr, 9, Do, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Visual Basic 1(5), DI. Grete Peschek, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien
Mr, 9, Do, 18:00, MCCA, Generalvers., siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, , Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Mr, 14, Di, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Mathematica 3(5), Mag. Volker Traxler, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mr, 21, Di, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Mathematica 4(5), Mag. Volker Traxler,50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mr, 23, Do, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Visual Basic 2(5), DI. Grete Peschek, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mr, 23, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, 0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Mr, 28, Di, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Mathematica5(5), Mag. Volker Traxler, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mr, 29-30, Mi-Do, SAT, Seminar, MS Excel fr Fortgeschrittene, 6300,-, Wien
Apr, 5, Mi, SAT, Seminar, UNIX und offene Systeme, 3.700,-, Wien
Apr, 5, Mi, 14:00-17:00 , ADIM, Treffen, Vorstellung eines selbstentwickelten Programms zur Netzwerkverwaltung, SQL-Kurz-Kurs, 0,-, HTL Wien 3., Ungargasse 69, 1030 Wien
Apr, 6, Do, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Apr, 6, Do, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Visual Basic 3(5), DI. Grete Peschek, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Apr, 8-18, Sa-Di, Schule, Ferien, Osterferien
Apr, 20, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, 0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Apr, 25-28, Di-Fr, , Messe, IFABO, , Wien, Messegelnde
Apr, 27, Do, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Visual Basic 4(5), DI. Grete Peschek, 50,-, TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mai, 1, Mo, PC-NEWS, Red.schlu, MULTIMEDIA/Internet, , AACE-Ausgabe
Mai, 5, Fr, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Mai, 8-9, Mo-Di, SAT, Seminar, UNIX Grundkurs, 7.400,-, Wien
Mai, 11, Do, 17:45-20:55 , PCC-TGM, Seminar, Visual Basic 5(5), DI. Grete Peschek, 50,-,  TGM-1400, Wexstrae 21, 1200 Wien, 
Mai, 12, Fr, 14:00-16:00 , ADIM, Treffen, Der neue EDV-Saal, Aktuelle Themen, Planung fr 1995/96, 0,-, HTL Wien 17., Rosensteingasse 79, 1170 Wien
Mai, 15, Mo, SAT, Seminar, MC-DOS Grundkurs 2.850,-, Wien
Mai, 16, Di, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS-Windows, 2.850,-, Wien
Mai, 17-18, Mi-Do, SAT, Seminar, Arbeiten mit WinWord, 5.700,-, Wien
Mai, 18, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, 0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Mai, 19, Fr, SAT, Seminar, WinWord Praxistag, 2.850,-, Wien
Mai, 22-23, Mo-Di, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS Excel, 5.700,-, Wien
Jun, 3-6, Sa-Di, Schulen, Ferien, Pfingstferien
Jun, 12, Mo, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Jun, 18-21, So-Mi, AACE, Konferenz, Distance Education, Hermann Maurer u.a., Graz
Jun, 22, Do, 18:00, MCCA, Clubabend, siehe FIDO-ECHO PAN.AUS oder PAN *2550#ff, 0,-, Am Heumarkt 4, 1030 Wien
Jun, 26-27, Mo-Di, SAT, Seminar, MS Excel fr Fortgeschrittene 6.300,-, Wien
Jun, 28-30, Mi-Fr, SAT, Seminar, Arbeiten mit MS Access, 9.150,-,-, Wien
Jul, 1, Sa, Schulen, Ferien, Ferienbeginn, , Wien, Niedersterreich, Burgenland
Jul, 4, Di, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Jul, 31, Mo, PC-NEWS, Red., Elektronik / PAN, , viet-Ausgabe
Aug, 2, Mi, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Sep, 4, Mo, Schulen, Arbeit, Schulbeginn, , Wien, Niedersterreich, Burgenland
Sep, 7, Do, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Sep, 25-28, Mo-Do, GI, Fachtagung, Informatik und Schule, , Chemnitz-Zwickau, Deutschland, infos95@informatik.tuchemnitz.de
Sep, 26-29, Di-Fr, ARGE, Messe, viet, Informationstagung Mikroelektronik 95, , Wien, Messegelnde
Sep, 26-28, Di-Do, ,Messe, UNIX Austria-Client/Server, , Wien
Okt, 2, Mo, PC-NEWS, Red.schlu, Technische Grafik, , PC-EXPO-Ausgabe
Okt, 5-8, Do-So, , Messe, PC-EXPO-95, , Wien, Messegelnde
Okt, 6, Fr, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-,wird bekanntgegeben
Nov, 6, Mo, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen, 0,-, wird bekanntgegeben
Dez, 5, Di, 19:00, CCC, Treffen, Point-Treffen	0,-, wird bekanntgegeben

Liebe Mitglieder des PCC-TGM

Teilseminar S3: 5 Abende
INHALT: MATHEMATICA Einfhrung und Anwendungsbeispiele TERMINE: Dienstag 28.2./7.3./14.3./21.3./28.3. 1995
VORTRAGENDER: Mag Volker Traxler SAAL: 1434 UNKOSTENBEITRAG: S 250.-

Teilseminar S4: 5 Abende     ACHTUNG: NICHT REGELMSSIG!! INHALT: VISUAL-BASIC Einfhrung und Programmierbeispiele TERMINE: Donnerstag
9.3./23.3./6.4./27.4./11.5. 1995 VORTRAGENDER: Dipl.Ing. Grete Peschek SAAL: 1434 UNKOSTENBEITRAG: S 250.-

Teilseminar S5:   ACCESS 2.0   Vortragender und Termin steht noch nicht fest! Die Termine werden unseren Mitgliedern
in Wien, Niedersterreich und Burgenland rechtzeitig schriftlich bekanntgegeben.  
Bitte beachten Sie allenfalls auch unsere BTX-Seiten ab *5645#  bzw. *PCC#, sowie die Informationen auf unserem Anrufbeantworter (0222) 332 23 98. Die Seminare finden zu den angegebenen Terminen jeweils von 17 h 45 bis 20 h 55 am TGM - Wien 20. Wexstrae 19-23 - 14. Stock statt. Alle Seminare finden ab einer Mindestteilnehmerzahl von 15 Teilnehmern statt. Sollte ein Seminar nicht zustandekommen, werden Sie rechtzeitig verstndigt.  Anmeldungen und Einzahlungen:  Sollten Sie an einem dieser Seminare Interesse haben, so bitten wir um Einzahlung des Unkostenbeitrags auf das Kto.Nr. 053-32338 PCC-TGM bei 20111 Erste sterreichische Spar-Casse  oder Anmeldung ber die entsprechende BTX-Seite (ab *5645#), bzw. um eine schriftliche (Postkarte an PCC-TGM   Postfach 59   1202 Wien ), telefonische (Tel (0222) 332 23 98 0 Anrufbeantworter) oder FAX-Mitteilung ((0222) 332 23 982).  Der Zahlungsabschnitt bzw. die BTX-Anmeldung gelten als Anmeldebesttigung. Bitte Name, Mitgliedsnummer, ev. Adresse und SEMINARNUMMER nicht vergessen! 
Robert Syrovatka 

Liebe Mitglieder des ccc!

Jahresrckblick
Der Jahreswechsel liegt nun schon einige Zeit zurck, da dies aber die erste PC-NEWS4 im neuen Jahr, ist dies eine gute Gelegenheit einen kleinen Rckblick auf das vergangene Vereinsjahr zu werfen. Das Jahr 1994 war fr unseren Verein eigentlich nur ein halbes. Im Mai 1994 wurde unser Verein bei der konstituierenden Generalversammlung aus der Taufe gehoben. Damals bestand der Verein aus 7 Grndungsmitgliedern. Unser Ziel war es, 1994 eine Mitgliederzahl von ca. 100 Mitgliedern zu erreichen. Zu Jahresende 1994 wurden jedoch unseren khnsten Erwartungen bertroffen: 170 Mitglieder hatten sich dazu entschlossen, unseren Verein beizutreten. Die nachstehende Grafik zeigt die Mitgliederentwicklung seit Mai 1994.
Am 20.12.94 (Clubkartenversand) fielen von 141 Mitgliedern in die Kategorien PLATIN:105, GOLD:24, SILBER:9 und BRONZE:2.
In den Weihnachtsferien wurde die Sondernummer PC-NEWS4 41a an ca. 10.000 mgliche Interessenten versendet. Bisher haben sich als Reaktion auf diese Aussendung bereits etwa 30 neue Mitglieder zum Verein angemeldet. Diese Sondernummer wurde auch an alle Mitglieder verschickt. Falls Sie noch Bedarf an der Sondernummer haben sollten, schicken wir Ihnen gerne ein Exemplar zu.

PointMeatings
Wie bereits in der letzten Ausgabe der PC-NEWS4 berichtet, finden monatlich sogenannte PointMeatings des ((( statt. Diese Meatings sind gemtliche Zusammenknfte, bei denen gegessen, getrunken und getratscht wird. Die Termine der nchsten PointMeatings finden Sie in der Rubrik "Termine". Den Ort finden sie jeweils einige Tage vorher in der Mailbox angekndigt.
Clubabende
Die letzen beiden Clubabende waren den Themen:
ISDN	Vortragender Manfred Recla und
FIDONET	Vortragender Werner Illsinger
gewidmet. Die nchsten Clubabende werden voraussichtlich zum Thema
OS/2 WARP 	und
INTERNET
abgehalten werden. Falls Sie weitere Themenkreise bei Clubabenden behandelt wissen wollen, bzw. eventuell selbst ein Referat halten wollen, bitten wir Sie, sich beim Verein (Mailbox, Anrufbeantworter, schriftlich) zu melden. Wir werden Ihre Wnsche in unserer Planung bercksichtigen.

Seminare
Der ccc hlt fr seine Mitglieder auch Seminare zu besonders gnstigen Bedingungen ab. Der Kursabend kostet fr Mitglieder 50,--. Ort: HTL Wien IV - Argentinierstrae.

Titel der Veranstaltung/Preis
Einfhrung in die DF - Modems, Mailboxen, download, Terminalprogramme/100,--
Einfhrung in die FidoNet Point Technologie, Installation und Benutzung eines Points/100,--
Einfhrung in das Schulnetz (aufbauend auf das Point Seminar fr Lehrer und. Schler/50,--
Falls Sie an diesen Seminaren Interesse haben sollten, melden Sie sich bitte im Vereinsbro an. Wir sammeln derzeit Interessenten. Wenn wir gengend Interessenten haben, werden Sie ber den konkreten Termin verstndigt. Mitglieder des ((( knnen auch zu gleichen Konditionen die Seminare des PCC-TGM besuchen, die hier in den PC-NEWS4 regelmig angekndigt werden.

Sammelbestellungen
Der CCC veranstaltet regelmig Sammelbestellungen fr Modems bzw. auch anderes EDV-Zubehr, bei dem die Mitglieder zu gnstigen Konditionen kaufen knnen.
Zwar hat die Sammelbestellung den Nachteil, da man die Gerte nicht sofort bekommt; dafr hat man aber den Vorteil, alle Probleme, die mit den Gerten auftauchen - und wo gibt's schon keine Probleme! - gemeinsam mit den anderen Kufern diskutieren und lsen kann. 
Den Vorteil eines geringeren Preises wird man vor allem bei den hherpreisigen Produkten erwarten drfen. 

V.34/28800 bps-Modem (high Q)
Alle Interessenten am gemeinsamen Ankauf eines V.34-Modems (28.800 bit/s) melden sich mit der beigebundenen Antwortkarte oder mit Mitteilung am Anrufbeantworter oder via FIDO. Bitte lesen Sie dazu den gesonderten Artikel ber die Modem-Sammelbestellung in dieser Ausgabe. (U.S.-Robotics Courier HST V.34 V.F) ACHTUNG: Das Modem der Sammelbestellung ist postzugelassen!

28800 bps-Modem (low cost)
Die meisten Modems bestehen in ihrem Kern aus Chipstzen groer Erzeuger (z.B. Rockwell). Fr eine Sammelbestellung eines preiswerten 28kbps-Modems wird ein Preis von unter S 3000,- angestrebt. 
Das  Suprafax 28800 ist im Gesprch. Es muss bercksichtigt werden, da es einige Zeit dauert, bis die US-Versionen auch in einer europischen Version erhltlich ist. 
/aus einer FIDO-Mail:/ Nach den ja bekannten Lieferproblemen von Rockwell wird sich die Auslieferung des Supra auf MITTE FEBRUAR !! verzgern :-(( , da die neue Produktion zuerst den Bedarf des amerikanischen Marktes decken soll. (Echtes V.34 - Rockwellchipsatz, MNP 10, Fax Class 1+2 und Gruppe 3, Silent Answer, Flash-Rom, 5 Jahre Garantie) Das Supra ist in Deutschland bereits von der Post zugelassen und wird dies bis zur Auslieferung in sterreich vorrausssichtlich auch bei uns sein. Der Zielpreis von UNTER 3000.- wird aufgrund des schwachen Dollars wahrscheinlich um 200 bis 300 Schilling unterboten werden.
Interessenten melden sich bitte mit der beiliegenden Antwortkarte oder am Anrufbeantworter oder via eMail beim ccc. 

Werner Illsinger

Neues von der ADIM

AutoCAD II. Teil: AutoLISP und Tuning
Der Band 56 "AutoCAD II. Teil: AutoLISP und Tuning" von Karl Habenicht ist erschienen. Auf 110 Seiten werden folgende Kapitel behandelt:
Installation und Konfiguration von AutoCAD
Einfhrung in AutoLISP
AutoLISP-Programme
Programmverzweigungen
Die AutoCAD-Datenbank
Zeichenketten und Listen
Ergnzungen zu AutoLISP
Dialogfenster
Objektbibliotheken
Mens in AutoCAD
Projekt "Haustechnik"
Anhnge

Natrlich gibt es auch zu diesem Band wieder eine Diskette, die ntzliche AutoLISP-Programme und die Zeichnungen zu diesem Skriptum enthlt. 
Schon der Band 53, "AutoCAD I" hat groes Interesse und viel Zuspruch erfahren. Mit dem neuen Band 54 ist Karl Habenicht wieder ein wertvoller Beitrag fr den Konstruktionsunterricht geglckt.
Diese AutoCAD-Reihe wird in den nchsten Monaten mit dem Band 55 "3D-Grafik" abgeschlossen werden. Der Band kostet 130 S, mit Diskette 170 S.
Wie ich vor kurzem erfahren habe, ist der III. Teil des AutoCAD-Skriptums (ADIM Band 55, AutoCAD III, 3D-Grafik von Karl Habenicht) schon knapp vor der Fertigstellung. (Wenn dieses Heft erscheint, ist der neue Band vielleicht schon in der Druckerei.) Nheres darber gern in der telefonischen Sprechstunde.
Herr Habenicht hat noch weitere Ideen zum Thema AutoCAD, ber die in den PC-NEWS4 dann gerne berichtet wird.

Turbo-C
Im November 1994 ist die 7. Auflage des Bandes 40 ("Turbo-C") erschienen: Turbo-C erfreut sich nach wie vor groer Beliebtheit. Aus diesem Grund wurde der Band 40 berarbeitet, an die Form der anderen Programmiersprachenbnde angepat, mit den neuen Zeichenstzen (wie etwa in der 4. Auflage des Bandes 50, "C++") versehen und neu aufgelegt.

Tubo-PASCAL
Da inzwischen auch die 6. Auflage des Bandes 47, "Turbo-Pascal", zur Neige geht, wurde im Jnner 1995 die 7. Auflage in die Druckerei gegeben. Zustzlich zu den anderen Schriftarten (wie gerade fr den Band 40 erlutert) ist ein neuer Abschnitt "12.10 Einbinden von Binrdateien" dazugekommen. Der Abschnitt ber CGA-Karten ist inzwischen endgltig veraltert und in dieser Neuauflage nicht mehr enthalten.

Informatik
Die Ideen fr einen neuen Band 57 "Informatik" sind ebenfalls schon fortgeschritten: er soll - wie bereits kurz berichtet - die wichtigsten Teile der Bnde 56 ("Grundlagen der Informatik"), 43 ("DOS") und 47 "Turbo-Pascal") enthalten. Als Beitrag der A zum Sparpaket der Bundesregierung soll damit eine besonders preiswerte Arbeitsunterlage fr den EDV-Unterricht jener Schulen geschaffen werden, die (zum Beispiel aus Zeitmangel) in die einzelnen Bereiche der Informatik nicht so tief eindringen knnen oder wollen.

Visual-Basic
Und noch ein neuer Vorschlag: "Visual Basic" ist ein interessanter und relativ einfacher Weg zu gut gestalteten Windows-Oberflchen. In der letzten Zeit haben immer wieder Anfragen die A erreicht, ob nicht ein Visual Basic Band erhltlich oder geplant sei. Zu diesem Thema gibt es bereits einige Vorgesprche; ich hoffe, da auch dieses Projekt verwirklicht werden kann. 				(

ADIM-Bnde als Schulbuch
Ab dem Schuljahr 1995/96 knnen voraussichtlich folgende A-Bnde zustzlich im Rahmen der Fachbuchaktion bestellt werden:
  Band 43: DOS, von Christian Zahler
  Band 53: AutoCAD I, von Karl Habenicht
  Band 54: AutoCAD II, von Karl Habenicht
  Band 56: Grundlagen der Informatik, von Christian Zahler

ARGE Mikroelektronik + Informatik beim PI-Wien
Diese Lehrerarbeitsgemeinschaft veranstaltet fnfmal in jedem Schuljahr an verschiedenen Hheren Technischen Lehranstalten in Wien ihre Treffen, um ber die neuesten Entwicklung in den Bereich Mikroelektronik und Informatik zu beraten. Alle Veranstaltungen der ARGE sind auch im Terminkalender weiter vorne in diesem Heft enthalten. 
Do., 23. Februar 1995: Expositur der HTBLVA Wien 5 in der Feldmhlgasse 11, 1130 Wien. Bei diesem Termin soll das neue Kommunikationszentrum in der Versuchsanstalt fr Datenverarbeitung vorgestellt werden. Das Programm: 14-16 Uhr: Vorstellung des Kommunikationszentrums. 16-18 Uhr: CCN-Newsroom: ein Internetdienst, besonders interessant fr den Englischunterricht.
Mi., 5. April 1995: Schulzentrum Ungargasse, 1030 Wien. An der HTL Wien 3U wurde ein selbstentwickeltes komfortables Netzwerkverwaltungsprogramm installiert. Dieses System wird vorgefhrt. Ferner wird im Rahmen der Arbeitsgemeinschaftssitzung ein kleiner SQL-Kurs angeboten.
Fr., 12. Mai 1995: Hhere Technische Lehranstalt fr die chemische Industrie, 1170 Wien. Nach dem Umbau wird der neue EDV-Saal besichtigt. Ferner werden aktuelle Hard- und Softwareprodukte besprochen und das Arbeitsprogramm fr das Schuljahr 1995/96 festgelegt.

Martin Weissenbck

Liebe Freunde des MCCA
Ein neues arbeitsintensives Jahr hat fr den MCCA begonnen. Mge es Ihnen und uns Erfolg bescheren und das gesteckte Ziel erreichen lassen. 
Durch die Erweiterung des BTX-Systems um den ASCII-Sektor und durch die von der Post vorgegebene nderung des System-Namens auf  "PAN", hat auch der MCCA sein Angebot berprft und "BTX" durch "PAN" ersetzt. Nicht alle Mitglieder sind mit dieser nderung einverstanden gewesen, da doch "BTX" jetzt endlich allen ein Begriff geworden war. Von Postseite wird derzeit stark und gut fr PAN geworben, das System selbst gibt es fr den MCCA noch einiges an Arbeit. Obwohl viel geschehen ist, ist der MCCA mit dem Erreichten noch nicht zufrieden. 
Das Aushngeschild der Post, das ETB ist noch immer fr viele Teilnehmer zu schwierig in der Handhabung und scheint in der Weiterentwicklung nicht voranzukommen. Die Vorschlge des MCCA eine Synonym- oder Phonetiksuche hinzuzufgen, blieben bis jetzt anscheindend ungehrt. 
Der hochgepriesene ASCII-Sektor wird sehr stark kommerziell genutzt. Jeder bergang zu einem externen Rechner wird mit einer zustzlichen Online-Gebhr/Minute belegt, soda z.B. eine Warenbestellung manchmal mehr kostet als ein Telefonanruf (meist Ortstarifnummer 0660). Fr Teilnehmer auerhalb der Ortstarifzone ist  der ASCII-Zugang aber noch immer billiger, als zum Ferntarif z.B. einen Telebanking-Rechner anwhlen zu mssen. Ein Vorschlag des MCCA wre aber in diesem Zusammenhang, da man beim Vorliegen einer Nachricht im ASCII-Zugang  - z.B. wenn jemand eine E-Mailadresse (Internet) im PAN besitzt - er eine Nachricht im CEPT-Sektor erhlt, da eine E-Mail fr ihn vorliegt. 
Da mte er sich nicht wie jetzt einloggen, die Onlinevergebhrung im externen Rechner von dzt. 1,90 je angefangener Minute bezahlen, um festzustellen, da keine neue  E-Mail gekommen ist. Weil zur Erlangung einer Internetadresse auch die PAN-Nummer angegeben werden mu, wre eine Mitteilung im PAN-Cept-Sektor (wie bei Telex der Radio Austria) aber sehr sinnnvoll und wnschenswert.

Josef Sabor

Die ADIM-Schriftenreihe

Klaus Scheiber

Ergnzend zu der jeder Ausgabe dieser Zeitschrift beiliegenden Bestellkarte sollen hier die derzeit verfgbaren ADIM-Bnde und Begleitdisketten etwas ausfhrlicher vorgestellt werden. Damit mchten wir allen Freunden der ADIM zustzliche Informationen bieten und ihnen die Auswahl erleichtern.

Legende: B = Band allein / D = Diskette allein / BD = Band+Disk

Band 36: IBM-LOGO
Version 1.0
Inhalt: Einleitung / Turtle-Grafik / Rechnen / Wrter und Listen / Grere Programmbeispiele - Spiele / Tool-Boxen / Wissensprsentation / Suchverfahren / Anhnge
2. Auflage, November 1988, 50 Seiten, Autor: Wolfgang Stormer
Auf der Begleitdiskette sind die im Skriptum behandelten Beispiele enthalten.
Preise: B ... 45,- / D ... 50,- / BD ... 85,-

Band 40: Turbo-C
Borland, Version 2.0
Inhalt: Der Start / Einfhrung in C / Auswahl / Wiederholungen / Einfache Datentypen / Unterprogramme / Bildschirmsteuerung / Objektorientierte Programmierung / Datenstrukturen und Speicherklassen / Dateien / Zeiger und verkettete Daten / Programmbausteine / Ausgewhlte Kapitel / Erweiterte Grafikprogrammierung / Anhnge
7. Auflage, November 1994, 140 Seiten, Autor: Martin Weissenbck, HTL Wien IV
Die Begleitdiskette enthlt die im Skriptum behandelten Beispiele, teilweise durch weitere Lsungsvarianten ergnzt.
Preise: B ... 100,- / D ... 50,- / BD ... 140,-

Band 41: Turbo/Power-Basic
fr die Versionen 1.0/2.0
Inhalt: Der Start / Einfhrung / Auswahl / Wiederholungen / Einfache Datentypen / Unterprogramme / Bildschirmsteuerung / Objektorientierte Programmierung / Datenstrukturen und Speicherklassen / Dateien / Zeiger und verkettete Datenstrukturen / Programmbausteine / Ausgewhlte Kapitel / Erweiterte Grafikprogrammierung / Anhnge
4. Auflage, September 1992, 110 Seiten, Autor: Martin Weissenbck, HTL Wien IV
Die Begleitdiskette enthlt die im Skriptum behandelten Beispiele, teilweise durch weitere Lsungsvarianten ergnzt.
Preise: B ... 95,- / D ... 50,- / BD ... 135,-

Band 43: DOS
Behandelt MicroSoft DOS (bis Version 6.21), IBM DOS (bis Version 6.2) und DR-DOS/Novell DOS (bis Version 7.0)
Inhalt: Allgemeines / Die wichtigsten Befehle / Einfhrung in die Batch-Programmierung / Optimieren von DOS-Systemen, Konfigurieren von AUTOEXEC.BAT und CONFIG.SYS / Befehlsreferenz - DOS-Befehle von A bis Z / Interrupts
1. Auflage, September 1994, 62 Seiten, Autor: Christian Zahler, HTL Krems
Dazu ist eine Begleitdiskette mit einer kompletten Darstellung aller DOS-Interrupts erhltlich.
Preise: B ... 85,- / D ... 50,- / BD ... 125,-

Band 47: Turbo-Pascal
Borland, Version 7.0, auch fr die Versionen 4.0 bis 6.0
mit objektorientierter Programmierung
Inhalt: Der Start / Einfhrung in Pascal / Auswahl / Wiederholungen / Einfache Datentypen / Unterprogramme / Bildschirmsteuerung / Objektorientierte Programmierung / Datenstrukturen und Speicherklassen / Dateien / Zeiger und verkettete Daten / Programmbausteine / Ausgewhlte Kapitel / Erweiterte Grafikprogrammierung / Anhnge
6. Auflage, Oktober 1993, 180 Seiten, Autor: Martin Weissenbck, HTL Wien IV
Die Begleitdiskette enthlt die im Skriptum behandelten Beispiele, teilweise durch weitere Lsungsvarianten ergnzt, sowie eine Unit zur Plottersteuerung samt Beschreibung.
Preise: B ... 120,- / D ... 50,- / BD ... 160,-

Band 49: Quick-Basic
MicroSoft, Version 4.5
Inhalt: Der Start / Einfhrung in Quick-Basic / Auswahl / Wiederholungen / Einfache Datentypen / Unterprogramme / Bildschirmsteuerung / Objektorientierte Programmierung / Datenstrukturen und Speicherklassen / Dateien / Zeiger und verkettete Datenstrukturen / Programmbausteine / Ausgewhlte Kapitel / Erweiterte Grafikprogrammierung / Anhnge
3. Auflage, April 1994, 110 Seiten, Autor: Martin Weissenbck, HTL Wien IV
Auf der Begleitdiskette befinden sich die im Skriptum verwendeten Beispiele; zu einigen Programmbeispielen werden zustzliche Lsungsvarianten aufgezeigt.
Preise: B ... 100,- / D ... 50,- / BD ... 140,-

Band 50: C++
Neuauflage dieses preiswerten Skriptums fr die Programm-Version 4.0, auch fr die Versionen 1.0 bis 3.1 (Borland)!
Inhalt: Der Start / Einfhrung in C++ / Auswahl / Wiederholungen / Einfache Datentypen / Unterprogramme / Bildschirmsteuerung / Objektorientierte Programmierung / Datenstrukturen und Speicherklassen / Dateien / Zeiger und verkettete Daten / Programmbausteine / Ausgewhlte Kapitel / Erweiterte Graphikprogrammierung / Anhnge
4. Auflage, September 1994, 190 Seiten, Autor: Martin Weissenbck, HTL Wien IV
Auf der Begleitdiskette sind die im Skriptum verwendeten Programmaufgaben enthalten. Zu einigen Beispielen gibt es auch Varianten, die im Skriptum nicht vorkommen.
Preise: B ... 120,- / D ... 50,- / BD ... 160,-

Band 53: AutoCAD I. Teil (2D-Grafik)
Fr Einsteiger in AutoCAD Version 12
Inhalt: Erste Schritte mit AutoCAD / Zeichenhilfen / Zeichenbefehle / Editierbefehle I / Die Bildschirmanzeige / Texte und Schraffuren / Hilfsbefehle / Layer-Technik / Die Ausgabe einer Zeichnung / Editierbefehle II / Bemaung / Objektbibliotheken / Anhnge
1. Auflage, Februar 1994, 136 Seiten, Autor: Karl Habenicht, HTL Leoben
Die Begleitdiskette enthlt die im Band behandelten (Zeichnungs)Beispiele.
Preise: B ... 150,- / D ... 50,- / BD ... 190,-

Band 54: AutoCAD II. Teil (AutoLISP und Tuning)
Fr fortgeschrittene Anwender von AutoCAD Version 12
Inhalt: Installation und Konfiguration von AutoCAD / Einfhrung in AutoLISP / AutoLISP-Programme / Programmverzweigungen / Die AutoCAD-Datenbank / Zeichenketten und Listen / Ergnzungen zu AutoLISP / Dialogfenster / Objektbibliotheken / Mens in AutoCAD / Projekt "Haustechnik" / Anhnge
1. Auflage, Oktober 1994, 110 Seiten, Autor: Karl Habenicht, HTL Leoben
Die Begleitdiskette enthlt die Codes der im Buch vorgestellten Beispiele.
Preise: B ... 130,- / D ... 50,- / BD ... 170,-

Band 56: Grundlagen der Informatik
Ideal fr den (ersten) Einstieg in die Welt der Computer!
Inhalt: Einleitung / Historische Entwicklung der Computer / Datenstrukturen / Hardware-Aufbau von EDV-Systemen / Software / Herstellung integrierter Schaltkreise / Logische Verknpfungen / Kommunikation / Artificial Intelligence (AI) / Betriebssysteme / Prozessrechentechnik / Computerviren / Organisation der EDV in Betrieben / Moderne Trends / Quellen- und Literaturverzeichnis
1. Auflage, September 1994, 80 Seiten, Autor: Christian Zahler, HTL Krems
Die Begleitdiskette enthlt Public-Domain bzw. Shareware-Programme zum Thema Hard- und Software.
Preise: B ... 100,- / D ... 50,- / BD ... 140,-
 
Band 98: Turbo-Pascal, Anweisungssammlung mit Beispielen
Die sinnvolle Ergnzung zum ADIM-Band 47; ab Programmversion 3.0
Inhalt: Anweisungsverzeichnis, nach Lernstufen geordnet / Betriebssystem DOS; die wichtigsten Befehle / Men / Editor / Compiler-Befehle / Fehlermeldungen / Fehlersuche / Anweisungssammlung, alphabetisch geordnet (allgemein, Grafik, DOS-Funktionen) / bungsbeispiele
4. Auflage, Oktober 1991, 167 Seiten, Autor: Peter Pfenicher, Waidhofen/Ybbs
Preis: B ... 130,-


Projekt: Computer Competence Card

DSK-470:CCCARD.ZIP

Eine gemeinsame Clubkarte fr mehrere Vereine ist schon etwas Seltenes. Als Beispiel knnte man die EuroCard angeben, die viele Geldinstitute mit ihrem eigenen Logo anbieten und die dennoch weltweit als MasterCard/EuroCard/Access angenommen wird. Ohne die gute Kooperation mit den Herausgebern der PC-NEWSedu wre es sicher nicht gegangen. 
Wie wollen wir sie nennen? Den etwas langatmigen Namen "Computer Competence Card" knnte man in ein C-C-Card ("Si-Si-Kard") verwandeln. Weitere Ideen sind jederzeit willkommen. 
Die Clubkarten wurden Ende Dezember an alle Mitglieder der herausgebenden Clubs verschickt. Um die Versendekosten dieser Aktion zu verringern, wurden die Inserenten der PC-NEWSedu eingeladen, eine Beilage zur Verfgung zu stellen. Soweit das in der Vorweihnachtshektik mglich war, haben fast alle mitgemacht. 
Wie handhaben nun die einzelnen Clubs die Karte: 

ADIM Namensschild Musterexemplare, vielleicht als Kundenkarte fr Skriptenkufer

CCC Clubkarte/Namensschild an alle Mitglieder, als Namensschild

Club-AT Clubkarte? an alle Leser der Ausgabe 40, zur Probe

MCCA zweite Clubkarte an alle Mitglieder (als Zweitkarte)

PC-NEWS Leserkarte alle Abonnenten, Inserenten und einige Gratisbezieher (als Leserkarte)

PCC-S Clubkarte an den Club als Rohentwurf, wird vom Club selbst ausgedruckt

PCC-TGM  Clukarte an alle Mitglieder 

Insgesamt betrug die Auflage 2500 Stck. 
Wenn durch den Versand oder andere Ursachen Schden an der Clukarte aufgetreten sind oder Daten zu ndern sind, schicken Sie die Karte mit einem frankierten, verstrkten A4-Rckkuvert an den PC-NEWS-Eigenverlag, sie erhalten Ersatz. Der Ausdruck ist soweit automatisiert, da neue Karten in kurzer Zeit hergestellt werden knnen. 
Ob die Karten angenommen werden, bestimmen Sie. Einige Mngel stehen dem noch entgegen. Bitte helfen Sie durch Rckmeldungen mit, die Karte im nchsten Jahr noch ntzlicher zu machen. 

Fertigung der Clubkarten
Die Clubkarten wurden in der Druckerei vorgefertigt. Die Rckseite wurde vorgedruckt. Auf der Vorderseite sollte ein Hintergrundmuster fr eine deutliche Kennzeichnung sorgen. Die individuellen Daten wurden auf der Vorderseite mit einem Laserdrucker eingedruckt. 
Die Druckreihenfolge erfolgt sortiert nach Postleitzahlen als WinWord-Serienbrief. Alle Datenumschaltungen und die Umschaltungen der Clublogos werden mit Wenn...Dann...Sonst-Anweisungen gesteuert. Der Zugriff auf die Datenbank erfolgt mit Microsoft-Query, da dieser Zugriff schneller ist als der Zugriff ber OLE und geffnetem Access. Auerdem lt sich das Ergebnis der Abfrage auerhalb der Datenbank speichern und genau so fr die Adreetiketten verwenden. 
Die Auflage fr die Druckerei war, da die Druckposition auf der Rckseite um nicht mehr als 0,25 mm von einer anderen abweicht, damit alle Vorderseiten in einem Zug gedruckt werden konnten. 
Um einen zu krftigen Hintergrunddruck zu verhindern, bekam die die Druckerei den Auftrag "helles Rot". In den folgenden Jahren sollen die Farben gelb (96), grn(97), blau(98), violett(99) folgen. 
Es wurde ein dnnes aber schweres, gestrichenes Papier ausgewhlt, um ein Jahr Lebensdauer zu ermglichen. 

Das Ergebnis kennen Sie:
Die Mahaltigkeit der Druckposition war (verglichen mit aufeinanderfolgenden Laserausdrucken) ausgezeichnet, von dieser Seite gab es kein Problem. Etwa jedes 30 Blatt wurde vom Laserdrucker fehlerhaft eingezogen oder es kam zum Einzug mehrerer Bltter, jedenfalls gab es Papierstau. 
Die Ausdruckzeit fr die Clubkarten betrug netto 24h. (etwa 30 s pro Karte).

uerliche Mngel
Die absolute Position war zwar um etwa 0,5 mm abweichend von der Vorgabe, da aber alle Postitionsrahmen mit "relativ zum Seitenrand" formatiert waren, konnte die Position mit zwei Einstellungen (horizontal und vertikal) korrigiert werden. 
Das "helle Rot" war wirklich "hell", soda man das eigentliche Markenzeichen "Computer Competence Card" nur bei gutem Licht wahrnimmt. Eine geeichte Farbenlehre (ca. S 1000,-) ist die Lehre fr das nchste Jahr. 
Viel schlimmer noch war, da durch den fortlaufenden Druck die Temperatur im Laserdrucker offensichtlich soviel anstieg, da sich in den Randbereichen des A4-Bogens Blasen bildeten. Bemerkenswert ist, da die Blasen in den meisten Fllen auerhalb des Clubkartenbereichs lagen, daher spter weggeschnitten werden. Einige Karten hat es aber "erwischt". Durch beschwerte Lagerung wurde dieser Mangel verringert. Die Postleitzahlengebiete 1xxx, 2xxx, 3xxx sind mehr betroffen als 8xxx und 9xxx. 
In der Redaktion wird das vorgedruckte Papier als Briefpapier verwendet. In diesem Fall treten keine Blasen auf (?). Die Blasen entstehen nur, wenn das quadratische Bild der Clubkarten zum Abdruck kommt. 

Inhaltliche Mngel
Es war ein groes Stck Arbeit, die neue Club- und Lesekarte. Um es gleich vorweg zu sagen: in den Zeichensatztabellen schlich sich trotz mehrmaligem Korrekturlesen ein schwerwiegender Fehler ein, den wir Sie bitten in Ihren Tabellen anzumerken. 
Das Zeichen 34 in den Zeichenstzen Windings und Symbol ist mit <"> angegeben und sollte bei Symbol <"> und bei Windings <"> sein. 
Ein weiterer Mangel ist, da im Zeichensatz Windings die letzte Spalte in Symbol dargestellt ist. (In den nachfolgend abgedruckten Mustern ist es richtiggestellt.)
Da es beim PCC-TGM 3 Jahre gedauert hat bis endlich die Mailboxnummer auf der Clubkarte stimmte, ist zwar keine Entschuldigung aber Sie sehen: die Fehler haben fast schon Tradition. 

Seiten der Clubkarte
1. Namenskarte
Es war eine Forderung des ccc, da die Karten als Namensschild bei Veranstaltungen verwendet werden sollen. Daher trgt die erste Seite einen entsprechend gro eingedruckten Namenszug, FIDO-gem: ohne Titel. Weiters enthlt die erste Seite das Clublogo und das Logo der Herausgeber der PC-NEWSedu. 
Familien-Logo
<Grafik>

ADIM-Logo
<Grafik>

CCC-Logo
<Grafik>

Club-AT-Logo
<Grafik>

MCCA-Logo
<Grafik>

PCC-TGM-Logo
<Grafik>

PC-NEWS -Logo
<Grafik>

2. Persnliche Daten, Unterschrift
Aufgeklappt zeigt die "CC-Card" alle Daten des Trgers inklusive Unterschrift. Man kann diese beiden Seiten auf eine FAX-Bestellung kopieren. Einerseits erfhrt der Hndler, wo er Sie erreichen kann, anderseits kann er aber auch die Reichweite eines Inserats in den PC-NEWSedu besser kennenlernen. Bitte benutzen Sie die "CCCard" in diesem Sinn bei den Inserenten der PC-NEWSedu. 

3. Notizzettel
Eine Besonderheit fr Clubkarten ist der freie Bereich, zur persnlichen Benutzung empfohlen. <Grafik>

4. Clubdaten
Zum Vergleich finden Sie nachfolgend die Varianten der Clubdaten dargestellt: 

ADIM-Wien
Arbeitsgemeinschaft fr Didaktik, Informatik und Mikroelektronik

(
Postfach 23, 1191 Wien

INTERNET
mweissen@ping.at
CIS
100016,172

FIDO
FILES: ADIM
PAN
912-218-106 

     0222
TEL: 369 88 59 FAX: 369 88 59-7 ANR: 369 88 59-8

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.224.353, ADIM

DVR
0547328

Clublokal


(
Montag ab 20:00 telefonische Sprechstunde

FIDO
2:310/1,  (0222) 815 48 71, 810 17 08, 810 13 54 (ISDN), FILES: ADIM

Jahresbeitrag



PC-NEWSedu empfohlen

Vorstand



ADIM-Graz
Arbeitsgemeinschaft fr Didaktik, Informatik und Mikroelektronik

(
Postfach 37, 8028 Graz

INTERNET

CIS


FIDO
FILES: ADIM
PAN
913-110-525 

(    
  

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.254.969, ADIM

DVR
0547328

Clublokal


(


FIDO


Jahresbeitrag



PC-NEWSedu empfohlen

Vorstand



CCC
Computer Communications Club

(
Flurschtzstrae 36/12/5, 1120 Wien

INTERNET
willsin@edvvie.edvg.co.at
CIS


FIDO
ECHO: CCC, MASTERS-ANNOUNCE, MASTERS-INFO
PAN


(    0222
TEL: 810 17 09  ANR: 810 17 09

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.918.896, ccc

DVR
0771627

Clublokal
Flurschtzstrae 36, 1120, Wien

(
Jn-Mo, Feb-Di, Mr-Mi..., ab 19:00

FIDO
2:310/1,   815 48 71, 810 17 08, 810 13 54 (ISDN)
ECHO: CCC, MASTERS-ANNOUNCE, MASTERS-INFO

Jahresbeitrag
platin  400,-), gold  310,-), silber  240,-), bronze  150,-)


PC-NEWSedu platin und silber, Box: platin, gold

Vorstand
Werner ILLSINGER  Prsident), Franz FIALA  VizePrsident), Eva ILLSINGER  Kassier), Andreas HOFFMANN  Schriftfhrer), Rechn.prf: Lukas HEINDL u. Helmut SCHLUDERBACHER


Club AT
Club AutomatisierungsTechnik

(
Berliner Ring 53, 8047 Graz

INTERNET

CIS


FIDO

PAN


(    0316
 FAX: 676 676-19 ANR: 67 66 76-9

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 92.025.392, CLUB AT

DVR
0735485

Clublokal
Wickenburggasse 8, 8010, Graz

(
Samstag vormittag

FIDO
2:3106/11, 

Jahresbeitrag
S 1200,-


PC-NEWSedu, Pointbenutzung

Vorstand
J.M.STEINBAUER (Obmann), Thomas ADLER (ObmannStv.), Christian OBAD (Schriftfhrer) Reinhold STACHL (Kassier)


MCCA
Multi Computer Communications AUSTRIA

(
Traungasse 12, 1033 Wien-Postfach 143

INTERNET

CIS


FIDO
ECHO: PAN.AUS
PAN
912-222-064*2550# 

(    0222
TEL: 88 52 23 FAX: 818-68-58 

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 93.001.133, MCCA

DVR
0536229

Clublokal
Am Heumarkt 4, 1030, Wien

(
monatlich, dritter Donnerstag, ab 18:00

FIDO
2:313/9, ECHO: PAN.AUS

Jahresbeitrag
Firma: 1200,- Einzel: 600,- Ermigt: 300,-


PC-NEWSedu + S 90,-

Vorstand
SCHLGL  Obmann), SABOR  ObmannStv), SCHEIDL  Schriftfhrer), RUPPRECHT  SchriftfhrerStv), LOCHMANN  Kassier), MARSCHAT  KassierStv)


PCC-TGM
Personal Computer Club-Technologisches Gewerbemuseum

(
Postfach 59, 1202 Wien

INTERNET

CIS


FIDO

PAN
912-222-584*5645#

(    0222
TEL: 332 23 98 FAX: 332 23 98-2 ANR: 332 23 98

KONTO
ESPC, Blz. 20111, Kto. 053-32338, PCC-TGM

DVR
0596299

Clublokal
Wexstrae 19-23, 1200, Wien

(
Mi: 19.00-20.30  Frau Jelinek

FIDO
2:310/1,   (0222) 815 48 71, 810 17 08, 810 13 54 (ISDN), 

Jahresbeitrag
Schler: 200,- Student: 300,- sonst: 400,-


PC-NEWSedu, Mailboxbenutzung 2:310/1

Vorstand
KNIG  Obmann), SYROVATKA  ObmannStv, PAN), THUMFARTH  Schriftfhrer), WEISSENBCK  Schriftf.Stv), ZEHETNER  Kassier), PAY  KassierStv), OSTERMAIER  PAN), ZELINKA  PCAD), REITER  Scanner), Rechn.prf.:BERTHOLD, NITSCHE


5. PC-Notfallskarte Slots, CPU, BIOS

Karte bei Bedarf selbst ausdrucken.
Der Word-Text dieser Karte mit Fonts und Druckformatvorlage ist in Rohform (ohne Clublogos) auf PCN-DSK-470 enthalten. Die Clubs erhalten den Text inklusive Logo. Erfordert: WinWord 6.0, MS-Query oder MS-Access oder eine andere Datenbank. 

Details der Fertigung (Access-Sprachregelung)
Jede der vier Scheckkartenseiten von Vorder- und Rckseite des Clubkartenblattes werden in Positionsrahmen an die richtige Stelle gebracht, wobei die Position "relativ zum Seitenrand" (nicht "relativ zur Seite" und auch nicht "relativ zum Absatz") angegeben wird. "Relativ zur Seite" hat den Nachteil, da eine auch nur geringfgige Verschiebung der Ausdruckposition im endgltigen Ausdruck in allen Positionsrahmen und Grafikelementen korrigiert werden mte. Und "Relativ zum Absatz" hat fr diese Aufgabe den Nachteil, da die Positionsrahmen sich mit dem sonstigen Text verschieben wrden. 
In jedem Positionsrahmen befindet sich eine Tabelle. Die Zeilenhhe der Tabelle ist auf der ersten Seite (Namensseite, Logos) fix. In den Datentabellen dagegen "Auto", damit eventuell lngere Felder nich ein Abschneiden der Information bewirken knnen. 
Die Logos wurden in einem getrennten Arbeitsgang mit Corel-Draw auf die gewnschte Gre gebracht, da sie in einem Serienbrief in der Gre nicht wie in einem gewhnlichen WinWord-Dokument anpabar sind. 
Die Datenbank enthlt eine zentrale Tabelle NAMEN, die smtliche Adressen aller Personen, Clubs, Firmen enthlt. Diese Zentralisierung hat den Vorteil, da alle routinemigen Ausdrucke von Etiketten gleich ablaufen, gleichgltig, ob der Adressat eine Person oder eine Firma oder ein Inserent ist. 
Weitere beschreibende Tabellen, alle mit D_... beginnend, beschreiben die Namen nher. Die hier verwendete Beschreibungstabelle heit D_PCNEWS und gibt an, welchem Club der Empfnger angehrt und welche PC-NEWS er bekommen hat. NAMEN und D_PCNEWS werden ber eine laufende Nummer n bzw. n_NAM in Relation gesetzt. Diese Beziehung liefert alle persnlichen Daten der Clubkarte. Jeder Club hat zustzlich eine Reihe weiterer Merkmale, die in der Tabelle D_CLUBS zusammengefat sind (Konto, DVR, Sprechstunde, Vorstand...), d.h. zu jeder Clubkarte gehrt gem der Mitgliedschaft des Empfngers ein Satz Clubdaten. (Beziehung D_CLUBS/n - D_PCNEWS_nCLUB). Jeder Club hat allgemeine Daten, wie Anschrift, Telefon..., die in NAMEN enthalten sind, daher wird die Tabelle NAMEN als NAMEN_1 noch einmal in die Abfrage eingebaut und mit der Beziehung D_CLUBS/nNAM - NAMEN_1/n ins Spiel gebracht. Diese Situation zeigt die Abfrage mit MS-Query: 
<Grafik>
Abfrage CCARD1.QRY mit MS-QUERY fr die Erstellung der Clubkarten 1995. 
Es werden jetzt nicht alle PC-NEWS-Empfnger mit Clubkarten "beglckt", sondern nur eine Auswahl, die in den Bedingungen angegeben wird. Der Kennbuchstabe zu Beginn gibt den Club an: M (MCCA), T (PCCTGM), D (ADIM), A (Club-AT), C (CCC), G (Gratisbezieher der Ausgabe 40), X (Abonnenten), B (Empfnger von Belegexemparen = Inserenten). 
Im unteren Teil der Abfrage sehen Sie einen Auszug des Ergebnisses der Abfrage. Diese Daten werden an das Serienbriefdokument in WinWord zurckgeliefert. 

Individuelle Herstellung durch die Clubs
Das vorhandene Textdokument kann ohne groen Aufwand benutzt werden, um einen selbstndigen Druck im Clubbro durchzufhren. Bei Neueintritten vereinfacht sich das Handling. Der ccc bernimmt die laufende Herstellung der Clukarten bei Neueintritten selbst, ebenso der Club-AT und der PCC-S. Fr den PCC-TGM und den MCCA bernimmt die Redaktion der PC-NEWS den Druck neuer Clukarten. 
Vorteile der Gemeinschaftsproduktion
Maximale Flexibilitt (die Clubseiten der Karten knnen wirklich vllig individuell und auch abweichend von diesem ersten Entwurf gestaltet werden) 
Das gleichmige Erscheinungsbild der Karten bietet eine hhere Akzeptanz bei den verschiedenen Anbietern von Hard- und Software. 
Der gemeinsame Versand der Karten ist zum Tarif einer Massensendung durchfhrbar. 
Die Gesamtkosten sind durch begleitende Werbung vergleichsweise niedrig. 

Kunststofftaschen mit Clips 
Fr die Befestigung am Rockaufschlag sind Kunststofftaschen mit abnehmbarer Klammer vorrtig. Schicken Sie ein gepolstertes, frankiertes, adressiertes Rckkuvert mit S 20,- in Briefmarken an den PC-NEWS-Eigenverlag. 

Vorschau auf 1996
Wenn die jetzt noch bestehenden Mngel nicht unberwindlich sind, knnen wir fr 1996 eine neue, verbesserte Auflage der "CC-Card" planen. 
Vorschlag 1: Clubkarte als kleines Scheckkartenheft, dem bei Bedarf weitere Tafeln beigefgt werden. 
Ein wichtiges Hemmnis fr eine wirklich zahlreiche Anwendung knnte die "gebastelte" Fertigung der Karte sein. Wenn jemand Firmen kennt, die fertig bedruckte A4-Seiten schneiden und in Form eines kleinen Heftes binden wrden, bitten wir um einen Hinweis. Damit knnten auch weitere ntzliche "Kleinigkeiten im Scheckkartenformat" eingebunden werden. 
Vorschlag 2: Bilder in den Deckel miteindrucken. 
Bis zum nchsten Jahr sollte es mglich sein, Bilder der Clubkartentrger miteinzudrucken. Die Bilder wrden dann als eingebundene Objekte Bestandteil der Datenbank NAMEN werden. Bitte senden Sie - falls Sie eine Clubkarte mit Bild wnschen - ein bereits digitalisiertes Bild mit Mitgliedsnummer an den PC-NEWS-Eigenverlag. Auch gewhnliche Pabilder sind mglich, Sie erhalten - wenn Sie ein frankiertes Rckkuvert mit Diskette beilegen - auch eine TIFF-Datei des Pabildes zurck und natrlich im nchsten Jahr eine Clubkarte mit Bild. 
Vorschlag 3: Sponsoring der Karte
Wenn sich eine Firma bereit erklrt, bei den Kartenkosten mitzuhelfen, sollte man dieses Angebot durch einen entsprechenden Werbedruck annehmen?
Diese Karte ist "etwas anders" als andere Clubkarten. Sie soll nicht in erster Linie eine Einkaufskarte, sondern auch einfach nur ntzlich sein. Alle Verbesserungsvorschlge fr 1996 werden gerne entgegengenommen, senden Sie diese an den PC-NEWS-Eigenverlag. 
Alle Trger der Clukarte sind eingeladen, Firmen auf diese Karte hinzuweisen und ber die gemeinsamen Anliegen der Clubs zu informieren. 
In den heutigen Tiefpreistagen wird es schwierig, wenn nicht unmglich sein, Nachlsse zu erwarten, nur weil man eine Karte hat. (

Anforderungsprofil fr den EDV-Unterricht an HTL

Klaus Scheiber

Im Rahmen eines vom PI Steiermark in Zusammenarbeit mit der ARGE-EDV an HTL krzlich veranstalteten Seminars haben die teilnehmenden Lehrer den (schwierigen) Versuch unternommen, einen Katalog jener Stoffbereiche zu erarbeiten, welche an den einzelnen Schulstandorten im zweijhrigen Pflichtgegenstand EDV (EDAD) unbedingt unterrichtet werden sollten.
Ein Beweggrund fr diese Diskussion war mitzuhelfen, ein einheitliches Ausbildungsniveau fr die EDV-Grundausbildung - unabhngig von den fachspezifischen Zielen der verschiedenen Abteilungen bzw. eventuellen Vorlieben einzelner Lehrpersonen - anzustreben. Die untenstehende Liste der Minimal-Lehrziele soll den Lehrern, deren Vorgesetzen, aber auch den Schlern als Richtlinie dienen. Selbstverstndlich ist das hier prsentierte Modell aufgrund des regionalen Charakters der eingangs erwhnten Seminarveranstaltung als Empfehlung anzusehen!
Vorgabe fr die streckenweise emotional, aber stets sachlich gefhrte  Diskussion  war die fiktive Annahme, da aus verschiedenen Grnden nur ca. 60-70% der laut Lehrplan vorgesehenen Unterrichtsstunden zur Verfgung stehen. 
In der Praxis wird der sich daraus ergebende Kernstoff durch individuelle bzw. fachspezifisch notwendige Schwerpunkte ergnzt sein. Dabei mu sich aber jeder Lehrer selbst fragen, inwieweit er damit nicht einzelne Kapitel der Minimalanforderungen fr die EDV-Grundausbildung beschneidet bzw. sogar vernachlssigt.
In der Diskussion wurde bewut auf eine zeitliche Gewichtung der einzelnen Punkte verzichtet; wesentlich ist vielmehr, im Unterricht den gesamten Inhalt anzubieten. Auch bei der Auswahl der ergnzenden Beispiele sollte darauf geachtet werden, da alle Stoffbereiche bewltigt und gebt werden knnen.
Als Hilfe fr eine objektivierbare Beurteilung mge sich der Leser zu jedem Abschnitt des Kernstoffes typische "KO-Fragen" berlegen. 
Vorbemerkungen 
In alle Anwenderprogramme wird anhand von fachspezifischen Beispielen eingefhrt
Stndige begleitende Problemanalyse der Beispiele
Bei der Behandlung der Anwendersoftware ist auch auf die jeweiligen Auswirkungen in der Gesellschaft und in der Arbeitswelt einzugehen
Auch die Ergebnisse von Anwenderprogrammen sind einer kritischen Betrachtung zu unterziehen

GRUNDLAGEN
Zahlensysteme
Binr- und Hexadezimalsystem
Logische Verknpfungen: und, oder, nicht
Codes
Bit, Byte, KByte, MByte, GByte (Vorstellungshilfe: z.B. Dateninhalt einer A4 Seite)
ASCII-Code
Hardware 
CPU, Adrebus, Datenbus, Steuerleitungen
RAM, ROM
Schnittstellen: parallel, seriell 
Grafik- und Bildschirm-Kenndaten 
Festplatte, Diskette, CD-ROM, Streamer (Kenndaten und Behandlung)
Drucker: Matrix-, Tintenstrahl-, Laserdrucker, Plotter
Eingabegerte: Tastatur, Maus, Scanner, Digitizer (Kenndaten und Handhabung)

BETRIEBSSYSTEM
Grundlagen
Single- / Multi-User bzw. Tasking
Aufgaben eines Betriebssystems
Speicherverwaltung, Dateiverwaltung, Prozesse, Resourcen verwalten
Die wichtigsten Betriebssysteme
Starten eines Betriebssystems, Beschreiben des Bootvorganges
Arbeiten mit einem Betriebssystem
Tastatur, Laufwerkswechsel, Filesystem, Dateinamen, Joker, Umbenennen, Kopieren und Lschen von Dateien, Verzeichnisse anlegen und lschen, Editieren von ASCII-Dateien
Datensicherung: Datentrger duplizieren, Backup , Virenschutz
Grafische Oberflchen (Fenster, Eingabeelemente, Programmanager, Dateimanager, Taskwechsel)
Datenaustauschmglichkeiten: Zwischenablage, Linken, Einbetten
Benutzung von Hilfesystemen
Netzwerke
Netzwerkbefehle: An- und Abmelden, Mapping, Rechte, Userliste, Drucken im Netz

PROGRAMMIERUNG
Algorithmik
Entwickeln von Algorithmen fr einfache Problemstellungen
Darstellung von Algorithmen
Realisierung eines Algorithmus in einer Programmiersprache
Lineare Anweisungen
Schleifen und Verzweigungen
Einfache und zusammengesetzte Datentypen
Ein-/Ausgabe
Inline-Kommentar
Lesen, Modifizieren und Schreibtischtest bestehender Programme
mit Dateizugriff
Unterprogramme

ANWENDERSOFTWARE
Einrichten derArbeitsumgebung
Datei Neu, Datei ffnen, Speichern, Speichern unter ...
Seite einrichten und Drucken
Textverarbeitung
Grundlagen der Texterfassung (Absatz, Tabulator, manueller Seitenwechsel, Bewegen im Text, Markierung, Kopieren, Verschieben, Suchen und Ersetzen)
Formatieren (Zeichen, Absatz, Seite, Gliederung, Formatvorlage verwenden)
Importieren (Textdateien, vorhandene Grafiken)
Datenbank
Struktur einer Datenbank (Datenfeld, Datentyp, Datensatz, Tabelle, Relation, Datenbank)
Datenerfassung (Editieren von Datenstzen)
Datenabfrage (Sicht, Sortieren, einfache Filter, Relationen herstellen)
Standardberichte
Importieren und Exportieren von Daten
Tabellenkalkulation 
Struktur einer Tabelle; Zelleninhalte (Zahl, String, Datum, Formel); Adressierung (relativ, absolut)
Dateneingabe, Formatierungen
Elementare Formeln verwenden (Grundrechnungsarten, Summe, Mittelwert, Max, Min, Wenn ...)
Businessgrafik
Grafik / Prsentation
Pixelgrafik, Vektorgrafik
Die wichtigsten Grafikformate in der Praxis
Prsentationsgrafiken (Gliederung, Folienerstellung)
Kommunikation 
Arbeiten mit Informationsdatenbanken
Telekommunikation; Grundlagen (Modem, Terminalsoftware ...); Mailing

GESELLSCHAFTLICHE AUSWIRKUNGEN
Sinn des Datenschutzes, CopyRight, Datenverarbeitungsregister

Zum Schlu
ber Reaktionen zu dem vorgestellten Ausbildungsstandard fr einen zeitgemen EDV-Unterricht  wrde ich mich sehr freuen.
Die abgelaufene Diskussion soll auch als Anregung dienen, hnliche berlegungen fr andere Gegenstnde anzustellen.
Abschlieend danke ich meinen Kollegen Gerd SIMON, Heinz SLEPCEVIC und Erwin PODENSTORFER fr die tatkrftige Untersttzung bei der Durchfhrung dieses Projektes. (

Das Offene Deutsche Schulnetz

fr Sie gelesen in FIDO von Wolfram Tuber

Im Weg ber das FIDO-Netz erhielt ich Informationen ber das ODS, das "Offene Deutsche Schulnetz". Es sind Artikel, die im ODS verbreitet wurden. Die Briefkpfe sind gekrzt bzw. weggelassen. 
Die organisatorischen Prinzipien erscheinen mir fr sterreich durchaus nachahmenswert: Nutzung der vorhandenen Strukturen (Mailboxnetze wie FIDO), Durchlssigkeit in berregionale Netze.
Der Zugang zum Internet, den die Universitten bereits haben, mte nach dem Muster des ODS auch fr alle sterreichischen Schulen mglich sein. Da es in jedem Bundesland mindestens eine universitre Einrichtung gibt, halte ich es nicht fr vermessen, in jedem Bundesland einen Zugang ins Internet zu verlangen, der allen Schulen gebhrenfrei zur Verfgung steht. (Die Schulen sollten nur die Telefongebhr und vielleicht eine kleine zeitabhngige Nutzungsgebhr tragen.) 
So knnte man regionale Netze in anderen Staaten erreichen. Die Ausgaben fr solche Zugnge wrden nur einen Bruchteil der sonstigen Europawerbung betragen und wahrscheinlich durch selbst erlebte Vlkerverstndigung mehr Nutzen bringen als teure Propaganda.
Die nachgeordnete Organisation von regionalen Netzen kann man getrost der Privatinitiative berlassen.

Kurzbeschreibung
Ralph Ballier, ballier@Lise-Meitner.BR.Schule.DE

Wozu ein Schulnetz?
Die gesellschaftliche Bedeutung der Telekommunikation nimmt stndig zu. In der Schule sollten daher handlungsorientierte Zugangsweisen erprobt werden mit dem Ziel, die Schlerinnen und Schler in die Lage zu versetzen, Vor- und Nachteile dieser Entwicklung einschtzen zu knnen.
In aller Krze seien hierzu nur einige wenige Vorhaben genannt:
aktuelle Informationsbeschaffung aus "Schwarzen Brettern" und Datenbanken;
Durchfhrung schulbergreifender Projekte, auch auerhalb der Fcher der Informationstechnischen Bildung;
Vergleich: Telekommunikation - herkmmliche Verfahren;
Softwarebeschaffung und Softwareaustausch;
Kontaktmglichkeiten zu Experten aus verschiedenen Fachgebieten.

Das ODS-Netz: ein Netz im Netz
Mit dem jetzt mglichen Zugang zum Internet steht den Schulen nunmehr ein langjhrig bewhrtes und weltweit anerkanntes Kommunikationsnetz zur Verfgung. Teilnehmer des Netzes knnen unter anderem
individuelle, private elektronische Post (E-Mail) austauschen,
in ffentlichen Diskussionsforen (auch News-Gruppen oder "Bretter" genannt) Artikel lesen und schreiben.
Die Rechner des "Offenen Deutschen Schul-Netzes" (ODS-Netz), eingebettet in das Internet, benutzen intern fr den Austausch von E-Mail die gleiche einheitliche Adrestruktur
benutzer@rechnername.subdomain.domain
mit der weltweit einige Millionen Rechner erreicht werden knnen.
ODS-Netz-interne Informationsbretter (News-Gruppen) werden nach demselben Prinzip aufgebaut und verwendet wie die vielen News-Gruppen im Gesamtsystem. Die Dienste des Gesamtnetzes knnen nach individueller Entscheidung der Einzelschule im dosierbaren Umfang genutzt werden. Gateways zu anderen bereits bestehenden Netzen innerhalb oder ausserhalb des Schulbereiches knnen genutzt werden. Im ODS-Netz kommen also langjhrig bewhrte Verfahren zum Einsatz; international verbreitete Kommunikationsstrukturen werden mitbenutzt.

Funktionsweise
Alle Artikel und elektronische Briefe werden "off-line", also ohne direkte Verbindung zu einem anderen Rechner auf dem lokalen Rechner gelesen bzw. erstellt. Die Rechner im Netz rufen sich ein- oder mehrmals pro Tag automatisiert ber normale Telefonleitungen oder leistungsfhigere Verbindungen an oder sie verwenden Standleitungen. Dabei tauschen sie die vorliegenden Artikel und die elektronischen Briefe aus.
Durch diesen Mechanismus verbreiten sich neue Informationen in den News- Gruppen innerhalb krzester Zeit im gesamten Netz, elektronische Briefe erreichen, meist ber mehrere Zwischenrechner, ihren Empfnger. Jedoch kann der Verbreitungsgrad eingeschrnkt werden. Damit sind "Netze im Netz" (und weitere Unternetze, beispielsweise auf Landes- oder Stadtebene) mglich mit kontrollierbarem Zu- und Abgang.

Stand der Entwicklung
Der Arbeitskreis Schule der GUUG (Vereinigung Deutscher Unix-Benutzer e. V.) hat sich fr deutsche Schulen die Domain "Schule.DE" weltweit reservieren lassen. Pro Bundesland sollte mindestens ein Verteilrechner bereitstehen, der von den Schulen angerufen wird; bei Bedarf knnen weitere Verteilrechner eingerichtet werden, allerdings sollte nur ein Rechner pro Bundesland mit der EUnet-GmbH in Dortmund direkt korrespondieren. Die EUnet-GmbH stellt die Verbindung zum Ausland her und ist daher fr das ODS-Netz das "Tor zur Welt". 
Unter bestimmten Voraussetzungen knnen Verteilrechner auch bei Institutionen (beispielsweise Universitten) angeschlossen werden, die Mitglieder im "Deutschen Forschungsnetz" sind. Beispielsweise untersttzt die Universitt Oldenburg niederschsische Schulen; in Berlin steht der Verteilrechner in der Landesbildstelle; der Zugang zum Internet geschieht ber die Freie Universitt Berlin. Darber hinaus gibt es im Einzelfall weitere Mglichkeiten. Die Initiatoren des ODS-Netzes untersttzen die Suche nach Anbindungsmglichkeiten an das Internet. Der aktuelle Teilnehmerstand kann der beigelegten Liste entnommen werden. 

Kosten
Die Kosten fr die von der EUnet-GmbH zur Verfgung gestellten Dienste werden bis auf weiteres von der GUUG pauschal bernommen. Der Anrufer mu nur die ihm entstandenen Telefonkosten selber tragen. Mit einer Umlage der Kostenpauschale auf die einzelnen Teilnehmer oder Bundeslnder ist erst dann zu rechnen, wenn sich viele Schulen angeschlossen haben und damit der auf die einzelne Schule entfallende Betrag entsprechend gering ist.

Adressierung
Die Adressierung eines Teilnehmers im "Offenen Deutschen Schul- Netz" geschieht (in Flchenstaaten) grundstzlich in folgender Form:
<Benutzer>@<Rechner>.<Stadt>.<Bundesland>.Schule.DE
<Stadt> wird durch das KFZ-Kennzeichen, <Bundesland> in Anlehnung an ISO 3166 / DIN 3166 abgekrzt.

Hard- und Software
Es ist vorteilhaft, wenn der Verteilrechner auf Bundeslandebene ein Unix-Rechner ist; die anderen Rechner knnen beliebige Personal Computer (z.B. DOS-PC, Atari, Macintosh) sein. Ein Modem (bis 2400 Baud, mit Postzulassung) kostet je nach Ausfhrung ca. 200 bis 500 DM. Fr Unix-Rechner gehrt die Grundsoftware zum Betriebssystem; Erweiterungen sind kostenfrei erhltlich. Zumindest fr DOS-PC und Atari gibt es Shareware-Produkte (ca. 50 bis 100 DM); fr Rechner mit 80386/80486-Prozessor sollte von fortgeschrittenen Rechnerbenutzern der sehr leistungsfhige und kostenlos erhltliche Unix-Nachbau "Linux" in Erwgung gezogen werden. 
Folgende Regeln gelten fr die "Schwarzen Bretter" (Newsgroups, Foren) unter SCHULE.*.
Alle Systeme, die diese "Bretter" zum Lesen oder zum Schreiben fhren, senden eine Kurzbeschreibung ihres Systems an Postmaster@Schule.de

Leserecht erhalten
alle USENET/Internet-Systeme und alle Mailboxen, die dies wnschen.  

Schreibrecht erhalten 
staatliche allgemeinbildende oder berufsbildenden Schulen 
anerkannte Privatschulen 
Universitten und sonstige Hochschulen (soweit mit Lehrerausbildung befat)
Lehrer als Einzelpersonen, soweit ihre Schulen nicht als Institution vernetzt sind
Lehrerfortbildungsinstitute

Alle Mitarbeiter und Schler an den genannten Institutionen haben Schreibrecht in den genannten Foren.

Sonderflle
Schler erhalten Schreibrecht als Einzelpersonen in Mailboxen (Z-Netz, ...) nur in der Gruppe Schule.Zeitung, falls es sich um Mitarbeiter an Schlerzeitungen handelt. Der Betreiber der Mailbox wird gebeten, das bitte so weit wie mglich zu kontrollieren.
Die Schler sollen von ihren Schulen altersgem in die technischen Fragen der Bedienung der Schul-Mailbox eingewiesen werden. Weiterhin sind sie auf organisatorische und rechtliche Rahmenbedingungen dieser Art von Vernetzung hinzuweisen.

Liste der eingetragenen Schule-Diskussionsrunden.
Alle in Spalte 1 beginnenden Zeilen stammen aus meinem 'newsgroups'-File, in dem zu jeder Gruppe eine Kurzbeschreibung steht. Alle eingerckten Zeilen sind von mir hier angefgt zur weiteren Erklrung.
Falls Sie nderungswnsche und weitere Bemerkungen haben, senden Sie sie mir bitte per privater Post. Ich fge sie dann in diese Liste ein. Diese Liste wird etwa 1 mal im Monat in SCHULE.ALLGEMEIN verffentlicht.
school.config Configuration in this Newsgroups
school.general General Information about Projects, News, etc
school.project.esp European School Project
school.project.pluto Project to Link Universities and Training Org.
school.pupils Discussion & chat between pupils
school.subjects.humanities Politics, Religion, History, Geography etc
school.subjects.languages English, Deutsch, Francais etc
school.subjects.science Physics, cs, etc
school.teachers Discussion & chat between teacher
school.test Testing, Testing
schule.allgemein Allgemeines um/in Schulen
schule.blinde Integration von Blinden
schule.geistwis Geisteswissenschaftliche Fcher
schule.info Informationen der Projekte und Gruppen 
schule.informatik.allgemein Informatik im Allgemeinen
schule.informatik.curr Curriculumdiskussion Informatik schule.informatik.curriculum ist KEINE offizielle Newsgroup!
schule.informatik.projekt Informatik im Projekten Diese Gruppe dient dem ORGANISIERTEN Austausch von Projektmaterialien zwischen Schlergruppen und der Verffentlichung von Projektaufgaben fr den Informatik-Unterricht.
Schule.jufo Jugend forscht
schule.konfig Technische Verwaltung der Newshierachie. Das ist ein "SYSOP"-Brett. Es ist gedacht, hier technische Fragen zum Mail- und Newsbetrieb zu besprechen.
Schule.mathe Mathematik
schule.mathe.did Mathematik-Didaktik. Bitte keine Didaktik-Gruppen fr alle Fcher einrichten!
Schule.natwis Naturwissenschaftliche Fcher
schule.org Inhaltliche Verwaltung der Newshierachie Hier geht es mehr um ORGANISATORISCHE Fragen. Das ist auch das Mitteilungs"brett" fr die verschiedenen Organisationen (Niederschsisches Schulnetz, Pluto, ...)
schule.polhist Gemeinschafts- und Gesellschaftskunde, Geschichte
schule.software Einsatz von Lehr- und Lernsoftware
schule.sport Sportliche Fcher
schule.sprachen Deutsch, Englisch, Esperanto, etc.
Schule.test Bei sovielen Netzen, lieber hier testen Benutzen Sie dies insbesondere nicht zu Systemvorstellunngen.
Schule.umwelt.allgemein kologie
schule.umwelt.aquadata Aquadata-Projekt
schule.verwaltung Schulverwaltung
schule.zeitung Austausch von Materialien von Schlerzeitungen In diese Gruppe sollen nur Mitglieder von Schlerzeitungsredaktionen schreiben.

Teilnehmer am "Offenen Deutschen Schul-Netz" (ODS-Netz)
{ANM.: Die Liste vom Jnner 94 enthlt weit ber hundert Schulen, die z.T. in regionalen Schulnetzen organisiert sind. Auch Bildungsbehrden sind beteiligt. Hier sind nur einige Lehrerfortbildungseinrichtungen herausgepickt:}
Zentralstelle fr Computer im Unterricht
Augsburg
[zs-augsburg.BY.Schule.DE]

Akademie fr Lehrerfortbildung 
Dillingen
[afl-dlg.BY.Schule.DE]

Beratungsstelle fr informationstechnische Bildung und Computereinsatz in Schulen
Berlin
[bics.BR.Schule.DE]

Freie Universitt Berlin, Lehrerfortbildung Informatik
Berlin
[lfbinf.BR.Schule.DE]

Humboldt-Universitt, FB Erziehungswissenschaften, Abt. Pdagogik und Informatik
Berlin
[pdinf.BR.Schule.DE]

Medienpdagogisches Zentrum (Landesbildstelle)
Brandenburg
[labi.BB.Schule.DE]

Pdagogisches Landesinstitut (PLIB)
Brandenburg
[plib.BB.Schule.DE]

Landesbildstelle
Frankfurt/
Main
[labi.f.he.schule.de]

Hess.Inst.f.Bildungsplanung
Wiesbaden
[fi.HIBS.he.schule.de]

Nieders. Landesinst. f. LFB u. LWB

[nli.NI.Schule.DE]

Kreisbildstelle
Neustadt
[KBS-Neustadt.nsn.ni.schule.de]

Landesinstitut f. Schule u. Weiterb. 
Soest
[lsw-soest.NW.Schule.DE] 

Landesinstitut
Soest
[LSW-Soest.nwn.nw.schule.de]

Inst. fr Lehrerfort- und Weiterb.
Speyer
[sil.RP.Schule.DE]

Regionale Fachberater Informatik am Gymnasium
Koblenz
[rfbig.ko.rp.schule.de]

Anmeldungen, Rckfragen und Anregungen an:
Ralph Ballier, 
Landesbildstelle Berlin, Offenes Deutsches Schul-Netz, 10506 Berlin, 
(fr Besucher: Levetzowstrae 1-2  0555 Berlin), 
Sekretariat: 030/39092-230, 
E-Mail: Ballier@zebis.BR.Schule.DE
Klaus Fller, 
Lichtenberg-Schule Kassel, Brckenhofstrae 88, 34132 Kassel, 
E-Mail: KlausF@osgo.KS.HE.Schule.DE
Stefan Mehne, 
2300 Kiel, Tel.: 0431-674875, 
E-Mail: stefan@tpki.toppoint.de (


Baden-Wrttembergisches Schulnetz BWSN

Andreas Rittershofer

Ein Blick ber die Bundesgrenzen zeigt, da das steirische Schulnetz durchaus nicht allein dasteht und auch in Deutschland Schulnetze in FIDO-Technologie als InterNet-Zubringer fungieren:

Einfhrung
Das baden-wrttembergische Schulnetz BWSN ist Teil des Deutschen Schulnetzes DSN. Dieses bildet das gemeinsame Dach, unter dem sich die einzelnen Landesschulnetze zusammengeschlossen haben.

Technik
Die einzelnen Computersysteme des BWSN und des DSN, Nodes genannt, sind bliche PCs, auf denen Fido-kornpatible Software zum Aufbau der Mailbox und der Vernetzung luft. Die Datenbertragung wird per Modem auf normalen Telefonleitungen durchgefhrt, in letzter Zeit kommt verstrkt ISDN zum Einsatz. Die Nodes bieten die gewohnte Funktionalitt einer Mailbox: Sie sind Online-Usern genauso zugnglich wie Points, in der Regel ist auch ein Offline-Mailreader verfgbar.

Funktion
Die beteiligten Rechner rufen sich mindestens einmal pro Tag gegenseitig an und tauschen dann alle Nachrichten aus, die fr das jeweils andere System bestimmt sind. Dadurch breiten sich alle Informationen schnell im gesamten Netz aus.

Begriffe
Online-User: Ein Benutzer, der sich mit seinem Modem in die Mailbox einwhlt und bei bestehender Verbindung verschiedene Ttigkeiten ausfhrt, z.B. Nachrichten liest und schreibt.
Point: Eine "Ein-Benutzer-Mailbox", bei der die gewnschten Nachrichten gebndelt bertragen werden und dann nach getrennter Verbindung, also offline, gelesen werden. Dies spart im Vergleich zum Online-User betrchtlich Telefongebhren und ist auch komfortabler.
Offline-Mailreader: Eine Zwischenlsung des obigen, denn der Benutzer whlt sich zwar online in die Mailbox ein, holt sich seine Nachrichten aber gebndelt und liest sie offline.

Struktur
Das DSN ist baumfrmig strukturiert: Eine Mailbox bildet den Kopf des gesamten DSN; sie wird als Host bezeichnet. Daran angeschlossen sind die Hosts des jeweiligen Bundeslandes, daran wiederum die einzelnen Nodes des Bundeslandes. Die Nodes schlielich bedienen die Benutzer, die online oder als Point den Datenaustausch betreiben.

Angebot

Dateien
Die einzelnen Nodes bieten ein individuelles, zum Teil sehr groes Angebot an Software, die fr die Schule geeignet ist und deren Copyright diesen Vetriebsweg zult.

Nachrichten
Hier ist eine Unterscheidung in Nachrichten, die gezielt an einen Empfnger gehen, Netmail genannt, und in Nachrichten, die fr einen groen Leserkreis in einem Diskussionsforum bestimmt sind, Echomail genannt, erforderlich. Beide Formen stehen den angeschlossenen Schulen weltweit zur Verfgung, da das DSN Gateways zum Internet betreibt; jede Schule erhlt eine eigene Internet-Adresse.

Nachrichtenbereiche
Das Angebot an Nachrichtenbereichen ist weitgespannt: Es beginnt bei lokalen, nur im jeweiligen Node gefhrten, geht weiter mit bundeslandweit innerhalb des BWSN und deutschlandweit innerhalb des DSN verbreiteten Nachrichtenbrettern und endet mit den schule.de - Bereichen des Offenen Deutschen Schulnetzes ODS und internationalen Brettern wie school, kidlink, k12. Damit ist eine weltumspannende Kommunikation mglich, die nicht nur fr die Fremdsprachen interessant ist.
Verbreitung
Nachrichtenbretter, deren Bezeichnung mit BWSN beginnt, werden nur innerhalb Baden-Wrttembergs verteilt. Nachrichtenbretter, deren Bezeichnung mit schule beginnt, werden deutschlandweit verteilt. Nachrichtenbretter, deren Bezeichnung mit k12 oder kid beginnt, werden international verteilt.

Anschlu
Der einfachste Zugang geschieht ber ein Terminalprogramm, komfortabler wird es bei der Nutzung des Offline-Mailreaders BlueWave.   Fr Schulen ist es empfehlenswert, entweder Point zu werden, was mit sehr wenig Aufwand verbunden ist, oder selbst eine Mailbox zu betreiben. Auch Lehrer knnen sich als Point oder Mailbox dem BWSN anschlieen.

Betreiber
Die Mailboxen werden grundstzlich von Lehrern betrieben, womit einige Vorteile verbunden sind. Da die SysOps selbst mitten in der Praxis stehen, kann das Angebot an Nachrichtenbrettern jederzeit schnell den Bedrfnissen angepat werden; auerdem ist sichergestellt, da bestimmte Nachrichtenbereiche ausschlielich Lehrern zugnglich gemacht werden.

Schlu
Der obige Text ist nur eine kurze Vorstellung des baden-wrttembergischen Schulnetzes BWSN als Teil des Deutschen Schulnetzes DSN, denn nur durch tatschliche Nutzung dieses Kommunikationsmediums lt sich ein Eindruck seiner Mglichkeiten gewinnen.
Weitergehende Informationen und Untersttzung bei der Installation der Software ist erhltlich bei:

Andreas Rittershofer
Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium
schweg 21
D-72555 Metzingen
BBS: 0049 - (0)7123 - 41753 (edubox Metzingen 49:700/1)
eMail: Andreas.Rittershofer@dbg-metzingen.bwsn.bw.schule.de
FidoNet: 2:246/1905
Deutsches Schulnetz: 49:700/1 (

Schulnetz

SchulNetz in den PC-NEWSedu
PC-NEWSedu-37 Einfhrung Seite 33
PC-NEWSedu-39 Anmeldeformular Seite14, Echos und Einwahlmglichkeiten Seite 15

Telefonische Anfragen
Die beiden folgenden Betreiber (SysOps) von SchulNetz-Nodes stehen fr telefonische Anfragen zur Verfgung und senden auf Wunsch schriftliche Informationen sowie Anmeldeunterlagen samt Installationsdiskette fr ihre Nodes zur Verfgung:

Christian EKHART
Purgleitnerstrasse 14, 8010 Graz
Tel.: 0316/475219, Fax: 0316/4752194
Fido: 2:316/3, SchulNetz: 22:100/1 (DTP-Mailbox)

Heinrich WENZEL
Hauptstrasse 28, 3193 St. Aegyd am Neuwalde
Tel.: 02768/2295
Fido: 2:313/7, SchulNetz: 22:101/2 (Goeller-Box)

Ausknfte ber das SchulNetz erteilen ferner:

Mag. Hans ADAM
BORG Graz-Monsbergergasse 16, 8010 Graz
Tel.: 0316/463501, Fido: 2:316/3.18, SchulNetz: 22:100/1.103

Mag. Fritz KNALL
B(R)G Graz-Pestalozzistrasse 5, 8010 Graz
Tel.: 0316/830387-0, Fido: 2:316/3.15, SchulNetz: 22:100/1.102

Mag. Klaus SCHEIBER
HTBLVA (BULME) Graz-Gsting, Ibererstrasse 15-21, 8051 Graz
Tel.: 0316/6081-0, Fido: 2:316/3.17, SchulNetz: 22:100/1.105

Mag. Heinz SLEPCEVIC
HTBLA Graz-Ortweingasse, Krsistrasse 157, 8013 Graz
Tel.: 0316/672040, Fido: 2:316/3.19, SchulNetz: 22:100/1.104

Dipl.Ing. Gerd SIMON
Pdagogische Akademie Graz-Seckau, Georgigasse 85-89, 8026 Graz
Tel.: 0316/581670-0, Fido: 2:316/3.12, SchulNetz: 22:100/1.17(

BORG-BBS, eine Schulmailbox entsteht.

Mag. Hans ADAM, Markus ESSL

Am Anfang stand der Unterricht zum Thema Telekommunikation. Die Grundlagen der Telekommunikation und die kurze Demonstration hatte zwei Schler Markus Essl und Karl Maihold derart fasziniert, da sie bald darauf ein Modem besaen und in verschiedenen Mailboxen stberten. Der nchste Schritt war, um zu Hause den Frieden zu erhalten und das Post Sponsoring ber die Telefonrechnung in Grenzen zu halten, der Einstieg in das Fido Netz. Die beiden wurden Points bei der WIFI-Mailbox in Graz (Karl 2:316/602.140 und Markus 2:316/602.142). Nachdem auch mit ihren im Fido vorhandenen Lehrern erste Mails ausgetauscht wurden, nehmen sie an vielen Konferenzen teil. Auch schulische Dinge, wie Entschuldigung der Abwesenheit vom Unterricht liefen teilweise ber das Fido. So konnte es nicht ausbleiben, da der Gedanke an eine eigene Mailbox im Keime vorhanden war. Die Schule hatte zu diesem Zeitpunkt zwei im Unterricht nicht mehr bentigte Rechner. Es waren zudem noch zwei Modems vorhanden. Das es sich dabei um "Fugngermodems" (maximal 2400 bps) handelte strte nicht besonders. Die weitere Arbeit wurde von beiden allein gemacht. An dieser Stelle mu auch den Sysops Dr. Harald Wakonig und Christian Ekhart herzlicher Dank ausgesprochen werden. Sie haben die ersten Gehversuche wohlwollend untersttzt. Die Geschwindigkeit mit 2400 bps war auf Dauer natrlich nicht tragbar. So wurde ein schnelles Modem angeschafft (Supra FAX 144LC ca.S 3600.-). Weiters war das Interesse an ISDN beim Lehrer und bei den Schlern so gro, da eine weitere Investition nicht ausblieb. Ein Teles-ISDN Karte ergnzte ab Jnner 1994 die Mailbox. Es wurde ein zweiter AT286 dafr vorbereitet. Die Mailboxrechner sind ber Netzwerk-Adapter in das schuleigene Novell Netware Netz integriert. Die Rechner loggen sich nach dem Starten automatisch am Server ein und starten dort die Box-Software. Die Hardware-Ausstattung fr die BORG-BBS nimmt sich im Vergleich zu vielen anderen Boxen bescheiden aus.

Hardware Konfiguration
Modem Line: (++43-316-463493) ( Suprafax 144LC ( Commodore PC 40-III ( 1 Diskettenlaufwerk ( NE1000 Netzwerkkarte ( VGA Schirm ( 1 MB RAM ( ISDN Line: (++43-316-481100) ( Teles S016, passive ISDN Karte fr den PC ( Commodore PC 40-III ( 1 Diskettenlaufwerk ( 20 MB Festplatte ( NE1000 Netzwerkkarte ( VGA Schirm ( 1 MB RAM

Verwendete Software
Mailer: Portal of Power 0.62gamma, anfangs FrontDoor ( BBS-Frontend: Superbbs 1.17-3 ( Tosser: Fastecho 1.40
Der Mailer dient dazu, die Post/Dateien zu verschicken und eingehende User Anrufe an das BBS-Frontend weiterzuleiten. Er stellt den ersten Kontakt zu einem anrufenden Benutzer her, er hebt ab wenn ein Anruf ankommt. Der Tosser packt die einzelnen "Briefe" in eine Datei, damit der Mailer sie verschicken kann. Die gepackten Daten werden von sogenannten "Mail"-Anrufern abgeholt. Das Frontend schlielich stellt eine Menstruktur und einige Funktionen zur Verfgung. Falls Funktionen bentigt werden, die das Frontend von sich aus nicht beherrscht, knnen externe Programme aufgerufen werden. Solche Programme nennt man "Door". 
Es gibt zwei Arten von Anfrufern: Online und Mail. 
"Mail" bedeutet, da der Anfrufer nur seine Post ablegt/bekommt und die Verbindung dann abgebrochen wird. Auf diese Art kommunzieren die FIDO- und SCHULNETZ-Points mit ihren Mailboxen (Nodes). Der Vorteil von "Mail" Anfrufen ist der, das man sehr schnell seine Post bekommt und die Verbingungsdauer relativ kurz ist, was sich erfrischend auf die Telefonrechnung auswirkt.
Bei einem Online Anfruf wird das BBS-Frontend aufgerufen und der Benutzer bekommt eine Oberfche prsentiert, von der aus er verschiedene Aktionen starten kann, wie zum Beispiel Post lesen/schreiben oder neue Informationen lesen. Vom Abheben der Mailbox bis zum Auflegen durch den Benutzer werden Telefongebhren von der Post berechnet.
Die BORG-BBS wird sich in Zukunft auf Netzwerk-Software fr Novell Netware 3.1x und 4.0 konzentrieren. Die neuesten Updates von Novell fr die Unterrichts-Server werden dort verfgbar sein. Zustzlich werden viele Dienstprogramme, die fr den Unterrichtsbetrieb ntzlich sein knnen, dort zu finden sein. Das Frontend SuperBBS ist ber die Windows-Oberflche von jedem Arbeitsplatz aus erreichbar. Damit ergibt sich im Unterricht die Mglichkeit die Schulmailbox genauso zu bedienen, wie dies fr Online-Benutzer mglich ist. Jeder Schler wird als Benutzer in der Mailbox mit seinem Pawort bei seinem  ersten Start des Programms angelegt.
Fr Experimente gengt es sich mit einem Frontend (z.B.: SuperBBS) zu beschftigen. Schon damit kann eine Schulmailxbox aufgebaut werden. Sie ist dann nur fr Online User zugnglich.(

Als Node ins Schulnetz

Erich Schneewei

Das Schulnetz ist eine von der Steiermark ausgehende Initiative, in der die einzelnen Schulen auf elektronischem Wege in Verbindung treten knnen. Dieses Netz verwendet dazu eine Technologie, die auch im Fidonetz im Einsatz ist.

Welche Hard- und Software ist dafr mindestens erforderlich?
Als Rechner reicht ein AT286 mit 1MB RAM, Festplatte 40 MB, eine freie serielle Schnittstelle (bei schnellem Modem mit einem 16550'er bestckt). Weiters werden noch ein Modem und eine Telefonleitung als Hardware bentigt. Monitor- und Tastaturqualitt haben hier geringere Bedeutung. Eine bessere Hardwareausstattung (schnellerer Rechner, grere Festplatte) ist zwar vorteilhaft, aber nicht unbedingt notwendig.

Als Software sind unerllich
Mailer: Das Programm, das die automatische Kommunikation durchfhrt. Weit verbreitet sind da: Frontdoor, Binkley, LORA-BBS, PortalOfPower fr MS-DOS, Binkley oder LORA-BBS fr OS/2 und Unix, WacWoof fr Macintosh.
Fossil: Da alle diese Programme ber die serielle Schnittstelle betrieben werden, wurde ein Programm entwickelt, das die serielle Schnittstelle steuert. Der Mailer greift nicht mehr direkt auf die Schnittstelle zu, sondern bergibt diese Aufgabe an den Fossil. Fr MS-Dos gibt es: BNU und X00, fr OS/2 heit diese Datei SIO.
Scanner und Tosser: Die zu einem bestimmten Thema verfaten Texte, Echomail bzw. Netmail genannt, werden zwischen den Rechnern als Paket ausgetauscht. Dieses Ver- und Entpacken der Mail fhrt der Scanner bzw. Tosser durch. Hier sind folgende Programme besonders beliebt: Scantoss, Fmail, FastEcho, Squish, Tosscan und andere.
Message Editor: Das Verfassen der Mail knnte mit fast jedem Textprogramm erfolgen, das auch in der Lage ist, Steuerzeichen einzufgen und die Texte als ASCII-Texte dann abzuspeichern. Die Editoren fr Fido knnen aber meist weit mehr und sind speziell an die Belange des Mail-Schreibens angepat. Die Palette reicht hier vom einfachen Editor, wie er z.B. beim Frontdoor dabei ist, bis zum beinahe komfortablen GoldEd, oder MsgEd fr OS/2. Diese Editoren fhren sogar eine Zeichensatzkonvertierung durch, damit andere Teilnehmer, die keine PC's verwenden, auch diese Texte lesen knnen.
ARC-Programme: Da zwischen den Rechnern fast alles in komprimierter Form ausgetauscht wird, bentigt man noch eine Reihe von Komprimierprogrammen. Fr MS-DOS haben sich derzeit folgende Programme etabliert: ARC, ARJ, LHA, PAK, SQZ, ZIP, ZOO. ARC ist vom einfachsten Homecomputer bis zum Unix-Rechner verfgbar. ARJ, SQZ und ZIP in der neuesten Version sind die am besten komprimierenden Programme. PAK ist das vielseitigste - es kann auch ARC und ZIP ein- und auspacken. LHA ist das einzige PD-Programm in dieser Serie, und ZOO wird auf Unix-Rechnern fr PC-Programme verwendet.
Entpack-Automatenprogramme: Damit man nicht bei jedem Programm die kompletten Aufrufparameter wissen mu, gibt es Programme, die an der Dateistruktur oder der Extension erkennen, welches Pack-Programm verwendet wurde und dieses auch gleich zum Entpacken einsetzen. Beispiele dafr sind: Polyxarc und GUS.
Mailbox-Software: Fr den Einsatz im Unterricht ist eine lokal betriebene Mailbox optimal. Geeignet sind dabei: Remote-Access, Maximus, LORA-BBS, aber auch fast jede andere, zum FIDO-Netz kompatible Mailbox-Software.

Kosten
Fast alle Programme, die diesen Bereich der Telekommunikation abdecken, sind Shareware-Programme. Von vielen Shareware-Autoren werden Schulen als "Commercial" eingestuft, daher ist fr den legalen Betrieb eine Registrierung erforderlich. 

berlegungen zum Einsatz
Da das Schulnetz, wie es der Name schon sagt, schulbezogen ist, sollte auch den Schlern bzw. Studenten das Lesen und Schreiben in einer solchen Mailbox ermglicht werden. Der Begriff Telekommunikation kann auf diese Art und Weise am schnellsten erklrt werden.
Eine Mglichkeit dazu wre der Online-Zugang (Telefonverbindung whrend der ganzen Zeit aufrecht) zu einer nahegelegenen Mailbox. Da die Kosten in diesem Fall aber sehr hoch werden knnen, ist der Offline-Betrieb vorzuziehen. Dabei werden nur die Daten in Paketform abgeholt oder geschickt, whrend des Lesens besteht keine Telefonverbindung. Wie in vielen anderen Kommunikationsnetzen ist auch im Schulnetz der wirkliche Name des Absenders verlangt, es sollte sich niemand hinter einem Synonym verstecken. Diese Erfordernis bewirkt aber, da normale Offline-Leseprogramme ausscheiden, da sie nicht die Mglichkeit bieten, mit verschiedenen Namen teilzunehmen (eine Absicherung, damit jeder mit seinem Namen schreibt).
Aus diesen berlegungen heraus ergibt sich fast zwingend die Notwendigkeit, eine Mailbox zu installieren. Dort ist der Zugang mit Namen festgelegt, es kann jeder unter seinem richtigen Namen schreiben, und trotzdem sind die Telefonkosten gering. 
Bei der berlegung, welche Mailbox-Software verwendet werden soll, mu auf die Mailer- und die Echomailprozessor-Software Rcksicht genommen werden.
Bewhrte Kombinationen sind: Frontdoor - Fmail - Remote Access, Binkley - Maximus, Lora-BBS (Programmpaket).
Fr einen Teil dieser Kombination (Frontdoor - Fmail) gibt es eine automatisierte Installation, die die Erstinstallation erleichtert. Wer selbst die Installation vornimmt, mu sich zuerst die Archive der einzelnen Programme besorgen und diese entpacken. Mit den Installationsprogrammen FDSETUP fr Frontdoor und FSETUP fr Fmail wird die Installation den Gegebenheiten angepat. Im Bereichen der Areas (Folder) werden Einstellungen von Fmail an Frontdoor bergeben, ebenso kann Fmail diese Einstellungen von Frontdoor bernehmen. Fr den Betrieb sind dann noch eine Nodelist (Telefonverzeichnis) und eine Datei ROUTE.FD, die selbst angelegt werden mu, erforderlich. 
Nach der Erstellung einer Batch-Datei, die die Programme BNU, FMAIL und FD in der richtigen Reihenfolge startet, kann mit dem Testen begonnen werden.
Der einfachste Test, ob ein Groteil richtig konfiguriert ist, ist das Schreiben einer Netmail an einen Node im gleichen Netz. Wenn diese Mail nach dem Start von Frontdoor im Ereignisfenster (linkes, groes Fenster) mit der richtigen Adresse steht und nach dem Whlen auch an dieser Adresse abgeliefert wird, dann ist ein Groteil sicher schon richtig eingestellt. 
Der nchste Teil wird dann im FMAIL eingestellt, soda auch ECHO-Areas (Nachrichtenbretter, die im ganzen Netz lesbar sind) verarbeitet werden knnen. Zu diesem Zeitpunkt ist zwar das System lauffhig, bentzen kann es aber nur der eine Anwender.
Damit diese Nachrichtenbretter auch in der Schule lokal verwendet werden knnen, empfiehlt sich die Installation einer Mailbox-Software. Der Aufwand ist zwar grer, es kann aber dann der tatschliche Zugang zu einer Mailbox realittsnah gezeigt werden. Nebeneffekt: jeder Schler/Student schreibt unter seinem richtigen Namen und nicht unter dem des Betreibers. Damit die Installationsarbeit mglichst gering bleibt, ist hier Remote Access (RA) zu bevorzugen. 
Wird das Mailbox-Programm aber komplett installiert, da auch von auen damit gearbeitet werden kann, dann ist sogar ein lokaler Download aus File-Areas mglich. Besonders empfehlenswert fr den Unterricht ist der Einsatz dieser Programme im Netzwerk, da dann mehrere Personen gleichzeitig damit arbeiten knnen. Sowohl Frontdoor als auch Remote Access sind netzwerkfhig (Lizenzen beachten!)  (

Besondere Hrden bei der Installation:
Da meist mehr als eine Zone verwendet wird, sollte unter AKA-matching (im Men ADDRESS - ADDRESS) fr jede Zone eine entsprechende Adresse eingetragen sein. Im Menpunkt MAILER sollte unter MISCELLANEOUS  noch Present all AKA's auf YES gestellt sein.
Ein anderer Punkt, der oft vergessen wird, ist die Anpassung des Files ROUTE.FD an die Eintragung unter EVENT. Der Nachrichtenaustausch mu bei einem Node mglichst automatisch erfolgen, besonders gnstig in der Nacht, daher mssen entsprechende Event-Eintragungen gemacht werden. So ist es mglich, da ein Mailer zu einem bestimmten Zeitpunkt mit einer spezifischen Netzwerkadresse bei einem Knotenrechner anruft, zu einem spteren Zeitpunkt aber mit einer zweiten Adresse sich von einem anderen Rechner weitere Informationen holt.
Besonders schwer zu erkennen sind Einstellungsfehler oder unterlassene Einstellungen, die nur in einem Teilbereich zum Tragen kommen. Einer dieser Fehler ist das Auftreten von sog. ORPHAN-Mail. Dabei erhlt die Netmail vom Mailer die zustzliche Kennzeichnung ORPHAN, was bewirkt, da diese Nachricht nicht ausgeliefert wird.
Tritt dieses Ereignis in Verbindung von Fido und Schulnetz auf, so gibt es mehrere Mglichkeiten: 
1. Eine falsche Einstellung im FDNODE.CTL (PVTLIST, ZONE)
2. Nodelist nicht aktuell
3. Die verwendete Nodelist besitzt keinen Zone-Eintrag
Auch wenn alles funktioniert und FD im Netzwerk luft, manche ankommende Mailpakete aber nicht in Ordnung sind, dann liegt das an der Netzwerkkarte. Im Netzwerk sollte das Inbound-Verzeichnis (wo die Daten ankommen) auf einer lokalen Platte liegen, da bei einem schnellen Modem die Netzwerkkarte in Ausnahmesituationen berfordert ist und die Daten nicht schnell genug transportiert. 
Wird das Modem in einer Schule oder einem hnlichen Standort betrieben, mu es oft ber eine Nebenstellenanlage angeschlossen werden. Meist dient eine 0 oder 8 fr die Amtsholung. Der Whl-String sollte hier auf ATX3D0,, erweitert werden, die zwei Komma am Ende dienen als Zeitverzgerung, bis die Leitung durchgeschaltet ist. Beim ZyXEL-Modem ist es aber besser, diesen String auf ATX7S41.4=1D0W  umzundern. Genaue Angaben zum jeweiligen Modem sind dem Modemhandbuch zu entnehmen. 

INTERMAIL

Die Mailbox des Stadtschulrats fr Wien

Karl Heinz Schmid

Seit etwas mehr als fnf Jahren betreibt der Stadtschulrat fr Wien eine elektronische Mailbox fr den Gebrauch im Bildungsbereich.
Sie ist unter der Wiener Telefonnummer 85 52 43 zu erreichen und akzeptiert alle gngigen Protokolle mit Geschwindigkeiten bis 14.4 Kbps.

Zweck der Mailbox ist 
die internationale Kommunikation (zirka die Hlfte aller Teilnehmer sind nicht aus sterreich), 
Institutionen im Bildungsbereich als Kommunikations- und Trainingspartner zur Verfgung zu stehen,
Projekten, die mit Hilfe der Telekommunikation durchgefhrt werden, als Zentrum zu dienen,
ein Treffpunkt aller an schulischer Telekommunikation Interessierter zu sein.
in beschrnktem Ausmae Software, die fr den Bildungsbereich relevant ist, zur Verfgung zu stellen
Der Zugang ist fr alle im Bildungsbereich Ttigen kostenlos. Auf Wunsch wurden und werden eigene Zugangsbereiche/Konferenzen mit beschrnkten Benutzergruppen fr Projekte eingerichtet. Weitere Information dazu ist telefonisch unter 83 13 44 (abends) bei Prof. Karl Heinz Schmid erhltlich. (

OM's-BBS fr Online-User

Otmar Mayr

OM's-BBS ist ein kostenloser Bulletin-Board-Service der Firma Otmar Mayr  Brosysteme mit Sitz in Hohenems (Vorarlberg). OM's-BBS ist unter der Rufnummer 05576-73143 per Modem erreichbar.
In OM's-BBS werden Angebote ber Computer, Drucker, Modem's, Software, ... verffentlicht. Es besteht die Mglichkeit OnLine eine Bestellung aufzugeben.
OnLine-Usern stehen eine riesige Sammlung an Shareware- und Public-Domain- Programmen zur Verfgung. OM's-BBS ermglicht, durch den Einsatz von superschnellen V.FAST-Modem's, eine kurze bertragungszeit bei Down- und UpLoad. Es sind keine erhhten Telefongebhren zu bezahlen.
ber Modemverbindung knnen Computerspiele gestartet werden. OnLine-User haben in den lokalen und internationalen Foren Leseberechtigung. Im Forum "OM.CHAT" haben OnLine-User sogar Schreibberechtigung und knnen Elektronic-Mail's versenden.
In OM's-BBS knnen OnLine-User einen Mitgliedsantrag fr die nationalen bzw. internationalen Computer-Netzwerke OM's-Net, GlobalNet, MercuryNet ausfllen.

OM's-Net
OM's-Net ist ein deutschsprachiges fido-kompatibles Mailbox-Netzwerk. Grnder dieses Netzwerkes ist Otmar Mayr von der gleichnamigen Firma Otmar Mayr Brosysteme mit Sitz in Hohenems (Vorarlberg).
Eine Mitgliedschaft im OM's-Net setzt nicht voraus, da man Kunde der Firma Otmar Mayr Brosysteme ist. Alle, die eine nette Kommunikation suchen, sind in den Foren von OM's-Net herzlich willkommen.
OM's-Net belegt die Zone 210 wird sich voraussichtlich im deutschsprachigen Raum (sterreich, Deutschland, Schweiz) verbreiten.

GlobalNet und MercuryNet
GlobalNet und MercuryNet sind internationale Computer-Netzwerke die dem Fido-Standard entsprechen. In den internationalen Foren wird in Englischer, Franzsischer und auch Deutscher Sprache kommuniziert. Die Themen erstrecken sich von reinen Sach-Foren (Computer, Drucker, Software, ...) bis zu allgemeinem Chat ber Urlaub, Kindererziehung, Wassersport, usw.
GlobalNet und MercuryNet bieten Lehrern und Schuelern die Mglichkeit, die erlernten Fremdsprachen, in den internationalen Foren, einzusetzen und zu trainieren. Da in den Netzwerken viele Lehrkrfte und Studenten anzutreffen sind ist auch ein internationaler Erfahrungsaustausch mglich.
GlobalNet belegt die Zonen 49, 50, 51, 52, 53 und 55. MercuryNet ist in den Zonen 239, 240, 241, 242 und 243 angesiedelt.
Fr GlobalNet Austria und MercuryNet Austria ist Otmar Mayr zustndig und erteilt gerne weitere Ausknfte.

Kontaktadresse:      Otmar Mayr              Telelefon 05576-77567
                     Spielerstrae 17        Fax       05576-77567-4
                     A-6845 Hohenems         OM's-BBS  05576-73143

                     OM's-Net   210:210/0
                     GlobalNet   52:430/0
                     MercuryNet 243:1/0
                     GerNet      21:102/28
                     FidoNet      2:310/39.7(

Mailboxen im neuen Fernmelderecht 

Otto Cap
Ein gleichnamiger Beitrag ist in den PC-NEWSedu-37 erschienen und bildete auch die Grundlage fr den Clubabend beim MCCA. Die vorliegende Version erhlte wichtige Erweiterungen hisichtlich der Anmeldung importierter Modems und der Melde- und Kontrollpflichten von Sysops.

A.nderung der Gesetzeslage.
Mit 1.April 1994 trat ein neues - EU-konformes - Fernmelderecht in Kraft(das "Fernmeldegesetz 1993" vom 28.12.1993, BGBl.908/1993). Es ersetzt - im hier interessierenden Bereich - das Fernmeldegesetz vom Jahre 1949 in seiner letzten Fassung laut BGBl.25/1993 sowie die in Gesetzesrang erhobene Fernsprechordnung BGBl.267/1966. Wie schon die Entstehungsjahre dieser Vorschriften vermuten lassen, waren sie dem Stand der Technik lngst nicht mehr entsprechend; berdies nicht EU-konform, was besonders auf dem nach zwischenstaatlicher Akzeptanz "schreienden" Gebiet der Telekommunikation eine Neufassung verlangte. 
Fr den Sysop einer Mailbox, aber auch den einfachen Nutzer der DF stellt sich damit die Frage, was er nach dem Inkrafttreten der neuen Bestimmungen zu beachten hat.

B.Endgerte-Zulassung.
Zentrales Problem ist zunchst die weitere Verwendbarkeit bisher angeschaffter Modems (sowie der Mailbox-Hardware berhaupt). Bisher galt dafr  32 der (alten) Fernsprechordnung: "Die Post- und Telegraphenverwaltung kann gestatten, da an Amtsleitungen fr Einzelanschlsse oder an Nebenanschluleitungen fallweise private Datenbertragungsgerte angeschaltet werden." Nicht postzugelassene Modems waren von der Behrde natrlich nicht zum Anschlu an das ffentliche Fernsprechnetz gestattet.  27 Fernmeldegesetz sprach nun wohl aus, da "in... zu erlassenden Verordnungen auf Zuwiderhandlungen" Arreststrafen bis zu einem Monat und Geldstrafen bis zu S 5000 angedroht werden drfen. In der Fernsprechordnung waren jedoch keine solchen Androhungen enthalten. In der Praxis fhrte dies zu einer stillschweigenden Duldung auch nicht postzugelassener Modems durch die Postverwaltung (immerhin erhht jede Mail_box-/BTX-Benutzung erfreulicherweise die Einnahmen aus den Fernsprechgebhren und erschliet die tolerierte Verwendung eines der meist wesentlich billigeren, nicht postzugelassenen Modems einen viel greren Postkundenkreis. Anders als bei den oft strungstrchtigen, nicht genehmigten Funkanlagen war berdies bei solchen Gerten nie eine Beeintrchtigung des Telefonnetzes zu befrchten.) Das Fernmeldegesetz 1993 macht mit dieser "sterreichischen Lsung" Schlu: 
Alle sogenannten Endgerte (d.s. nach  2 Z.4 "alle zur Aussendung oder zum Empfang von Nachrichten dienenden Fernmeldeanlagen, die zur Verbindung mit den Abschlupunkten des ffentlichen Fernmeldenetzes bestimmt sind"), mssen entweder ( 15) eine sterreichische Zulassung oder eine international anzuerkennende Zulassung (Konformittsbescheinigung) einer auslndischen (Zulassungs-)Stelle samt einer vorschriftsmigen Kennzeichnung am Gert aufweisen. Grundstzliche Erfordernisse fr eine Zulassung im EU-Raum sind insbesondere in Artikel 4 der EG-Richtlinie vom 29.4.1991, 391L0263 festgeschrieben. Nach Auskunft von Sektionschef Dr. Weber (Sektion IV des BM f. ffentliche Wirtschaft und Verkehr - Oberste Fernmeldebehrde), dem ich an dieser Stelle fr seine Mitteilungen besonders danken mchte, sind diese technischen Vorschriften der EU allerdings blo fr die digitale Datenbermittlung als verbindlich anzusehen, whrend fr die analoge Datenbertragung - wie sie die hier interessierenden Modems besorgen - keine solchen Bestimmungen bestehen. Dies hat zur Folge, da fr analog arbeitende Endgerte jedenfalls in den nchsten Jahren (bis zur Umstellung des Telefonnetzes auf das digitale System) abgesehen von bilateralen Abkommen mit einzelnen Staaten ber die gegenseitige Anerkennung von Prfzertifikaten nach wie vor eine sterreichische Zulassung notwendig bleiben wird. Solche Gegenseitigkeitsvereinbarungen mit Nachbarstaaten wie der BRD und der Schweiz sind geplant, aber derzeit noch nicht vorhanden. 
Wer nun den zeit- und geldaufwendigen Hrdenlauf kennt, der einer sterreichiscen Zulassung durch das FZA (Fernmeldetechnisches Zentralamt Wien-Arsenal) bisher voranging, wird erfreut erfahren, da im Gefolge des neuen Fernmeldegesetzes auch eine erleichterte Zulassung durch die neugeschaffenen "Zulassungsbros"( 15) in den einzelnen Bundeslndern erfolgen soll. Als solche werden nunmehr die jeweiligen Post- und Telegraphendirektionen der Bundeslnder dienen. Das Zulassungsverfahren ist als reines Aktenverfahren gestaltet: der Antragsteller ist verpflichtet, ein Gutachten darber vorzulegen, da das Gert keine Strungen am Telefonnetz verursachen kann und darber hinaus die VN-Vorschriften (die Vorschriften des sterreichischen Normungsinstitutes in Wien 2, Heinestrae 38) entspricht und soll dann ohne weitere kostentrchtige technische Untersuchungen die Zulassung erhalten. Einsicht in die einschlgigen Vorschriften erhlt jeder Interessent an der angegebenen Anschrift persnlich kostenlos oder schriftlich gegen Spesenersatz. Wer von der Fernmeldebehrde als Gutachter akkreditiert wird, ist dem Vernehmen nach noch Gegenstand von berlegungen der Obersten Fernmeldebehrde; u.U. knnte auch - wie bei Funkgerten - das TGM hiezu befugt werden. Trotz der Bestimmung -
" 15 (4): Einen Antrag auf Zulassung einer Type eines Endgertes darf nur der Hersteller des Endgertes oder sein Bevollmchtigter stellen" - sind Antrge auf Zulassung eines einzelnen (zB. selbst importierten) Gertes nach den Ausfhrungen in den Erluternden Bemerkungen zur Regierungsvorlage des Fernmeldegesetzes 1993 (1293BeilNRXVIIIGP,24) keineswegs untersagt. Es wird also auf die mit einem solchen Antrag verbundenen Formalitten, Gutachtenskosten und Gebhren ankommen, ob es gnstiger erscheint, auf ein bereits zugelassenes, im allgemeinen teureres Gert zu greifen oder ein - vergleichsweise billigeres oder besonders leistungsfhiges - Gert zu importieren und als Einzelstck dem Zulassungsverfahren zu unterziehen.
Formulare fr die Einzelgenehmigung eines selbst importierten Modems sind nur beim Zulassungsbro (1090 Wien, Nordbergstrae 15) erhltlich, wo auch nhere Informationen ber den eizuhaltenden Vorgang erfragt werden knnen. Dem Ansuchen mu das erwhnte technische Gutachten angeschlossen werden, fr dessen Erstattung dzt. neben den Anstalten in Seibersdorf, im Arsenal in Wien und dem TV Wien auch das TGM zugelassen ist. Die Kosten des Gutachtens wren dort zu erfragen; der Antrag bei der Fernmeldebehrde kostet S 200,- plus S 120,- Antragsgebhr plus S 30,- pro Beilage. 

Folgen der Verwendung nicht zugelassener Endgerte.
" 16 (6): Nicht zulassene oder nicht entsprechend gekennzeichnete Endgerte drfen weder mit dem ffentlichen Fernmeldenetz verbunden noch in Verbindung mit diesem betrieben werden." 
" 43 (1): Eine Verwaltungsbertretung begeht und ist mit einer Geldstrafe bis zu 30.000 S zu bestrafen, wer ..... 
7. entgegen  16 Abs. 6 nicht zugelassene oder nicht entsprechend gekennzeichnete Endgerte mit dem ffentlichen Fernmeldenetz verbindet oder in Verbindung mit diesem betreibt. ..... (5) Im Straferkenntnis knnen die Gegenstnde, mit denen die strafbare Handlung begangen wurde, zugunsten des Bundes fr verfallen erklrt werden."
Diese nunmehrige Regelung - in den Lndern der EU schon einige Zeit in Kraft - stellt also unmiverstndlich klar, da die weitere Verwendung nicht zugelassener Modems am ffentlichen Telefonnetz verboten und strafbar ist. Da dies die weitaus berwiegende Zahl der - auch im BTX-Betrieb - verwendeten Modems ist, steht auer Frage. Niemand wird ernstlich glauben knnen, da diese Menge - teils teurer - Gerte ber Nacht auer Dienst gestellt wird (werden kann!). Die trbe Aussicht: ein Heer von Rechtsbrechern, potentiell Strafflligen, zumal eine bergangsregelung bzw. eine unbrokratische "Amnestie" (globale Zulassung) technisch unbedenklicher Gerte dzt. nicht vorgesehen ist. Es ist schwer abschtzbar, in welchem Umfang die Postverwaltung von der ihr durch das Fernmeldegesetz ebenfalls ( 24 Abs 3) eingerumten Befugnis Gebrauch machen wird, sich zwecks Prfung der Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen Zutritt zu Grundstcken oder Rumen zu verschaffen, in denen sich Fernmeldeanlagen befinden oder dies zu vermuten ist. Eben dies wre aber wohl die Voraussetzung fr die Feststellung, ob ein nicht zugelassenes Modem verwendet wird. Die Situation wird auch nicht klarer, wenn eine andere Zielsetzung der gesetzlichen Neuordnung, nmlich die Vorbereitung der vollstndigen funktionellen und organisatorischen Trennung des behrdlichen Bereiches vom Bereich des knftigen privaten Dienstleistungsunternehmens "Telecom" ins Auge gefat wird. Zieht man die zur Verfgung stehenden personellen Ressourcen der Verwaltungsbehrde fr Fahndungsmanahmen und die oben erwhnte Strsicherheit der verwendeten Modems im ffentlichen Telefonnetz in Betracht, so werden wohl nur besonders auffllige Verste zur Kenntnis der Behrde und damit zu Straferkenntnissen fhren. Nicht auszuschlieen ist allerdings, da Betreiber einer Mailbox ("Sysops") diesbezglich mehr "im Fenster stehen" (siehe hiezu auch Abschnitt C). Wieweit es bei diesen geboten sein mag, sich baldmglichst auf zugelassene Gerte umzustellen, mu ihrer eigenen Lagebeurteilung - und ihrem Geldbeutel berlassen bleiben.
Resmee: Wenn auch bisher seit dem Inkrafttreten des neuen Fernmeldegesetzes scharfe Razzien auf die Benutzer nicht postzugelassener Modems nicht bekannt geworden sind, sollte doch - vor allem sobald tatschlich eine liberalere Zulassungspraxis eintritt - die baldmgliche Umstellung der Mailbox-Hardware auf zugelassene Endgerte angestrebt werden.

C. Meldepflicht einer Mailbox.
 18 des Fernmeldegesetzes legt fest: "(1) Die beabsichtigte Erbringung von Fernmeldediensten sowie jede nderung des Betriebes und dessen Einstellung sind vor Betriebsaufnahme, nderung oder Einstellung dem Fernmeldebro anzuzeigen, in dessen Zustndigkeitsbereich der  ordentliche  Wohnsitz des Anbieters liegt. Die Anzeige hat schriftlich unter Angabe der Art des Dienstes sowie der technischen und betrieblichen Merkmale zu erfolgen. ffentliche Dienste sind als solche zu bezeichnen." 
Was sind nun "Fernmeldedienste" und was "ffentliche Dienste"? Hierber gibt  2 Z.8 und 9 FernmeldeG Auskunft: '" Fernmeldedienst" ist die bermittlung von Nachrichten fr Dritte unter Verwendung von Fernmeldeanlagen'; '"ffentlicher Fernmeldedienst" ein solcher, den jedermann zu gleichen Bedingungen in Anspruch nehmen kann'. Wenn nun - was wohl den Regelfall in einer Mailbox bildet - deren Areas fr alle offenstehen, die dort ihren technischen Mglichkeiten gem einloggen knnen, dann kann nicht zweifelhaft sein, da - von reservierten Areas fr geschlossene Benutzergruppen unter Umstnden abgesehen - das Merkmal der ffentlichkeit gegeben ist; ebenso klar ist aber auch, da die Nachrichteninhalte der "Bretter" nicht blo fr zwei unmittelbare Gesprchspartner bestimmt sind, sondern der allgemeinen Diskussion dienen; jeder, der etwas beitragen will, ist dazu eingeladen und damit "Dritter" im Sinne der Vorschrift. 
Der Sysop einer Mailbox ist demnach seit dem Inkrafttreten des neuen Fernmeldegesetzes grundstzlich verpflichtet, der rtlichen Post- und Telegraphendirektion als dem zustndigen Fernmeldebro eine "Anzeige" , d.h. eine schriftliche Mitteilung zukommen zu lassen, da er eine Mailbox betreibt. 
Die Betriebsanzeige fr eine der erwhnten allgemein anwhlbaren Mailboxen kann mit einem bei allen Ferneldebros (Post- und Telegraphen-Landesdirektionen) erhltlichen Formblatt erstattet werden. Derzeit sind solche Anmeldungen bei der obersten Fernmeldebehrde noch nicht registriert, doch wird fr die nchste Zeit eine Informationskampagne in dieser Hinsicht geplant. 
Knifflig scheint mir blo die Forderung nach Bekanntgabe von "technischen und betrieblichen Merkmalen". Wenn auch der Zweck der Anzeige nach den Erluternden Bemerkungen zum Fernmeldegesetz im wesentlichen darin bestehen soll, "die Kapazitt der Ausnutzung des ffentlichen Fernmeldenetzes zu beobachten" und "fr einen ordnungsgemen Fernmeldeverkehr zu sorgen", wird doch auch die "Aufsichtspflicht hinsichtlich der Einhaltung der Bestimmungen dieses Gesetzes" erwhnt, was sich wohl auch auf die Verwendung ausschlielich zugelassener Hardware  bezieht. Da die spezifische Anzeigepflicht fr Mailboxen - wie ich annehme, nicht nur bei den Sysops, sondern ganz allgemein -  bisher erst langsam in das Bewutsein dringen drfte, sind Erfahrungswerte hinsichtlich von Kontrollen der Mailbox-Hardware durch die Fernmeldebehrden auf Grund von technischen Angaben in der Anzeige noch nicht vorhanden; aber auch in dieser Gefahr  liegt sicherlich ein gewichtiges Argument fr das im vorigen Abschnitt zur Zulassung von Endgerten Gesagte. Betont werden mu aber, da es fr die Betriebsaufnahme oder -fortsetzung einer Mailbox keiner Antwort oder sonstigen Reaktion der Fernmeldebehrde auf eine solche Anzeige bedarf. Nach Absatz 2 des  18 FernmeldeG  kann die Fernmeldebehrde nur allenfalls nachtrglich - d.h. irgendwann nach Kenntnisnahme der Anzeige - die nderung oder Einstellung des Betriebes verfgen, wenn  dies a) "zur Erhaltung oder Wiederherstellung des ungestrten Betriebes des ffentlichen Fernmeldenetzes erforderlich ist" oder b) "der Anbieter wiederholt gegen (die anschlieend errterten Kontrollpflichten des)  16 Abs.2  verstoen hat".  Der Fall a) kann nach dem heutigen Stand der bertragungstechnik wohl ausgeschlossen werden und  im Fall b) lge ein echtes Versagen der "policy" des Sysops vor, soda man Verstndnis fr eine Reaktion der Behrde haben mte. Auch er ist aber fr einen ambitionierten Sysop kaum in Betracht zu ziehen. 
Resmee: Die  nunmehr gesetzlich verfgte Anzeigepflicht fr Mailboxen mag eine lstige Pflicht bedeuten, bildet aber fr deren Weiterbestand kein ernstliches Hindernis.

D. Kontrollpflichten eines Sysops nach dem Fernmeldegesetz 1993.
Mailboxen und deren Betreuer ("Sysops") werden im Fernmeldegesetz - wie dargestellt - nicht ausdrcklich erwhnt; sie sind aus der Sicht des Gesetzes normale Fernmeldeteilnehmer mit allen Rechten und Pflichten eines solchen. So haben sie unter anderem 
" 16 (1): .....alle geeeigneten Manahmen zu treffen, die eine mibruchliche Verwendung der Anlage ausschlieen. 
(2) Als mibruchliche Verwendung...." 
- durch den Betreiber einer nicht bewilligungspflichtigen Anlage, wie sie ein Telefonanschlu mit Anschaltung zugelassener Endgerte darstellt ( 6 Abs. 2) - 
"....ist anzusehen: 
jede Nachrichtenbermittlung, welche die ffentliche Ordnung und Sicherheit oder die Sittlichkeit gefhrdet oder welche gegen die Gesetze verstt; 
jede grobe Belstigung oder Verngstigung anderer Bentzer; 
jede Verletzung der nach diesem Gesetz und den internationalen Vertrgen bestehenden Geheimhaltungspflicht.....". 
Bei den Beschrnkungen nach den Punkten 1 und 3 handelt es sich um sogenannte Rahmenbestimmungen, die ihren konkreten Inhalt durch andere gesetzliche Normen oder - etwa bei der Beurteilung, was die Sittlichkeit gefhrdet oder eine grobe Belstigung darstellt - durch die herrschenden gesellschaftlichen Anschauungen erhalten. Auf alle danach mglichen Verste einzugehen, wrde den gegebenen Rahmen bei weitem sprengen. Als Faustregel knnte man sagen, da das, was in einem frei erhltlichen Druckwerk nicht erscheinen darf, auch nicht Gegenstand einer jedermann zugnglichen Nachrichten- bzw. Datenbermittlung sein darf; ebenso ist der allgemeine Datenschutz zu beachten. 
Besonders schwierige Probleme wirft dabei ohne Zweifel die Verantwortlichkeit des Sysops fr den Inhalt der Mail-Areas seiner Box, aber auch fr upgeloadete, mit Verbreitungsbeschrnkungen bzw. -verboten behaftete Software (zB. kommerzielle Programme, geheime Funkfrequenzen der Sicherheitsbehrden, etc.) und natrlich auch strafgesetzlich verpnte (lauf-)bildliche Darstellungen auf. Das meiste hievon ist ohnedies schon durch die sog. "policy", d.h. die Selbstzensur in der Mailboxszene gechtet. Aus der Stellung als nicht privilegierter Fernsprechteilnehmer folgt freilich - so meine ich - da er grundstzlich fr die Freiheit seines "Briefkastens" von Versten gegen  16 selbst einzustehen hat. Die bloe Offenlegung des jeweiligen "Absenders" einer Nachricht oder eines "Uploaders" kann ihn nicht von solcher Haftung befreien. Wohl aber hat sie ihre Grenze darin, da es einem Sysop nicht zumutbar ist, rund um die Uhr eingehende Nachrichten und/oder Programm-Uploads ohne jeden zeitlichen Abstand auf ihre Unbedenklichkeit zu prfen und Verbotenes zu lschen. Im Fall einer Beanstandung durch die Behrde wird daher in jedem einzelnen Fall ein Kompromi zwischen der grundstzlichen Haftung des Sysops (bzw. eines allenfalls hiefr sonst verantwortlichen "Moderators") fr die "Reinhaltung" der Box und einer den zeitlichen Mglichkeiten angemessenen Frist fr die Entfernung verbotener Beitrge zu finden sein. Feste Regeln hiefr bestehen nicht und so wird man auf eine verstndige und humane Gesetzesanwendung durch die Behrde zu vertrauen haben. 
Auer diesen durchaus verstndlichen Verboten enthlt das Fernmeldegesetz 1993 im Interesse der Frderung eines weltweiten Informations- und Datenaustausches keine weiteren Beschrnkungen.
Resmee: Wer die "policy" in seiner Mailbox ernst nimmt, wird auch durch das neue Fernmeldegesetz keine unangenehmen berraschungen erleben. (

ber Kommunikation, deren Planung und die Auswirkungen auf die Gesellschaft

Christoph Kopp

Allgemeine Einfhrung
Die Kommunikation ist in letzter Zeit zu einem zentralen Begriff unseres Alltagsdenkens geworden. Dieser Umstand ist wahrscheinlich dadurch zu begrnden, da die Mglichkeiten zu kommunizieren in letzter Zeit enorm verbessert wurden. In meinem Aufsatz will ich einige philosophische Aspekte anreien und Fragen aufwerfen, die aber nur Denkansto sein sollen. Ich mchte mit diesem Artikel ein Problembewutsein abseits von Reset-Strings und Datenkompression schaffen. Erst wenn man sich mit den philosophischen Aspekten auseinandergesetzt und Denkarbeit in Grundsatzfragen investiert hat, wird der Themenkomplex durchschaubar sein. 
Alle angeschnittenen Aspekte durchzudiskutieren wre fr dieses Heft zu langwierig. Es wird aber in anderer Form nachgeholt. Wenn Sie zu dem einen oder anderen Thema Diskussionsbeitrge haben, so knnen Sie sie mir via Net-Mail schicken. Meine Pointnumber ist: 2:316/3.57 . Ich freue mich ber jedes Feedback!
Kommunikation bedeutet so viel wie Verstndigung. Es kann hierbei grob zwischen Mensch-Mensch und Mensch-Maschine Kommunikation unterschieden werden. Uns interessiert in diesem Artikel nur die Mensch-Mensch Kommunikation. Die Verstndigung zwischen den beiden Individuen wird ber Zeichen oder Signalen durchgefhrt. Die unten ersichtliche Skizze zeigt den Weg eines Sinninhaltes vom Sender zum Empfnger. 
Zuerst wird die Botschaft kodiert. In unserem Fall wird der Inhalt in Sprache gekleidet. Dann wird die Nachricht vom Sender ber ein Sendemedium zum Empfnger geschickt. In unserem Fall wird die Sprache mit dem Sprechwerkzeug artikuliert. Die Schallwellen werden von der Luft transportiert. Fr den Sender ist der Vorgang abgeschlossen.
Beim Empfnger geht die Botschaft den umgekehrten Weg. Sie wird mittels der Sinnesorgane aufgenommen und dekodiert. Nach diesem Vorgang wird der Sinn erfat. Man sieht, da der Vorgang der Kommunikation nicht so einfach ist, wie man sich das landlufig vorstellt.
Die Komplexitt birgt auch die Gefahr der Mutation der Botschaft in sich! Der Inhalt wird dann falsch verstanden. Die Fehler knnen in den einzelnen Schritten liegen: 
Fehler beim Kodieren (Schlecht formuliert)
Fehler beim Transport (Leise Stimme dringt nicht bis zum Empfnger durch)
Fehler beim Dekodieren (Summe der bisher aufgetretenen Fehler und Fehlinterpretation)
Besonders drastisch erkennt man die Fehlermglichkeiten, wenn man die nonverbalen Aspekte miteinbezieht. Der Satz: "Das hast Du gut gemacht!" kann je nach Stimmodulation, Mimik und einiger anderer Aspekte als Lob oder als zynischer Tadel aufgefat werden! Fehler beim Transport knnen zum Beispiel dann auftreten, wenn die Nachricht sich nicht signifikant vom Hintergrundgerusch abhebt. Die letzte Fehlerquelle ist die Dekodierung beim Empfnger. Die psychische Vorgeschichte sowie aktuelle Situation setzen der Wahrnehmung Filter! Diese "Selektive Wahrnehmung" kann zu Sinnverzerrungen fhren. Von dem Wahrgenommenen tritt nur der zehnmilllionste Teil in das Bewutsein. Und von dieser Information wird nur ein hundertstel im Gedchtnis gespeichert. Die Filterung ist also enorm!  
Im Allgemeinen verluft aber die Kommunikation recht fehlerfrei. Ich wollte nur den (vereinfachten) informationstheoretischen Weg aufzeigen, um Naivitt gegenber der Kommunikation vorzubeugen. Denn die Mglichkeit der Verzerrung, Verstmmelung und Verschlingung sollten nicht auer Acht gelassen werden.
Genauso wie es bei einem Gesprch funktioniert, so geht es auch bei anderen Medien wie zum Beispiel dem Elektronik Mail. Der Weg der Information ist da in Kurzform: Botschaft  Sprache  Schrift  Eingabe (Tastatur)  Komprimierung  Modulation in Tne  Transport ber die Telephonleitung  Dekomprimierung  Demodulation zu ASCII Text  Wahrnehmen  Verstehen (Sprache)  Interpretation. Ein langer Weg. 
Allein die nonverbale Kommunikation wird wegfallen. Doch selbst diese versucht man mittels Textformatierung (Smilies) wieder einzubringen. Die Fehlerwahrscheinlichkeit ist bei einer bertragung von Bytes mittels Tnen ber eine Telephonleitung viel hher als bei einem Gesprch "Face to face". Man hat sich dafr spezielle Fehlererkennungs- und Korrekturmechanismen (Check-Summen ect.) einfallen lassen.
<Grafik>Ein weiterer interessanter Aspekt ist, da Kommunikation an ein hohes Ma an Konvention gebunden ist. Ohne Regeln liee sich Kommunikation zwischen unterschiedlichen Individuen nicht realisieren! Angefangen von einner gemeinsamen Sprache mit gleichen Vokabeln fr gleiche (oder nur hnliche?) Sachverhalte bis hin zu einer Grammatik und einem normierten Wissen von der Welt. Knnen sich Atomphysiker und tibetische Zen-Buddhisten (wenn sie beide vom anderen Zugang keine Ahnung haben) sinnvoll ber Materie unterhalten?
Jedoch ist hierbei nur ein winziger Anteil der Konventionen angefhrt. Denn man kann das alles bis hin zur Verwendung von Zeichen (Buchstaben) usw. weitertreiben. Sicherlich ein groes Feld fr neue Gedanken! 
Dieser Teil soll nur zur Sensibilisierung dienen. Die Gedanken knnen fortgesponnen werden. Es lohnt sich! Nun aber zu einem Teil der Kommunikation, der nchterner ist:

Die Planung der Kommunikation
Um mglichst effizent zu kommunizieren, mu man sich zuerst ber den Zweck der Kommunikation im klaren sein. Daraus entwickelt sich erst ein Plan, welche Informationsdienste man in Anspruch nimmt. Denn ber eines mu man sich im klaren sein: Information kostet Zeit, Geld und Ressourcen (persnliche Energie usw.). Die Aufnahme und Selektion nimmt Zeit in Anspruch. Ist die Information unwichtig, so verschwendet man Zeit oder, was noch schlimmer ist, man hat keine Zeit mehr, sich wichtige Information zu beschaffen. Ein (absurdes) Beispiel von Fehlplanung wre es, vier Stunden den muttersprachlichen Teil von Radio Moskau anzuhren, ohne Russisch zu knnen. 
Durch Planung (und diese mu nicht explizit auf Papier gebracht werden, es reicht wenn man sich kurz alle Kanle durchdenkt) knnen Fehler vermieden werden. Will man zum Beispiel nur ber Cyberspace "tratschen" so wird man entweder einen Club mit Gleichgesinnten aufsuchen oder im kostengnstigen FidoNet das Area whlen. Sich fr diesen Zweck einen kostenintensiven CompuServe Account zu holen, wre ein typischer Fall von Fehlplanung! Andererseits kann ein solcher Account fr Brsenspekulanten groe Vorteile bringen, da die Daten vieler Brsen abgerufen werden knnen!
Neben den Zielen gibt es eine weitere (und noch viel grere) Fehlerquelle: Die Notwendigkeit. "Daten machen schtig" so ist meine Meinung. Menschen, die Zugriff auf schwer erreichbare Daten haben, erhoffen sich einen Vorsprung und ein hheres Ansehen ("...wo hast Du denn diese Information her?") Das beweist allein die Existenz von Tratsch.
Die Frage "Brauch' ich diese Information wirklich fr mein Fortkommen?" ist schwierig zu lsen und verlangt selbstkritischen Denken!
Als letzten Punkt in der Frage der Planung ist die "Privatssphre". Manche Informationsquellen knnen intrudiv sein. Denken wir an das gebruchlichste Telekommunikationsmittel: Das Telephon. Erst durch meine Ttigkeit in der Schulungsbranche habe ich begonnen, auch solche Aspekte zu planen. So habe ich mir es zur Angewohnheit gemacht, abends die Glocke an meinem Telephon abzuschalten und den Anrufbeantworter zu aktivieren. Am nchsten Morgen wird kontrolliert, ob jemand etwas von mir wollte. Auch e-Mail wurde beschrnkt: Der letzte Poll erfolgt am Freitag um 12:00. Es mag fr nicht freiberuflich Ttige diese Vorgangsweise seltsam erscheinen. Aber es ist klar: Das fehlen einer strikten Trennung zwischen Arbeit und Freizeit fhrt zu enormem Stre und das kann Krper und Geist schdigen!
Die stndige Verfgbarkeit ist ebenso eine Quelle von Stre. Die Einfhrung der Mobiltelephone sichert, da Menschen 24 Stunden erreichbar und damit verfgbar sind. Das ist meiner Meinung nach die Sklaverei des 21. Jahrhunderts. Frher beneidete ich die Mobiltelephonbesitzer. Heute habe ich grtes Mitleid mit Ihnen!
Natrlich kann man einwenden, da diese Einrichtungen die Mobilitt frdern und den Arbeitsplatz abwerten. Man kann "gemtlich" zu Hause arbeiten. Doch wie bereits zuvor erwhnt: Die Trennung wird aufgehoben, man arbeitet mehr und unkontrollierter, was die Zeit anbelangt. Verlie man frher das Firmengebude - und hatte gar keine Mglichkeit mehr zu arbeiten - so ist dieses Problem "behoben", wenn der Arbeitsplatz das eigene zu Hause ist! Das Beenden des Arbeitstages fllt schwerer, wenn noch wichtige Sachen zu erledigen sind! (Und wann ist das in einer Firma nicht der Fall).

Auswirkungen einer verbesserten Kommunikation auf die Gesellschaft
Ein Aspekt der Kommunikation liegt mir auch noch am Herzen: Die Auswirkungen der neuen Kommunikationsmittel auf die Demokratie und die Gesellschaft. Wenn wir an die Zeiten Stalins oder Metternichs denken, sehen wir ein Schema: Um autoritr zu regieren, mu man den Informationsflu zwischen den Individuen minimieren. Der Staat hat dann das Informationsmonopol mit den staatlichen Medien! Der Schlu daraus (unter Auslassung einiger Zwischenschritte): Vermehrte individuelle Kommunikation frdert die Demokratie. Nach dem Umsturz in Sdafrika wurde zum Beispiel bekannt, da die Kommunikation zwischen den Regimegegnern zum groen Teil mittels Mailboxen realisiert wurde. Die Verschlsselung, die schlechte berwachbarkeit und die Mglichkeit "Konferenzen" abzuhalten, waren die wichtigsten Argumente fr dieses Medium. Diese Mglichkeiten hatten einen wichtigen katalytischen Effekt auf den Umsturz in Sdafrika.
Es gibt aber groe Unterschede in den Netzen. Das FidoNet ist hierarchisch, das Internet hingegen anarchistisch "organisiert". Whrend im Fido Net die Sysops "Politik machen" und sich teilweise beflegeln und um Macht ringen, ist das Internet ohne Kontrollinstanzen und die einzige funktionierende Anarchie dieser Grenordnung (laut "Computerwelt" ungefhr 20 Mio. Teilnehmer). 
Leider bedienen sich auch Gruppen, die weniger demokratische Gesellschaftssysteme schtzen, dieser Technologie. Durch die jngsten Vorflle im Bereich der rechtsradikalen Szene wurden die Staaten aktiv und berlegen nun Gesetze zur berwachung und Zensur der Netzwerke. Ich bin sicher ein Vertreter, der diesen Gruppen Einhalt gebieten will. Aber ich finde es bedenklich, diese neue Freiheit gleich wieder mit Zensur zu belegen. Sicherlich ist dieses Medium im allgemeinen fr einen Staat etwas Suspektes, weil sie das Informationsmonopol aufgeben mssen. Die Gesetze, die dieses ungeliebte Kommunikationsmittel abwrgen sollen, sind schon in Vorbereitung. 
Abhngig, wie stark sich der Staat in diese neue Technologie einmischt und wie hoch die Vernetzungszahl ist, wird sich eine neue Basisdemokratie entwickeln, die fr eine hochentwickelte Gesellschaft signifikant wre. Hoffentlich wird diese Mglichkeit nicht durch die Kurzsichtigkeit der Entscheidungstrger zu Nichte gemacht. 

Abschlubemerkung
Ich habe in den drei Abschnitten kurz Problemfelder aufgezeigt. Sie, werter Leser sind nun aufgefordert, die Gedanken weiterzuspinnen, zu verwerfen oder zu kritisieren. Ntzen wir das neue Medium, um uns demokratisch ber die Kommunikation zu unterhalten. Tragen Sie etwas dazu bei, da alle Menschen zu einer groen virtuellen Familie werden!(

Computer
"Hotel International, guten Tag! Womit kann ich Ihnen dienen?"

Anrufer
"Ja, em, ich. wollte wissen, ob Sie ein Doppelzimmer mit Bad haben?"

Computer
"Ja, wir haben 120 Doppelzimmer mit Bad."

Anrufer
"Was, alle frei??"

Computer
"Nach freien Zimmern haben Sie nicht gefragt!"

Anrufer
"Also, wieviel haben Sie frei?"

Computer
"Heute haben wir nichts frei."

Anrufer
"Ich komme ja erst bermorgen, nur eine Nacht!"

Computer
"Ach so! bermorgen haben wir noch 5 frei. Sie mchten eins dieser herrlichen, preiswerten Zimmer, nicht wahr? Bitte buchstabieren Sie Ihren Namen."

Anrufer
"Em. . El. E. Err."

Computer
"Danke, Herr Em el Eller. Ich besttige Ihre Buchung ein ruhiges Doppelzimmer mit Bad, bermorgen fr eine Nacht, zum Preis von 450 DM. Wann bitte kommen Sie an?"

Anrufer
"Das wei ich. nicht!...wo ist denn mein Flugschein?..."

Computer
"Das wei nur die Flugauskunft, ich verbinde!"

Computer
"Flugauskunft, Guten Tag!"

Anrufer
".....ach ja, hier! Flug LH 4523, wann kommt der?"

Computer
''Der Flug EL AL 4523 ist nicht in der Datei."

Anrufer
"Nicht EL AL! EL Ha El HAAA, HAAArghhh!"

Computer
"Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Sie haben behandlungsbedrftigc Erkltungssymptome. Zur weiteren Diagnose sagen Sie bitte 'aah'!"

Anrufer
"aa . . . bin ich denn bescheuert?! Ich wollte ein Zimmer buchen und keinen Arzt! O htte ich blo noch einen guten alten Apple!!!" 


Computer
(schweigt)

Anrufer
"Hallo! Sind Sie noch da??"

Computer
"Zentrallager. Entschuldigen Sie die Verzgerung! Ich habe einen Apple, Baujahr 1976, im 'Used Comp Shop', Castrop-Rauxel, zum Preis von 1800 DM. Mchten Sie ihn haben?" 

Anrufer
"Nein ! Vergiss es!!"

Computer
"Ihr Benutzercode erlaubt keine Lschung von Zentrallagerdaten."

Anrufer
"Ich will ein Zimmer, du Hirsch, damischer!"

Computer
"String Recognition error at Substra$ ('damisch' $$$$ Aswi 452S: Syntax Check at 200DE3 Rec61321: Error Recovery in Progress, Please wait"

Anrufer
"Herrje! Verschwinde! Ich will zurck zum anderen Computer!"

Computcr
"Zentralrechner Bundesgesundheitsamt. Zur Beurteilung, ob Sie bescheuert sind, einige Fragen zu Ihrem Geisteszustand: Gab es frher Probleme?"

Anrufer
"Du verdammter $#$!.Du kannst mich $!"

Computer
"Achtung, Achtung, hier spricht der Polizeirechner! Ihnen wird eine Straftat nach 1523 StPO, Beleidigung zentraler Intelligenzsysteme, zur Last gelegt. Ihre Personalmagnetkarte wird eingezogen. Ich weise Sie auf Ihr Aussageverweigerungsrecht hin. Sie knnen auerdem einen Computer des Rechtsanwaltsverbandes konsultieren."

Anrufer
(bricht zusammen)

Jrgen Beetz



Quo vadis Modem?

Franz Fiala

Wenn man bedenkt, welche Bit-Geschwindigkeiten heutzutage ber eine Fernsprechleitung gejagt werden, kann das einem technisch Interessierten schon fast utopisch anmuten. Hier werden die Begriffe, die Tricks und die Grenzen dargestellt. 
Wir befinden uns derzeit - was die angewendete bertragungstechnologie betrifft - an einem Wendepunkt. Einerseits verwenden wir noch Modems zur berwindung von Fernsprechverbindungen, anderseits werden wir bald auf ISDN-Datenanschlsse zugreifen knnen. Es ist daher nur mehr eine Frage der Zeit, wann wir alle einen direkten Datenzugang zwischen PC und Telefonleitung benutzen werden. Die FIDO-Sysops sind voran, sie arbeiten bereits mit ISDN-Anschlssen und nutzen die 64 kbit/s kostensparend aus. Die User versuchen noch mit aufwendigen technologischen Klimmzgen mit neueren und schnelleren Verfahren die Verbindung zu ihrer Box aufzubauen. 

Warum Modems?
Da der Begriff Modem von Modulator/Demodulator abstammt, mu man ja nicht mehr eigens betonen, interessanter ist die Frage, warum berhaupt Modulation und Demodulation notwendig sind, denn wenn man Datenendgerte ber kurze Distanzen verbindet, braucht man auch keine Zusatzgerte. Allerdings erkennt man auch bald die Grenzen eines solchen bertragungsversuchs: je hher die Geschwindigkeit, desto weniger lang darf das verwendete Kabel sein, um noch fehlerfrei Daten ans andere Ende zu bekommen. 
Dann sind da in den posteigenen bertragungswegen auch noch bertrager zur Gleichstromtrennung eingebaut, die eine untere Bandbegrenzung darstellen und eventuell lang andauernde 0- oder 1-Folgen unkenntlich machen, zumindest ohne Zusatzmanahmen. 
Beide Begrenzungen, Kabellnge und untere Bandgrenze, knnen durch geeignete Kodierung und Verfrfelung der Daten umgangen werden. Die Gerteklasse die diese Tricks anwendet, heien "Basisbandmodems" oder "Ortsleitungsmodems". Der Name "Basisbandmodem" deutet darauf hin, da das Spektrum des Datensignals aus seiner ursprnglichen Lage nicht weggeschoben wird, wie das bei Modulation der Fall wre, sondern durch eine Kodierung in seiner Form verndert wird; der Name "Ortsleitungsmodem" deutet darauf hin, da diese Gerte ausschlielich fr Ortsverbindungen gedacht und geeignet sind. Wenn in einer festen Verbindung innerhalb eines Ortsnetzes Daten zu bertragen sind, knnen diese einfacheren Gerte eingesetzt werden. 
Ortsleitungen unterscheiden sich von Fernleitungen durch mehrere Elemente: 

a. Bandgrenze
Ortsleitungen (2- oder 4-draht-Leitungen) haben keine scharfe obere Bandgrenze. Zwar nimmt die Dmpfung mit grerer Frequenz und Kabellnge immer mehr zu, was auch bewirkt, da mit zunehmender Leitungslnge die maximale bertragungsgeschwindigkeit sinkt, aber scharfe Grenzen gibt es nicht. Das Spektrum des Datensignals kann ber die normale Grenze von 3400 Hz hinausgehen. Schaltet man die Geschwindigkeit um, erweitert man proportional den verwendeten Frequenzbereich. 
Bei Fernleitungen werden in das verfgbare Frequenzband viele Fernsprechkanle frequenzmig verschachtelt. Dabei tritt eine viel strkere Reglementierung des einzelnen Frequenzbandes auf als im Ortsgebiet. Die Bandgrenzen sind einerseits bei 300 Hz und 3400 Hz. Die Bandbreite ist ziemlich genau 3100 Hz. Die einzelnen Fernsprechkanle wiederholen sich im Abstand von 4000 Hz. Die verbleibende Frequenzdifferenz wird fr Signalisation und fr die Flanken der Filter bentigt. Diese 3100 Hz reichen fr die Verstndlichkeit gesprochener Sprache aus. hnlich restriktiv verhalten sich PCM-Kanle, sie beschneiden das Signal ebenfalls auf 3400 Hz Bandbreite. Da PCM auch im Ortsgebiet eingesetzt wird, beschrnkt sich das Einsatzgebiet von Basisbandmodems auf festgeschaltete Verbindungen. 
Datensignale haben nun aber nicht diese Eigenschaft, gerade bei 300 Hz zu beginnen und bei 3400 Hz aufzuhren. Sie beginnen frher (man bertrgt auch sehr langsame Datenanteile), und sie haben auf Grund der steilen Flanken der Daten auch Frequenzanteile die weit ber 3400 Hz hinausgehen. 
Das mu uns aber nicht gleich beunruhigen, denn die menschliche Stimme hat ja auch signifikante Anteile, die weit ber das Fernsprechband hinausgehen und dennoch verstehen wir uns via Telefon ganz gut. So hnlich ist es bei der Datenbertragung auch: es ist ausreichend, wenn die Frequenzanteile bis zur sogenannten Nyquistfrequenz bertragen werden. Man erhlt dann am Empfangsort zwar keine Rechtecksignale, sondern sinusfrmig anmutende Schwingungsverlufe. Wenn man diese aber ber einen Trigger leitet, kann man das ursprngliche Datensignal wieder einwandfrei rekonstruieren. 

Wieviel Band braucht man?
Die Antwort ist einfach, gibt aber gleich auch ein Rtsel auf: fr die bertragung binrer Signale bentigt man fr 1 bit/s 0,5 Hz oder z.B. fr 2400 bit/s 1200 Hz Bandbreite. Wenn man das weiterdenkt, braucht man fr 9600 bit/s ja schon 4800 Hz und die hat man nicht, denn der Fernsprechkanal bietet nur 3100 Hz Bandbreite. 
Die Lsung liegt darin, da die obige Faustformel 0,5 Hz/bit/s fr die bertragung binrer Zustnde gilt. Bei binren Signalen entspricht jedem Schritt ein Bit. Lt man dagegen mehrwertige Signale zu (vierwertige, achtwertige, 16-wertige, 64-wertige...) kann man jeweils pro Schritt mehr als nur ein Bit bertragen und es wird erforderlich, zwischen bit/s (Datenbertragungsgeschwindigkeit = jene Geschwindigkeit, die am Modemausgang gemessen wird und die noch nicht die Portgeschwindigkeit sein mu, denn es kommen dann eventuell noch Kompressionsverfahren zum Zug) und baud (Anzahl der Modulationsschritte pro Sekunde) zu unterscheiden. 
Beispiel 1: V.26bis, 2400 bit/s vollduplex. Dieses Verfahren teilt den Fernsprechkanal in zwei Hlften, jeweils fr jede Richtung 1550 Hz. Jedes der beiden Frequenzbnder wird durch eine Abart der Amplitudenmodulation mit zwei Seitenbndern ohne Trger ausgefllt, d.h. pro Seitenband werden 750 Hz verwendet. Die Nyquistfrequenz betrgt 600 Hz, d.h. es knnen 1200 baud (Modulationsschritte pro Sekunde) bertragen werden. Jedem Schritt werden 2 bit zugeordnet ("Dibits", 4 Signalzustnde), was gerade die 2400 bit/s an der Schnittstelle ergibt. 
Beispiel 2: V.29, 9600 bit/s halbduplex. Das gesamte bertragungsband wird fr eine Richtung verwendet. Das Amplitudenmodulationsverfahren bentzt wieder einen unterdrckten Trger, daher verbleibt pro Seitenband 1550 Hz. Die Nyquistfrequenz betrgt 1200 Hz, daher knnen 2400 baud bertragen werden. Jedem Schritt werden 4 bit zugeordnet ("Quadbits", 16 Signalzustnde), was gerade die 9600 bit/s an der Schnittstelle ergibt. 
Auch die untere Bandgrenze knnte man durch den Einsatz geeigneter Kodierungsverfahren berlisten. Die Bandgrenze allein ist es also nicht, die uns strt. Entscheidend ist der

b. Frequenzversatz
Bei der Verschachtelung der vielen Fernsprechkanle werden sendeseitig Oszillatoren eingesetzt, deren Frequenz empfangsseitig zwar genau eingehalten wird aber fr das Fernsprechen sind einige Hertz Unterschied ohne Bedeutung, da die Phasenlage der Oberwellen bei der menschlichen Sprache nicht in die Verstndlichkeit eingeht. Ganz anders bei Datensignalen. Hier wird durch die Frequenzversetzung der Phasenbezug zwischen Grund- und Oberwellen empfindlich gestrt. Diese unvermeidliche Strung der Harmonie zwischen Grund- und Oberwelle im Empfangssignals erzwingt den Einsatz von Modems. Die Modems sind in der Lage, unabhngig von bertragungsweg, empfangsseitig wieder stabile Phasenzustnde abzuleiten. Das schaffen sie durch sehr weit entwickelte Modulationsverfahren (das derzeit am hufigsten eingesetzte Verfahren ist die Quadraturamplitudenmodulation). 

c. Andere Strungen
Die Art der bertragung ber Fernleitungen bedingt noch weitere Strungen, die durch besondere Einrichtungen in den Modems kompensiert werden. 
Es wurde schon betont, da die Rekonstruktion der Datensignale auf Phasenfehler sehr empfindlich reagiert. Dabei ist nicht eine gleichbleibende Phasendrehung gemeint, sondern frequenzabhngige Phasenverzerrungen. Anschaulicher als die Phasendrehung ist die Signallaufzeit. Fr die Kanaltrennung in Fernsprechsystemen werden steile Filter eingesetzt, die eine fr das Fernsprechen unbedeutende, dafr fr die Datenbertragung schwerwiegende Bedeutung haben: sie bewirken Laufzeitverzerrungen, anschaulich: Frequenzanteile an den unteren und oberen Bandgrenzen kommen etwas spter an, als mittlere Frequenzen. Gegen diese Art von Strung gibt es im Modem eine Wunderwaffe: selbstttig adaptierende Filter (automatic adaptive Equalizer), die whrend der Synchronisationsphase des Verbindungsaufbaus auf die konkrete Verbindung abgestimmt werden, soda die Laufzeit insgesamt mglichst konstant ber den Frequenzbereich bleibt. Selbstverstndlich geht das nicht beliebig lang, d.h. sehr lange Leitungen (oder besser Leitungen mit vielen Modulationsabschnitten) knnen durchaus bewirken, da eine Verbindung nicht zustande kommt. Die Modems wissen sich dann im allgemeinen zu helfen und schalten selbstttig auf eine kleinere Geschwindigneit um, bei der eine Entzerrung zwar auch nicht vollstndig gelingt aber immerhin fr die kleinere Geschwindigkeit ausreichend ist. 
Phasenjitter und kurzzeitige Unterbrechungen der Verbidnung machen sich gegen die genannten Laufzeitverzerrungen ja fast schon harmlos aus, wirken aber durchaus hnlich: Moderne Modulationsverfahren sind Kombinationen vieler unterscheidbarer Phasen- und Amplitudenzustnde. Schwankungen in diesen beiden Richtungen bewirken Fehler, wenn sie eine bestimmte Gre berschreiten. Ebenso werden in der Synchronisationsphase durch sogenannte "trainings-sequenzen" (=Testdaten) die Leitungen diesbezglich untersucht und bei Bedarf auf kleinere Geschwindigkeiten zurckgeschaltet. 
Die Unterbrechungen bewirken normalerweise eine Neusynchronisation der Verbindung, die ziemlich viel von der bertragungszeit "stiehlt". Typische Drop-Outs von D-Netz-Verbindungswegen wren davon betroffen. Neuere Modems kennen das und behalten eine einmal gefundene Einstellung ber diese Drop-Outs hinweg bei. 
Nicht unwichtig sind auch zunehmend nichtlineare Verzerrungen, da die Kombination aus Amplituden- und Phasenmodulation darauf besonders empfindlich reagieren kann. Bei PCM-Verbindungen mu man ber den gesamten Aussteuerungsbereich mit Verzerrungen rechnen, die frher nur in den Extrembereichen auftraten. 
Das wr's: Modems werden also bentigt, um Datenverbindungen ber Frequenz- oder Zeitvielfachsysteme zustande zu bringen und mit den speziellen Strungen zurechtzukommen.
Ein Ende der Modem-ra zeichnet sich aber ab: Mit zunehmender Umstellung der Whlmter auf die digitale Technik knnen nach und nach alle datenintensiven Anwendungen ISDN-Anschlsse statt des analogen Modems verwenden. Damit wanden alle berlegungen, wie man die Datenraten ber die Leitung bringt aus dem Verantwortungsbereich der Enduser in jenen der Post und damit verschwinden auch viele Probleme bei der oft nicht vorhandenen Postzulassung der Endgerte. Aber noch ist es nicht soweit!

Modems, wie schnell noch?
In wenigen Jahren wurde die bertragungsgeschwindigkeit verzwanzigfacht. Man begann mit 1200 bit/s vollduplex etwa von 9 Jahren (die Zeit davor knnen wir aus heutige Sicht als praktisch steinzeitlich und nicht fr uns Enduser brauchbar vergessen). Heute peilen wir 28800 bit/s an. Die Leitungen sind noch grtenteils dieselben geblieben. Wohin wird das weitergehen? Diese Frage wurde schon vor einigen Jahrzenten von Shannon beantwortet, der einen Zusammenhang zwischen Bandbreite, Kanalkapazitt und dem Strabstand auf der Leitung herstellte. 
C = B * lb(1+PN/PS)
wobei
C Kanalkapazitt (theoretische Grenze in bit/s bis zu der eine bertragung mglich ist)
B Bandbreite (beim Fernsprechen 3100 Hz)
PN Leistung des Nutzsignals
PS Leistung des Strsignals
Daraus sehen wir, da ohne Strung (Ps=0) die Kanalkapazitt unendlich gro wird, was ebenso unmglich wie unrealistisch ist. 
Nehmen wir vielmehr Strabstnde im Bereich von 40..60 dB an, erhalten wir theoretische bertragungsraten von 40000..60000 bit/s. Vergleichen wir mit dem in Diskussion stehenden V.34-Standard, dann sehen wir, da wir mit 28800 bit/s schon sehr nahe an der theoretischen Grenze angelangt sind und es nur weniger zustzlicher Strungen bedarf, um ein Zurckschalten auf eine geringere Geschwindigkeit notwendig zu machen. 
Anderseits sehen wir aber auch die Nhe zu den 64000 bit/s, die uns ISDN bietet. Der Umstieg auf ISDN wird nur durch den hheren Preis und die noch zu sprlichen Datenpartner getrbt. 
Die logische Frage: wieviele Modems noch? (siehe Titelbild) knnte man heute vielleicht schon einigermaen sicher beantworten: Allzuviel schneller wird es jetzt nicht mehr werden, bzw. die mglichen Steigerungen an Geschwindigeit sind jedenfalls nicht mit den Sprngen der letzten Jahre vergleichbar. Ein Umstieg von 1200 auf 9600 bit/s brachte vierfache Geschwindigkeit. Wer sich heute ein V.34-Modem kauft (vielleicht gleich ein etwas gehobenes Gert mit zuknftigen Upgrademglichkeiten in den kommenden Jahren) knnte bis zum endgltigen Umstieg auf ISDN ausgesorgt haben. 

Das Bessere ist der Feind des Guten
Mit zunehmender Geschwindigkeit und zunehmendem Datenaufkommen sollte man sich auch fragen, ab welchem Zeitpunkt etwa ein ISDN-Anschlu einem schnellen Modem vorzuziehen wre. Die nachfolgende Tabelle versucht eine Antwort auf der Basis einer tglich zu bertragenden Datenmenge und zweier bertragungsgeschwindigkeiten zu geben. Pro Stunde Belegung werden ATS 40,- berechnet. 
<Grafik>
Verglichen mit einem langsamen Modem (2400 bit/s) lohnt sich ISDN schon bei relativ geringen Datenmengen, bei 28800 bit/s lohnt sich ISDN bei etwa 4 MB/Tag. Achtung: Anschaffung von Gerten wurde nicht gerechnet, auch nicht die Tastsache, da man bei ISDN ber 2 unabhngige Amtsleitungen verfgt. Schlielich ntzt die schnste Rechnung nichts, wenn der Partner keinen ISDN-Anschlu hat. Bis dahin werden wohl beide Welten je nach Anwendung koexistieren; mit einem starken Trend Richtung ISDN. Die bertragungszeiten sind in die Clubkartentabellen bernommen worden. (siehe Beitrag CC-Card).

Wann amortisiert sich ein 28880 bps-Modem?
Nehmen wir einen Kaufpreis von S 7000,- an, dann sehen Sie in der untersten Zeile die Anzahl der Monate, in der sich das Gert bei den derzeitigen Gesprchsgebhren bezahlt macht. Bei einem Datenaufkommen von 4MB/Tag sind die Gertekosten von S 7000,- gegenber einem vorhandenen Gert mit 2400 bit/s durch eingesparte Gesprchsgebhren in einem Monat "hereingespielt". Besser ist es jedenfalls lngere Zeitrume anzunehmen, denn es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis alle Datenpartner so schnell unterwegs sind und - nicht alle Verbindungen werden mit 28800 bit/s zustandekommen, dafr werden die Leitungsbedingungen schon sorgen. (

Gebhren kann man spren...oder vermeiden

Martin Weissenbck

Scheint Ihnen die Telefonrechnung zu hoch? Ziehen Sie die Sparbremse und benutzen Sie den billigeren Nachttarif. Die folgende Tabelle zeigt Ihnen, wann Telefonieren billiger ist. 

Inland
Ausland





Ort
I
II
I
II
III
IV

Aktiv
Draht
160,-/Monat
8-18
Mo-Fr
0,67
4,-
6,-
8,-
12,67
18,-
21,33



18-8
0-24
Mo-Fr
Sa,So,Fe
0,67
2,67
4,-
6,-
8,-
14,-
21,33


GSM
390,-/Monat
8-18
Mo-Fr
5,33
8,-
12,67
18,-
21,33



18-8
0-24
Mo-Fr
Sa,So,Fe
5,33
6,-
8,-
14,-
21,33


D-Netz A
390,-/Monat
8-18
Mo-Fr
5,60
9,60
14,27
19,60
22,93



6-22

Mo-Fr
Sa,So,Fe
3,47
6,80
8,80
14,80
22,13



22-6

Mo-So
2,67
6,-
8,-
14,-
22,33


D-Netz B
160,-/Monat
8-18
Mo-Fr
8,-
12,-
16,67
22,-
25,33



6-22

Mo-Fr
Sa,So,Fe
3,47
6,80
8,80
14,80
22,13



22-6

Mo-So
2,67
6,-
8,-
14,-
22,33

Passiv
Draht+GSM


0,-


D-Netz A

8-18
Mo-Fr
1,60



6-22

Mo-Fr
Sa,So,Fe
0,80



22-6

Mo-So
0,-


D-Netz B

8-18
Mo-Fr
4,-



6-22

Mo-Fr
Sa,So,Fe
0,80



22-6

Mo-So
0,-

Inland
Ort: Ortsgesprchsentgelt (Entfernung bis 25 km)
Fernzone I: ber 25 bis 100 km
Fernzone II: ber 100 km
Ausland
Zone I: Andorra, Belgien, Bosnien-Herzegowina, Dnemark, Deutschland, Frer-lnseln, Frankreich, Griechenland, Grobritanrlien und Nordirland, Italien, Jugoslawien (Serbien, Montenegro), Kroatien, Liechtenstein, Luxemburg, Mazedonien (ehem. Jugoslaw. Republik), Monaco, Niederlande, Norwegen, Polen, Rumnien, San Marino, Schweden, Schweiz, Slowakische Republik, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Vatikanstadt.
Zone II: Albanien, Algerien, Armenien, Aserbaidschan, Belarus, Bulgarien, Estland, Finnland, Georgien, Gibraltar, Irland, Island, Kanada, Kasachstan, Kirgisistan, Lettland, Libyen, Litauen, Malta, Marokko, Moldau, Portugal, Russische Fderation, Tadschikistan, Tunesien, Trkei, Turkmenistan, Ukraine, Usbekistan, Vereinigte Staaten von Amerika (alle Bundesstaaten ausgenommen Alaska), Zypern.
Zone III: Australien, Cocos- oder Keeling-lnseln, Cote d'lvoire, Grnland, Hongkong, Iran, Israel, Japan, Korea Rep., Macao, Malaysia, Neuseeland, Saudi Arabien, Singapur, Sudafrika einschl. Bophuthatswana, Ciskei, Transkei und Venda). Venezuela.
Zone IV: Alle brigen Lnder der Welt.(




Der Programmierer
Wer tastet sich nachts die Finger klamm?
Es ist der Programmierer mit seinem Programm!
Er tastet und tastet. Er tastet schnell,
im Osten wird der Himmel schon hell.
Sein Haar ist ergraut, seine Hnde zittern,
vom unablssigen Kernspeicherfttern.
Da - aus dem Kernspeicher ertnt Geflster
"Wer poltert in meinem Basisregister?"
Nur ruhig, nur ruhig, ihr lieben Bits,
es ist doch nur ein kleiner Witz.
Mein Meister, mein Meister, sieh mal dort!
Da vorne schleicht sich ein Vorzeichen fort!
Bleib ruhig, bleib ruhig, mein liebes Kind,
ich hole es wieder. Ganz bestimmt.
Mein Meister, mein Meister, hrst Du das Grollen?
Die wilden Bits durch den Kernspeicher tollen!
Nur ruhig, nur ruhig, das haben wir gleich,
die sperren wir in den Pufferbereich.
Er tastet und tastet wie besessen,
Scheie - jetzt hat er zu saven vergessen,
der Programmierer schreit in hchster Qual,
da zuckt durch das Fenster ein Sonnenstrahl.
Der Bildschirm schimmert im Morgenrot,
Programm gestorben, Programmierer TOT!!!

Meine DF

Barbara Haidner

"Mein Freund hat sich ein Modem gekauft. Weil er jetzt nur noch seine Mailbox betreut, hat ihn seine Frau verlassen, seine Telefonrechnung hat sich verzehnfacht."
Das sollte eine Warnung sein aber unglubig hrte ich zu und dachte an mein Vierteltelefon, das nur vom Sohn frequentiert wurde. Mit einem digitalen Vollanschlu und dem neuen Modem war es auch mit meinen ertrglichen Telefonrechnungen pass.
Auf der WU wurde 1993 Powernet und BTX (heute PAN) propagiert und als liebende Mutter will man seinem groen Kind stundenlanges Warten auf das Freiwerden einer line ersparen, deshalb war erstmal die Anschaffung eines Modems unumgnglich. Die dem Modem beigelegte Software Bitcom und Winfax light war rasch installiert, und nachdem der brave  Ehemann die Hardwarekomponenten verbundenden hatte, konnte es losgehen. Beim Kauf eines Verlngerungskabels fr das Modem, das trotz anderslautender Aussagen auch mit einer Lnge von ca. 10 m funktioniert, stellte sich heraus, da der nette Verkufer selbst Mailboxbetreiber war, wir erhielten von ihm sofort gratis ein paar Tips und die richtige Software zur Verfgung gestellt. Leider wei ich bis heute weder seinen Namen noch seine Nodenummer. Seine Box ist am Vipernet angeschlossen und er fhrt mit  Roboboard, das ich natrlich auch gleich online getestet habe. Der schne Welcomescreen von Vipernet ist zwar sehr beeindruckend aber leider viel zu onlinezeitenaufwendig. Darum fand Telix nach Bitcom am hufigsten Verwendung.
Leider erhielt ich von dem Computerzubehrverkufer keine Telefonnummern und so mute ich Mailboxen erst mhsam suchen, aber alle Nummern, die ich in meinen Lieblingsmagazinen finden konnte, hatten ihren Sitz in good old Germany. Freundlich gab man mir dort Nummern des Wiener Mousenets. Mit der Mouse A2W hatte ich auch gleich mehrere Online-Verbindungen. Auch mit Powernet Nachdem unser Sohn von der WU ein Pawort fr Powernet erhalten hatte, habe ich es mit Telix getestet. Die Nummer war aber noch lnger als die Matrikelnummer, soda ich mir das Pawort und die komplexen Befehle zum Einloggen nicht merken konnte. Auerdem wollte ich nicht jedesmal online das Handbuch wlzen, um eine Verbindung zu erstellen. Deshalb war Powernet bald uninteressant. Eines Tages las ich in der PC-Austria einen interessanten Artikel ber das Fidonet, der mit einigen Fidonetnummern aus den Bundeslndern ausgestattet war. Mit den Wiener Nummern, die ich von einem freundlichen Linzer Sysops erhielt, konnte ich zwar lokale Boxen online anrufen, aber das war auch nicht gerade billig. Bei jedem Login mute man erstmal den Name richtig eingeben, in die gewnschte area wechseln und wegen der hohen Telefongebhren hastig die eingelangte Post lesen, ebenso hastig auch die eigene Post tippen. Wenn man kein Offlineprogramm hat, kann man die eigene Post nur einmal lesen. Was der Sysop von seiner Platte geschaufelt/gepollt hat, ist unwiderbringlich verloren. Von meiner Stammbox bekam ich als Offline-Programm zuerst SLMR, das zusammen mit Hilfe der PC-NEWSedu 'leicht' zu installieren war. Damit konnte ich endlich meine Post in Ruhe mehrmals lesen, beantworten und ausdrucken. Wollte ich nun jemandem auf seine mail antworten oder neue msgs senden (oder holen), wurde nach dem Schreiben die Verbindung aufgebaut. Werner, der Sysop (Mailboxbetreiber) von His Masters Voice bot als nchstes "Offline" als Update fr SLMR an und gemeinsam mit Telix und Roboboard war die Platte bald voll mit Terminalprogrammen. Aber der Reiz des Neuen verflog und der Ehrgeiz packte mich. 
Der Umstieg von Offline auf ein Pointprogramm dauerte bei mir ziemlich lange, weil ich mein Modem nicht selbst programmieren konnte und Golded, der Standardeditor von Binkleyterm meinen Computer oder seine Systemvoraussetzungen nicht goutierte. Aber ich gab die Hoffnung nicht auf, als Point durch automatische Anwahl und Einloggen nicht jedesmal Name und Pawort eingeben zu mssen. Endlich erbarmte sich Werner meiner, programmierte mein Billigfaxmodem und wurde auch mit Golded fertig. Da es meinen compi immer wieder zum Absturz bringen wrde konnte er ja nicht ahnen. Selbst die neueste bugbereinigte Version brachte da keine Abhilfe und so mute erst nach einem passenden Editor gesucht werden. Mit Timed, vom bossnode gesaugt, funkte es endlich. Nun konnte ich zur Tagesordnung bergehen und ungestrt kommunizieren. Von wegen. In einem ffentlichen Rundschreiben im BTX.AUS, das jetzt PAN.AUS heit, bekam ich eine Einladung zu einem Treffen des MCCA, dem Verein zur Frderung des BTX, das mich daran erinnerte, da meinem Sohn noch die Mglichkeit fehlte, sich von zu Hause aus zu seinen Vorlesungen anzumelden. 
Der Vereinsabend am Wiener Heumarkt war sehr anregend und ich bekam so viele Fachbegriffe zu hren, da mir der Kopf schwirrte. Obwohl mein Entschlu feststand und ich nicht erst berredet werden mute, erhielt ich von den freundlichen Vorstandsmitgliedern eine Demoversion von Decodix. Bei dieser Gelegenheit lernte ich auch sehr viele Mailboxbetreiber kennen und erfuhr dabei, da viele BTX-fans Nodes oder Points sind und vice versa. Der Betreiber der Dogs box war besonders hilfsbereit. Seine Tips und files fehlen mir sehr, seit er seine Box verlegt hat. Bald danach habe ich bei der Post das Anmeldeformular abgegeben, BTX-Teilnehmerkennung und persnliches Kennwort erhalten. Aber als sparsame Hausfrau war ich nicht sehr begeistert ber das etwas umstndliche handling beim Lesen privater Post und kommerzieller oder ffentlicher Angebote. Zu Semesterbeginn war BTX fr unseren Sohn aber ein echter Hit, da er sich zu allen Seminaren und Vorlesungen rechtzeitig anmelden konnte. Nach einem Monat war dann pltzlich die BTX-line gesperrt! Die Recherche bei der Post ergab flschlich, da ich die Gebhr von S 400,- nicht bezahlt habe. Mit Hilfe einer energischen Bankbeamtin war die Postbeamtin zwar bereit, nach Erstellung eines neuen Dauereinziehungsauftrages fr BTX und Telefongebhren, die bereits verrechneten und verschickten Mahngebhren zu stornieren. Solche Manahmen tragen aber nicht gerade dazu bei, das Programm mehr als unbedingt ntig zu verwenden.
Bei einem Vortragsabend des MCCA habe ich Teleservice von meiner Bank kennengelernt. Und da der Kontoauszugautomat der Bank Austria allzu oft gestreikt hat, bin ich der massiven Werbung erlegen und erledige jetzt auch meine Bankgeschfte offline via Modem und PC obwohl die nchste Bankfiliale nur wenige Schritte von uns entfernt liegt.
Am liebsten lese und erhalte ich mail von meinem Bossnode, ber den ich tglich bis zu 10 private Netmails  und 100e ffentliche echomails erhalte. Ich habe auch schon ganz reizende Brieffreunde gewonnen, mit denen ich manchmal tglich elektronische Post tausche und viele Experten kennengelernt, die mir vor allem in Sachen Hard- und Software mit Rat und Tat zur Seite stehen. Auch der Humor kommt nicht zu kurz. In der nofun.aus-area gibt es fast immer etwas zu lachen. (Vor allem ber die Mnner, sexistische Witze ber Frauen bersehe ich grozgig wenn sie originell sind, flame ich wenn sie unter die Guertellinie gehn). Tausch- und Verkaufsangebote lese ich im Bazar wenn ich Hardware suche und schreibe wenn ich etwas verkaufen mchte. Suche ich ein Diskussionsthema, schaue ich in die Austrochat, da gibt es fast immer ein paar Diskutanten, denen ich unbedingt beipflichten oder widersprechen mu. Da ich aber keine Klatschbase bin, halte ich mich da eher vornehm zurck und mische mich nur in die Diskussion, wenn die Argumente indiskutabel werden. Schreibe ich z. B. in der Technic area eine msg an "alle" kann ich sicher damit rechnen, da zumindest ein Leser antwortet/hilft. So knnte ich noch lange fortsetzen und doch nicht alle Vorteile eines Pointprogrammes aufzhlen. Binkleyterm, das eigentlich ein Konglomerat aus vielen Modulen besteht ist wirklich ein Wunderwerk der Programmierkunst, nur jetzt, da es endlich klaglos luft wie es soll, beginne ich unruhig zu werden und schaue mich um, ob es nicht etwas gibt, mit dem man auch ohne PAN ins gelobte Internet kommt. 
Eine Nrnberger Fidofreundin hat mir ihr liebstes Pointprogramm ans Herz gelegt, mit dem man in andere  Netze springen kann, mal in das Mousenet, das fr meinen Amigafan vieles bereithalten soll, (auch ein Rat eines Briefpartners) in Euronet, das in der letzten Club 2 Sendung ber Internet propagiert wurde und in viele andere Netze. Vorerst teste ich Xpoint nur mal so aus. Wenn das Programm hlt was es verspricht, habe ich insgesamt 5 DF-Programme auf der Platte, die bereits ein DTP-, ein Tabellenkalkulationsprogramm sowie fast alle Spiele verdrngt haben. (

Mein Modem - das unbekannte Wesen

Barbara Haidner

Trotz Wlzens von Handbchern und einschlgiger Fachjournale ist mir leider seine Arbeitsweise fremd geblieben. Zu meiner Schande mu ich nmlich gestehen, da es mir wichtiger ist, da die Hardware funktioniert als nach dem "Wie" und "Warum" zu fragen. Was bedeuten schon Modulation bzw. Demodulation wenn ich DF-KollegInnen fragen will, was sie von dieser Hard- und jener Software halten. Wenn ich Neuigkeiten auf dem PC-Bereich erfahren will, ist DF via Modem aktueller als jede PC-Zeitschrift. Wenn es auch noch faxt, vermit man auch das weit entfernte Postamt nicht mehr.
Ob der User nach dem Kauf seines PC noch viel ber seine Hardware nachdenkt, ist zu bezweifeln. Im Vordergrund steht fr ihn doch nur mehr die Software. Einzig die Inkompatibilitt mit dieser erinnert den Anwender von Zeit zu Zeit, da im Inneren seines Compi Grenzen eingebaut sind, die der Hardwareindustrie neue Absatzmrkte bescheren.
Doch auch die beigelegte Software fr Modems hat es in sich. Meist englischsprachig bietet sie dem Kufer viele Stunden ohne Verbindung. Aber Ratlosigkeit und Kopfschtteln bringt nichts, Fragen und Reden jedoch sehr viel.
Am besten gleich beim Kauf des Modems und diverser Verbindungskabel, bekommt man zustzlich deutschsprachige Software, wenn man einen netten Verkufer erwischt. Onlinehilfe sagt da mehr als 1000 englische Worte im Handbuch. Trotzdem mu man sich erst mal mit Geduld und Telefongeld wappnen, bis man das Vertrauen eines Sysops errungen hat und bei ihm spter auch Off-Line einloggen kann. Ist das geschafft, spart man erst mal Telefongebhren. 
Aber nach einiger Zeit wird der Einloggvorgang mit Nameneingabe und Pawort de, und man sehnt sich nach Abwechslung. Wie dem bekannten Esel auf dem Glatteis suchte ich nach einer echten Herausforderung, wurde Point bei HMV und beantragte eine BTX/PAN-Kennung. Damit offenbarte sich erstmals meine Unkenntnis in Sachen Hardware und Programmierung, insbesondere der des Modems.
Doch DF-Jnger sind zum Glck wahre Samariter. Sie sind jederzeit gerne bereit, anderen zu helfen und Sysops, Hubs wie User tolerieren taktvoll auch den allergrnsten PC-Neuling. Dabei ist die Vermittlung von News, Mail und Echos fr sie ein Hobby, wofr sie viel Geld und Freizeit opfern. Da ich in dieser Herrenriege, die meist auch beruflich mit PC zu tun hat, freundlich aufgenommen wurde, zeugt allein schon von ihrem Gromut. Womit ich mich auch ffentlich herzlich bei den Mitgliedern des CCC fr die gute Aufnahme bedanke.
Wie die email-Adressen auf der Impressumseite beweisen, bleibe ich am Ball. Vielleicht bestelle ich schon bald via Internet, beim nchsten Gromarkt aus einem Katalog ausgewhlte Waren und bekomme sie, wie in den USA, bis in die Wohnung geliefert. Ob diese Zukunftstrume wirklich werden? (

V.34 - Gehts noch schneller ?

Gerwald Oberleitner

Dem Wunsch nach schnelleren Modemverbindungen wird seit 1990, in einer Arbeitsgruppe der ITU-T, Rechnung getragen. Nun ist die Testphase zur Kreierung eines neuen Standards beendet. Die Empfehlung V.34 wird demnchst als Standard fr Zweidraht-Highspeedwhlmodems mit einer Datenbertragungsrate von 28.800 bps festgelegt werden. Dieser Meilenstein in der analogen Datenbertragungstechnik wird uns wieder ein Stck nher an die digitale Geschwindigkeit von ISDN fhren. Die viel zitierte Geschwindigkeit der neuen Modems kann man aber nur durch mehrere technische Neuerungen und der langsam steigenden Leitungsqualitt (Glasfaserverbindungen) erreicht werden. Der ebenfalls oft auftretende Begriff von V.Fast bezieht sich auf einen nicht genormten Industriestandard, der unter vielen Modemherstellern nicht zueinander vertrglich ist.
Zu den technischen Neuerungen zhlen unter anderem ein neues Handshake (auf Basis der V.21 Modulation mit einer Geschwindigkeit von 300 Bit/s), ein Testverfahren zur Feststellung der Leitungsqualitt, neue Filtermglichkeiten bei schlechteren Leitungen und die automatische Geschwindigkeits- und Filteranpassung an die Leistungsgrenzen der aktuellen Verbindung. 
Das neue Handshake beinhaltet auch ein intelligentes Fehlerkorrekturverfahren, falls bereits whrend der Synchronisation Strgerusche auftreten. Insgesamt ist das ganze Handshake im Vergleich zu dem des V.32-Standards um mindestens drei Sekunden schneller. Bereits nach dem Handshake der beiden Modems - dieses Verfahren ist brigens zu den lteren Modellen kompatibel - wird die Leitungsqualtitt zum ersten Mal geprft und die entsprechenden Filter und Parameter fr eine optimale bertragung werden festgelegt. Auch bei bestehender Verbindung wird nun stndig ein Line Probing durchgefhrt und bei Besserung oder Verschlechterung der Verhltnisse sofort reagiert. Bei den Vorversionen der neuen V.34-Modems hat aber speziell diese Verfahren, das eine oft wechselnde Geschwindigkeit bewirkt, einige Schwierigkeiten verursacht. Die Informationen des Line Probing werden ebenfalls bei der Auswahl des Sendepegels oder eines Filters zur Rauschminderung verwendet. Stellt beispielsweise das Line Probing ein Rauschen im oberen Sendebereich fest, so kann - bevor Daten gesendet werden - bereits einer der zehn Filter ausgewhlt werden, um dieses Manko auszubessern. 
Mit der Geschwindigkeit der V.34 Modems sind wir derzeit sicher an der Leistungsgrenze der analogen Telefonverbindungen angelangt. Eine leichte Verbesserung der Geschwindigkeit kann eventuell noch mit einem ausgefeilten Fehlerkorrekturverfahren erreicht werden. Dieser V.34bis Standard wrde dann die Leitungen voll und ganz ausntzen. Interessant ist ebenfalls, da im V.34 Standard bereits geeignete Routinen zur bertragung von Daten per Funktelefon implementiert sind. So wird es nach den entsprechenden technischen Ausfhrungen mglich sein, Geschwindigkeiten von bis zu 9600 bps ber Handys zu erreichen. Dies wird aber fr private Anwender noch Zukunftsmusik sein. Es wird schon des fteren schwierig genug werden mit 28k8 einen Connect innerhalb von Wien aufzubauen (analoge Whlmter). Auslands- und berseeverbindungen, die ber die neuen digitalen mter und qualitativ hervorragende Glasfaserleitungen hergestellt werden, schlieen diese Probleme aber fast zur Gnze aus. Die Leitungsqualitt wird aber in Zukunft, wegen der Neuverlegung vieler Leitungen, auch innerhalb der Ballungszentren immer besser werden.
Im groen und ganzen wird der V.34-Standard jedoch das Highendprodukt der analogen Datenbertragung fr die nchsten Jahre sein.(

U.S.-Robotics COURIER-Modem

Es gibt mittlerweile bereits viele Anbieter von Modems mit V.34-bertragungsmodus (28.800 bit/s). 
Fest steht, da eine groe Zahl von BBS-Systemen mit Gerten von U.S.-Robotics ausgerstet sind und zwar wegen eines ungewhnlichen Marketingkonzepts: Die Sysops von BBS-Systemen knnen nmlich zu einem sehr gnstigen Preis dieses sehr hochwertige Modem erwerben. Ein wichtiger Vorzug - gerade fr Mailboxen - ist die Mglichkeit, in gewissen Grenzen ein Upgrade desselben Gerts auf eine neue bertragungsnorm mit vergleichsweise geringem Aufwand durchfhren zu knnen. Das wurde bei der Mailbox His Master's Voice schon einige Male in Anspruch genommen. 
Ein Schlssel zu dieser Technik sind Flash-ROMs, in denen die Programme zur Signalverarbeitung enthalten sind und die bei Bedarf durch neuere (oder fehlerbereinigte) Versionen ersetzt werden knnen. 
Im Sog der Sysops greifen jetzt auch viele User zu US-Robotics-Gerten und nach langen Diskussionen unter den Points von "His-Master's Voice" wurde dieses Gert fr eine Sammelbestellung gewhlt. Diese erste Sammelbestellung ging im Jnner fr die Ungeduldigsten unter den Tempobolzern "ber die Bhne". Das groe Interesse an hherwertigen Modems hat den ccc bewogen, eine weitere Sammelbestellung fr alle Leser der PC-NEWSedu zu starten.
Wenn Sie an dieser Sammelbestellung grundstzliches Interesse haben, bitten wir Sie, diesen Wunsch beim ccc mit der Antwortkarte oder per eMail anzumelden. Wenn mehr als 10 Besteller beisammen sind, werden Sie verstndigt. 
Aus einer Mail von Dale Welsh (Vizeprsident des USR-Advanced Development) entnehmen wir folgende Features dieses Gerts:
Precoding kompensiert Amplitudenverzerrungen; leistungsfhige, mehrdimensionale "trellis-Kodierung" verleihen Gerten der V.34-Klasse eine grere Resistenz gegen Strgerusche. 
Nichtlineare Kodierung begegnet dem Problem, da Signalspitzen durch nichtlineare Elemente bei der bertragung verzerrt werden. Leitungsprfung (line-probing) erlaubt dem V.34-Verfahren, den Leitungszustand zu ermitteln und danach die beste bertragungsstrategie festzulegen. 
Das V.34-Verfahren benutzt auch eine Leitungsprfung, die in der Lage ist, ungewhnliche nicht-lineare Verzerrungen aufzuspren, die in manchern Fernsprechverbindungen vorkommen knnen. Die Modems whlen dann jene Betriebsart aus, die am besten geeignet ist, diese Verzerrungen zu verhindern.
Nicht alle 28.8 bps-Modems werden gleich gebaut. Die Maxime eines Modem-Protokolls ist nicht nur, eine hohe Geschwindigkeit zu erreichen, sondern whrend der lngst mglichen Zeitspanne - auch bei schwankenden Bedingungen - die hchste Geschwindigkeit herzustellen. 
Das V.34-Protokoll hat hochentwickelte Techniken, um transienten Strungen whrend der Trainingsphase zu begegnen. Es gibt mehrere Retrain-Sequenzen, die in der Lage sind, die Verbindung unter schwankenden Bedingungen aufrechzuerhalten. Durch diese "rate negotiation" (Geschwindigkeitsvereinbarung) wird - der Leitungsqualitt folgend - rasch zwischen Geschwindigkeiten von 4800 und 28800 bit/s umgeschaltet.
Zustzlich dient die neue Norm V.34 als Sprungbrett zu einer Flle neuer Anwendungen wie "low bit rate video" und "grafic conferencing", Anwendungen, die erst bei der hohen Bitrate von V.34 zur Geltung kommen werden, insbesondere, da eben V.34 nicht ein proprietres Protokoll sondern ein internationaler Standard ist. 
Soweit das Zitat des Entwicklers. 
Es gibt derzeit keine Sprachbetriebsart, dieses Feature wurde aber fr ein kommendes Update angekndigt. Aber achtung: dieses Feature wre nicht postgenehmigt! (

Spezifikationen des U.S.-Robotics Courier HST V.34 V.FC Dual Standard Fax

Kompatibilitt-DATEN
V.34 + V.Fast Class, V.32 terbo, USR-HST, USR-HST cellular, V.32bis, V.32, V.22bis, V.22, V.23, V.21, V.25, Bell 212A, Bell 103

Kompatibilitt-FAX
EIA Class 1, Class 2.0, Group III Senden und empfangen, V.17, V.29, V.27ter

Fehlerkorrektur
ITU-T V.42, MNP levels 2-4

Datenkompression
ITU-T V.42bis, MNP level 5

Port-Rate
115.200 bps

HST
High Speed Technology (HST) ist eine asymmetrische duplex-Betriebsart mit 16.800 bps-Datenkanal und 450 bps Rckkanal. Es weist selbstttig den schnelleren Kanal dem hheren Datenaufkommen zu

ASL
"Adaptive Speed Leveling"; Courier-Modems reduzieren die Geschwindigkeit auf die nchst kleinere Rate, wenn die Leitungszustnde es erfordern. Zustzlich stellt das Modem auch verbesserte Leitungsbedingungen fest und erhht die Geschwindigkeit dementsprechend.

Quick Train
Courier-Modems knnen das Handshake in weniger als 2 Sekunden beenden. (Zum Vergleich: typische Trainingszeiten betragen zwischen 9 und 18 Sekunden). 

Zugriffsschutz
Unautorisierter Zugriff zu einem System mit "Autopass", "Prompting" und "Dialback" wird verhindert.

Betrieb
Voll-/Halbduplex an 2-draht Whlverbindungen und Standleitungen. Bedarfsabhngige Steuerung der Kanalaufteilung im HST-Modus. 

Betriebsarten
Auto Dial/Answer, Manual Originate/Answer, Smart/Dumb mode, Forced Originate

Format (DTE-DCE)
Seriell binr, asynchron/synchron

Flukontrolle
XON/XOFF, RTS/CTS, Hewlett Packard protocol

Befehlssatz
Kompatibel zum AT-Kommando-Satz; ITU-T V.25.bis; Fax mode: EIA 578 Class 1, EIA 592 Class 2.0

Daten-Interface
EIA RS-232 C und ITU-T V.24/V.28

Daten-Verbindung
DB-25, weiblich

Telefon-Interface
RJ11C, RJ45S Telefonstecker

Whlverfahren
Impulswahl (1..10 Pulse), Frequenzwahl (DTMF 0-9,#,*)

Rufunterscheidung
Automatische Unterscheidung zwischen ankommenden Daten- und Fax-Signal

Audio-Monitor
Lautsprecher

Leuchtanzeigen
12 Status-Anzeigen an der Frontplatte (High-Speed, Empfangsdaten, Modem Ready..)

Ruf - Bearbeitung
Whlton, Besetzt-Ton, Spracherkennung, Rckruf

Setup-Speicher
Nicht-flchtiges RAM erlaubt die Speicherung einer Konfiguration und von zehn Telefonnummern

Empfangs-empfindlichkeit
-43 dBm

Benutzer-untersttzung
Hilfe-Bildschirme und Hilfe-Zusammenfassung im Gerteboden

Diagnose
Lokale analoge und digitale Schleifen, digitale Fernschleife nach V.54

Externe Spannungsversorgung
Adapter fr 230 V Wechselspannung; 26 VA ber einen 5-poligen Steckverbinder

Umgebung
0 - 60 C

Abmessungen
160 x 260 x 38 mm

Garantie
2 Jahre

Lieferumfang
Modem, Netzadapter, RJ11C Telefonverbindung, Manual, Quicklink II integrierte Fax-/Daten-Software fr DOS und Windows


Erste Erfahrungen in der Modemwelt

Helmut Kletzander

Die besten Tips in der Welt der Modems findet man erst, wenn man eines hat. In den Mailboxen gibt es nmlich sogar message-areas zu einzelnen Modemtypen. Ich hatte hier Glck, ein Freund schenkte mir ein Modem, und damit war ich der ersten Qual der Wahl enthoben. Denn schon der Kauf des "richtigen" Modems ist ein Abenteuer, das dem Kauf des "richtigen" Computers nur wenig nachsteht. "Richtig" steht hier fr eine vernnftige Auswahl unter den etwa drei Dutzend in sterreich angebotenen Modems (die meisten gibt es intern und extern), wo die Verkufer fr fast jedes besondere Vorteile - sprich "features" ins Treffen fhren. Tatschlich stellte sich im heurigen Frhjahr ein Preisband von 2.490,- bis weit ber 10.000,- heraus. Auch die Preisdifferenzen zwischen den Hndlern sind mit bis zu 40% beachtlich. Wenn man endlich wei, wie man die "richtigen" Fragen stellt, offenbart sich dem Neuling eine gewaltige berraschung: die besonders angepriesenen hohen bertragungsraten lassen sich in der Regel nur zwischen zwei baugleichen Modems verwirklichen. Derzeit (Stand Juni 94) sind analoge bertragungen nur bis zu 14400 Baud international genormt. Alles, was bei zwei unterschiedlichen Modems darber hinaus zustandekommt, ist Zufall. 
Die nchste Einstiegshrde fr den Modemneuling ist die Installation. Wer bisher noch keine Vorstellung von mglichen Interrupt - Konflikten zwischen den IRQ's von Maus, Soundkarte, den zugehrigen Adressen und der Belegung der Com-ports hatte, lernt diesen ohne Modem eher zu vernachlssigenden Teil im Betriebssystem intensiv kennen. Interessant auch, da Programme wie CheckIt, MSD und PC-Tools unterschiedliche Angaben zur Belegung der Com-ports liefern knnen. Ist dieser Teil der Modeminstallation erfolgreich beendet, kommt die Konfiguration des Modems im Terminalprogramm. Hier scheint eine Regel zu gelten: genau dasjenige Modem, das man besitzt, ist in der Konfigurationsliste nicht enthalten, dafr aber hundert andere. Nachdem sich aber die Hayes-Kommandos als Modem-Norm durchgesetzt haben, kann hier nur wenig falsch gemacht werden (solange man bei den Standard-Werten bleibt, spter kann man dann ja auch durchaus 20-stellige Init-Strings verwenden).
Mit dem ersten login kann nun die Sucht ihren Anfang nehmen. Wie soll man Boxen mit Gigabytes an Programmen widerstehen, Boxen, bei denen allein das komprimierte file-listing 100 kB deutlich berschreitet. Eine 400 kB-Fileliste durchzusehen verlangt dringend einen augenfreundlichen Bildschirm und verkrzt die Schlafenszeit wesentlich. Dann kommt die "download-Euphorie", mit der sich auch zum Ortstarif eine Telefonrechnung von 3.000,- erreichen lt (deswegen mssen dann auch die message-areas zum Thema "blue-boxing" = gratis-telefonieren downgeloadet werden, was aber anstelle aufgezeigter Auswege nur zustzlich die Telefonrechnung in die Hhe treibt). Eine frher als reichlich angesehenen 600-MB Festplatte ist pltzlich voll, und all die downgeloadeten Programme mssen ja auch ausprobiert werden. Ein offline-reader schaufelt dazu wchentlich 300 kB messages herein, die alle gelesen werden wollen. Man lernt die besten Modem-Telefonzeiten kennen (ab 22 Uhr), denn wenn das Telefonnetz ausgelastet ist, kommen trotz "connect 19200" zuweilen durch stndige Fehlerkorrektur nur mehr 200 cps (Characters per second), also 2.000 Baud zustande. 
Eine besondere Hrde fr den Anfnger sind die speziellen Ideen der Sysops zur Bedienerfhrung ihrer Mailboxen: in einer Box sind Kommandos immer mit return abzuschlieen, woanders nie, bei manchen Boxen nur manchmal, dafr erscheinen manchmal die einzugebenden Kommandos als Echo, dann wieder nicht. Fr den Neuling auf seinem Irrweg durch Gigabytes von Daten wird damit die Begrenzung der online-Zeit auf vielfach 30-60 Minuten pro Tag die einzige sinnvolle Manahme zur Beschrnkung der Telefonrechnung. Hat man die Kommandos und die Struktur einiger Mailboxen verstanden, werden die Dinge schon wesentlich vereinfacht. Denn Box ist nicht gleich Box, eine hat den Schwerpunkt OS2, eine Windows, eine microsoft, eine hat hauptschlich Musikfiles und in einer anderen findet man unglaubliche sceneries fr Flugsimulatoren. Gewhnungsbedrftig sind auch die fehlenden Umlaute. Bis ein erster berblick allein zu den fidonet-boxen in Wien vorhanden ist, mssen einige Wochenenden einkalkuliert werden. 
Ist die Phase der Selektion abgeschlossen, beschrnkt man sich auf eine oder 2 Stammboxen und auf einige interessante message-areas und kommt mit einer Stunde wchentlich durch. Keine downloads mehr von Programmen, die einem die Festplatte "zumuellen" - man mu nicht jedes Utility und jeden Font haben. Dann ist die Welt der Modems herrlich, das Erlebnis weltweiter Kommunikation gibt dem PC einen neuen Sinn. Aus der Sucht wird endlich Genu. 
Damit andere Einsteiger es vielleicht ein wenig leichter haben, hier noch einige persnliche Erfahrungen: ein gutes Dos-Modemprogramm ist Telix (shareware 39 Dollar), unter Windows ist crosstalk (ca. 2.000,-) angenehm zu bedienen. Wenn ein Modem nach Anschlu auf nichts reagiert, IRQ's und die Adressen der Schnittstellen kontrollieren. Externe Modems sind vor allem fr Anfnger gnstiger, brauchen aber eine freie serielle Schnittstelle. Bei manchen externen Modems ist eine schnelle (16550 UART) Schnittstellenkarte im Lieferumfang dabei. Ein guter Kompromi zwischen Preis und Leistung ist derzeit das Bocamodem mit dem Rockwell Chipsatz (knapp 4.000,- inkl. serielle Karte fr bis zu theoretisch 24kB, praktisch mit den Zyxel-Mailboxen zumeist rund 16kB). Modems mit weniger als 9600 Baud sind wegen der lngeren online-Zeit als Neuanschaffung nicht zu empfehlen. Damit man wie bei allem in der Computerei ein Monat nach dem "richtigen" Kauf ein veraltetes Modell hat, wird jetzt irgendwann der schon lange angekndigte Vfast-Standard von Rockwell herauskommen (daher: ein Modem sollte in der firmware updatefhig sein - oder bis Ende 94 und auf echte Vfast-Modems warten). Wer in der Firma und Zuhause einen PC hat, sollte vielleicht nicht an den jetzt sehr gnstigen Gebrauchtmodems mit 2400 Baud vorbeigehen, denn sie knnen oft mit 9600 Baud faxen (Gruppe 2) und dafr sind sie als Zweitmodem Zuhause ideal (mein externes nehme ich mit in die Firma). Der Anschlu der Modems an das Telefonnetz ist mit der 3-fach Komfortdose problemlos, aber auch mit der einfachen Dose und einem in-out Kabel kein Problem. Und was dann neben den ganzen rules und policies in den Mailboxen beachtet werden sollte: einige freundliche Stze an die Sysops frdern nicht nur den user-level, sondern sind wohl auch ein Dank an jene, die einem erst diesen Teil der Datenwelt ermglichen. (

Schulsprche

  Leben ist wie Zeichnen,
  ohne Radiergummi!

  Motto der Schlerbcherei:
  'Wer least, hat mehr vom Leben!'

  Was du nicht im Kopf hast,
  wirst du auch nicht weitersagen knnen.

  Sein oder nicht sein?
  Sonst noch offene Fragen?

  Mens sana in corpore sano.
  (Wer in die Mensa geht, braucht
   einen gesunden Krper.)

  Aufs Gymnasium gehren nur wirklich
  fleiige, begabte und brave Kinder.
  Und meine!

gesammelt und im FIDO gepostet von Reinhard Katzmair
* Origin: Das Tor zum Mhlviertel, Linz (2:314/13.35)

MODEM

Warning: modems can seriously damage health!

|)ominik Schuierer

Von 0 auf 14400 in 10s?
"Spt am Abend, schwle Dunkelheit schlgt sich an den Scheiben des kleinen Zimmers nieder. Ein scheuer Strahl Mondlicht tastet ber einen Haufen wirrer Drhte, der sich wie die Tentakeln eines Kraken um einen Bildschirm windet. Aus diesem Haufen fhrt ein einsames Paar Leitungen zu einer Dose in der Wand. Vor dem Bildschirm sitzt eine verwahrloste Figur: Man sieht ihm an, da er die letzten 10 Nchte kaum geschlafen hat und der Berg leerer Bierdosen zu seiner Linken lt Schlsse auf den momentanen Geisteszustand zu. Doch heute ist sein Tag. Er legt den Schalter um. Auf dem Bildschirm erscheint ein freundlich-grnes "READY.". Mit zitternden Fingern drckt er ein paar Tasten - der Blutdruck steigt, als auf der Mattscheibe "NASA HEADQUARTERS - ENTER LOGIN" erscheint. Der groe Moment ist gekommen! Das Passwort schlingert gemtlich durch die Leitung und das Terminal brummelt ein zufriedenes "LOGIN SUCCESSFUL". Doch pltzlich zerstrt ein derbes Splittern die Szene: Die Zimmertr geht den Weg alles irdischen und hereinstrmt eine Horde wildgewordener Legionre mit den Worten "FBI - Leisten Sie keinen Widerstand ..."
Das ist ungefhr das Bild, das sich im Laien aufbaut, wenn vom Thema Telekommunikation die Rede ist. Vielfach besteht zwar Interesse an diesem neuen Medium, doch die technischen Hintergrnde fehlen meist und die Angst, mit dem "Teufelszeug" Modem nicht zurechtzukommen, drfte viele abschrecken.

VERBOTEN?
Ich kenne mich leider nur mit der deutschen Rechtslage aus, nehme aber an, da hier keine groen Unterschiede zu sterreich bestehen: Der Anschlu eines Endgertes an die Telefonleitung ist immer problematisch! "...Das liegt daran, da alles, was Sie am ffentlichen Telefonnetz der Post anschlieen knnen, verboten ist. Im Prinzip sind auch die Telefonapparate der Post verboten. Damit man aber berhaupt telefonieren und gewaltige Telefonrechnungen erzeugen kann, erlaubt die Post den Betrieb ihrer Apparate per Sondererlaubnis. [...] Natrlich ist auch der Betrieb aller anderen Gerte, die sich mit dem ffentlichen Telefonnetz verbinden lassen verboten. [...] Ganz besonders verboten ist das Verbinden von Computern mit dem ffentlichen Telefonnetz. Bis vor kurzem war dieser Tatbestand so verboten, da nichtmal die zustndigen Mitarbeiter der Post wuten, da das berhaupt geht [...]". (Diese nicht ganz unzutreffende Beschreibung entstammt dem Buch "Computer leiden leise" von Rainer Bartel, rororo).
Sollten Sie trotzdem planen, ein nichtzugelassenes Modem fr Ihre private Nebenstellenanlage zu kaufen, rate ich Ihnen, dies nicht im Versandhandel, sondern bei einem rtlichen Hndler zu kaufen und in bar zu bezahlen. Es ist nmlich schon vorgekommen, da die Staatsanwaltschaft Adressenlisten beschlagnahmt. Und Sie knnen sich so vor einem ungeahnten Besuch schtzen. Die Ermittlungsbehrden gehen nmlich von der natrlich vollkommen irrigen Annahme aus, da Sie Ihr Modem ans Netz anschlieen und Sie ersparen ihnen somit die vergebliche Mhe  :-)

Intern oder Extern? 
Das ist die erste Frage, die der potentielle Modemkufer an sich stellt. Und gerade die lt sich schwer entscheiden. Interne Modems belegen keine serielle Schnittstelle. Haben meistens schon einen FIFO (dazu spter) eingebaut, sind aber schwerer einzustellen und belegen einen Slot. Externe Modems vertilgen einen COM-Port, haben schne bunte Leuchtdioden bentigen ggf einen zustzlichen FIFO und ein eigenes Netzteil. Interne sind meist etwas billiger als externe. In der Regel sind die externen leichter zu bekommen als die Internen.

Welches Modem?
Welches Modem Sie kaufen sollen, kann Ihnen keiner sagen (trstlich - gell!). Aber welches Sie auf keinen Fall kaufen sollten: Auf keinen Fall ein Modem mit weniger als 14400 BPS! Auch wenn der Preis mancher 2400er verlockend sein mag, die Telefonrechnung wird jeden in kurzer Zeit vom Gegenteil berzeugen! Auch hte man sich vor "Vorstandards", wie sie momentan (noch) aktuell sind. Die werden keine groe Zukunft haben. Einzige Ausnahme hierzu die Firma Zyxel, deren Modems trotz 19200er Nichtstandardmodus kaum Probleme machen, da sie in der Mailboxszene sehr weit verbreitet sind. Diese Gerte sind allerdings etwas teuer! Vorsicht auch vor falschen 9600ern: Manche Modems mit 2400 BPS und Faxoption haben in der Typenbezeichnung ein 9600 stehen und suggerieren damit 9600 BPS, die aber faktisch nicht vorhanden sind!

Was braucht man sonst alles?
Naja, eine Datenschleuder eben (auch Modem genannt), die passenden Kabel und die Software. (im Folgenden gehe ich von einem externen Modem aus) Fangen wir mal mit Problem Nummer 1 an: Das Kabel. Sie bentigen ein serielles Kabel, das die Verbindung zwischen Modem und Rechner herstellt. Normalerweise haben beide eine "groe" Buchse (25 pol. Sub-D Stecker). Fr die "kleinen" Buchsen gibt es entsprechende Adapter. Wichtig ist nur, da das Kabel voll durchkontaktiert ist. Viele "kompetente" Elektronikmrkte verramschen gerne Billigkabel, bei denen nur die ntigsten Verbindungen zusammengestpselt wurden. Fragen Sie auf jeden Fall nach, ob voll durchkontaktiert wurde! Der Preisunterschied wird sich sonst in rger bemerkbar machen! Zur Software: Bei den meisten Modems liegt inzwischen Software bei. Um diese standesgem verwenden zu knnen formatieren Sie die Disketten und haben so ein paar zustzliche Datentrger gewonnen! Im Ernst: meist taugt das beiliegende Terminalprogramm ziemlich wenig. Von Nutzen ist hchstens ab und an die Fax Software. Als Terminal empfehle ich entweder Telix (einfach und bersichtlich) oder Terminate (eines fr alles). Mit beiden habe ich gute Erfahrungen gemacht und Telix lief auch auf meinem 386SX16 problemlos. Viele verwenden Telemate - meiner Meinung nach kein gutes Programm, da es meinen 386SX16 gar nicht mochte! Alle genannten Programme laufen unter DOS, wer zustzliche Probleme haben will, kann auch unter Windows oder OS2 arbeiten!

Die ersten Stunden...
Also, wir haben uns inzwischen ein Modem und ein passendes Kabel gekauft. Die Software haben wir von einem Bekannten gestohlen, der uns auch den Tip gegeben hat, welches Modem wir kaufen sollen. Was nun? Mein Rat: Laden Sie Ihren Bekannten auf ein paar Flaschen Bier ein. Stellen Sie ein paar Packungen Chips neben den Rechner und lassen Sie ihn alles konfigurieren!
Sollte er sich widersetzen, mssen Sie selber ran! Aber immer mit der Ruhe, sonst kann es Ihnen so gehen wie dem Autor, der als erste Tat sein Steckernetzteil so unglcklich fallen lie, da er erstmal eine Stunde mit Behelfsreparaturen beschftigt war! Nun ja, Modem anschlieen und einschalten ist keine Kunst. Wichtig bei der Terminalprogramm Installation sind folgende Details. 
RTS/CTS ON; XON/XOFF OFF 
richtigen COM Port einstellen (i.d. Regel COM2) 
Schnittstellengeschwindigkeit (DTE Rate) bei 14400 Modems mind. auf 38400 Baud, oder mehr.
So, jetzt geht's los. Manche fangen jetzt schon mal wild zu whlen an: "Mal gucken ob's geht..." und merken dann 2 Stunden und viele Einheiten spter, da irgendwas nicht ganz nach Plan luft. Also ffnen wir mal das Handbuch. Ein paar Begriffe sind wichtig und manchmal schon werksmig falsch eingestellt. Halt! Wie gebe ich Kommandos an das Modem? Wenn Sie das Terminal richtig installiert und das Modem eingeschaltet haben, mten jetzt ein leerer Bildschirm mit einer Statuszeile erscheinen. Bei der Eingabe von "AT" [ENTER] mu vom Modem die Antwort READY. oder ein Zahlencode am Schirm erscheinen. Wenn nicht, stimmt schonmal irgendwas nicht! Was mu gendert werden? 

Flukontrolle 
Im Modem mu die "Flukontrolle" (FlowControl) auf RTS/CTS stehen. Sie regelt den Datenstrom zwischen Rechner und Modem. Suchen Sie im Handbuch das entsprechende Kommando (anders geht's halt nicht). Wenn das Modem nicht schon werksseitig auf RTS/CTS steht, mssen Sie dieses Kommando eingeben (z.B. AT &K3 bei meinem Telejet).

Protokoll 
Zur Auswahl stehen V.42bis und MNP5. V.42bis beinhaltet eine intelligente Datenkompression, die sich bei gepackten Dateien ausschaltet. MNP5 ist bei gepackten Dateien langsamer! Also am besten auf V.42bis schalten (z.B. AT %C2). 

Rckmeldungen 
Sollte das Modem auf alle Eingaben nur mit einem Zahlenkode geantwortet haben knnen Sie hier auf Klartext schalten. 

Lautsprecher 
Ich empfehle, ihn auf volle Lautstrke zu schalten (z.B. AT L3) und nur bis zum Verbindungsaufbau in Betrieb  zu haben (z.B. AT M3). 

DTR Signal 
Das DTR Signal kann dazu benutzt werden, das Aufhngen des Modems zu steuern. Dies mu aber auch im Terminal aktiviert werden ("Hangup on DTR" o..). Beim Telejet AT &D2 

Auto Retrain
Bei schlechter Leitung sollte man dem Modem ein Zurckschalten erlauben (falls mglich). (z.B. AT %E1).
Das war's. Nun, diese Prozedur drfte nur einmal ntig sein, da heutige Modems die Mglichkeit bieten, solche Einstellungen dauerhaft abzuspeichern. Der Befehl hierzu heit normalerweise AT &W0. Als Initstring knnen Sie jetzt im Terminal AT Z0 eingeben. Das Modem wird dann immer mit diesen Werten initialisiert!
Sonst noch was? Je nach Experimentierfreude kann man jetzt noch mit anderen Befehlen rumwurschteln. Meiner Meinung nach gibt es aber nur noch 2 wichtige Befehle: Einen zum Runterschalten der Geschwindigkeit. Wenn es beim Connect Probleme gibt, kann es hilfreich sein, das ganze nochmal mit 9600 BPS zu probieren. Und einen zweiten zum Ausschalten der Datenkompression (falls Sie doch mit MNP arbeiten/mssen).

CRC Fehler
Diese Meldung kann beim Download (Daten laden) erscheinen. D.h. der Rechner hat ein Datenpaket nicht vollstndig erhalten und dies bemerkt. Grund kann z.B. eine fehlende Aktivierung von RTS/CTS sein. Oder unter Windof ein fehlender FIFO. Aber was ist das FIFO?

FIFO
FIFO steht fr FirstInFirstOut. Aha! Und was soll das? Stellen wir uns mal ein Wartezimmer vor. Hier wird auch nach dem FIFO Prinzip gearbeitet. Wer zuerst kommt, kommt zuerst dran! Die Patienten sind die Daten und der Onkel Doktor ist der Computer. Nehmen wir an, wir haben kein Wartezimmer. Der erste Patient klingelt an der Tr (Das wre dann ein "Interrupt"). Der Doktor rennt hin, behandelt ihn und schickt ihn heim. Dann wartet er auf den nchsten. Das geht so lange gut, bis die Patienten zu schnell hintereinander kommen. Dann nmlich ist die Behandlung nicht mehr zwischen zwei Interrupts mglich und einige werden nicht an der Tr warten wollen und heimgehen. Uns sind also Daten entkommen. In dem "Wartezimmer" FIFO hingegen steht eine kleine Schlange "Patienten" an und somit knnen Unregelmigkeiten bei der "Behandlung" ausgeglichen werden.

Brauche ich einen FIFO?
Dazu gibt es unterschiedliche Meinungen. Bei DF unter Windof oder OS2 kann man zaghaft mit "JA" antworten. Einfachste Vorgehensweise: probieren. Luft die Kiste einfach nicht ohne CRC Fehler, gibt's wohl kein Entrinnen!

BAUD/BPS/CPS
Bei der Benutzung dieser Fachwrter wird leider viel Unsinn getrieben! In vielen Anzeigen ist wirklich noch die Rede von 14400 BAUD Modems. Und die gibt es definitiv nicht! Warum? "Baud" kennzeichnet die Signalwechsel eines Signals pro Sekunde. Wenn ich z.B. mit einem Signalwechsel ein Bit mit 2400 Bits/s bertrage, habe ich auch 2400 Baud! Schn und gut, weshalb soll es jetzt aber keine 14400 Baud Modems geben? Nun, wenn ich 2400 Bits/s mit 2400 Baud bertrage, mu die Telefonleitung (in erster Nherung) 1200 Hz (Schwingungen pro Sekunde) bertragen knnen. Sie kann aber nur bis ca. 4000 Hz arbeiten. Jetzt wird's wohl klar, warum 14400 Baud nicht mglich sind! Wie geht es dann? Ganz einfach: es werden einfach mehr Bits pro Signalwechsel bertragen, aber das Modem arbeitet trotzdem "nur" mit 14400 BitsPerSecond (BPS). CPS: die effektive Datenbertragungsrate (CharaktersPerSecond); allerdings in Bytes/s.

COM3 / COM4 ?
Diese Frage stellt sich meist zusammen mit der FIFO Frage: Auf Systemen mit eigener ser./par. Schnittstellenkarte lt sich meist der (hoffentlich) gesockelte 16450 gegen einen 16550 austauschen. Allerdings geht man in letzter Zeit mehr und mehr dazu ber, Multi IO/IDE Kontroller einzubauen. Bei diesen Karten ist dann die ganze Logik fr Schnittstellen, Floppies und Platten auf einem IC integriert. Das hat den Vorteil eines niedrigen Preises, aber den Nachteil der Nichtaufrstbarkeit! In so einem Fall mu also eine zustzliche Karte eingebaut werden. Am besten macht man es da, wie der Autor, der keine Lust zu irgendwelchen Konfigurationsadventures hatte und in einem kompetenten (!) Computergeschft die Herausgabe einer solchen Karte nur mit schon eingesetztem Fifo und richtig gesetzten Jumpern verlangte. Das ist am einfachsten. Wenn die Verkufer dazu nicht in der Lage sind (bei Billigketten sollte man den Versuch aus Unterhaltungsgrnden ruhig mal wagen), wei man wenigstens um die fachliche Kompetenz des Gegenbers Bescheid und benutzt in solchen Fllen am besten sofort den nchsten Notausgang. Fr alle anderen trotzdem noch die gebruchliche Schnittstellenkonfiguration fr COM3 und COM4: COM3 (IRQ4) COM4 (IRQ3) Nun, was soll das bedeuten? IRQ heit "Interrupt" (vom lat. "Unterbrechung") und das hatten wir ja oben schon mal! Jetzt ist aber standarmig IRQ4 fr die Maus (COM1) und IRQ3 (COM2) schon besetzt und mehr stehen meist nicht zu Auswahl. Also macht der bse Anwender hier etwas eigentlich Illegales und verwendet die beiden IRQs doppelt. Ob das Probleme gibt? Nicht unbedingt! Ich gehe hier mal von meiner "Nachrstkarte" aus: Eine Schnittstelle war schon mit 16450 bestckt, die andere bekam einen 16550. D.h. COM4 wurde zum Modemport. Wir haben oben COM4 mit IRQ3 belegt, den auch COM2 benutzt. Nun, auf COM2 war vorher das Modem und wenn ich einmal davon ausgehe, da sehr wenige Menschen zwei Modems gleichzeitig verwenden, gibt es da kaum Probleme! Man sollte aber dabei nie vergessen, da sich bei obiger Konfiguration die Maus und COM3 einen Interrupt teilen! (


Inbetriebnahme - Modem 2400 bit/s

Martin Weissenbck

Fr alle, die sich zwar fr die DF interessieren, aber die Installation des Modems scheuen, hier der Abdruck der Installationsanleitung fr das Modem der Clubaktion: 
1. Wenn Sie einen Einzelanschlu ("Ganzes Telefon") haben, weiter bei 3.
2. Wenn Sie einen Gemeinschaftsanschlu (Vierteltelefon) haben, lassen Sie es in einen Einzelanschlu umwandeln. Dann weiter bei 3.
3. Wenn Sie keine Telefonsteckdose haben, lassen Sie eine von der Post montieren.
4. Wenn Sie eine Anschludose 8 (ADO-8) haben, bentigen Sie einen ADO8-Stecker. Sie knnen ein Kabel bei der ADIM bestellen oder das dem Modem beiliegende Kabel wie folgt umbauen: in der Mitte auseinanderschneiden.
erste Kabelhlfte: rote Ader an Anschlu 1, grne Ader an Anschlu 4 des ADO8-Steckers. Beschriften Sie den amerikanischen Stecker am anderen Ende der Kabelhlfte mit "L".
zweite Kabelhlfte: rote Ader an Anschlu 8, grne Ader an Anschlu 5 des ADO8-Steckers. Beschriften Sie den amerikanischen Stecker am anderen Ende der Kabelhlfte mit "P". Weiter bei 6.
5. Wenn Sie eine neue Dreifach-Steckdose der Post (Telefonstecksystem, TSS) haben, wird die Sache kompliziert: die Stecker (Telefonstecker TST) zu diesen Dosen werden nur fr zugelassene Gerte ausgegeben. Achtung: in der BRD werden hnliche Stecker verwendet; diese passen aber nicht! Wenn Sie einen passenden Stecker bekommen, knnen Sie das dem Modem beiliegende Kabel wie folgt umbauen:
Kabel in der Mitte auseinanderschneiden.
erste Kabelhlfte: die rote Ader mit der weien Ader des Postkabels (Anschlupunkt 1), die grne Ader mit der braunen Ader des Postkabels (Anschlupunkt 5) verbinden. Beschriften Sie den amerikanischen Stecker am anderen Ende der Kabelhlfte mit "L".
zweite Kabelhlfte: die rote Ader mit der grauen Ader des Postkabels (Anschlupunkt 10), die grne Ader mit der rosa Ader des Postkabels (Anschlupunkt 6) verbinden. Beschriften Sie den amerikanischen Stecker am anderen Ende der Kabelhlfte mit "P".
6. Nun zur Verbindung Modem-Computer. Whlen Sie eine der Schnittstellen COM1 oder COM2. Wenn der Rechner einen 9poligen Stecker eingebaut hat, weiter bei 7.
Der Rechner hat an der gewhlten Schnittstelle einen 25poligen Sub-D-Stecker, das Modem hat eine 25polige Sub-D-Kupplung. Sie bentigen ein 9adriges Kabel, einen 25poligen Sub-D-Stecker (samt Gehuse) und eine 25polige Sub-D-Kupplung (samt Gehuse).
Die Anschlupunkte sind auf Stecker und Kupplung numeriert: verbinden Sie paarweise die Punkte 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 20, 22. Weiter bei 8.
7. Sie bentigen ein 9adriges Kabel, einen 25poligen Sub-D-Stecker und eine 9polige Sub-D-Kupplung (jeweils samt Gehuse). Die Anschlupunkte sind auf Stecker und Kupplung numeriert: verbinden Sie paarweise (Stecker-Kupplung): 8-1, 3-2, 2-3, 20-4, 7-5, 6-6, 4-7, 5-8, 22-9. Weiter bei 8.
8. Stellen Sie alle Verbindungen her:
a) Verbindes Sie das Modem mit der seriellen Schnittstelle.
b) Stecken Sie den Stecker "P" in die Buchse "PHONE" des Modems und den Stecker "L" in die Buchse "LINE".
c) Vergessen Sie nicht, das Netzgert auch anzustecken. Schalten Sie das Modem ein: die Kontrolleuchte "MR" mu leuchten.
9. Starten Sie den Rechner. Die Lampe "HS" am Modem leuchtet zustzlich. Auf der beiliegenden Diskette ist unter anderem auch die aktuellste BTX-Software enthalten. Rufen Sie auf:
a) wenn Sie COM1 gewhlt haben: LL2 <RETURN>
b) wenn Sie COM2 gewhlt haben: LL2 2 <RETURN>
10. Nun starten Sie DECODIX und whlen Sie das Modem an:
  DECODIX <RETURN> <STRG><F1> <F3> <F4>
 Die Lampe "TR" mu leuchten.
 Geben Sie probeweise ein:
  AT <RETURN>
 Das Modem mu mit OK antworten. Wenn dies nicht der Fall ist, berprfen Sie noch einmal alle Verbindungen.
11. Hngt Ihr Telefon noch am "alten" Whlsystem, dann geben Sie ein: 
  AT X1 DP 06611 <RETURN>
 Dabei bedeutet:
AT = Attention, Befehl ans Modem folgt; X1 = nicht auf den Whlton warten; DP = Dial Pulse, Impulswahlverfahren;
Die Lampe "OH" mu nun leuchten.
 Weiter bei Punkt 14.
12. Wenn Sie an das "neue" Whlsystem angeschlossen sind, geben Sie ein:
  AT X0 DT 06611 <RETURN>
 Dabei bedeutet:
AT = Attention, Befehl ans Modem folgt; X0 = auf den Whlton warten; DT = Dial Tone, Tonwahlverfahren;
Die Lampe "OH" mu nun leuchten.
13. Wenn Sie den Telefonhrer abheben, drfen Sie jetzt nichts mehr hren. Im Lautsprecher des Modems hren Sie bis zum Aufbau der Verbindung zur Kontrolle Whlton und Modemton. 
 Am Bildschirm sehen Sie nach kurzer Zeit CONNECT 2400 und dann AAAA. Damit meldet sich die jeweilige BTX-Zentrale. Gleichzeitig mu die Lampe "CD" leuchten. Whlen Sie den anonymen Zugang und Sie knnen bereits im BTX blttern. Der PCC-TGM hat die Nummer *5645#
14. Mit <F10> knnen Sie das Programm beenden und die Verbindung unterbrechen.
15. Wenn Sie eine PAN-Kennung besitzen, knnen Sie BTX auch mit 9600 Baud betreiben. Falls LL2 noch nicht geladen ist, rufen Sie das Programm auf.
16. Nun starten Sie DECODIX und whlen Sie das Modem an:
 DECODIX <RETURN> <STRG><F1> <F3> <F6>
 Geben Sie ein
 AT X1 DP 06612 <RETURN>
 bzw. (siehe auch Punkt 11)
 AT X0 DT 06612 <RETURN>
17. Bitte arbeiten Sie das Handbuch des Modems durch, damit Sie alle Eigenschaften kennenlernen. Das Modem kann auch mit Mailboxen arbeiten. Starten Sie ein Kommunikationsprogramm, whlen Sie 2400 Bit pro Sekunde, 8 Datenbits, kein Parittsbit, 1 Stoppbit und probieren Sie eine der folgenden Nummern. Befehlsfolge:
 AT X1 DP xxx oder AT X0 DT xxx.
 a) Telefonnummern, zum Ortstarif zu erreichen:
 0229 015 Radio Austria
 Nach der Meldung CONNECT 2400 geben Sie drei Punkte ein
 ... <RETURN>
 Der Rechner der Radio-Austria meldet sich mit
 Radio Austria Telegateway  please logon
Port: 07/08
*
 Nun knnten Sie - falls Sie die entsprechenden Berechtigungen haben - beispielsweise die Telebox bentzen (gebhrenpflichtig). Nhere Ausknfte dazu erteilt Radio Austria, Tel. 0222-501 45-325.
 b) Telefonnummern im Ortsnetz Wien (Vorwahl 0222):
 501 43: Radio Austria, 815 48 71: PCC-TGM Mailbox
c) Telefonnummer im Ortsnetz Linz (Vorwahl 0732):
 272 666 59: Pdagogisches Institut Linz (IST-Mailbox)
18. Das Modem kann auch an eine Nebenstellenanlage angeschlossen werden. Wenn die Amtsleitung mit einer Vorwahl geholt wird, ndert sich nur die einzugebende Rufnummer. Wenn die Amtsleitung nur mit der Erdtaste geholt werden kann, kann das Modem ebenfalls angeschlossen werden; der Anschlu wird allerdings komplizierter; bitte rufen Sie mich dann an. (siehe auch weiteren Beitrag in diesem Heft "2-draht-Modems und Nebenstellenanlagen")
19. Bezugsquelle fr ADO8-Stecker und Dosen:
 ADIM-Wien, Tel. 0222-36 88 58-8 oder
z.B. Firma Vero Speed, Tel.: 02852-3252, Fax: 02852-3223
Bei Unklarheiten rufen Sie mich bitte an: 0222-369 88 59-8,  Martin Weissenbck.

Modem bertragungsverfahren

Johann Kornhuber 

V.21
Datenbertragung mit 300 bps. V.21 wird von den meisten Modems untersttzt. Im DF Bereich hat V.21 fast keine Bedeutung mehr. In den USA wird statt V.21 der Standard Bell 103J verwendet. 

V.22
bertragungsnorm mit 1200 bps. V.22 wird von den meisten Modems untersttzt. Diese Norm ist heute in der DF Szene schon sehr selten anzutreffen. In den USA wird statt V.22 der Standard Bell 212A verwendet.

V.22bis
bertragungsnorm mit 2400 bps. Basiert auf V.22, nur, da statt zwei Bits vier gleichzeitig (Quadbits) bertragen werden. V.22 war lange Zeit die Standardgeschwindigkeit. In letzter Zeit wird diese von V.32bis verdrngt.

V.23
Asymetrische Datenbertragung. In der einen Richtung wird mit 1200bps bertragen, in der anderen Richtung mit 75bps. Diese Form der Datenbertragung war Standard beim sterreichischen BTX-System. Diese Norm wird von den meisten Modems nicht untersttzt. BTX ist heute schon mit V.32bis erreichbar.

V.25
V.25 ist ein eigener Befehlssatz fr die Modemansteuerung. Der Hayes-Befehlssatz (AT-Befehlsatz) hat V.25 etwas abgedrngt. Viele Modems untersttzen denoch V.25 .

V.32
Datenbertragung mit 9600 bps bidirektional.

V.32bis
Datenbertragung mit 14400 bps. Die Standardgeschwindigkeit zur Zeit. Wenn Sie den Kauf eines neuen Modems planen, achten Sie darauf, da dieses auch V.32bis untersttzt.

V.32terbo und V.fast
V.32terbo ist ein Standard der V.32bis ablsen wird. Eine endgltige Normung gibt es derzeit noch nicht. CCITT (ITU) wird diesen Standard wohl noch dieses Jahr verabschieden. Es sind schon Modems mit einer Vorstufe von V.fast, V.32terbo erhltlich. Nutzen kann man dies nur, wenn beide Modems einer Verbindung diese "Norm" untersttzen.

V.34
Datenbertragung bis 28.800 bit/s. Schrittgeschwindigkeiten von 2400, 3000 und 3200 Baud. Beschleunigter Verbindugsaufbau durch "Negotiation Handshake". Feinregulierung zur Unterdrckung von Leitungsstrungen such "Line Probing". Nicht-lineare Kodierung der Signalpunkte. Precoding und Preemphasis unterdrcken Amplitudenverzerrungen des bertragugskanals. Einstellung eines optimalen Sendepegels. (ITU V.8, ITU V.21, ITU V.34) 

V.42bis
Dies ist keine bertragungsnorm, sondern ein Kompressionsverfahren. Die bertragenen Dateien werden von den Modems komprimiert. Bei V.42bis wird ein hnliches Verfahren wie bei Packern (ARJ, ZIP, LHARC usw.) angewandt. Bei ungepackten Dateien (ASCII usw.) ergibt sich eine hhere bertragungsrate. 

Proprietre Protokolle
Zyxel: proprietres Protokoll der Firma Zyxel, HST: proprietres Protokoll der Firma U.S.-Robotics, PEP und Turbo-PEP: proprietre Protokolle der Firma Telebit (

Zwei-Draht-Modems und Nebenstellenanlagen

Martin Weissenbck

Je nach Nebenstellenanlage kann eine Amtsleitung auf drei verschiedene Arten geholt werden:
1. Durch die Wahl einer Kennzahl (meistens "0");
2. durch ein Flash-Signal;
3. durch Druck auf die Erdtaste.

Zu Punkt 1
Auch wenn mehr als eine Mglichkeit gewhlt werden kann, ist die Wahl ber eine Kennzahl am einfachsten und daher zu bevorzugen: vor die Telefonnummer wird die Kennzahl gesetzt. Oft ist ein Pausenzeichen (",") nach der Kennzahl sinnvoll.
Beispiel: Amtsholung durch 0, PAN-Telefonnummer 06612: 
ATDT0,06612
Da Nebenstellenanlagen im allgemeinen nicht jenen Dauerton erzeugen, den ein Modem erkennen kann, mu in diesem Fall zuerst im Modem die Erkennung des Whlaufforderungszeichens abgeschaltet werden. Bei Telefonzentralen, deren zugehrige Ortsmter einen Dauerton aussenden, kann das Modem nach dem Durchschalten zur Amtsleitung diesen Dauerton abgefragen:
ATX3
ATDT0,W06612
("W" steht fr "Wait for second dialtone".)
Wenn die Telefonzentrale zwar nicht fr die Amtsholung ber eine Kennziffer eingerichtet ist, aber die Einrichtung von Kurzwahlnummern fr Amtsnummern erlaubt, hilft eventuell noch folgender Trick:
Angenommen, fr die Kurzwahlnummern ist der Nummernkreis 900 bis 999 reserviert. Dann definieren Sie die "Kurzwahl" 900 fr die Amts-Nummer 0, die Kurzwahl 901 fr die Nummer 1 usw. bis 909 fr 9. Um etwa die Bahnauskunft 1717 ber diese "Kurz"-Wahl zu erreichen, mte 901717 gewhlt werden. Natrlich ist es absurd, hier von "Kurz"-Wahl zu sprechen; aber es geht hier darum, eine Amtsleitung zu holen. Unser Beispiel lautet dann:
ATDT9006612.

Zu Punkt 2
Das Flash-Signal (hufig die "R-Taste" am Telefon) unterbricht den Schleifenstrom der Leitung fr eine genau definierte Zeit (500 ms). Dieses Signal wird von der Telefonzentrale erkannt und als Anforderung einer Amtsleitung ausgewertet. Der AT-Modembefehl dazu ist "!". Beispiel: 
ATDT!,06612 oder ATDT,!,06612
Leider reagieren nicht alle Telefonzentralen auf ein Flash-Signal von 500 ms Dauer. Wenn weder die Telefonzentrale noch das Modem eine nderung der Flash-Signale zulassen, kann diese Methode nicht garantiert werden. Bei einigen Modems kann aber durch einen Befehl die Flash-Dauer verndert werden: 90ms sollten in allen Fllen passen.

Zu Punkt 3
Neue postzugelassenen Modem verbinden auf einen eigenen Befehl hin die Erdleitung mit einer Ader. Welches Zeichen verwendet wird, hngt vom Modem ab.
Beispiel:
ATDT<,06612
Versuche, eine Amtsleitung ber eine Telefonzentrale zu holen und dann weiterzuwhlen scheitern hufig daran, da irgendwelche Zeitbedingungen nicht eingehalten werden.
Weitere Ausknfte: in der telefonischen Sprechstunde der ADIM (0222-369 88 59-8).(

Die wichtigsten Hayes Befehle

Johann Kornhuber

Der Hayes Befehlsatz hat sich als Standard bei den Modemhersteller eingebrgert. Fr die verschiedenen Fabrikate werden von den Hersteller auch spezielle Modembefehle verwendet. Diese sind in der Dokumentation der einzeln Modems erklrt. Grtenteils sind diese Befehl mit Modems anderen Hersteller nicht kompatibel. Lesen Sie die Beschreibung Ihres Modem aufmerksam durch und Sie werden mit dem Modem zufrieden sein.
Manche "Probleme" sind oft nur auf einen Fehler in der Bedienung des Modem zurckzufhren.
AT 
Wenn Sie nur AT eingeben, pat sich das Modem automatisch auf die von Ihrem Terminalprogramm vorgegebene Geschwindigkeit an. Beachten Sie das sich ein 2400-bps-Modem nicht auf 19.200 bps einstellen lt.

A/ 
Wiederholt das zuletzt eingegebene AT-Kommando. Beachten Sie, da Sie Bei diesem Befehl weder die Zeichenfolge AT voranstellen, noch die Befehlsfolge mit [ENTER] anschlieen mssen.

ATA 
Mit diesem Kommando hebt das Modem ab, um eine Verbindung mit dem anrufenden Modem herzustellen. Wird nach einer einstellbaren Zeit kein Signal erkannt, legt das Modem wieder auf.

ATD 
Wahlfunktion. Es knnen folgende Zeichen nach der Wahlfunktion und vor der Telefonnummer verwendet werden: 

P
Puls-Wahl (analoges Telefonsystem) 

T
Ton-Wahl  (digitales Telefonsystem OES) 

W
Freizeichen von der Amtsleitung abwarten. 

,
Zwei Sekunden Pause

ATE 
Echo der Kommandos ein-oder ausschalten: 

E0
Echo aus 

E1
Echo ein

ATH 
Modem auflegen oder abheben. 

H0
Modem legt auf,die Verbindung wird getrennt. Nur im Kommando-Modus mglich 

H1
Modem hebt ab.

ATL 
Lautstrke des Lautsprechers. 

L0
Lautsprecher leise

L1
Lautsprecher mittel

L2
Lautsprecher laut

ATM
Lautsprecher ein-oder ausschalten. 

M0
Lautsprecher aus

M1
Lautsprecher an, bis eine Verbindung vorhanden ist 

M2
Lautsprecher immer an 

M3
Lautsprecher nach dem Whlen der letzten Ziffer einschalten und sofort nach dem Verbindungsaufbau ausschalten.


ATO
Rckkehr in den Datenmodus. Eine Besonderheit: Mit der Eingabe von +++ schalten Sie whrend einer Modemverbindung in einen Kommando-Modus, in dem AT-Befehle ausgefhrt werden knnen. Die Verbindung wird dadurch nicht unterbrochen. Mit ATO beenden Sie den Kommando-Modus.

ATQ
Rkmeldungen des Modems ein- oder ausschalten. 

Q0
Rckmeldung senden 

Q1
Rckmeldung nicht senden

ATS 
Setzen der internen Modemregister. Zwei Beispiele: S0=X    X ist der Platzhalter fr die Anzahl wie oft das Telefon lutet bis das Modem abhebt. ATS0=2 bedeutet das Modem hebt nach 2 Klingeltnen ab. S10=X  X ist Platzhalter fr Zehntelsekunden. ATS10=8 lt dem Modem eine Unterbrechung von 0,8 Sekunden zu, ohne die Verbindung zu unterbrechen.

ATV 
Systemmeldungen des Modems als Zeichenkette oder Zahl senden. 

V0
Eine Zahl als Antwort

V1
Textausgabe ("Connect","Busy") als Antwort

ATX
Modem-Verhalten beim Verbindungsaufbau.

X0
Modem whlt und meldet CONNECT bei erfolgreichem Verbindungsaufbau 

X1
Modem whlt und meldet CONNECT (Geschwindigkeit) 

X2
Modem wartet auf Freizeichen, whlt und meldet CONNECT (Geschwindigkeit) 

X3
Modem whlt und meldet CONNECT (Geschwindigkeit) oder BUSY (belegt) X3 sollte bei Nebenstellenanlagen verwendet werden, um das Warten auf ein Freizeichen der Amtsleitung zu vermeiden. 

X4
Modem wartet auf Freizeichen, whlt und meldet CONNECT (Geschwidigkeit) 

X5
Modem whlt und meldet CONNECT (Geschwindigkeit), Busy, Voice (Telefon anstatt eines Modems an der Gegenstelle) 

X6
Modem wartet auf Freizeichen, whlt und meldet CONNECT (Geschwindigkeit) Busy (belegt),Voice

ATZ
Rcksetzen auf die Grundeinstellungen im Speicher des Modems.

%C
Datenkompression ein/aus

C0
Datenkompression ausschalten

C1
Datenkompression nach den Verfahren MNP5 oder V.42.bis einschalten.

\n 
Fehlerkorrektur ein/aus 

N0
Fehlerkorrektur ausschalten

N3
Fehlerkorrektur nach den Verfahren MNP4 oder V.42 einschalten. Stimmt die Prfsumme mit den empfangenen Daten nicht berein, fordert das Modem das zuletzt gesendete Datenpaket nochmals an.

Die beiden zuletzt beschriebenen Befehle knnen von Modem zu Modem leicht abweichen. (

Modem-Kommunikationsprotokolle

Franz FIALA

Die nach dem Erzeuger Microcom benannten Microcom-Netzwerk-Protokolle (MNP) haben sich zu einem de-facto Industriestandard entwickelt. Derzeit sind 10 MNP-Klassen definiert. Die ersten vier sind praktisch 'public-domain' und in einer Vielzahl von Produkten implementiert. Die Klassen 5 bis 10 wurden vorerst nur in Microcom-Produkten, spter auch unter Lizenz in Produkten anderer Hersteller eingesetzt. 1988 wurden die MNP-Klassen 2, 3 und 4, sowie das LAPM-Protokoll (Link-Access-Procedure) als wesentliche Bestandteile der CCITT-Empfehlung V.42 verabschiedet. Diese 10 Klassen bewirken Fehlerkorrektur und Qualittssteigerung bei interaktiven Anwendungen und bei bertragungsorientierten Anwendungen der Schichten des OSI-Schichtenmodells. 
MNP-Klasse 1 ist ein asynchrones byte-orientiertes halb-duplex Protokoll zum Datenaustausch. Es ermglicht einen fehlerfreien Datenaustausch auch in Gerten mit geringen Hardware-Resourcen. Klasse-1-Produkte sind weitgehend vom Markt verschwunden. Gerte, die Klasse 1 benutzen, sind asynchrone 300 bps oder 1200 bps Modems. 
MNP-Klasse 2 beschreibt ein asynchrones, byte-orientiertes, voll-duplex Protokoll. Die meisten Mikroprozessor-orientierten Modems untersttzen Klasse 2 und erreichen fehlerfreie Datenbertragung mit einer Effizienz von etwa 85% (oder ca. 2100 bps bei 2400 bps Datenbertragungsgeschwindigkeit).
MNP-Klasse 3 benutzt ein synchrones, bit-orientiertes voll-duplex Protokoll und vermeidet so den Overhead der Start- und Stopbits, die in asynchronen bertragungsstrecken unvermeidlich anfallen. Der Benutzer sendet seine Daten nach wie vor asynchron, whrend die Kommunikation zwischen den Modems synchron abluft. 
MNP-Klasse 4 fhrt zwei neue Konzepte ein: APA (Adaptive packet assembly) und DPO (Data phase optimization), die zur Leistungssteigerung des Protokolls beitragen. APA erlaubt die Vernderung der Paketgre in Abhngigkeit von der Leitungsqualitt. Je besser die Leitungsqualitt, desto lnger knnen auch die Pakete gemacht werden. DPO bedeutet, da gleichbleibende Steuerinformation aus aufeinanderfolgenden Blcken eliminiert wird. Beide Methoden bewirken gemeinsam eine Steigerung der Protokoll-Effizienz auf 120%.
MNP-Klasse 5 fhrt eine Datenkompression ein und erreicht so eine Protokoll-Effizienz von 200%. Es knnen sowohl interaktive Terminals als auch Dateien komprimiert werden, da das Verfahren kontinuierlich die Benutzerdaten analysiert und die Kompressionsparameter entsprechend einstellt. 
MNP-Klasse 6 ermglicht es, verschieden schnellen Modems auf beiden Enden einer Verbindung im Geschwindigkeitsbereich 300-9600 bps auf der hchsten gemeinsamen Geschwindigkeit zusammenzuarbeiten. Die Modems beginnen bei einer gemeinsamen langsamen Geschwindigkeit und vereinbaren danach eine Modulationsart mit hherer Geschwindigkeit. Darberhinaus wird ein Vollduplexbetrieb an der Schnittstelle bei Halb-duplex-V.29-Verbindungen simuliert. 
MNP-Klasse 7 ersetzt das Datenkompressionsverfahren nach Klasse 5 durch ein effizienteres, welches bis zu 300 Prozent Effizienzsteigerung bewirkt. Es wird ein Huffman-Kode mit einem Prdiktor verwendet, mit dem 2 Bytes im krzest mglichen Huffman-Kode abgebildet werden. 
MNP-Klasse 8 wurde ursprnglich entwickelt, um den halb-duplex-V.29-Modems die MNP-7-Datenkompression zu erschlieen. Die neuen V.32-Modems und die MNP-Klasse 9 machten Klasse 8 hinfllig, bevor sie sich noch am Markt etablieren konnte. 
MNP-Klasse 9 verringert den Zeitaufwand, den das Modem bentigt, um zwei gleichzeitige administrative Ttigkeiten zu koordinieren. Diese sind zum ersten die Besttigung, da eine Nachricht empfangen wurde, und zum zweiten die Wiederholung der Aussendung nach einem Fehler. Die Nachrichtenbesttigung wird abgearbeitet, indem sie gleichzeitig mit einem regulren Datenpaket mitgesendet wird, anstatt sie mit einem eigenen Besttigungspaket zu senden. 
MNP-Klasse 10 unterscheidet sich insofern von den anderen Klassen, als ihre Fhigkeiten sich nicht auf bloe Datenkompression oder Fehlerkorrektur beschrnken - diese sind durch die kleineren Klassen bereit ausreichend gegeben - , sondern durch die Eigenschaft, eine bestehende Verbindung fter als bisher zustande zu bringen und, wenn die Verbindung einmal besteht, diese auch unter schlechten Bedingungen aufrechtzuerhalten. Das Hauptmotiv zur Entwicklung von MNP-10 ist die starke Verbreitung der 9600-bps-Modems durch die gnstige Preisentwicklung. Allerdings sind die V.32-Modems in einem viel grerem Ausma strungsempfindlich, als es V.22-bis 2400 bps-Modems waren. 
Die Verbesserungen durch Klasse 10 lassen sich in vier Kategorien unterteilen: Strungssicherheit, selbstndige Geschwindigkeitsanpassung, adaptive Paketierung und dynamische Geschwindigkeitsanpassung. In Summe erlauben diese Verbesserungen dem Modem mehrfache Versuche zu unternehmen eine Verbindung zustandezubringen, die Paketgre exponentiell den jeweiligen Strungsverhltnissen anzupassen und die optimale Modulationsart unter allen Betriebsbedinngungen zu whlen. 

Strungssicherheit
Mit zunehmender Verwendung vom Modems, auch im privaten Bereich, wurden immer mehr - und auch schlechtere - Fernsprechleitungen fr den Datentransport verwendet. Das MNP-10-Protokoll hlt die Verbindung auch dann aufrecht, wenn gewhnliche V.32-Verbindungen bereits die Verbindung abbrechen wrden. Das vermeidet die langen, kostenintensiven und wiederholten Anwahlversuche. 

Selbstndige Geschwindigkeitsanpassung
Diese Eigenschaft wird bei Aufnehmen der Verbindung wirksam. Die Kommunikation beginnt mit 1200 bps/V.22 und steigert sich bis 9600 bps/V.32. Da Verbindungen gerade am Beginn stranfllig zu sein pflegen, erlaubt MNP-10 eine erhhte Anzahl von Kommunikationsversuchen. Das heit, da fehlerfreie Verbindungen auch unter stark gestrten Bedingungen zustande kommen. Der Benutzer bemerkt nichts von der Strung. 

Adaptive Paketierung 
Die adaptive Paketierung ndert auch im laufenden Betrieb die Paketgre. Das Prinzip ist, da bei geringeren Fehlerzahlen grere Paketlngen gewhlt werden knnen, soda der Protokoll-Overhead reduziert wird. Wenn die Fehlerrate steigt, wird durch kleinere Paketgren die Wahrscheinlichkeit erhht, da ein Paket die bertragung fehlerfrei berlebt und daher eine Wiederholung entbehrlich wird. Ein einzelnes, wiederholtes Paket triggert den bertragungsalgorithmus so, da die Paketgre reduziert wird. Dieser Proze wird wiederholt, bis fehlerfreie Pakete empfangen werden. 
Die Paketgre kann bis zu dem sehr kleinen Wert von 8 Bytes fr sehr gestrte Verbindungen abgesenkt werden. Wenn sich die Leitungsqualitt verbessert, wird die Paketgre auf die optimale Gre erhht. Wenn sich die Verbindungsqualitt nicht verbessert, wird die nchste Protokolleigenschaft aktiviert: 

Dynamische Geschwindigkeitsanpassung
Die dynamische Geschwindigkeitsanpassung erlaubt mehrere Geschwindigkeitsreduktionen, ohne die Verbindung als gestrt aufzugeben. Wenn die Paketgre auf ein Minimum bei einer gegebenen Geschwindigkeit reduziert wurde und die Pakete noch immer fehlerhaft ankommen, veranlat das Modem ein erneutes Training der Verbindung, (Abgleich adaptiver Filter im Modem, soda bestehende Leitungsverzerrungen entzerrt werden). Ist das erfolglos, vereinbart das Protokoll die nchst kleinere Geschwindigkeit. Wenn sich die Leitungsbedingungen verbessern, wird der Proze umgekehrt, die Geschwindigkeit angehoben und die optimale Paketlnge gesucht. 
Frei bersetzt nach dem Beitrag 'New Modem Communictions Protocols' in TELECOMMUNICATIONS, Jan 1991, S.78. 

Adaptive Entzerrung bei schnellen Modems

Dieter Reiermann

Sprachbertragung ber herkmmliche Telefonleitungen ist auf ein Frequenzband beschrnkt, das fr Sprachverstndlichkeit vollkommen ausreicht. Datenbertragungen ber Telefonleitungen sind daher nur bis zu einer bestimmten Bitrate einigermaen fehlerfrei mglich. Wenn die Bitrate ber 2400 Baud (Bit/Sekunde) erhht wird, ist das ber die Telefonleitung zum Modem gelangte Signal  sozusagen nicht mehr wiederzuerkennen. Die Leitung wirkt auf die eingespeisten und mit beinahe Lichtgeschwindigkeit durch sie eilenden Impulse wie ein Filter. Auerdem werden durch bertrager und in die Leitung eingebaute Filter weitere Verzerrungen erzeugt, die ebenso wie die der Leitung selbst sowohl die Amplituden als auch die Laufzeit der Spektralkomponenten des Datensignals beeinfluen.  Strspannungen, also Rauschen, kommen auf der ganzen Signalstrecke dazu. Dadurch ist eine einigermaen fehlerfreie Demodulation mit einem konventionellem Modem nicht mehr mglich. Um Abhilfe zu schaffen, ist es sinnvoll, die auf der Leitung verteilten verzerrenden Filter und Rauschquellen in einem Blockschaltbild konzentriert darzustellen (Abb.1). Ein Tiefpafilter mit nicht bekannter Charakteristik  (Leitung) ersetzt alle Filterwirkungen auf der Signalstrecke, ein Rauschgenerator (Rauschen) liefert das Leitungsrauschen, die Empfngerschaltung selber mu auch in die Strecke (strichlierter Bereich) eingehen (Empfnger). Das Datensignal s(n) (n entspricht  der laufenden Nummer der zeitquidistant ausgegebenen Bits) wird durch die Verzerrungen der Leitung und durch Rauschen verndert und als l(t)  (t kennzeichnet die Zeitabhngigkeit) empfangen. Nach erster Filterung durch den Empfnger entsteht daraus e(t), nach Umwandlung in eine Folge von quantifizierten Spannungswerten e(n). 
<Grafik>
Abb.1
Nun wird ein adaptives Filter wirksam (Adaptiver Equalizer). Die Charakteristik dieses Filters ist vernderbar, das heit seine Koeffizienten werden immer wieder so adaptiert, da der Fehler zwischen Sendesignal s(n) und rekonstruiertem Signal s(n) mglichst klein wird. Wie aber wei das Empfngermodem, wie das Sendesignal ausschauen soll?  Es wird davon ausgegangen, da sich die Verzerrungen auf einer Leitung nicht sehr schnell ndern und da das Rauschen einen statistisch immer gleichbleibenden Anteil des Empfngersignals ausmacht. Daher knnen die Koeffizienten in einem Trainingslauf mit einer im Sender und Empfnger bekannten Zeichenfolge ermittelt werden (Schalterstellung R im Blockschaltbild). Nach dieser Lernphase wird angenommen, da nur geringfgige nderungen der Koeffizienten des adaptiven Equalizers notwendig sind, die sich direkt aus dem Fehlersignal f(n) =  s(n) - e(n) berechnen lassen (Koeffizienten-Berechner). Dieses Verfahren arbeitet aber nur dann gut, wenn zwischen zwei Trainigslufen maximal  1 Zeichenfehler auf 100 Zeichen ohne weitere Koeffizientenkorrektur entsteht. 
Zur Berechnung der Koeffizienten kann der sogenannte LMS (least mean square)-Algorithmus verwendet werden. Die Koeffizienten des Equalizers werden nach dem kleinsten Fehlerquadrat zwischen gesendetem und empfangenen Signal optimiert. Es mu also die Funktion des quadratischen Fehlers nach den einzelnen Koeffizienten abgeleitet und die Ableitung zur Berechnung des Minimums Null gesetzt werden. Bei einem daraus abgeleiteten weniger rechenaufwendigeren, rekursiven Verfahren wird von einem  Satz frei gewhlter Koeffizienten h0(k) ausgegangen, wobei k die laufende Nummer innerhalb der insgesamt N Koeffizienten darstellt. Mit diesen Koeffizienten wird nun das erste Mal der Fehler f(0) ausgerechnet. Die Koeffizienten werden nun neu berechnet:
h1(k) = h0(k)+ Cf0e(0-k)

bzw. weiter nach jedem neuen empfangenen Signalwert  e(n):

hn(k) = hn-1(k)+Cfn-1e(n-k)
k = 0...N-1,  n = 0, 1, 2, ...

C ist eine Konstante, die die Steilheit der Konvergenz bis zum Optimum bestimmt. Kleines C fhrt nur flach, also langsam zum Optimum, groes C schnell. Zu groes C kann aber zu instabilem Verhalten fhren. Auf jeden Fall mu C kleiner als 1/(10NP) sein, wobei P die Leistung des Empfngersignals e(n) ist. 
<Grafik>
<Grafik>
Aus "Digital Processing Laboratory"  Vinay K. Ingle, John G. Proakis, Verlag Prentice Hall

(

Die ATM-Euphorie 

Gnther Zandra

Die Asynchronous Transfer Mode, ATM, ist der vermittlungstechnische Teil des Breitband-ISDN, B-ISDN, mit SDH (der Synchronen Digitalen Hierarchie) also bertragungssystem. In einer ATM-Zentrale werden die Datenpakete in Form von 53 Byte langen Zellen geformt. Mit derart kurzen Paketen konstanter Lnge lassen sich auch latenzkritische Informationen wie Sprache und Video einwandfrei bertragen, womit der Grundstein fr Multimediabetrieb gelegt ist. berlegene Bandbreite, mindestens 155 Mbit/s, und die Sternstruktur der Teilnehmerverkabelung kommen den derzeitigen Trends im LAN-Bereich entgegen. Dies sowie die Mglichkeit zur totalen Integration innerbetrieblicher Dienste, einschlielich Videokonferenzen und der diversen Arten der elektronischen Post, und die verlockenden Aussichten eines einfachen, kostensparenden Einstiegs in Breitband-Weitverkehrsdienste haben in Kreisen zahlreicher LAN-Fachleute zu einer begreiflichen Euphorie gefhrt. Ein gewisser Antagonismus gegen das Hauptcharakteristikum konventioneller LANs, wie Ethernet, Token Ring und FDDI, die anteilige Verwendung ein und desselben Mediums fr alle Stationen, macht sich breit, zumal durch die enorme Durchsatzsteigerung moderner Server immer mehr Bandbreite gefordert wird.

ATM-LANs
Das CCITT (heute ITU-TS genannt) hat ATM als Bestandteil der B-ISDN-Technik fr den Weitverkehrsbereich, die WANs, aufbereitet. Durch die unablssige Steigerung der Speicherkapazitt und Arbeitsgeschwindigkeit der PCs, ihre extrem benutzerfreundlichen Graphikschnittstellen, durch das wachsende Angebot neuer "business tools" mit ihrer verarbeitungsintensiven Software haben sich in den Betrieben neue EDV-Strukturen entwickelt, die durch den Begriff der "groupware" gekennzeichnet sind. Sowohl in Peer-to-Peer- als auch in Client-Server-Architekturen wird auf die Leistungsfhigkeit herkmmlicher LANs ein zunehmender Druck ausgebt. Der im Straenverkehr so gefrchtete Stau beginnt nun immer strker in Datennetzen in Erscheinung zu treten. Eine deutliche Reaktion hierauf ist der meteorhafte Aufstieg der Router. Man segmentiert groe LANs in mehrere ber Router verbundene, die in ihrem jeweiligen Eigenbetrieb vom Datenverkehr der anderen LANs nicht behelligt werden, dennoch ber die Router jede andere Station des Systems erreichen knnen. Man kann sich die Nachteile gut vorstellen: Zunehmende Latenzzeiten beim Verkehr ber mehrere Router, Schwierigkeiten bei organisatorischen Vernderungen etc. Vom Lieblingswunsch vieler LAN-Betreiber, "bandwidth on demand" verfgbar zu haben, ist diese Lsung natrlich weit entfernt. Auch ist die LAN-Segmentierung nicht echt "skalierbar", d.h. ab einer gewissen Gre des Gesamtnetzes sinkt bei diesem Prinzip das betriebliche Leistungsvermgen. Man hat versucht, das Problem mit "switched Ethernet" einer Lsung zuzufhren. Darin verfgt jeder Teilnehmer ber einen 10-Mbit/s-Zugriff zu seiner angesprochenen Station; doch hat auch der LAN-Server nur eine einzige 10-Mbit/s-Pforte, zu der mehrere Stationen Eintritt begehren knnen. Dieser Umstand ist und bleibt ein Engpa. Auch vermitteltes Ethernet wird keine Dauerlsung werden.
Nun bietet ATM tatschlich entscheidende Vorteile. Da ist zunchst einmal die Bandbreite. In den derzeit angebotenen ersten ATM-LANs erhlt jeder Teilnehmer eine Zugriffsmglichkeit von 155 Mbit/s. Zweitens wird das anteilig von allen Stationen bentzte Medium durch ein Gewebe einer raffinierten Multiplexvermittlung ersetzt, die wirklich nahezu perfekt skalierbar ist. Dieser "switch" kann nicht zum Engpa des Datenverkehrs werden. Auch knnen langsamere PCs ebenso korrespondieren wie ultraschnelle Workstations. Dem Client-Server-Computing wird die zuvor erwhnte Hrde eines Flaschenhalses aus dem Weg gerumt. Die Ermglichung des Multimediabetriebs, eine kommende Hauptforderung innerbetrieblicher Kommunikation, wurde bereits eingangs angefhrt. Ganz wichtig ist auch die Tatsache, da ATM prinzipiell "connection-oriented" arbeitet und damit dem "connectionless" Betrieb der LANs die fr den Weitverkehrsanschlu besonders wertvolle Signalisierungs- und Adressierungskomponente liefert. Man erwartet von ATM-LANs auch eine wesentlich verbesserte, zentralisierte Steuerung und Kontrolle der LAN-Ressourcen und natrlich eine bedeutende Erleichterung beim Managen von Bewegungen und Vernderungen der Teilnehmer bezw. der Teilnehmergruppen.
Wenn nun jemand daran denkt, seine 286er oder 386er PCs mit ihren blo ca. 60 $ kostenden NICs fr den Ethernetanschlu auszurumen und durch ein neues ATM-LAN zu ersetzen, dann wre dies voreilig. Soweit darf die ATM-Euphorie derzeit noch nicht verleiten, da gibt es noch etliche Hindernisse. Z.B. den Datenverkehr zwischen verschiedenartigen Stationen. Ein ber ATM vermitteltes Datenpaket einer Sun-Workstation mu fr eine ber ein Ethernet angeschlossene Apple-Station verstndlich sein. Auch bedarf es noch harter Anstrengungen im Rekonfigurationsbereich, z.B. wenn Teilnehmer ihre Standorte verndern, ihre Workgroup aber die selbe bleibt. Im Gewebe der ATM-Vermittlung mssen viele Varianten virtueller Kreise schaltbar sein: man spricht von den SVCs, den "switched virtual circuits". Da ATM diese Eigenschaft besitzt, macht es besonders attraktiv. Doch wird der Reifeproze der ATM-LANs noch ein paar Jahre bentigen. In den USA ist man diesbezglich deutlich voraus, weil sich in Europa die ATM-Evolution hauptschlich auf den WAN-Verkehr konzentriert. Amerikanische ATM-Netze, wie z.B. jenes der Hughes Aircraft Company, sind gemischte ffentlich-private Pilotnetze. Sie beginnen mit der DS-3-Datenrate von 45 Mbit/s und werden mit der Zeit auf QC-3 (155 Mbit/s) erweitert. Der Mut solcher Grounternehmen ist ein unschtzbarer Impuls fr den ATM-Aufschwung. Am besten wird der Status dieser Entwicklung durch eine Aussage der Hughes-Geschftsleitung beschrieben: "There are still many lessons to be learned in the application of ATM".

Der ATM-Standardisierungsproze
Gleichgltig ob es sich um Fragen des Unterrichts, des Handels, der betrieblichen Investitionspolitik oder schlielich um Eigenentwicklung, Produktion und Installation handelt, immer gilt in der Informationstechnik wie kaum in einem anderen technischen Bereich das Dogma: Beachte den Ablauf und die Ergebnisse der Standardisierung! Nur wenn man eine Errungenschaft wie ATM von dieser Ecke aus betrachtet, kann man die gewaltige, fast titanische Arbeitsleistung der im weltweiten Normungsproze engagierten Fachkrfte ermessen. Hierbei nimmt ATM zustzlich eine auergewhnliche, bisher kaum beobachtbare Sonderstellung ein: An dieser Arbeit beteiligt sich tatschlich die gesamte einschlgige Wirtschaft, die informationstechnische Industrie, die Halbleiter- und die Kabelindustrie (z.B. die Glasfasertechniker), die ffentlichen und die privaten Netzbetreiber und auch Bentzergruppen. Diese einmalige Kooperation manifestiert sich im "ATM-Forum", einer globalen "non-profit"-Organisation, die 1991 geschaffen, sich zum Ziel gesetzt hat, die ATM-Entfaltung sowohl auf der Produkte- als auch der Diensteseite zu frdern.
Zur Erarbeitung eines einzigen Globalstandards fr ATM wurde von diesem Forum ein "global Technical Committee" geschaffen, whrend andere Krfte dieser Organisation in amerikanische und europische "Chapter" gegliedert sind. In enger Zusammenarbeit mit dem ANSI und dem ETSI sowie natrlich mit ITU-TS und ISO/IEC arbeiten Workgroups gem nachstehender Aufstellung an besonders wichtigen Standards:

Arbeitsgruppe
Brennpunkt
Status der Arbeiten

Signalling
UNI/Q93B/LAN
Draft fertiggestellt

Inter-Carrier Interface
PVC
Draft fertiggestellt

UTP-3/5
PMD fr LAN
Draft fertiggestellt

Traffic Management
Traffic Descriptors/QoS
Draft fertiggestellt

Network Node Interface (NNI)
Routing/Signalling/ Administration
bis Ende 1994 fertigzustellen

Service Aspects/Applications
Support of Multimedia
bis Ende 1994 fertigzustellen

Network Management
Interoperatility
bis Ende 1994 fertigzustellen

Testing
Interoperability Tests
bis Ende 1994 fertigzustellen

Wie man sieht, ein gewaltiges Arbeitsvolumen, worin auch - ein Tribut an den erwarteten LAN-Einsatz - auf Unshielded Twisted Pair (UTP) der Klassen 3 und 5 fr die physikalische Schicht der LANs Bedacht genommen wird.
Natrlich bauen diese Arbeiten auf bereits erzielten ITU-TS-Recommendations fr B-ISDN, d.h. vor allem der I.-Serie sowie Q.93B (User-Network Signalling) auf. Verwendet werden auch die Empfehlungen G.707 fr das ATM-Cell-Mapping in den derzeit bestehenden plesiochronen Netzen (PDH-Netzen).
Eine Riesenarbeit wird parallel vom ITU-TS hinsichtlich der Signallisierung im B-ISDN geleistet. Diese vielleicht berhaupt wichtigste Normung vollzieht sich in drei Stufen (sogenannten "Releases"), beginnt mit konstanten Bitraten und Punkt-zu-Punkt-Verbindungen, geht dann auf variable Bitraten und Multipoint connections ber und soll mit distributiven Diensten sowie Multimedia- und Broadcast-Betrieb enden. Das ATM-Forum hat sich vernnftigerweise zunchst auf die Standardisierung der anfnglichen Dienstbedrfnisse beschrnkt, dabei aber schon auf die LAN-Umgebung Bedacht genommen. In der im September 1993 verabschiedeten ATM-Spezifikation wird vor allem die Bentzerschnittstelle (User Network Interface, UNI) festgeschrieben, wobei starke Anlehnung an die frher vom CCITT herausgegebene Empfehlung Q.93B stattgefunden hat. Die nachstehend abgebildete Tafel soll dem Leser einen Einblick in das Zusammenspiel zwischen ITU-TS, ETSI und ATM-Forum gewhren, wobei die Weltorganisation ISO/IEC gleichsam als verbindende Basis eingetragen ist. 

ITU-T (Formerly CCITT)
ETSI
ATM Forum

User-Network Interface (UNI)
I.413
pr ETS 300 299
UNI Specification 

Physical Layer
I.432
pr ETS 300 300
(Version 3.0, Sept 93)

ATM Layer
I.150
pr ETS 300 298-1
UNI Specification


I.361
pr ETS 300 298-2
(Version 3.0, Sept 93)

Resource Management and
I.371
DE/NA-52807
UNI Specification

Traffic Control

pr ETS 300 301
(Version 3.0, Sept 93)

ATM Adaptation Layer (AAL)
I.362
DE/NA-52617 (AAL 1)



I.363
DE/NA-52618 (AAL 3/4)




DE/NA-52619 (AAL 5)
-



DE/NA-52620


Operations & Maintenance
I.610
DEINA-52209
In Progress 

(OAM)/Network Management

DTR/NA-52204




DE/NA-52806


Signalling (UNI)
Q.93B (Basic Cell)
DE/SPS-5024 (Basic Call)
UNI Specification


Q.93*.* (Sup. Serv.)
DE/SPCS-5034 (Sup. Serv)
(Version 3.0, Sept 93)

Signalling AAL
Q.SAAL0

UNI Specification


QSAAL1 (SSCOP)
 DE/SPS-5026-1
(Version 3.0, Sept 93)


Q.SAAL2 (SSCF)
 DE/SPS-5026-2


Connectionless Data
I.364
DTR/NA-53203
B-ICI Specification

Service over ATM

DE/NA-53205
(Version 1.0, Aug 93)



DE/NA-53206


Frame Relaying over ATM
I.555
DE/NA-53204
B-ICI Specification


I.365.1

(Version 1.0, Aug 93)

ISO/IEC

ATM Standards and Specifications Overview
In den Arbeiten des ATM-Forums spielt ein besonderer Begriff eine zunehmend bedeutungsvolle Rolle: QoS, Quality of Service, die Dienstequalitt. Hierber erfolgen grndlichste und eingehendste Beratungen, die sehr zeitraubend sind. Sie betreffen im Prinzip einen Hauptteil des "Traffic Management". Das Topproblem ist hierbei der Multimediabetrieb. Er kann von CAD/CAE-Aktivitten ber Videokonferenzen, Video-E-Mail, Video-on-Demand zu vielen anderen Diensten reichen. Dazu kommen die herkmmlichen Verkehrsarten wie transaktionale Datenverarbeitung. All diese Varianten in einem Netz zufriedenstellend zu mixen, ist die Hauptaufgabe einer spezifizierten QoS. Dieser Begriff kann durch drei Attribute charakterisiert werden: Den Durchsatz, die bertragungsverzgerung und die Genauigkeit der bermittlung. Der Durchsatz definiert sich als Informationsvolumen, das in einer festgelegten Zeitspanne bertragen werden kann. Die Verzgerung wird als maximale oder als durchschnittliche Zeit definiert, die eine Zelle zur Durchquerung des Netzes von Endgert zu Endgert bentigt. Eine Detailspezifikation hierin betrifft CVD, die "cell delay variation". Ihre Festlegung gilt der Toleranz der bertragungsverzgerung einer Zelle, die fr einen bestimmten Diensttypus noch akzeptiert werden kann. Die Genauigkeit schlielich betrifft die Toleranz, mit der der Verlust von Zellen noch hingenommen werden darf, wie er bei Verkehrsstauungen auftreten kann. Warum die Behandlung der QoS-Fragen so diffizil ist, soll an einem wichtigen Detail erlutert werden. Zu Beginn der Herrstellung einer Verbindung spezifiziert der Teilnehmer zwei QoS-Werte: die gewnschte Dienstequalitt und die noch annehmbare. Diese Bentzerspezifikation mu zunchst an die verkehrsunabhngige netzwerkorientierte QoS angepat werden. Zu dieser gehrt z.B. das Routing, das somit uniform auf alle Verkehrsarten hinsichtlich QoS appliziert werden kann. Um nun die bentzerorientierte QoS mit der netzwerkorientierten zu verbinden, mu zwischen Netz und Bentzern eine "Verhandlung" stattfinden. An ihr sind Quelle, Netz und Destination beteiliegt. Verhandelt wird ber alle zuvor beschriebenen Parameter. Am Abschlu dieser Verhandlung entscheidet die "Call Acceptance Control, CAC", ob der Ruf akzeptiert oder zurckgewiesen werden soll. Unterhalb der noch akzeptierbaren QoS darf eine Verbindung auf keinen Fall stattfinden.
Vom ITU-TS wurden fr die QoS-Parameter drei Verkehrsklassen festgelegt. Das sieht so aus:
QUALITY OF SERVICE
TRAFFIC TYPES

Constraint Class
Call Parameter
Connection Parameters
Class A
Class B
Class C/D

Performance
Throughput
Peak Rate
X
X
X



Sustainable Cell Rate
-
X
X



Committed Burst Size
-
-
X



Maximum Burst Size
-
-
X


Delay
Mean Transit Delay
-
-
X



Maximum Transit Delay
X
X
-


Accuracy
Rate of Loss
X
X
X



Bit Error Rate
X
X
-

Quality of Service Parameters vs. ITU-TS Traffic Classes
Mit diesem Prinziprahmen soll eine Balance zwischen den verschiedenartigen Anforderungen der Diensteanbieter und der Bentzer erzielt werden. Dabei wird letztendlich fr das Netz eine allgemein gltige Qualittsklassifikation festgelegt werden, die dann mit den stark variablen Wnschen der Teilnehmer in Einklang zu bringen ist. 

Offene Probleme 
Es ist klar, da eine wirtschaftliche Verfgbarkeit von ATM-Produkten schon aus Grnden der economy of scale sehr stark vom Fortschritt der Standardisierungsarbeiten abhngt. Daher ist es bei Verfolgung dieser Entwicklung wichtig, die jeweils offenen Fragen zu betrachten. In ein paar Jahren werden sicherlich auch LANs mit Datenraten von einigen 100 Mbit/s operieren wollen, was den Einsatz von ATM in diesem Bereich zweifellos frdern wird. Doch leider wird der Fortschritt in den long-distance-communications damit nicht Schritt halten. Besonders in Europa ist Bandbreite teuer. Sie kostet nach verllichen Schtzungen etwa fnfmal so viel wie in den USA. Mit den 155-Mbit/s-Schienen wird es daher noch eine Weile dauern. Die Postverwaltungen in Europa und die Public Network Operators, die PNOs, in den USA haben Unsummen in das bestehende plesiochrone Netz investiert, knnen es daher nicht schlagartig durch SDH ersetzen oder die Glasfaser in der "local loop" installieren. Logische Konsequenz: das entstehende ATM-Netz mu sich mit 2-Mbit/s-Kanlen speisen lassen. Die entstehenden Techniken wie HDSL (high-speed digital subscriber line) oder ADSL (asymmetric digital subscriber line) arbeiten ebenfalls mit 2 Mbit/s bezw. 6 Mbit/s, also weit unterhalb der 155 Mbit/s, die ITU-TS fr einheitliche User Network Interfaces, UNIs, spezifiziert hat.
Die Standardisierungsgremien befassen sich daher intensiv mit "lower speed interfaces". Als Zwischenschritt ist dem ATM-Forum bereits geglckt, eine Spezifikation fr T3-Geschwindigkeiten (45 Mbit/s) herauszubringen. Es setzt jetzt mit einer fr 34 Mbit/s fort. In der Empfehlung G.804 des ITU-TS wird definiert, wie man ein Mapping von ATM-Zellen in die bestehende plesiochrone PDH-Infrastruktur (mit Geschwindigkeiten von 1,5; 2; 6; 34; 45; 98 und 140 Mbit/s) durchfhren kann.
Ein anderes zentrales Problem ist das Verkehrsmanagement. Gleichrangig damit verbunden ist die "congestion control". Verstndlich, da sich die diesbezglichen Beratungen besonders mit allen QoS-Fragen beschftigen.  (

Abschlubemerkungen
Nach Ansicht mageblicher Analysatoren smtlicher bedeutender Industrielnder ist ATM der derzeit bedeutendste und allerorts hchste Aufmerksamkeit bewirkende Fortschritt der mit dem Begriff "Telecomputing" umschriebenen Technik. Diese hervorstechende Eigenschaft drfte ATM bis weit ber die Jahrtausendwende behalten. Als Sttzpfeiler des B-ISDN gedacht, hat sich ATM bereits mit berraschender Schnelligkeit als neues LAN-System angemeldet, ist auch in diesem Bereich der "proprietary networks" von den Standardisierungsfortschritten weit weniger abhngig als im WAN-Bereich mit SDH als bertragungsprinzip. Dennoch, Standardisierung bedeutet Erffnung von groen Mrkten mit entsprechendem Absatz und zugehriger Senkung der Kosten. Fr die Zwecke der LANs mit Bandbreiten oberhalb der FDDI-Grenze von 100 Mbit/s erweckt ATM durch die stndig wachsende Popularitt der Sterntopologie mit UTP-Kabeln als bertragungsmedium viel Sympathie.
Die so wichtige und auch unentbehrliche Standardisierung hat durch die Schaffung des ATM-Forums mchtigen Auftrieb erhalten. Aufbauend auf bereits abgeschlossenen Arbeiten des CCITT (bezw. ITU-TS) selektiert das Forum die jeweils zur schnellen Erzielung eines sicheren Betriebs, wenn auch zunchst in eingeschrnktem Rahmen, erforderlichen Standards, wie z.B. fr Point-to-Point- anstelle von Multipointverbindungen. Als entscheidend wichtiger, aus drei Hauptparametern zusammengesetzter Begriff erweist sich immer mehr QoS, die Dienstequalitt.
Damit werden noch offene kritische Fragen der Verkehrsverwaltung und Staukontrolle allmhlich einer Lsung zugefhrt. Der Wunsch nach einheitlichen bertragungsraten, zunchst hauptschlich 155 Mbit/s, wird sehr rasch im LAN-Bereich in Erfllung gehen. In den dominierenden PDH-WANs werden User-Network-Interfaces weit niedrigerer Geschwindigkeit, vorwiegend 2 Mbit/s, in den ATM-Betrieb zu integrieren sein. (

PAN-ASCII
Liste der Keywords und Hosts der ASCII-Sektion von PAN

Georg Czedik-Eysenberg, Marcus Pollak

Die folgende Liste soll einen berblick ber die in der ASCII-Sektion des Public Access Network PAN mglichen Verzweigungen geben. 
Nachdem man sich mittels eines normalen Terminal-Emulations-Programms in PAN eingewhlt (Tel. 06611 max. 2400 bps, Tel. 06612 max. 19200 bps) und seine PAN-Identifikation eingegeben hat, besteht die Mglichkeit, jeweils eines dieser Keywords, Optionen bzw. Host-Namen einzugeben und die Enter-Taste zu drcken:

System-Keywords

AKTUELL
Aktuelle Informationen

CEPT
Information ber Wechsel zur CEPT-Sektion

ENDE
Beenden

HILFE
Systemservice, 
Bedienungshinweise zum System

IDENT
Neu identifizieren

INDEX
Hauptindex der ASCII-Sektion von PAN

INFO
Benutzer-Informationen 
(PAN-Nr, Name, Adresse)

KENN
Persnliches Kennwort ndern

KOSTEN
Anzeige der aufgelaufenen Kosten

LIST
Liste der ASCII-Hosts

MAIL
Infornation ber den Empfang von Mails

SYS
Systemservices

Optionen
OPT:CEPT 
Wechsel in die CEPT-Sektion von PAN

OPT:ASCII 
Wechsel in die ASCII-Sektion von PAN 
(aber da ist man ohnehin gerade)

OPT:PROTEIN 
Einschalten des LL2-Protokolls 
(in Terminalprogrammen nicht sinnvoll)

OPT:PROTAUS 
Ausschalten des LL2-Protokolls 
(aber ausgeschaltet ist es meist ohnehin) 

Gelistete Hosts
BANK-AUSTRIA
BANK AUSTRIA, Online-Konto
gratis

BDR
BODENSEE-DB-RECHNER, Technologie-Infos
1,70/Min

CIS 
COMPUSERVE, 
Informationsdienst
GBG

COMPASS-VERLAG
COMPASS-VERLAG, 
Wiener Brsenkurse
2,40/Min

COMPUTERWELT 
CW, CW Online-Informationen
8,00/Min

DBWENT 
EDV-TECHNIK WENT, 
Datenbankautomation
8,40/Min

EMEDIA 
Mediendatenbank
8,00/Min

FLUGWETTER 
AUSTRO CONTROL, Flugwetterdatenbank
GBG

INTERNET
Telnet, Gopher, WWW, Hyper-G
2,60/Min

OPUS 
PAN - ONLINE PUBLISHING SYSTEM
gratis

PANMAIL 
PAN-INTERNET E-MAIL-GATEWAY
1,90/Min

PSK 
P.S.K., Telebanking
1,70/Min

WENT 
EDV-TECHNIK WENT, 
Programmservice
11,70/Min

Nicht gelistete Hosts
MAGNET
PERSONAL ONLINE SRC, 
Mailbox+Internet
1,70/Min


Alle Leser, die noch weitere Keywords oder Hosts kennen, werden ersucht, diese den Autoren mitzuteilen (e-mail-Adressen siehe Impressumseite). (

Rund um die PAN-Zugangsberechtigung

Susanne Rupprecht, Marcus Pollak

PAN-Kennung und persnliches Kennwort
Die Bestellung einer PAN1 -Zugangsberechtigung nehmen alle Postmter und Anmeldestellen der Fernmeldebaumter entgegen. 
Jedem Benutzer oder Anbieter werden daraufhin von der Post per Einschreibebrief die PAN-Kennung und ein persnliches Kennwort bermittelt. Beide zusammen sind zur Identifikation im PAN-System erforderlich.
Die Teilnehmerkennung besteht aus zehn Ziffern und ist fix. Das persnliche Kennwort kann und soll man ndern. Es besteht aus acht Ziffern und/oder Buchstaben, wobei Gro- und Kleinschreibung unterschieden werden. Zur nderung des persnlichen Kennworts ist die die PAN-Seite *920# vorgesehen.

PAN-Nummer2 
Des weiteren wird jedem PAN-Benutzer und Anbieter eine neunstellige PAN-Nummer zugeteilt. Diese ist sozusagen die Adresse des PAN-Benutzers/Anbieters und ist ffentlich bekannt, sie steht im gedruckten PAN-Teilnehmer-Verzeichnis und (wchentlich aktualisiert) im PAN-System selbst auf *191# (alle Teilnehmer) bzw. *192# (Anbieter). Die PAN-Nummer ist zur elektronischen Kommunikation der Teilnehmer untereinander notwendig. Die verschiedenen Kommunikationsdienste sind weiter unten angefhrt.
Die PAN-Nummer wird nach dem folgenden Schema gebildet:
      9 1 D D A N N N N

91    PAN-Kennung
DD    Datex-Bereich
A     Art: 1 = Benutzer, 2 = Anbieter, 5 = Externer Rechner
NNNN  Anschlunummer

Am Datex-Bereich erkennt man, welche PAN-Zentrale fr den betreffenden Teilnehmer zustndig ist und somit, an welches Systemservice man sich wenden kann.

Mitbenutzer-Kennung
Jeder PAN-Teilnehmer kann sogenannte Mitbenutzer einrichten, soda mehrere Personen unabhngig voneinander PAN benutzen knnen. Die fr Mitbenutzer anfallenden Kosten werden dem Hauptbenutzer verrechnet. Aber auch der Hauptkennungsinhaber selbst kann Mitbenutzerkennungen verwenden, wenn er zum Beispiel zwischen den Kosten durch berufliche und private Nutzung des PAN unterscheiden will.
Die durch einen Mitbenutzer aufgelaufenen Kosten knnen vom Hauptkennungsinhaber durch Aufruf der dafr vorgesehenen PAN-Seiten eindeutig zugeordnet werden.
Mitbenutzer haben eine eigene PAN-Nummer, eine eigene PAN-Teilnehmerkennung sowie ein eigenes persnliches Kennwort.
Ihre Teilnehmerkennung besteht aus den ersten acht Ziffern der Teilnehmerkennung des Hauptbenutzers und der zweistellig anzugebenden Mitbenutzernummer.
Die PAN-Nummer fr Mitbenutzer setzt sich folgenderweise zusammen:
                PAN-Nr.

Hauptbenutzer   9 1 D D A N N N N
Mitbenutzer         D D A N N N N X X

91    PAN-Kennung
DD    Datex-Bereich
A     Art: 1 = Benutzer, 2 = Anbieter, 5 = Externer Rechner
NNNN  Hauptanschlunummer
XX    Nummer des Mitbenutzers (01-99)

Bemerkung: Die alten BTX-Zugangsberechtigungen (BTX-Kennungen und persnliches Kennwort) und BTX-Nummern gelten natrlich unverndert auch im PAN-System weiter!
PAN-Nummer und 
Kommunikations-Dienste
Wenn Sie anonym ins System eingestiegen sind, knnen Sie sich jederzeit identifizieren, indem sie die Seite *98# aufrufen und dann Ihre Kennung und Ihr Kennwort eingeben.
Folgende Kommunikationsdienste knnen Sie nur identifiziert (mit PAN-Nummer) nutzen:
PAN-Mitteilungsdienst
*941#

Lange Mitteilung
*948#

Spezielle Mitteilungs-Formulare (Gre, Glckwnsche, Einladungen, Besttigungen)
*942# ff

PAN-Konversationsdienst
*960#

PAN-FIDO Gateway
*85706#


PAN-Decoder
Um aktiver PAN-Benutzer zu werden, bedarf es neben Hardware wie PC und Modem auch der entsprechenden Software. Dazu gengen fr den ASCII-Sektor des PAN "gewhnliche" 80-Zeichen-Terminalprogramme. Zur Nutzung des CEPT-Sektors bentigen Sie PAN-Decoder-Software (kurz: einen PAN-Decoder). Mittlerweile existieren bereits viele Decoder-Programme fr die Betriebssysteme DOS und Windows. Eine Liste finden Sie im Artikel "PC-Software fr BTX" im Aprilheft des Vorjahres der PC-NEWS edu.
Darberhinaus wird es in Krze eine besonders gnstige Mglichkeit geben, einige der bewhrtesten PAN-Decoder zu ergattern: 
Nmlich GRATIS!
Unter dem Motto
"PAN ... whl an!"
wird der MCCA (Multi Computer Communications Austria) ein Preisausschreiben veranstalten!
Schauen Sie bitte in den nchsten Wochen in die PAN-Seiten des MCCA (*2550#) und lesen Sie mehr darber in "Rund um die PAN-Zugangsberechtigung" im nchsten Heft weiter! (


eMail mit TELEBOX-PC oder TELEBOX-LAN

Gerhard Kmet

Was ist ein Electronic Mail System? 
Ein E-Mail System, sehr hnlich einem Postamt, bernimmt fr Sie die Zustellung von Mitteilungen an Ihre Empfnger, und speichert die fr Sie eingetroffenen Nachrichten in einem Postfach zwischen, bis Sie Gelegenheit haben, sie abzuholen. Der Unterschied ist, da diese Aufgaben nicht auf Papier sondern elektronisch geschehen. E-Mail gewhrleistet universellen Dokumententransport fr EDI- (Electronic Data Interchange) und Multimedia-Anwendungen (Text, Images und Voice Mail) ber weltweit existierende Standards, wie Internet und X.400. Nachteile, wie mehrfache Dateneingabe in Verarbeitungssysteme, werden mit E-Mail vermieden. Gateways zu Fax, Telex, Textpager, Telegramm, Inmarsat-C und zu Informationssystemen im Internet oder im Datex-P vervielfachen die Anzahl der Werkzeuge fr viele professionelle Kommunikationsanwendungen.
Bei TELEBOX-PC oder TELEBOX-LAN handelt es sich um ein Nachrichtenbermittlungs-system unter Windows, das nicht nur das Erstellen und Verwalten Ihrer gesamten elektronischen Korrespondenz gestattet, sondern das auch nahtlos mit Ihrem E-Mail-Fach im TELEBOX AUSTRIA (TBXA) Serversystem zusammenarbeitet, um viele Aufgaben automatisch abzuwickeln. Mit diesem Programm wird das Senden und Empfangen von elektronischen Nachrichten einfach wie nie zuvor.
Diese Aufgaben werden durch zwei Programme abgewickelt: MailStation (mit dem Postboten-Symbol), welches Ihnen das Erstellen, Versenden und Lesen von Nachrichten ermglicht und auch die Erfolgskontrolle durchfhrt, und Mailer (mit dem Briefumschlag-Symbol), welche alle Interaktion mit dem zentralen E-Mail-Fach bernimmt und welcher normalerweise im Hintergrund luft (hnlich dem Windows Druck-Manager). Der Mailer bietet wie jedes bliche Terminal-Programm Konfigurationsmglichkeiten, aber nicht nur Modems,sondern auch ISDN CAPI, Novell Netware Connect (NACS), DECnet LAT und Internet TCP/IP (Windows Sockets) und "Int14" knnen als Kommunikationsmedien angesprochen werden. Bentigte Datennetzwerkanbindungen sind bereits softwareseitig vorkonfiguriert und knnen somit unkompliziert ausgewhlt werden. Zustzliche Eingaben (Verbindungsnummern etc.) sind nicht notwendig. Verbindungen zum TBXA-Serversystem werden vom "Mailer" eigenstndig zu individuell vorgegebenen Zeitpunkten (Wochentage, Uhrzeiten) aufgebaut. Nachrichtenversand und -empfang erfolgen automatisch.
"MailStation", das Herz dieser Kommunikationssoftware bietet u.a. viersprachige Benutzerfhrung, jederzeit verfgbare Online-Hilfetexte in Deutsch, Englisch, Franzsisch oder Hollndisch, die lokale Speicherung aller Informationen im eigenen PC mit Datenbank-hnlichen Suchfunktionen sowie viele Mglichkeiten der Organisation Ihrer E-Mail-Korrespondenz. Empfangene Nachrichten werden automatisch durch den "Mailer" abgeholt und auf PC-Ebene in entsprechende "Ordner" abgelegt. Sie bereiten Ihre neuen Nachrichten, Antworten etc. in Ihrem PC vor und legen diese in das "Post-Ausgangskrbchen". Wenn der "Mailer" die nchste Verbindung zur TBXA aufbaut, wird automatisch das "Postausgangskrbchen" geleert, d.h. alle Nachrichten werden - wenn gewnscht, sogar verschlsselt oder komprimiert - verschickt. Beim selben Verbindungsaufbau werden alle neu eingetroffenen Nachrichten abgeholt, evtl. zuvor definierte News-Server/Schwarze Bretter im nationalen oder internationalen Bereich auf  neue Informationen berprft und evtl. abgefragt. "MailStation" ermglicht auch die Anlage von Adreverzeichnissen, die entweder aus Synonymen fr Empfnger oder aus umfangreichen Verteilerlisten bestehen knnen. Eine Absenderadresse aus dem Nachrichtenkopf einer erhaltenen Nachricht kann auf Wunsch sofort in Form eines Kurznamen in das Adreverzeichnis bernommen werden.
<Grafik>
<Grafik>
Die dritte Komponente "Go Online" ermglicht dem Benutzer den Online-Zugriff auf den TBXA-Server. Datenbankrecherchen oder -rufe via X.29/X.25 oder TELNET sind in diesem Modus ebenso mglich, wie die Dialogfhrung mit einem ebenfalls im System "online"-befindlichen Kommunikationspartner. Das Anklicken des "Go Online"-Symbols gengt, um die Verbindung zum TBXA-Server herzustellen.
<Grafik>
Im Gegensatz zur Einzelplatz-Version wird das Funktionsspektrum der LAN-Version noch durch eine vierte Komponente ergnzt - dem MailStation Administrator. Nur dem LAN-Administrator steht diese erweiterte Benutzeroberflche zur Verfgung. Er bestimmt, welche Benutzer innerhalb des LAN Nachrichten aus der TBXA erhalten und/oder senden drfen. Unterschieden wird auch, ob LAN-Teilnehmer ein eigenens E-Mail-Fach im TBXA E-Mail-Serversystem besitzen, oder ob sie das Fach des Administrators - als "gemeinsames Fach" - teilen. Der MailStation-Administrator kann den Mitbenutzern seines Faches entsprechende Privilegien vergeben, um die Nutzung des externen Kommunikationsweges - ber das TBXA-E-Mail-Serversystem - kontrollieren zu knnen. Die Kommunikation der MailStation Benutzer innerhalb des LAN verluft desweilen ohne Zugriff auf TBXA.
Programmierschnittstellen zum Mailer
Entwickler knnen eigene Anwendungen schreiben, mit denen sie Nachrichten versenden und das Adreverzeichnis pflegen knnen, ohne direkt mit dem Modul MailStation zu arbeiten. Zwei Schnittstellen stehen gegenwrtig zur Verfgung: DDE (Dynamic Data Exchange) sowie Dateien.
Die Dateischnittstelle gestattet Anwendungsprogrammierern, speziell formatierte Auftragsdateien in einem besonderen Verzeichnis abzulegen, dem Auftragsverzeichnis. Diese Auftrge werden vom Mailer zur Pflege des Adreverzeichnisses oder zum Versenden von Nachrichten ausgewertet. Gleichzeitig werden empfangene Nachrichten und Versandbesttigungen als Benachrichtigungsdateien in diesem Verzeichnis abgelegt, damit externe Anwendungen (z.B. EDI-Anwendungen) diese Dateien direkt lesen knnen. Auerdem werden Online-Befehle vom Mailer zum E-Mail-System durchgereicht und protokolliert. Schlielich werden bestimmte, fr die MailStation ntzliche Aktionen vom Mailer durchgefhrt.
"Dynamic Data Exchange" ist ein von Windows untersttzter Mechanismus, mit dem Anwendungsprogramme untereinander Daten austauschen knnen. Die DDE Schnittstelle gestattet das Aufbauen einer DDE Verbindung zwischen einer externen Anwendung und dem MailStation "Senden" Fenster. Benutzer knnen, zum Beispiel, in WinWord ein Makro schreiben, da alle Felder dieses Fensters ausfllt und dann einen Versandauftrag startet.

Fr weitere Informationen:
Radio-Austria AG, Gerhard Kmet
Tel.: (0222) 50145 320, Fax: (0222) 50145 319
Internet: kmet@rac.telebox.ada.at
X.400:C=AT;A=ADA;P=TELEBOX;O=RAC;S=KMET;


ACCESS, eine Datenbank unter Windows

Helmuth Schlgl DSK 470:MCCA.ZIP

Fast jedes Programm ziert eine "schne" Einstiegsseite oder auch Hauptmen genannt. Unter dieser Bildschirmseite ist das gesamte Programmpaket erreichbar. 
Zur Erstellung diese Hauptmens ffnen wir ein neues Formular ohne Assist. Wir teilen dieses Formular in Formularkopf und Detailbereich. Mit Hilfe des Programmes Paintbrush habe ich Bild-Objekte editiert und ber die Zwischenablage im Formular MCCA-Hauptmen eingefgt und positioniert. Durch Doppelklick auf eines dieser gebundenen Objekte wird automatisch Paintbrush aufgerufen und man kann jederzeit nderungen in der Grafik vornehmen und im Formular aktualisieren lassen. 
In den Formulareigenschaften (Ansicht: Formularentwurf, Bearbeiten: Formular auswhlen, Ansicht: Eigenschaften) tragen wir bei Beschriftung die berschrift des Formulares ein.
Den Datensatzmarkierer, die Bildlaufleisten und die Navigationsschaltflchen schalten wir aus.
<Grafik>
Im Programm MS-ACCESS 2.0 gibt es so etwas wie einen Start-Batch (autoexec). In diesem Macro (er mu autoexec heien) stellt man unter anderem die in den Optionen angegebenen Eigenschaften ein. Das Anwenderprogramm startet sofort mit diesen Eigenschaften.
Ein kleines Basic-Modul fhrt diese Eigenschaftsnderungen durch.
<Grafik>
Mit dem Befehl "SendKeys" kann man aus der Basic-Function manuelle Tastendrcke simulieren. %{AO} bedeutet; gehe zu Menpunkt "Ansicht" (ALT A) danach weiter zu "Optionen" (O). "{DOWN3}" sind Kursorbewegungen hinunter, %{DOWN} ffnet die Auswahl der vorhanden Eigenschaftt "Eingebaute Systemleisten verfgbar" Ja/Nein und True bedeutet, da die Steuerung erst nach Ausfhrung der Tastendrcke an die Prozedur zurckgegeben wird (Pause). Bei False wird sofort fortgesetzt. 
, <Grafik>
Um einen Bericht (Report) zu erstellen, rufen wir einen neuen Bericht auf. Die Datenherkunft kann entweder eine Datenbank oder eine Abfrage sein, die im Fenster ausgewhlt werden kann.
Nun kann man sich des Berichtsassistenten bedienen oder den Bericht selbst gestalten. Wir rufen den Assistenten auf. Verschiedene Formgestaltungen bis hin zum Autobericht und Adresskleber werden uns angeboten. Die Form der Tabelle scheint hier geeignet zu sein.
Im weiteren Verlauf bernehmen wir aus der linken Spalte die bentigten Felder fr unsere Liste mit der Schaltflche '>'. Mit weiter kommen wir zur Sortierfolge der Felder und nochmals mit weiter kann der Stil des Berichtes (Standard, Prsentation oder Buchfhrung) gewhlt werden. Das Druckformat (Hoch-Quer) passt sich automatisch der Breite des Berichtes an. Nun kann noch der Zeilenabstand variiert werden. Mit "Beenden" wird der Bericht am Bildschirm angezeigt. Mit den  "Tools"  und den Mglichkeiten aus dem Menpunkt "Format" wird dem Bericht der letzte Schliff gegeben.
<Grafik><Grafik>
Der Berichtskopf wird auf jeder Seite neu gedruckt, die Feldnamen im Seitenkopf dienen als berschrift fr die Daten im Detailbereich. Vom Assisten wird automatisch das Datum =jetzt() und die Seitennumerierung =Seite() zur Verfgung gestellt.
<Grafik>
Zur besseren Lesbarkeit des Berichtes knnen die defaultmig eingesetzten Feldnamen fr die berschrift durch sprechende Namen ersetzt werden. Hier in unserem Beispiel wrde ich MIT_KEY durch Mitgliedsr. ersetzen. 
Erstmals werde ich zustzlich zum Diskettenservice des PCCTGM die Datenbank als Telesoftware im PAN-Angebot des MCCA zum Download anbieten. Diese Software wird nach Fertigstellung in Verbindung mit Btx DeLuxe 2.6 von Johannes Sautner die Neu-Anmeldungen zum MCCA bzw. die jhrliche Verlngerung der Clubmitgliedschaft, das Mahnwesen ber Mitteilungsdienst (*941#) und die Korespondenz mit den Mitgliedern und Interessenten des MCCA bernehmen.
Das derzeit bestehende Softwarepaket unter dBase III+ fr die MCCA-Mitgliederverwaltung kann dies schon alles und luft vollautomatisch zur besten Zufriedenheit.(

Genetic Algorithms, Genetic Programming

Roland Hasenberger 

Allgemeines
Dieser Beitrag beschftigt sich mit Genetischen Verfahren zur Erstellung von Programmen (Genetic Programming). Die Grundlage dafr bilden die Genetischen Verfahren zur Optimierung von Parametern (Genetic Algorithms), an Hand derer ich die Grundlagen der "informatischen" Genetik darlegen werde.

Evolutionre Methoden
Evolutionre Methoden verwenden Methoden der (natrlichen) Evolution, um Lsungen fr gegebene Probleme zu finden ("Zchten von Lsungen").
Sie werden eingesetzt um groe Suchrume mit minimalem Wissen zu durchsuchen und  die natrliche Evolution zu erforschen
Whrend sie bei der Durchsuchung groer Suchrume nachgewiesenermaen sehr effizient sind, bestehen (berechtigte) Zweifel, ob die Erforschung der natrlichen Evolution mit ihrer Hilfe mglich ist, da bei der Abbildung der natrlichen Evolution auf technische Methoden doch wesentliche Vereinfachungen durchgefhrt wurden.
Die Evolution in diesem Sinne zeichnet sich dabei durch folgende Merkmale aus:
Es existiert eine Population von Individuen mit unterschiedlichen Merkmalen.
Die Unterschiede wirken sich auf die Fhigkeit, in der Umwelt zu berleben, aus.
Individuen vermehren sich und geben ihre Merkmale an ihre Nachkommen weiter; es bilden sich aber auch zufllige Vernderungen (Mutationen).

Genetische Algorithmen (GA)
GA sind Verfahren zur  Optimierung von Parametern bei Problemen mit bekannter Lsungsstruktur.
Das quivalent zum in der Natur vorkommenden Speicher der Erbinformation15 sind hier Bitstreams16, durch die auf Applikationsebene die Parameter der Problemlsung kodiert werden.

Population
Es wird hier von einer bestimmten Population17 ausgegangen. Die Eigenschaften der ersten Generation werden blicherweise per Zufallsgenerator erzeugt und danach werden die diversen genetischen Methoden angewendet. bliche Populationen liegen in der Grenordnung von 100 Individuen18, wobei einige 10 Generationen vergehen knnen, bis sich etwas sinnvolles gebildet hat.

survival of the fittest
Bei allen Evolutionren Methoden mu eine "fitness-Funktion" zur Verfgung stehen, welche die Qualitt des Individuums bewertet19. Ausgehend von dieser "fitness-Funktion" werden die Individuen zur weiteren Verwendung herangezogen (als Elternteil oder direkt in die nchste Generation kopiert).
Grundstzlich gibt es hier 2 Verfahren: Eines, bei dem in jeder Generation der/die schwchsten ausgeschieden werden und der Rest eben oft genug "gepaart" wird, bis sich die Gre der Population wieder eingestellt hat (steady state) oder aber die Auswahl jener, die sich paaren drfen/kopiert werden.
2 mgliche Auswahlmethoden sind Tournier und Roulette

Turnier
Beim Turnier treten jeweils einzelne Exemplare20 einer Population gegeneinander an und die Gewinner (d.h. jene mit der besten "fitness-Funktion") werden fr die weitere Verwendung herangezogen.
Wesentlich hierbei ist, da immer nur Teile der Population gegeneinander antreten, wodurch nicht der absolut beste gewinnt, sondern der beste der Teilpopulation. Dadurch ist gewhrleistet, da auch schwchere Individuen eine berlebensschance haben. Das erscheint zwar auf den ersten Blick unsinnig, erhlt aber Sinn, wenn beachtet wird, da die jetzt schwcheren Individuen Erbinformationsteile besitzen, die spter noch gebraucht werden knnen.

Roulette
Beim Roulette wird die gesamte Population herangezogen und es wird "unfaires" Roulette gespielt, d.h. die Wahrscheinlichkeit der Auswahl eines bestimmten Individuums ist in irgend einer Form proportional zu dessen fitness. Auch hier ist es wieder wesentlich, da auch die schwchsten Mitglieder der Population eine Wahrscheinlichkeit ungleich 0 haben, da sie berleben21.
<Grafik>
Bild 3 Rouletterad zu Population von Tabelle 1
In Bild 3 wird ein Beispiel fr ein derartiges unfaires Rouletterad zur Population von Tabelle 1 angegeben.

Vermehrungs-/Vernderungsmechanismen

Mutation
Bei der biologischen Mutation ndern Basensequenzen einfach Ihren Platz oder Basen werden gegen andere Basen ausgetauscht.
<Grafik>
Tabelle 1 Population zum Rouletterad-Beispiel
Bei der informatischen Mutation werden entweder Bitsequenzen ausgetauscht oder einzelne Bits (zufllig) invertiert.
Die Mutation ist wesentlich, da dadurch "zufllige" Sprnge im Parameterraum ausgefhrt werden, die verhindern sollen und knnen, da der Algorithmus gegen ein lokales Optimum konvergiert.

Rekombination
Die Rekombination ist das Konzept des geschlechtlichen Vermehrung; es werden hierbei Teile der Erbinformation von Mutter und Vater ausgetauscht. Dieser Vorgang wird in Bild 4 dargestellt, wobei hier eine Besonderheit der informatischen Vererbung zu Tage tritt: es werden in der Regel 2 Nachkommen gleichzeitig produziert.
<Grafik>
Bild 4: Vererbung
Durch den Vorgang der Vererbung werden Erbinformationen zwischen den "Partnern" ausgetauscht, womit die alten Eigenschaften kombiniert werden.

Funktionsweise der Genetischen Algorithmen
In Bild 5 ist der grundstzliche Ablauf von Genetischen Algorithmen dargestellt. Die Schleife enthlt als Abbruchbedingung auch eine Zeitbegrenzung, da im Gegensatz zur natrlichen Evolution informatische Populationen nie aussterben (es wird solange kopiert und rekombiniert, bis die ursprngliche Populationsgre wieder erreicht ist), es aber dennoch mglich ist, da sich der Algorithmus "verrennt". Daher geht man davon aus, da, wenn nach einer bestimmten Anzahl von Evolutionszyklen kein sinnvolles Ergebnis erzielt werden konnte, auch keines mehr gefunden wird und bricht die Suche ab.
<Grafik>
Bild 5: Ablauf von Genetischen Algorithmen

Anwendungen
GAs wurden bereits fr verschiedenste Themen angewendet, darunter 
Optimierung der Dse fr einen Raumgleiter22.
Konstruktion von Brcken, erdbebensicheren Gebuden, billigen Betonschalen, geruscharmen Ventilatoren
Verbesserung von Ganzarmprothesen
Ermittlung von Prfablufen fr die automatische Software-Prfung

Genetic Programming (GP)
Bei Genetischen Algorithmen werden Parameter optimiert. Daraus ergibt sich, da die Lsungsstruktur bereits bekannt sein mu. Es liegt jetzt nahe, das Verfahren so zu erweitern, da auch das Verfahren selbst auf genetische Weise gefunden wird.
In diesem Fall sind die einzelnen Individuen keine Bitstreams konstanter Lnge mehr, welche die Parameter des (vorgegebenen) Lsungsalgorithmus kodieren sondern ganze Programme. Das Ergebnis ist in diesem Fall der Lsungsalgorithmus selbst.

Programme fr Genetic Programming
Der erste Denkansatz, einfach ein z.B. C-Programm auf genetische Art und Weise erzeugen zu wollen, indem die Buchstaben des Sourcecodes mit evolutionren Methoden aneinandergereiht werden, wird recht bald Schiffbruch erleiden, da in diesem Fall der Groteil der so erzeugten Individuen nicht einmal compilierbar wre.
Daraus ergibt sich, da man fr die Implementation von GP erst eine eigene Sprache erfinden mute, die geeignet ist, der Rekombination und der Mutation unterworfen zu werden.
Dies ist erfolgt durch die Betrachtung von Programmen als Bume, welche an den Knotenpunkten die Funktionen tragen und an den Endpunkten die Parameter bzw. Eingangsvariablen des Problems. Alle Funktionen erwarten dabei die selbe Type von Eingangsvariablen (z.B. Real) und liefern diese auch wieder. Derartige Programme sind jedenfalls (!) syntaktisch richtig und damit bersetzbar.
Die Rekombination und Mutation von derartigen Programmen ist damit der Austausch von beliebigen Teilbumen, wie dies auch in Bild 6 dargestellt ist.
<Grafik>
Bild 6: Mutation von GP-Programmen

Eigenschaften der Evolutionren Methoden
Mit diesen Methoden knnen sehr unbersichtlich wirkende Probleme mit vielen, vielleicht gegeneinander wirkenden Parametern/Eigenschaften gelst werden. Je nachdem, ob eine Lsungsstruktur bekannt ist oder nicht kann GA oder GP eingesetzt werden.
Ein Problem stellt der Aufwand dieser Methoden dar: Bei einer Population von 500 und 50 Generationen (durchaus nicht so unblich) mu die fitness von 25000 Individuen ermittelt werden. Wenn zur Ermittlung der fitness eines Individuums 1 Minute bentigt wird, bedeutet das einen Zeitbedarf von 17,36 Tagen allein dafr. Allerdings sind diese Verfahren auch sehr gut parallelisierbar. Die Ermittlung der fitness eines Individuums kann unabhngig von allen anderen erfolgen. Dadurch ist hier sogar eine Parallelisierung innerhalb eines LANs denkbar. Besonders bei GA erscheint hier die Parallelisierung sehr effizient durchfhrbar zu sein. Jeder der beteiligten Computer wei die Lsungsstruktur, und es werden zur Bestimmung der fitness eines Individuums nur die neuen Parameter zu einem der Rechner geschickt. Dieser rechnet dann und liefert einen Wert (die fitness) an den Master (den fr die Evolution zustndigen Rechner: "Gott") zurck. Die Kosten, die dabei fr die Verteilung der Parameter entstehen, erscheinen denkbar gering im Vergleich zur Effizienzsteigerung durch die parallele Bestimmung der fitness. Bei GP mssen den Rechnern jeweils etwas mehr Daten bermittelt werden (immerhin das ganze zu untersuchende Programm); letztendlich sollte es sich aber trotzdem auszahlen.
Die evolutionren Verfahren sind auf dem Zufall basierende, d.h. es gibt eine jedenfalls nicht vernachlssigbare Wahrscheinlichkeit23, da keine oder eine nicht optimale Lsung (lokales Optimum) gefunden wird. Auch die oben angesprochene fitness-Funktion ist nicht immer ganz einfach zu konstruieren; vor allem kann man davon ausgehen da alles, was man bei der fitness-Funktion nicht bercksichtigt hat, von den evolutionren Methoden (GP wie auch GA) in unverschmter Weise ausgentzt wird. 

Genetic Programming
Aufgrund der Suche nach der Lsungsstruktur mit evolutionren Methoden bei Genetic Programming ist dafr  nur sehr wenig Wissen ber das Problem selbst erforderlich; es reicht wenn man eine fitness-Funktion zum Problem angeben kann.
Das Wissen ber das Problem sammelt das Verfahren selbst whrend der Suche nach der Lsung. (

(
Quellenverzeichnis
Zchten von Computerprogrammen
Dipl.-Ing. Dorothea Heiss
Vortrag beim Jung-Elektrotechniker-Treffen des VE vom 11.4.1994:
Genetic Programming with C++
Andy Singleton
Byte Februar 1994
Test and Evaluation by Genetic Algorithms
Alan Cschultz, John J. Grefenstette, Kenneth A. De Jong
IEEE Expert 8 (1993)
Zustzliche Literatur zu GA und GP
On the Programming of Computers by Means of Natural Selection
John R. Koza (Stanford University)
MIT Press, 1992
ISBN 0-262-11170-5

Evolutionsalgorithmus in C

Peter Speckmayer DSK-470: GENETIK.ZIP

Was ist ein Evolutionsalgorithmus?
Ein Evolutionsalgorithmus ist ein Computerprogramm, mit dem man Vorgnge, Variablen, usw. optimieren kann. Ein solcher Algorithmus hat den Vorteil, da er im Vergleich zu anderen Optimierungsmethoden sehr schnell arbeitet und meistens sehr nahe an das Optimum herankommt. Der Nachteil ist, da man mit ihm nicht feststellen kann, wie gut die gefundene Lsung wirklich ist. 

Wie funktioniert ein (einfacher) Evolutionsalgorithmus?
Beim Programmieren eines Evolutionsalgorithmus nimmt man sich die Natur zum Vorbild. Die Optimierung erfolgt in Generationsschritten. Zu Beginn werden zufllige Wertegruppen (eine Generation) gebildet, von denen jede Wertegruppe ein Individuum charakterisiert (diese Wertegruppen werden im folgenden Text oft als GENe bezeichnet). Die Werte werden in eine sogenannte Fitness-Funktion (siehe auch Kapitel: Fitness) eingesetzt. Man erhlt fr jede Wertegruppe (fr jedes GEN) einen Wert der die Qualitt des jeweiligen GENs (Wertegruppe) angibt. Die Gruppen mit den schlechtesten Qualtitswerten werden nun gelscht und durch Kinder der mit guten Qualittswerten ersetzt. Solche Kinder knnen auf verschiedenste Weise ermittelt werden, wobei man sich auch hier wieder die Natur als Vorbild nimmt.  Die Kinder knnen beispielsweise durch Rekombination (crossing-over) ermittelt werden. Bei dieser Rekombination kreuzt man zwei Elternindividuen aus indem man einige Werte der Wertegruppen vom einen und die restlichen vom anderen Elternteil nimmt. Andere Mglichkeiten sind auch die Mutation, bei der die Kinder sich durch geringfgige zufllige Vernderungen von den Elternindividuen unterscheiden, oder eine Rekombination ber mehr als zwei Eltern. Die neu ermittelte Generation wird nun wieder auf ihre Fitness getestet, sortiert und durch Auskreuzen oder/und Mutation verndert. Danach beginnt dieser Vorgang von vorne, bis eine gewnschte Fitness vorhanden ist. (

Beispiel
Als Beispiel werden hier geometrische Krper genommen die in eine vorgegebene Form passen sollen. Die geometrischen Formen werden durch die Parameter Form (Kreis, Quadrat, Dreieck) und Gre (klein, mittel, gro) bestimmt. Eine Anfangspopulation zu diesem Beispiel knnte folgendermaen aussehen (siehe Abbildung 1).
<Grafik>
Abbildung 1: Beispiel einer Anfangspopulation
Diese Krper werden nun mittels einer Fitnessfunktion getestet und sortiert (siehe Abbildung 2). Die Fitness-Funktion des Beispieles gibt den Grenunterschied zwischen einem groen Kreis und den einzelnen Individuen (Krpern) an. Die Krper werden nach der Gre dieses Unterschiedes sortiert.
<Grafik>
Abbildung 2: Auf Fitness testen
Die schlechtesten zwei Krper werden nun durch Kinder der zwei besten ersetzt. Wobei die Bildung der Kinder, wie schon erwhnt, durch Kreuzen erfolgt (Abbildung 3 zeigt wie so ein Auskreuzen vor sich geht).
<Grafik>
Abbildung 3:  Bildung von Kindern durch Kreuzen zweier Eltern
Dieser Vorgang wird solange durchgefhrt, bis ein gewnschtes Ergebnis erreicht ist oder eine gewisse Anzahl an Generationen berechnet worden sind (zur Zeitbegrenzung).

Source-Code fr C++
Der folgende Source-Code ist ein einfacher Evolutionsalgorithmus, der die Variablen einer Formel optimieren kann. Die Variablen sind Integer-Zahlen und knnen im Unterprogramm Fitness zu einer Formel verknpft werden.

Beispiel fr die Verknpfungen der Variablen:   
Will man die Variablen zu einer Formel:  
<Grafik> 
verknpfen, so mu man in der Prozedur Fitness die Zeile: 

Ergebnis [n]=.....  

folgendermaen abndern: Fr die Variable a schreibt man V[0], fr die Variable b schreibt man V[1], fr c V[2] fr d V[3] usw. Die Formel sieht nun so aus: 
Ergebnis[n]=(V[0]*cos(V[1]))-(V[2]/V[3]);

Wobei cos() der Cosinus ist und eine Funktion von C++ ist (In der Include-Datei math.h, siehe auch Include-Dateien). Auf diese Weise kann man jede beliebige Formel realisieren. Die Anzahl der Variablen die fr diese Formel verwendet werden soll kann mittels der Definition Variablen_pro_GEN (siehe auch Kapitel Definitionen) eingestellt werden. 

Weitere Einstellungen mittels den Definitionen:
Die folgenden Einstellungen sind alle in den Definitionen zu vollziehen (siehe auch Kapitel Definitionen).

Anzahl_der_Generationen
Mit diesem Punkt kann die Anzahl der Generationen  die berechnet werden sollen eingestellt werden.

Variablen_pro_GEN
Wie schon erwhnt, kann mit dieser Definition die Anzahl der verwendeten Variablen verndert werden.

GENE_pro_Generation
Diese Definition gibt die Gre der Anfangspopulation und somit auch der folgenden Populationen an.

Kreuzen_von, Kreuzen_bis
Mit Kreuzen_von und Kreuzen_bis kann man einstellen welche Variablen einer Generation verkreuzt werden sollen. (Beispiel: Die besten 16 Variablen ... Kreuzen_von 0; Kreuzen_bis 16).

Mutationsfaktor, Mutationswirkung
Der Mutationsfaktor gibt an wieviele der GENE einer Generation mutiert werden sollen. Die Mutationswirkung gibt an wieviele Variablen der GENE die mutieren sollen verndert werden sollen.

oben0, unten0, oben1, ...
Fr jede Variable mu mithilfe dieser Variablen eine Ober- und eine Untergrenze angegeben werden. Parallel zu den Definitionen mssen die entsprechenden Zeilen im Hauptprogramm geschrieben werden (siehe Kapitel main)

Mgliche Verbesserungen des Programmes
Das Programm soll nur das Prinzip von Evolutionsalgorithmen darlegen und kann in vielerlei Weise verbessert werden. Ich werde hier einige Mglichkeiten anfhren wie man das Programm entscheidend verbessern kann.
Der erste Schritt kann sein, da man die Berechnung nicht nach n Generationen, sondern wenn ein gengend guter Fitnesswert erreicht ist abbricht. (Die Fitnesswerte stehen in dem Array Ergebnisse[n], wobei der beste Werte an der Stelle 0 steht (Ergebnis[0]).
Weiters kann knnte man anstatt von Integer-Variablen auch float Variablen verwenden. Hier mu man sich aber berlegen, wie man die Erzeugung von Zufallswerten in den Prozeduren Anfangspopulation_erstellen und Mutation programmiert.
Sinnvoll wre es auch, wenn man die Mutation auf einige GENE einer Generation beschrnken wrde.
Die weitreichendste Verbesserung wre aber, wenn man nicht eine gewisse Anzahl von Variablen verwendet, sondern einen Speicherbereich der n Bytes gro ist. Die Fitnessfunktion kann hier auch fr wesentlich komplexere Themen verwendet werden.

Programmaufbau
Include-Dateien
Definitionen
Erstellen einer Anfangspopulation (Anfangspopulation_erstellen)
Fitness
Sortieren 
Mutation
Kreuzen 
Ausgabe
main

Einige Tips zum Programm
Es kann durchaus vorkommen, da sich das Programm beim Finden einer Lsung in einer Sackgasse (Lokales Maximum, oder Minimum) verluft. Es empfiehlt sich in so einem Fall, einfach das Programm neu zu Starten.
Man sollte ein wenig mit der Anzahl der GENE_pro_Generationen und dem Kreuzen_von bzw. Kreuzen_bis spielen um die optimale Zusamenstellung zu finden.
Man sollte auerdem Divisionen durch 0 und hnliches vermeiden, indem man die Variablen-ober- und -unter-grenzen entsprechend whlt.

#include <stdlib.h>
#include <stdio.h>
#include <math.h>

#define word unsigned int
#define byte unsigned char far
#define V (float)Variablen[n]
#define Anzahl_der_Generationen 100
#define Variablen_pro_GEN 4
#define GENE_pro_Generation 150
#define Kreuzen_von 0
#define Kreuzen_bis 25
#define Mutationsfaktor 5
#define Mutationswirkung 2
#define oben0 500
#define unten0 1
#define oben1 300
#define unten1 -300
#define oben2 10
#define unten2 -500
#define oben3 30000
#define unten3 1

void Anfangspopulation_erstellen
     (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN],
     int Grenzen [Variablen_pro_GEN][2])
{
  int m,n;
  gotoxy (2,2); printf ("Anfangspopulation erstellen            ");
  for (n=0; n<GENE_pro_Generation; n++)
     for (m=0; m<Variablen_pro_GEN; m++)
     {
       Variablen [n][m]=(random (Grenzen [m][1]-Grenzen [m][0]))+
                                 Grenzen [m][0];
     }
}

void Fitness (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN],
              float Ergebnisse [GENE_pro_Generation])
{
  int n;
  gotoxy (2,2); printf ("Fitness berechnen                  ");
  for (n=0; n<GENE_pro_Generation; n++)
    {
      Ergebnisse [n]=( V[0]*V[0] )*( (V[1]/V[3]) - (V[2]/V[0]) );
    }
}

Kurzbeschreibung
Wie im Kapitel Beispiel fr die Verknpfung der Variablen beschrieben, knnen man durch Verndern der Zeile Ergebnisse[n]=.... beliebige Formeln erstellt werden.

void Sortieren (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN],
                float Ergebnisse [GENE_pro_Generation])
{
  int i, j, k, Var [Variablen_pro_GEN];
  float v;

  gotoxy (2,2); printf ("Sortieren                         ");
  for (i=1; i<GENE_pro_Generation; i++)
    {
      v=Ergebnisse [i]; j=i;
      for (k=0; k<Variablen_pro_GEN; k++)
      {
        Var [k]= Variablen [i][k];
      }
      while (j>=1 && (fabs(Ergebnisse [j-1]))>fabs(v)) // Sortierrichtung
      {
        Ergebnisse [j]=Ergebnisse [j-1];
        for (k=0; k<Variablen_pro_GEN; k++)
          {
            Variablen [j][k]=Variablen [j-1][k];
          }
        j--;
      }
      Ergebnisse [j]=v;
      for (k=0; k<Variablen_pro_GEN; k++)
      {
        Variablen [j][k]= Var [k];
      }
    }
}

Kurzbeschreibung
Hier werden die Fitness-Werte (Ergebnisse[n]) geordnet. Es wird Insertion-Sort verwendet, es kann aber im Prinzip jeder Sortieralgorithmus verwendet werden. Die Zeile die mit Sortierrichtung gekennzeichnet ist ist ausschlaggebend dafr, ob die Ergebnisse der Fitnessfunktion auf- oder absteigend sortiert werden. So wie es bereits angefhrt ist, werden die Ergebnisse so sortiert, da der Wert Null das beste Ergebnis ist und alle anderen Ergebnisse dementsprechend schlechter sind (Je kleiner die absoluten Werte der Ergebnisse sind, dest besser... fabs () ist eine Funktion von C++). Um die Variablen auf das hchstmgliche Ergebniss zu optimieren lt man die fabs() weg und ndert das > in ein <-Zeichen. Will man die Variablen auf das kleinste Ergebnis optimieren so lt man nur die beiden fabs() weg. Mit dem fabs() erht man immer den Absolutbetrag der Ergebnisse, verwendet man fabs() und das >-Zeichen, dann werden die Variablen, wie auch in der Prozedur  angefhrt, so optimiert, da das das angestrebte Ergebnis 0 ist. 

void Mutation (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN],
               int Grenzen [Variablen_pro_GEN][2])
{
  int n, m, variable, welche;
  gotoxy (2,2);  printf ("Mutation                        ");
  for (n=0; n<Mutationsfaktor; n++)
    {
      welche=random (GENE_pro_Generation);
      for (m=0; m<Mutationswirkung; m++)
      {
        variable=random (Variablen_pro_GEN);
        Variablen [welche][variable]=
          (random (Grenzen [variable][1]-Grenzen [variable][0]))+
                   Grenzen [variable][0];
      }
    }
}

Beschreibung
In diesem Teil des Programmes werden einige GENE mutiert. 

void Kreuzen (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN])
{
  int n, k, Teilung;
  gotoxy (2,2); printf ("Kreuzen                         ");
  for (n=Kreuzen_von; n<Kreuzen_bis; n+=2)
    {
      Teilung=random (Variablen_pro_GEN);
      for (k=0; k<Teilung; k++)
      {
        Variablen [GENE_pro_Generation-n-1][k]=Variablen [n][k];
      }
      for (k=Teilung; k<=Variablen_pro_GEN; k++)
      {
        Variablen [GENE_pro_Generation-n-1][k]=Variablen [n+1][k];
      }
      Teilung=random (Variablen_pro_GEN);
      for (k=0; k<Teilung; k++)
      {
        Variablen [GENE_pro_Generation-n-2][k]=Variablen [n][k];
      }
      for (k=Teilung; k<=Variablen_pro_GEN; k++)
      {
        Variablen [GENE_pro_Generation-n-2][k]=Variablen [n+1][k];
      }
    }
}

In diesem Kode-Teil werden die besten GENE miteinander gekreuzt.

void Ausgabe (int Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN],
              float Ergebnisse [GENE_pro_Generation])
{
  int n;
  gotoxy (2,2); printf ("Ausgabe                       ");
  gotoxy (2,6); printf ("Variablen");
  for (n=0; n<Variablen_pro_GEN; n++)
    {
      gotoxy (2,7+n); printf (" Variable %i: %i                 ",
                              n ,Variablen [0][n]);
    }
  gotoxy (2,22); printf ("bestes Ergebnis: %f              ", 
                          Ergebnisse [0]);
}

main
void main ()
{
  int n, Variablen [GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN];
  int Grenzen [Variablen_pro_GEN][2];
  float Ergebnisse [GENE_pro_Generation];

  Grenzen [0][0]=unten0; Grenzen [0][1]=oben0; Grenzen [1][0]=unten1;
  Grenzen [1][1]=oben1; Grenzen [2][0]=unten2; Grenzen [2][1]=oben2;
  Grenzen [3][0]=unten3; Grenzen [3][1]=oben3;

  clrscr ();
  randomize ();
  Anfangspopulation_erstellen (Variablen, Grenzen);           //  Punkt 1
  Fitness (Variablen, Ergebnisse);                    
  Sortieren (Variablen, Ergebnisse);
  for (n=0; n<Anzahl_der_Generationen; n++)
    {
      Kreuzen (Variablen);
      Mutation (Variablen, Grenzen);
      Fitness (Variablen, Ergebnisse);                    
      Sortieren (Variablen, Ergebnisse);
      Ausgabe (Variablen, Ergebnisse);
    }                                   //  Punkt 2
  gotoxy (36,23); printf ("!TASTE!");
  getch ();
}

Kurzbeschreibung
Der Programmcode den Sie hier sehen, ist ein einfaches Gerst eines Evolutionsalgorithmus (von Punkt 1 bis Punkt 2). Man versucht mit Evolutionsalgorithmen die Vererbungsstrategien in der Natur nach zubilden. Wir erstellen zuerst eine sogenannte Anfangspopulation (siehe auch Kapitel: Anfangspopulation), diese enthlt fr jede Variable, die durch das Programm verndert werden kann, einen zuflligen Wert. Wieviele Variablen verwendet werden sollen, kann man mit der Definition Variablen_pro_GEN (siehe auch Kapitel: Definition) festlegen. Man mu entsprechend der Anzahl von Variablen durch die Definitionen fr deren obere und untere Grenzen ergnzen. Auerdem mssen diese Definitionen in die Variablengrenzen geschrieben werden. Wieviele Wertegruppen (Variablengruppen, GENE) die Anfangspopulation und somit jede folgende Generation enthalten soll, wird in der Definition GENE_pro_Generation bestimmt (siehe Kapitel: Definitionen). Die Variablen sind im Feld Variablen[GENE_pro_Generation][Variablen_pro_GEN] gespeichert. 

Literatur
Thomas Otto; Auf zuflligen Wegen zum Ziel, Random-Walk-Algorithmus in der Evaluationstechnik; ct, 1994, H5, S.258.
Christiak Rieck; Modell Natur, Naturanaloge Verfahren in der Computer-Simulation; ct, 1993, H.11, S 201. (

Abenteuer mit dem Microsoft Flugsimulator

Markus Dietinger

Das Buch "Abenteuer mit dem Microsoft Flugsimulator" ist sowohl fr den Anfnger als auch fr versierten Hobbypiloten geschrieben. Es ist gut strukturiert aufgebaut und mit vielen Screenshots versehen.
Zu jedem Kapitel gibt es eine Tabelle mit den erforderlichen Einstellungen und wertvollen Tips  fr Anfnger als auch fr fortgeschrittene FS 5 Bentzer.
Im Gegensatz zu vielen anderen Bchern ist das vorliegende Buch dafr geeignet, das gerade Gelesene sofort am Simulator auszuprobieren.
Im 1. Kapitel wird das Starten sowie das Fliegen von Kurven vermittelt.
Whrend den bungen des Buches werden dem Leser die verschiedenen Tastenkombinationen  und Einstellungsmglichkeiten des Flugsimulators dargestellt .
In den weiteren Kapiteln bekommt man alle Grundkenntnisse des Fliegens spielerisch vermittelt, unter anderem wird das Landen, der Instrumentenflug sowie die verschiedensten Mglichkeiten die der FS 5 an Einstellungsmglichkeiten fr einen noch realistischeren Flug bietet, anhand von leicht verstndlichen praxisnahen Beispielen erlutert.
Am Ende der fnf Grundkapiteln sollten Sie auch ohne Zuhilfenahme einer Bedienungsanleitung alle Funktionen des Microsoft Flugsimulators beherrschen.
Im letzten Viertel des Buches knnen sie in sechs Abenteuern Ihre Fhigkeiten als Pilot unter Beweis stellen.
Diese Abenteuer sollten eigentlich fr jeden Geschmack etwas bieten.
Ob Sie an Blindflgen unter Zuhilfenahme der Instrumente oder ob Sie eher daran interessiert, sind Paris mit ihren Tiefflugeinlagen in Angst und Schrecken zu versetzen, auf alle Flle sollte dieses Buch eine wertvolle Bereicherung in ihrem Bcherregal sein.

Systemvoraussetzungen
Flight Simulator 5 arbeitet nur dann korrekt, wenn Ihr Computersystem einige Hardware- und Softwarevoraussetzungen erfllt. Bei einem schnellen Computer, der mit viel Speicher ausgestattet ist, zeigt sich das Programm natrlich von seiner besten Seite. Aber Flight Simulator 5 ist sehr flexibel. Besitzen Sie einen relativ langsamen Computer knnen Sie das Programm so einstellen, da entweder eine hohe Bildwiederholrate oder die beste grafische Darstellung gewhrleistet ist.
Um in den vollen Genu des FS5 zu kommen, sollten sie ber folgende Ausstattung verfgen:

Optimale Ausstattung
80486 oder Pentium
min 14 MB freier Festplattenspeicher
min 530 KByte freier Hauptspeicher
2  MByte EMS-Speicher
SVGA - Grafikkarte

Absolutes Minimum
80386
14 MB freier Festplattenspeicher
530 KByte freier Hauptspeicher
1 MByte EMS
EGA oder VGA-Karte mit 256 KByte
Bei relativ langsamen Computern sollten Sie nicht mit der optimalen Auflsung und hoher Bildkomplexitt arbeiten, um in den Genu einer flieenden Simulation zu kommen.
Zustzliche Hardware, die das Flugvergngen noch um einiges steigert, sind eine Soundkarte, eine Maus und ein "guter Joystick" oder eigens fr den Simulator entwickelte Steuerknppel, die an jedes Gameport angeschlossen werden knnen.

Kapitel 1
Der erste Flug * Vor dem Flug * Rollen * Der Startbahnanfang * Start * In der Luft! * ber Chicago

Kapitel 2
Pilotentraining und Privatstunden * Sie wollen Pilot werden? * Frhling in Paris * Vorbereitung auf die Landung * Land Ho! Das Flugzeug landen * Platzrunden fliegen 

Kapitel 3
Wetter * Das Wetter spielt eine wichtige Rolle * Wolken * Mit dem Kopf in den Wolken * Wind * Hitze * Ich halte den Druck nicht aus! * Wetterzonen

Kapitel 4
Instrumentenflug * Ausbildung an den Instrumenten * Orientierung * Von Reno nach Oakland 

Kapitel 5
Grafiken, Szenerien, Bilder und Videos * Der Realismus der Simulation * Grafik * Szenerie * Folgen Sie dem Fhrungsflugzeug * Bilder * Video
Abenteuer 1 Ferngesteuerter Flug 
Abenteuer 2 Pilot des Direktors 
Abenteuer 3 Maschinenschaden ber Innsbruck
Abenteuer 4 Der Pilot, der Paris in Schrecken versetzte
Abenteuer 5 Wo sind wir? 
Abenteuer 6 Vergngungsflug 


VIDEO-BERWACHUNG

Gottfried Patels, TGM

Autor
A. Wege

Erscheinungsjahr
1994

Verlag
Hthig GmbH, Heidelberg

ISBN
3-7785-2294-9

<Grafik>

Der Autor wendet sich mit seinem Buch vorwiegend an Anwender und Systemplaner von Video-berwachungsanlagen fr den Sicherheitsbereich. Dieser Zielgruppe entsprechend, sind vorwiegend praxisbezogene Auswahlkriterien fr Kameras, Verteiler, Monitoren und Beleuchtungssysteme beschrieben, und der Bezug zu unvermeidlichen theoretischen Grundlagen wird auf sehr gut verstndliche Weise hergestellt. Ein Glossar am Ende des Buches erlutert alle wesentlichen Begriffe der Videotechnik und der optischen Bauelemente, die in Videoanlagen verwendet werden. Fr die Anwendung der im Buch beschriebenen Komponenten wird ein Planungsbeispiel fr eine Industrieberwachungsanlage angeboten und zeigt die wichtigsten Entwurfsaspekte von Video-berwachungssystemen. (


ELEKTRONISCHE SCHALTUNGEN

Gottfried Patels

Autoren
R. Kstner, A. Mschwitzer

Erscheinungsjahr
1993

Verlag
Hanser, Mnchen/Wien

ISBN
3-4461 6588-6

In dem vorliegenden Buch beschreiben die Verfasser in prgnanter und praxisbezogener Form die hufig verwendeten Grundschaltungen der Analog- und Digitaltechnik. Bisweilen sind die Beschreibungen etwas kurz gehalten, woraus sich fr die Studierenden die Notwendigkeit ergibt, die Herleitung von Ergebnissen selbst durchzufhren oder auf weiterfhrende Literatur zurckzugreifen. Ein ausfhrliches Literaturverzeichnis im Anhang bietet dafr eine ausreichende Auswahl und Hilfe. Die Methodik, mit der die schaltungstechnischen Probleme in dem Buch behandelt werden, folgt dem Gesichtspunkt der neuesten technologischen Verfahren der Halbleiter-lntegrationstechnik und nimmt dabei trotzdem Rcksicht auf die diesen Konzepten zugrundeliegenden Basiskonzepte. Das Buch beginnt mit kurzen Beschreibungen von elektronischen Bauelementen und den Methoden der Schaltungsberechnungen von elektronischen Netzwerken und Leitungen. Darauf folgen Schaltungsanalysen der Analogtechnik beginnend mit Quellen, Verstrkern, Filtern und Generatoren sowie Modulatoren und Demodulatoren. Die Schaltungsberechnungen von Stromversorgungen bilden den Abschlu des analogen Teiles. Neben den zahlreichen Berechnungsbeispielen in den einzelnen Kapiteln, ist am Ende des ersten Teiles eine Aufgabensammlung ber Analogschaltungen angeschlossen, fr die allerdings ein Lsungsheft wnschenswert wre. Die Behandlung der Digitaltechnik beginnt mit der Einfhrung in die Boolsche Algebra und deren Anwendung in Logikfunktionen und Binrkodierungen, gefolgt von Berechnungen der Elementarschaltungen der MOS-, CMOS- und der Bipolartechnik. Danach werden Schaltnetze beschrieben und in kurzer Form wird auf Mikroprozessoren und -controller eingegangen. Mit Interface-Schaltungen und einer Aufgabensammlung wird das Kapitel Digitalschaltungen abgeschlossen. Ergnzend werden darber hinaus Datenkonverter und die modernen Verfahrenstechniken der Digitalelektronik behandelt. Zusammenfassend, stellt das Buch ein handliches und bersichtliches Nachschlagewerk fr Studierende und fr im Berufsleben stehende Ingenieure dar. (


UNIX System V

Peter Balog, N, TGM

Autoren:
Rudolf Boes, Bernd Reimann

Erscheinungsjahr:
1994

Verlag:
bhv Verlags GmbH

ISBN:
3-89360-323-9

Dieses Buch stellt fr den Anfnger einen idealen Einstieg in die Welt von Unix System V dar. Parallel zu den Grundlagen kann mit der mitgelieferten CD auf einem PC Linux, das Public Domain Unix, installiert werden. Ein eigener Abschnitt befat sich mit der Installation der DLD Version 1.3 (Deutsche Linux Distribution). Dieses Kapitel ist ein Teil des DLD-Installationshandbuches, leider ohne Ausfhrungen ber die GUIs und den X-Server Xfree86. Will der Anwender intensiver mit diesem Bereich befassen, so ist das Linux Handbuch sicher eine sinnvolle Erstliteratur.
Sehr ausfhrlich und doch kompakt wird der Editor VI beschrieben. Mit diesem Buch kann der Anfnger die wesentlichsten Editorfunktionen in einer Stunde erlernen und anwenden. Auch dem "Texttool" AWK ist ein eigenes Kapitel gewidmet. Den UNIX-Shells, also den elementaren, kommandozeilen-orientieren Benutzerschnittstellen sind ausfhrliche Kapitel gewidmet. Zum einen die allgemeinen Grundlagen, wie Redirection, Pipes, Scripts und Jobverwaltung und zum anderen diedetaillierten Beschreibungen der hufigst verwendeten Shells, nmlich der Bourne-, der Korn- und der C-Shell.
Der vielleicht wichtigste Teil fr den Anwender, der nich tglich mit Unix-Rechner arbeitet, ist die Befehlsbersicht. Sehr kompakt werden in diesem Abschnitt, der ein gutes Viertel des Buchs ausmacht, die wichtigsten Benutzerbefehle in alphabetischer Reihenfolge beschrieben. Neben der reinen Funktionsbeschreibung und der Erklrung der unzhligen Befehlsoptionen runden einfache Beispiele dieses Kapitel ab. Als Beispiel sei hier der Befehl TAR (Tape Archive) angefhrt; ein Befehl mit sehr vielen Optionen. Meist wird TAR lediglich dazu verwendet, ein in einer Datei abgelegtes Archive zu expandieren,- das geschieht mit der Befehlszeile tar -xvf dateispezifikation. Gut, da gerade dieses Beispiel, noch vor der detaillieren Optionsbeschreibung angefhrt ist.
Die Vernetzung von Rechnern kann duchraus als integraler Bestandteil von UNIX angesehen werden. Ein grundlegendes Kapitel ist daher der Vernetzung gewidmet, mit einem Schwerpunkt auf TCP/IP basierte Vernetzung. Die wesentlichen TCP/IP-Clients TELNET, FTP und MAIL sind ausfhrlich beschrieben. Die Befehle zur TCP/IP-Systemverwaltung, sowie die NFS- (Network File System) spezifischen Befehle werden nicht aufgefhrt.
Leicht verstndlich sind die einfhrenden Kapitel in die System- und Dateiverwaltung. Diese Informationen sind nicht nur fr den Systemadministrator sondern fr alle Benutzer von entscheidender Bedeutung. Der Druckerverwaltung, der Datensicherung sowie dem SCCS (Source Code Control System) sind eigene, kurze Kapitel gewidmet.
Zusammenfassend mchte ich sagen, da dieses Buch sowohl fr den Anfnger, als auch fr den fortgeschrittenen UNIX-Anwender sehr ntzlich sein kann. Der kurze Einstieg in die Systemverwaltung hilft sicherlich dem "normalen" Anwender sein System besser zu verstehen;- wirkliche Systemadministration wird er ja im allgemeinen nicht durchfhren mssen. Was sicher fehlt, ist ein Kapitel ber X-Windows und die Beschreibung eines typischen Window-Managers; gerade deshalb, weil der X-Windows-Support unter Linux exzellent ist. (

HP Palmtop 100 LX

Paul Belcl

Nach 3-jhriger Erfahrung mit einem Atari Portfolio habe ich mich vor ca. 6 Monaten entschlossen den Umstieg auf einen Palmtop zu wagen, mit dem ich nicht nach ca. einem Monat an die Grenzen des Machbaren stoe. Meine Wahl fiel auf den zwar teuren, aber auch sehr leistungsfhigen HP 100 LX.
Fr das Basisgert, welches mit 1 MB RAM bestckt ist, mute ich damals ca. S 10.000.- hinblttern und eine Ramkarte mit 5 MB Flash-Ram schlug sich mit nochmals ca. S 5.000.- zu Buche. Die 2 MB Version des HP100LX kostet nochmals um ca. S 2500.- mehr. Weiters mute ich noch um ca. S 1500.- ein sogenanntes "Connectivity Pack" erstehen, um berhaupt mit meinem PC Daten austauschen zu knnen. "Was soll's," dachte ich, "dafr bekommst Du etwas vernnftiges".
Siehe da, meine Erwartungen waren nicht zu hoch geschraubt.
Das kleine Ding glnzt mit einigen sehr guten Fhigkeiten:

GENERELL
Der Computer ist mit einem 80186 Prozessor ausgerstet und kann CGA- oder Herkules-Bildschirmformat darstellen.
Die Stromversorgung erfolgt mit zwei handelsblichen Alkali-Mangan-Batterien oder Nickel-Cadmium-Akkus, die auch vom Gert selbst aufgeladen werden.
Weiters besitzt das Gert eine serielle- und eine Infrarot-Schnittstelle (auf COM1 bis COM4 konfigurierbar). Eine parallele Schnittstelle ist leider nicht vorhanden, kann aber mittels seriell-parallel-Wandler simuliert werden.
Kommen wir nun zu den im HP100LX Rom untergebrachten Applikationen.

ADRESSBUCH  Fileextention = *.PDB
Das eingebaute Adrebuch wird mit einer bereits fertigen Dateistruktur ausgeliefert. Diese kann im Adrebuch nicht verndert werden.

DATENBANK  Fileextention =  *.GDB
Bei der Datenbankfunktion hat man sich wirklich einiges gedacht bei HP. Die Feldstruktur ist frei definierbar und sogar Ankreuz-Kategorie- und Optionsfelder fehlen nicht.
Dateien, die in der Datenbank erstellt werden, knnen auch vom Adrebuch gelesen werden. Dadurch kann man zwei Datenbanken gleichzeitig geffnet haben.

TERMINE
Der eingebaute Terminplaner ist gut organisiert. Termine, Ereignisse und Vorhaben knnen jeweils gut strukturiert in eigenen Sparten eingegeben und angezeigt werden.
Die Funktion, um wiederkehrende Termine zu organisieren ist vorbildlich gelst.
Ein wenig strend wirkt, da man nicht alle der drei Sparten fr einen Tag bersichtlich anzeigen kann, denn entweder Termine oder Vorhaben mssen an den rechten unteren Bildschirmrand verbannt werden!
Mischen mehrerer Dateien sowie verschieben von Terminen ist leicht mglich.

NOTIZKARTEI
Eine sehr wichtige Funktion fr alles, was man so auf Schmierzetteln zu schreiben gewohnt ist.
Die Eintrge werden automatisch sortiert und jeder Notizeintrag kann im Memofeld bis zu 32k Text enthalten. Die Texte lassen sich importieren sowie exportieren, somit steht auch der Weiterverwendung nichts im Wege. Die Struktur ist allerdings auf drei Felder beschrnkt:
Titel, Kategorie (Mehrfacheintrge mglich) und ein Memofeld.

DATEIMANAGER
Wer den Norton-Commander kennt wird sich hier nicht unwohl fhlen, aber die Tastenbelegungen sind natrlich etwas anders gewhlt, so da eine anfngliche Fehlbedienung fr Norton-Profis vorprogrammiert ist. In dieser Anwendung kann der HP 100 LX auch ber die Infrarot Schnittstelle mit seinen Brdern (HP200LX und HP95) mit max. 115000 bit/s kommunizieren.
Sogar eine Baumstruktur der Verzeichnisse lt sich anzeigen.
*.BAT und *.EXE Files knnen von hier aus direkt gestartet werden.
Sehr schlecht finde ich, da dieses Tool die eigenen Fileformate wie z.B. *.PDB und *.GDB Dateien nicht gleich mit der jeweiligen Anwendung starten kann !!

MEMO
Die Bezeichnung Memo ist etwas untertrieben, da es sich bei dieser Anwendung um eine sehr brauchbare Textverarbeitung handelt. Fett- und Kursiv-Zeichen sowie Kopf- und Fuzeilen sind kein Problem. Rndereinstellungen und eine Gliederungsfunktion gehren auch zum Standard.
Wer sich wirklich die Tipparbeit auf den kleinen Tasten antun will, wird am Funktionsumfang der Anwendung sicher Gefallen finden.

HP-RECHNER
Wer sich schon immer einen HP-Rechner kaufen wollte, kann sich diese Anschaffung mit dem HP100LX sparen, denn der ist auch schon enthalten.
Funktionen wie Annuittenrechnung, Cashflow, GI-Lser, Datumsberechnungen, Konvertierung von Lnge, Whrung, Flche, Masse und Temperatur, sowie Arithmetik und kaufmnnische Rechenfunktionen stehen zur Verfgung.

LOTUS 123
Im Rom des HP100LX befindet sich eine Vollversion von Lotus 123 (V. 2.1?)

WELTZEIT
Hier kann man von 480 vorprogrammierten Stdten der ganzen Welt Vorwahl, Zeitzone, Lngen und Breitengrad herausfinden. Wenn notwendig, wird die ausgewhlte Stadt auch auf einer kleinen grafischen Weltkarte angezeigt.
Die Daten sind selbstverstndlich beliebig vernder- und erweiterbar.

SYSTEMMAKROS
Batchdateien fr HP-interne Programme sind sehr hilfreich und knnen hier erstellt werden.
Jeder Tastendruck, der durch diverse Applikationen fhrt, kann hier gespeichert werden. Falls man eine Taste nicht beim Namen kennt, wird sie nach Drcken vom Rechner erkannt und das jeweilige Krzel ins Makro eingefgt.

DOS
Ein DOS-Kommandointerpreter ist natrlich auch verfgbar. (DOS-Version ist 5.0.) Es stehen 640 k Speicher zur Verfgung, aber die internen Anwendungen teilen sich den Speicher mit DOS. Daher sollte man Anwendungen schlieen, bevor man DOS aufruft.

STOPPUHR
Nun ja, ich finde diese Funktion htte man sich sparen knnen, denn jeder hat schon einen sogenannten "Multimega Chronographen" am Handgelenk. Trotzdem der Countdown ist in der Lage, eine Meldung in jeder beliebigen Anwendung (*) als Popup Fenster einzublenden, wenn die eingestellte Zeit abgelaufen ist (*auer DOS und Lotus).

KONFIG
Im Konfigurations-Men werden alle Einstellungen getroffen, die den Rechner funktionsfhig machen.
Batteriestandsanzeige, Einstellungen fr das Laden von Akkus, Gre des Systemspeichers sowie die Konfiguration der Schnittstellen fr die Datenbertragung. Weiters werden Einschaltbildschirm und verwendetes Tastenlayout sowie Lndereinstellungen hier festgelegt.

DATACOMM
Ein Terminalprogramm, welches Kermit-Empfang und auch das Z-Modem Protokoll beherrscht. Weiters ist es mglich, eine Receive-Logdatei mitzuschreiben. Theoretisch bis max. 115000 bit/s Datentransfer mglich, der sich aber nur ber die IR-Schnittstelle in voller Geschwindigkeit nutzen lt.

CC-MAIL
Da man nicht ber alles Bescheid wissen kann, merke ich hier nur an, da auch dieses Programm im ROM des HP-100 installiert ist.

GENERELLE INFOS
In fast allen Anwendungen lt sich fr jede Datei ein Pawort vergeben. Somit knnte man auch Codes wie Bankomat- oder Visa-Kennungen hier ablegen. Ob das eine gute Idee ist?
Leider ist es nicht mglich, den gesamten Computer mit einem Pawort zu sperren, aber hier lt sich mit einigen DOS-Tools Abhilfe schaffen.
Eine weitere wichtige Funktion ist "Smart-Clip", welche mit der Zwischenablage von Windows vergleichbar ist. Mit ihr lassen sich Daten von einer Anwendung bequem in eine andere kopieren.
In den Datenbank Anwendungen lassen sich sehr flexible Auswahlmglichkeiten (auch mit Mehrfachauswahlen) definieren, somit kann man fast immer alles berall finden.
Das "Connectivity Pack" stellt auf dem PC genau die gleiche Umgebung her wie sie auf dem 100 LX herrscht, allerdings mit der Einschrnkung, da Lotus 123 leider fehlt.

RESMEE
Der HP 100 LX ist sicher eines der teuersten Gerte auf dem Palmtop Markt. Aber er ist auch sicher eines der besten Gerte, und die Grenzen, an die man mit solchen Mini-PCs stt, scheinen hier in einer ertrglichen Hhe zu verschwinden.

NEU HP 200 LX
Seit kurzer Zeit gibt es von HP bereits das Nachfolgemodell des HP 100 LX den 200 LX.

Technische Daten in Kurzform: 1 oder 2 MB Speicher,1 PCMCIA-Steckplatz, 1 serielle und 1 Infrarot-Schnittstelle. Display: CGA-kompatibles FTN Flssigkristall-Display, 25 Zeilen  80 Zeichen. 640x200 Bildpunkte, Zoom-Option. PC-Software im ROM: MSDOS 5.0, Pocket Quicken, Lotus 1-2-3 Version 2.4, cc:Mail und Data Communications. Organisationshilfen: Terminkalender, Telefonverzeichnis, Kaufm. HP-Taschenrechner, Memo Editor mit Outliner, Notizbuch, Datenbank, Dateiverwaltung, Weltzei und Stoppuhr, Applikations-Manager, Systemmakros Setup-Utility. Abmessungen: 16x8,64x2,54. Gewicht: 321 g mit Batterien. Leferumfang: Benutzerhandbuch, 2AA Batterien und eine CR2032 Batterie. 
PREIS (HP 200 LX): 1MB 9.486,- 2MB 10.470,-
Der Bildschirmaufbau der internen Applikationen wurde hbscher gestaltet. Das Programm Pocket Quicken ist neu dazugekommen und das Tastenlayout hat sich etwas verndert. (Tastenbeschriftung ist jetzt linksbndig angeordnet.)
Leider sind die Informationen noch etwas sprlich, daher werde ich erst in einer spteren Ausgabe vielleicht mehr bekanntgeben knnen.


Windows 95

Gerwald Oberleitner

Mit Windows 95 hat Microsoft eine neue ra bei grafischen Benutzeroberflchen erffnet. Sie haben zwar sicher schon unzhlige Berichte von Windows 95 gelesen, aber jetzt gibt es wirklich die Grundlage fr eine erste Analyse des Programms. Die Fachzeitschriften haben schon vor fast einem Jahr berichtet, was Windows 95 alles knnen wird. Die Codenamen wie Chicago, Windows 4.0 und jetzt Windows 95 beschftigen uns schon seit einiger Zeit. 

Installation
Die Installation der Beta-Version geht relativ schnell ber die Bhne. Nach 45 Minuten konnte Windows 95 schon zum ersten mal als eigenstndiges Betriebssystem starten. Und hier ist ja bereits der erste wesentliche Unterschied zu allen bisherigen Versionen versteckt. Windows 95 ist ein eigenes Betriebsystem und bentigt kein DOS (mit allen seinen Einschrnkungen bei Speicher- und Prozessorauslastung) mehr zum starten. Es ist zwar nach wie vor eine DOS-Eingabeaufforderung im System enthalten, die aber bei Aufruf des VER-Befehls ganz selbstbewut die Version Windows 95 meldet. 

Dateisystem
Information ber die aktuelle Speicherbelegung eines Laufwerkes
Das Dateisystem wurde von Grund auf neu gestaltet. Es sind bis zu 256 Zeichen lange Dateinamen mglich, die aber zu allen bisherigen DOS-Versionen kompatibel sind. Sobald man mit einem herkmmlichen MS-DOS startet, kann trotzdem von der Festplatte gelesen werden. Die Dateinamen werden dabei auf das bekannte 8.3 Format gekrzt. 

Identifikation
Um aber zum Desktop der grafischen Oberflche zu gelangen, mu man sich - auch bei einem Einzelplatzsystem - zuerst mit einem Usernamen und Kennwort identifizieren. Microsoft verfolgt damit einen lang ersehnten Kundenwunsch nach einer Multiuseroberflche. Es knnen also mehrere Personen auf einem PC arbeiten und jeder hat seine eigenen Einstellungen und Programmgruppen. 

Arbeitsplatz statt Programmmanager
Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint der Windows-Desktop. Der Programmmanager im herkmmlichen Sinn existiert nicht mehr. Stattdessen gibt es, hnlich wie bei OS/2, eine Oberflche auf der die Icons ohne jegliche Vorschriften angeordnet werden knnen. Um das Aufrufen der verschiedenen Programme zu erleichtern und um die bersicht auf dem Desktop zu bewahren, hat man nun ein Startmen in der stndig eingeblendeten Statuszeile zur Verfgung. In diesem Men hat man bersichtlich alle ausfhrbaren Programme aufgelistet, wobei auch Untermens erlaubt sind. Ebenfalls haben sich der Programmanager (nunmehr Arbeitsplatz) und Paintbrush (Paint) wesentlich in Funktion und Aussehen gendert. Auch die Fenster haben sich in Ihrem Erscheinungsbild etwas gendert, der Funktionsumfang ist aber so ziemlich gleich geblieben. Hinzugekommen sind auch noch eine Reihe von Netzwerk-, DF- und Mutimediautilities. 

Diskettenkompression
Interessanter Weise ist in der Betaversion bereits wieder eine Festplattenkomprimiersoftware enthalten. Die Hilfe gibt aber keine Aufschlu darber, von welchem Hersteller die Software stammt. Die aktuellste deutsche Betaversion (Beta 2, Oktober 1994) luft bereits auerordentlich stabil. Auch die bersetung wurde sehr konsequent durchgefhrt, da in Ihrem Computer ab nun "ein 8,89 cm Laufwerk" (3.5 Zoll) und "ein 13.34 cm Laufwerk" (5,25 Zoll) steckt. 

Alte Anwendungen
Da das System abwrtskompatibel ist, sollten keine Probleme mit "alten" 16-bit Anwendungen auftreten Auer bei einigen Shareware Programmen, die zum Beispiel die Datei user.dll suchen, die aber durch ihre "32-Bit" Programmierung jetzt user32.dll heit, hat man bis jetzt keine nennenswerten Probleme entdeckt. Solche kleinen Inkompatibilitten sind aber durch Umbenennen und Kopieren leicht zu lsen. Beim Beenden von Windows mu jetzt - hnlich wie bei OS/2 oder Windows NT - das System down-gefahren werden, damit alle Dateien ordnungsgem geschlossen werden. 

Vergleich mit OS/2
Zum Schlu noch ganz kurz ein Vergleich mit OS/2. Sowohl OS/2 als auch nun Windows 95 sind echte Multitaskingbetriebssysteme, die ein gleichzeitiges Ausfhren mehrerer Programme und Operationen zulassen. 
Ich habe, wie wahrscheinlich alle, die an neuen 32-Bit Betriebssystemen interessiert sind, auch die Betaversion von OS/2 getestet, wobei beide Systeme einen fr Betaversionen sehr stabilen Eindruck machten. Zu kompletten Systemabstrtzen, die nur durch einen Reboot zu beheben wren, ist bei beiden Systemen whrend der gesamten Arbeitszeit nicht gekommen. Es haben beide Systeme ihre Vorzge, die sicher bei einer Neuanschaffung grndlich gegeneinader abzuwgen sind. Ein Geschwindigkeitsvergleich wre bei Betaversionen sinnlos, da beide Systeme sicher noch einige zustzliche Sicherheitschleifen im Quellcode haben werden. Die beiden Installationsroutinen sind annhernd gleich, wobei einem bei Microsoft die altbekannten Assistenten durch die ganze Installation begleiten. Bei der Anwendungssoftware hat Microsoft aufgrung seiner breiten Produktpalette sicher einige Vorzge herausgearbeitet, da bereits mit dem Erscheinen von Windows 95 "32-bit"-Versionen von Winword, Excel & Co auf den Markt kommen werden. Windows 95 ist die Weiterentwicklung einer erfolgreichen, und vielen Benutzern bekannten Oberflche, wodurch Microsoft sicher einen geringeren Werbeaufwand als IBM hat. IBM liefert mit dem Bonus-Pack einige Programme mit, die die Anfangszeit bis zum Erscheinen von echten OS/2 Applikationen berbrcken knnten, denn es soll demnchst z.B.: OS/2-Versionen der Corel-Produktpalette geben. 
Die entgltige Version von Windows95 wird noch ein bichen auf sich warten lassen. Microsoft hlt aber sein Versprechen, die Version im Februar der ffentlichkeit vorzustellen. Es wird ab Anfang Februar eine limitierte Beta-Version (fr Deutschland soll es 40.000 Stck geben, fr sterreich sind noch keine Stckzahlen bekannt) um ca. 500.- S zu kaufen geben. Das Paket beinhaltet Handbcher und Supportleistungen, ist jedoch auf 6 Monate Laufzeit beschrnkt. Ob mit dieser Version auch eine Updatemglichkeit auf das Vollprodukt besteht, ist noch unklar. 

ArtPad & UltraPen

Stellen Sie sich vor, der Kugelschreiber, den Sie fr Ihre tglichen Schreibarbeiten verwenden, ist derselbe, mit dem Sie mit dem PC kommunizieren. Genau so ist es nicht; aber fast!1 
Ich erinnere mich an einige Versuche, die Bedienungseffizienz der Maus zu bertreffen. Alle (Trackballs, Mini-Trackballs, UnMouse und auch die neuen Knpfe in der Tastatur) sind davon gekennzeichnet, da es beim Arbeiten immer wieder eine Freude ist, zur Maus zurckkehren zu knnen. 
Der wichtigste Vorteil des ArtPad zu seinen Konkurrenten ist, da die natrliche Beweglichkeit der Finger genauso wie beim Schreiben benutzt werden kann. Nicht die Handflche wie bei Trackball oder der Daumen oder die Fingerspitze beim Mini-Trackball. Der wie ein Beistift gefhrte Stift gleitet ber eine kleine Schreibflche, deren Abmessungen proportional zur Bildschirmflche sind. 
kein Kabel am Stift2 
praktisch keine Gewhnungszeit
zustzlich zur Maus
absolut schmutzunempfindlich
ab der ersten Minute voll einsatzfhig
Zwar werden die Grafiker unter den Benutzern des ArtPad den grten Gewinn erzielen, da alle Handskizzen so schnell wie am Papier entstehen (und berhaupt erst mgich werden), aber auch die Bedienung von Programmen ber die verschiedenen Schaltflchen oder das Markieren von Text geht gefhlsmig rascher vor sich als mit der Maus. Der Schriftzug "Stift kontra Maus" wurde mit dem ArtPad&UltraPen geschrieben. Es ist wie mit einem Bleistift. Mit einer Maus wre das unmglich. 
Die Endfertigung dieser PC-NEWSedu wurde zur Gnze mit dem ArtPad durchgefhrt. Ein echter Gewinn.
<Grafik>
ArtPen mit ArtPen gekritzelt...
Das Geheimnis des ArtPad ist wirklich eins, denn kein Wort verliert das Handbuch ber die angewendete Technik. Alle sichtbaren Teile des Stiftes und des kleinen Tabletts sind aus Kunststoff, auch die (auswechselbare) Spitze. Die Spitze ist auch jener Punkt, der den Kursor bewegt. Sie kann sich bis zu 5 mm vom Tablett entfernt befinden, dennoch folgt ihr noch immer der Kursor. Dagegen kann man den Stift waagrecht auf dem Tablett ablegen und dabei ist die Spitze nur etwa 2 mm von der Oberflche entfernt aber eben horizontal. Dabei kommt es zu keiner Kursorbeeinflussung.
Berhrt die Spitze das Tablett etwas fester, entspricht das einem Klick mit der linken Maustaste. Dieser Berhrungsdruck ist entsprechend der persnlichen Handschrift feinstufig einstellbar. Die rechte Maustaste wird durch eine kleine Taste am UltraPen (so heit der Kunststoff-Stift) simuliert. 
Meine grte Befrchtung, mit der Installation des ArtPad aus irgendwelchen Grnden immer wieder zwischen Maus und ArtPad uminstallieren zu mssen, erwies sich als unbegrndet. Das ArtPad wird nmlich nicht statt sondern zustzlich zur Maus installiert. Es wird nicht wie eine Systemkomponente sondern wie ein Programm installiert. 
Die Verbindung zum PC erfolgt ber eine serielle Schnittstelle (COM1-COM4). Hier kann auch ein Anschluproblem bestehen, wenn schon eine Maus und ein Modem angeschlossen sind, denn die universellen Multifunktionskarten bieten im allgemeinen nur zwei COM-Schnittstellen an. Einfacher kann es bei Notebooks sein. Bei meinem zum Beispiel ist der Trackball als Bus-Maus ausgefhrt, daher treten keinerlei Engpsse auf. 
Folgende Lsungen bieten sich an: 1. Schnittstellenumschalter an einem der COM-Ports oder 2. neue Interface-Karte mit mehr als 2 COM-Ports. Die zweite Lsung ist im allgemeinen billiger und besser, da man beim Umschalten zwischen Programmen nicht auch noch zustzlich den COM-Portschalter bedienen mu und da man beim Kauf der Zusatzkarte gleich auf einen modernen COM-Baustein achten kann, der fr die schnelle serielle bertragung durch einen eingebauten FIFO besser vorbereitet ist. 
<Grafik>
Die Installation des ArtPad kreiert ein neues Symbol in der Systemsteuerung, welches die Einstellungen des Stiftes ermglicht. Die Grundeinstellung ist etwas zu hart, daher habe ich die Berhrungsempfindlichkeit erhht, soda ein leichtes Aufsetzen auf die Platte gengt, den Klick auszulsen. Auerdem habe ich die Trefferzone fr den Doppelklick etwas erhht, denn das zweimalige Berhren mit der Spitze auf derselben Stelle war bei der Grundeinstellung etwas knapp bemessen. 
<Grafik>
Wenn man das ArtPad mit einem Modem teilen mu, wird man einen Schalter in den Einstellungen als sehr wichtig empfinden: man kann den Treiber temporr ausschalten und den COM-Port fr das Modem verwenden (ohne Neustart). Und wie bedient man dann den PC? ber die Tastatur? Nein, denn der Maustreiber bleibt installiert, und man kann den PC immer auch gleichzeitig ber die Maus bedienen. 
ArtPad wird von WACOM erzeugt. Man erhlt 2 Jahre Garantie und Support ber CompuServe (GO WACOM) und ber BBS (++49-2131-120317). 
<Grafik>
...oder in ArtPen in Arbeitsposition
Fr Leser der PC-NEWSedu gibt es ein besonderes Angebot: Sie knnen ArtPen und UltraPen in einer Sammelbestellung kaufen. Als Sammelbestellpreis wurde 2890,- vereinbart. Melden Sie sich via e( oder Antwort-Karte bei der PC-NEWS-Redaktion. Die Anfragen werden bis Ende Februar gesammelt und dann an den Importeur weitergegeben. Sie erhalten danach das Gert & Rechnung zugeschickt. Bitte vergessen Sie nicht Telefon/Fax fr Rckfragen bekanntzugeben. (

SG 101 und SG 210, Neue Wege der Signalerzeugung und -analyse

Michael Rohner

M&R-Arbitrr-Signalgeneratorkonzept:
Bei einem Arbitrr-Signalgenerator werden Signalformen erzeugt, indem die Datenpunkte des Signals - die in einem RAM abgelegt sind - zyklisch ausgelesen und ber einen Digital- Analogwandler ausgegeben werden.
<Grafik>
Die jeweiligen Kurvenpunkte werden vom PC errechnet und in den Speicher (RAM) des Signalgenerators geschrieben. 
Bis zu vier unterschiedliche Signale (4082 Datenpunkte/Signal) sind permanent im Generatorspeicher geladen. Bei jeder nderung der Signalform wird der gesamte Speicherinhalt in ca. 50 Millisekunden aktualisiert.
Der Speicher wird von einem Adrezhler zyklisch durchlaufen, soda die Signalpunkte vom angeschlossenen Digital-Analogwandler (DAC) in ein analoges Signal umgewandelt werden knnen.
ber einen Ausgangsverstrker wird dann das Signal der Ausgangsbuchse zugefhrt. 
Eine automatische Kalibrierung von Offset, Amplitude und Frequenz sorgt fr genaue und zuverlssige Signaleigenschaften.

Findet an jedem PC Anschlu. 
Alle zur Gertesteuerung notwendigen Funktionseinheiten wurden auf die PC- (Software-) Seite verlagert. Der PC bernimmt alle Details der Gertebedienung und berwachung. Der Signalgenerator ist somit ausschlielich fr die Ausgabe von elektrischen Signalen zustndig. Die Verbindung mit dem PC erfolgt ber die parallele Schnittstelle, so da die Gerte problemlos an jedem PC oder Notebook angeschlossen werden knnen. Durch diese einfache, aber auerordentlich wirkungsvolle Verbindung werden die beiden Funktionseinheiten quasi zu einem Gert verschmolzen.

Flexible Lsungen durch programmierbare Logik!
Bei der Hardwareentwicklung der 210 - 10MHz Gerte wurden die neuesten Errungenschaften im Bereich programmierbarer Logikbausteine (FPGA) bercksichtigt. Somit wird sich die Funktionalitt der Gerte ohne Eingriffe in die Hardware durch Software-Updates in Zukunft sogar noch steigern lassen.

Ein- und Ausgnge: Analog und Digital
Die SG Signalgeneratoren haben einen 50W- Analogausgang mit 12bit Auflsung und einer maximalen Taktrate von 10MHz (SG 210) bzw. 50 MHz (SG 101). Die Speichertiefe betrgt 16k x 12bit.
Der Ausgang Sync Out hat TTL-Pegel und kann z.B. zur Triggerung eines angeschlossenen Oszilloskops oder als Ausgangssignal mit variabler Pulsbreite verwendet werden. Der Sync-Zeitpunkt kann online mit der Maus oder ber die Tastatur verschoben werden. 
Die 12 Datenbit des Analogsignals sind beim SG210 als Digitalausgnge herausgefhrt, beim SG101 stehen 4 unabhngig vom Analogsignal definierbare Digitalausgnge zur Verfgung. Die Digitalausgnge erhhen zustzlich die Anwendbarkeit der SG Signalgeneratoren (z.B. als Pulsmustergeneratoren einsetzbar).

WYSIWYG - What You See Is What You Get
Die Signalformen werden am PC so dargestellt, wie sie am Ausgang des Signalgenerators erscheinen. Ein Oszilloskop zur Kontrolle des Ausgangssignals kann in vielen Fllen entfallen. 
Smtliche Parameter (Amplitude, Offset, Frequenz, Position des Sync-Outs,...) knnen online verstellt werden. Jede nderung wird vom Signalgenerator sofort erkannt und bei der Signalausgabe bercksichtigt. 

SPro  -  Signalformen spielend leicht generieren
Signalformen werden mit Hilfe graphischer Objekte (Punkte, Linien, Freihandlinien, Polygone, mathematische Formelobjekte) wie in einem CAD-Programm konstruiert.

SPro Formelinterpreter
Ein besonders interessantes und leistungsfhiges Werkzeug zur Eingabe von Signalformen ist der SPro-Formelinterpreter. Hier werden Signalkurven durch das simple eingeben der dazugehrigen Formeln generiert. Die Funktion wird whrend der Berechnung in einem eigenen Fenster - dem Signalform-Monitor - dargestellt.
Auerdem steht dem Anwender eine Formelbibliothek zur Verfgung, aus der vordefinierte Funktionen entnommen und bei Bedarf bearbeitet werden knnen. Auch hier knnen vernderte Signale zwecks Archivierung in die Bibliothek aufgenommen werden. 
Verschiedene Signale knnen auch zu einem Projekt gesammelt und als solches abgespeichert werden.

Der Formelinterpreter untersttzt folgende beliebig kombinierbare Funktionen:
sin() Sinusfunktion
cos() Cosinusfunktion
tan() Tangensfunktion
sqrt() Wurzel
abs() Absolutbetrag
log() 10er Logarithmus
ln() natrlicher Logarithmus
exp() Exponentialfunktion

rand(k) Zufallswert zwischen 0 und k  (k...ganze Zahl)
sigma(k) Sprungfunktion
sign(k) Vorzeichenfunktion

Signalkurven aus Datenpunkten erstellen
Extern eingelesene Kurvendaten, Excel-Tabellen, knnen im ASCII-Format problemlos importiert werden. Wie alle anderen Signale, knnen auch diese dann beliebig verndert und abgespeichert werden. 

SPICE-Input
Absolut neu und revolutionr ist das SPICE-Importfilter; ein Werkzeug das es ermglicht, einzelne Schaltungsteile, die mit PSPICE (das am meisten verbreitete Simulationsprogramm fr elektronische Schaltungen) simuliert wurden, mit anderen bereits aufgebauten Schaltungsteilen zu kombinieren. Der Testaufbau besteht aus physikalisch vorhandenen und virtuellen (durch den Signalgenerator simulierten) Schaltungsteilen. Die Entwicklungszeit kann dadurch drastisch reduziert werden, da komplexe Schaltungsteile erst nach erfolgreichem Simulationsproze aufgebaut werden mssen. (



Neue Wege fr xBase: CA Visual Objects

Hubert Stigler

Nun ist es soweit: Das lange unter dem Code-Namen ASPEN bekannte Nachfolgesystem von Nantucket zur Entwicklung von Datenbankapplikationen unter MS Windows, das jetzt CA Visual Objects for Clipper heit, ist in einer Beta Version verfgbar. Grund genug, sich genauer mit den Mglichkeiten dieses Systems auseinanderzusetzen: Bei CA Visual Objects handelt es sich um ein voll objektorientiertes System zur Applikationsentwicklung, das sich in verschiedene Komponenten unterteilt und wohl eine der konsequentesten Umsetzungen der OOP-Philosophie im PC-Bereich darstellt, die derzeit verfgbar ist.

Visuelle Eigenschaften
Viele Alltagsarbeiten beim Programmieren werden mit CA Visual Objects mit unterschiedlichen Designtools gelst. Das System bietet eine vollstndig integrierte Entwicklungsumgebung (IDE) mit visuellen Tools zur Erzeugung von objektorientiertem Code. Diese graphischen Tools erstellen z.B. eine Codegerst fr Multiple-Dokument-Interface-Programme (MDI). Ein Report Painter erlaubt es Formulare direkt am Bildschirm in WYSIWYG zu erstellen. Ein anderer Painter wiederum ist fr die Gestaltung der Applikations-Fenster oder der viseullen Gestaltung von Datenbankviews zustndig.

API-Programmierung
Visual Objects zwingt ProgramiererInnen nicht in eine starre Sprachstruktur, sondern stellt verschiedensten Mglichkeiten zur Verfgung, ein Ziel zu erreichen. Die unterste Ebene ist die Systemlevel Programmierung. Diese erlaubt es Ihnen direkt in der Art von Windows C Programmen auf das Windows-SDK oder auf Fremd-DLLs zuzugreifen. Alle Sprachelemente, die notwendig sind um das SDK richtig zu bedienen sind vorhanden. Dazu gehren typisierte Variablen, Strukturen und  frei whlbare Aufrufkonventionen, die es unter anderem erlauben echte Windows Callback Routinen zu schreiben. Wer sich auf diese Ebene wagt, wird mit der hchsten Ausfhrungsgeschwindigkeit und dem kompaktesten Code belohnt. Da Visual Objects Native-Code erzeugt, liegt die Geschwindigkeit solcher Programme sehr nah an dem von Windows C Code, ebenso die resultierende EXE Gre. Trotzdem ist es  auch weiterhin mglich, untypisierte Variablen und Makros unter Visual Objects zu verwenden.

Objektorientierte Programmierung
Wer sich bereits mit OOP-Philosophie angefreundet hat, kann seine Erkenntnisse unmittelbar in CA Visual Objects weiterverwerten. Die wesentlichen Bestandteile von OOP sind implementiert: Dazu gehren Merkmale wie Vererbung, Einkapselung und Polymorphismus. Es steht somit eine neue Abstraktionsebene zur Verfgung, die es ermglicht Applikationsentwicklung voll objektorientiert zu realisieren. CA hat dem System eine berkomplette Klassenbibliothek mitgegeben, die sich in etwa mit der Leistungsfhigkeit der Microsoft Foundation Classes des Microsoft C++ Compilers vergleichen lt, jedoch zustzlich spezifische Klassen zur Datenbankprogrammierung enthlt. Fr die Programmierung der Oberflche hat CA auf einen Quasistandard im Bereich der C++ Compiler zurckgegriffen und die CommonView Klassenbibliothek implementiert. Diese Klassen bilden die Grundlage fr die visuellen Entwicklungswerkzeuge wie Menu-Designer, Datenbank-Editor, Masken- und Berichtsgenerator. Sie bieten weiters  verschiedene Dienste zur Implementierung der Benutzeroberflche an. Dazu gehren u.a. Windows-Dienste wie DDE, Clipboard-Untersttzung, Drag and Drop u.a.

Die Datenbankklassen
Die Datenbankklassen ermglichen die Entwicklung satz- und mengenbasierter Systeme. Sowohl SQL-Klassen zur Realisierung von Client/Server-Applikationen mit dezentralem Zugriff auf Grorechner als auch DBF-Klassen sind im Lieferumfang enthalten. Auch die gewohnten Sprachelemente zur  prozeduralen Datenbankprogrammierung stehen weiterhin zur Verfgung. ber sogenannte  austauschbare Datenbanktreiber kann Visual Objects zur Entwicklungsplattform fr Datenbankapplikationen werden, die den Zugriff auf Informationen unterschiedlichster Datenbanken aus unterschiedlichsten Rechnerumgebungen in einem Programm ermglichen.  Die Verwendung dieser Datenbankklassen stellt eine unbedingte Voraussetzung fr die Realisierung von MDI-Applikationen dar: Dabei bietet die Verwendung des objektorientierten Ansatzes u.a. den Vorteil, da beim mehrmaligen ffnen einer Datenbank im ffnungsmodus SHARED die Klasse DBServer die Vergabe eines eineindeutigen Alias-Namen bernimmt. Das folgende Beispiel soll den Unterschied zwischen prozeduraler und objektorientierter Datenbankprogrammierung verdeutlichen:

a) prozeduraler Datenbankzugriff

use adress
do while !eof()
 ? adress->vorname+[ ]+adress->famname
 skip
enddo

b) objektorientierter Zugriff

local adress as object
adress:=DBServer ([adress.dbf])
do while !adress:eof()
 ? adress:vorname+[ ]+adress:famname
 adress:skip()
enddo

Abschlieende Bemerkungen
Auch wenn CA keine Mhen gescheut hat, den Wechsel zum neuen Entwicklungsystem so sanft wie mglich zu gestalten und den gesamten Befehlsumfang von CA Clipper in der sogenannten Terminal-Emulation zur Verfgung stellt - u.a. sind auch die von Clipper bekannten Klassen wie TBrowse, TBColumn, Get implementiert -,  sollte man sich vor Augen halten, da die Ausnutzung der Mglichkeiten von Visual Objects die bernahme einer neuen, objektorientierten Programmierphilosohie bedeutet. Der Einstieg in diese Welt geht sich nicht ohne Lernphase und ohne berarbeitung und "Gesundschrumpfung" bestehender "Codeungeheuer" vor sich.
Gelingt es CA in der Betatestphase das System auch entsprechend stabil zu machen, bekommen ProgrammiererInnen mit Visual Objects ein Applikations-Entwicklungssystem, das ob seiner vielfltigen Mglichkeiten zwar nicht fr den Gelegenheitsprogrammierer geeignet ist, jedoch den Profi  bei der Umsetzung seiner Ideen optimal untersttzt und das neben den eben beschriebenen Klassenbibliotheken auch eine viele Funktionen umfassende Runtime Library zur Verfgung stellt, die unterschiedlichste Bereiche (Stringbearbeitung, Datumsmanipulationen, Arithmetik, Fehlerbehandlung etc.) tglicher Programmierarbeit abdeckt. 

CA-Visual Objects
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Monitor, Stiefkind der PC-Ausrstung?

Panasonic PanaSync 5G

Zunchst ist man froh, alles preiswert in einem Paket gekauft zu haben: PC und Bildschirm. Sptestens, wenn man unter Windows etwas mehr Arbeitsflche will, z.B. 1024x768 Bildpunkte, ist die Freude mit dem 14" oder 15"-Monitor vorbei. Diese Beschreibung eines hherwertigen 17"-Monitors, stellt Ihnen die Techniken eines modernen Monitors vor. Es ist gleichzeitig ein Vorschlag, bei Neuausrstungen von vornherein damit zu rechnen, da bei regelmiger Bildschirmarbeit der mitgelieferte Monitor sehr frh zum Elektronik-Schrott verkommt. 

Bedienung
Ein wichtiger Punkt ist die Bedienung. Alle Einstellungen werden mit Mikroprozessor-gesteuerten Bedienungselementen an der Frontplatte durchgefhrt. Nur 4 Bedienungselemente erlauben ber eine Einblendung am Bildschirm eine einfache Einstellung folgender Steuergren:
Kontrast
Helligkeit
Position Horizontal und Vertikal
Gre Horizontal und Vertikal
Verzerrung (Trapez, Kissen und Parallelogramm)
Entmagnetisierung
Farbtemperatur (6550K, 9300K, Benutzerdefiniert)
Video-Pegel (0.7 V, 1.0 V)

Energiesparfunktion
Die Energiesparfunktionen entsprechen dem VESA-Standard. Das Steuersignal vom PC schaltet zwischen 4 Betriebsarten um und hilft beim Energiesparen. 

Betriebsart
Rckkehr zu On nach
Energie-verbrauch
Bildschirm
LED

On
-
100% 
(130 W)
Normal
Grn

Standby/
Suspend
3 s
<18 W
keine 
Anzeige
Gelb

Active Off
10 s
< 8W
keine 
Anzeige
Gelb


Farbtemperatur einstellen
Um den gewnschten Wei-Abgleich zu erreichen, knnen das R- und B-Signal unabhngig eingestellt werden, whrend G konstant bleibt. das erlaubt eine bessere Anpassung der Farbcharakteristik an den Farbdrucker, wie sie fr professionellere Anwendung erforderlich ist. Voreingestellt sind Farbtemperaturen von 6550K und 9300K. 

11 Timing-Modes
Um eine gute Kompatibilitt mit den verschiedenen Bildschirmkarten von VGA (640x480) bis 1280x1024 (non interlaced, 60Hz) werden die Ablenkfrequenzen durch den Monitor selbstndig umgeschaltet. Die Ablenkraten sind horizontal von 30 kHz bis 64 kHz und vertikal bis zu 160 Hz. 

Voreinstellungen

VGA
SVGA
XGA

Auflsung
Pixel
640 x 480
800 x 600
1024 x 768

Ablenkfrequenz hor
Ablenkfrequenz ver
kHz
Hz
31.5
60
37.9
60
48.4
60

Taktfrequenz
MHz
25.2
40
65

Drei Modi sind voreingestellt, 8 weitere knnen benutzerdefiniert eingestellt werden. 

Rumliches Sehen
Die sehr hohe vertikale Ablenkfrequenz von 160 Hz erlaubt den dafr konzipierten Programmen dreidimensionale Darstellungen mit besonderen Brillen. 

Selbst-Test
Ein Tastedruck erlaubt eine einfache und zuverlssige Monitordiagnose, und vermeidet den Griff zum Service-Telefon. Es wird festgestellt, ob ein Signal ankommt (Fehler im Monitor) oder nicht (Fehler in bei der Signalquelle. 

Hyperbolische Fokussierung
Am hufigsten tritt Unschrfe an den Rndern eines Monitors auf. Die Strahlform ist an den Rndern nicht mehr kreisrund. Durch eine besondere hyperbolische Kompensation des Elektronenstrahls wird ein kreisrunder Strahl auch an den Rndern eingestellt. 

Strahlungsarm
Durch verschiedene Manahmen, wie eine Bildschirmflche, die frei von elektrostatischen Aufladungen ist, wird der schwedische Standard MPR II erreicht. 

Technische Daten
Bildrhre
Gre
17" diagonal


Punktgre
0.28 mm


Phosphor
RGM, mittelkurzes Nachleuchten


Oberflche
"AR-coating", dunkel

Eingangssignal
Video
RGB analog, (0.7Vpp ohne sync, 1.0 Vpp mit sync)


Sync
H/V getrennt (TTL), H/V mixed (TTL) oder "Sync-on-Green"


H-Sync
30..64 kHz


V-Sync
50.. 160 Hz


Preset Mode
VGA, SVGA, XGA

Steckverbinder
Signal
15-pin mini D-sub


Netz
3-pol abnehmbar (CEE 22)

Einstellung
Front
Power on/off, (1), up/down, (2)

Video
Bandbreite
86 MHz


Auflsung 
1280 dots (H) x 1024 Zeilen (V)/60 Hz max.

Anzeigebereich (H x V)
300 x 225 mm (1280 x 1024)

Maximale Helligkeit
35 Ft-L

Betriebstemperatur
0C bis 40 C

Feuchtigkeit
5% bis 90 %

Spannungsversorgung
90-264 V AC

Leistungsaufnahme
130 W

Abmessungen (B x H x T)
410 x 422 x 437.6 mm

Gewicht
17.5 kg

Neigung
13 oben, 4 unten, 90 seitlich

Impressum, Offenlegung

Grundlegende Richtung
Auf Anwendungen im Unterricht bezogene 
Informationen ber Personal-Computer-Systeme. 
Berichte ber Veranstaltungen der Herausgeber.

Erscheint
5 mal pro Jahr, Feb, Apr, Jun, Sep, Nov

Medieninhaber
PC-NEWS-Eigenverlag

Herausgeber
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(    
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Mitglieder des PCC-S, PCC-TGM, CCC(platin+silber), CLUB-AT:

S

0,-

Mitglieder des MCCA Jahresabo (5 Hefte)
S
90,-

Einzelbezugspreis 
S
50,-

1-Jahresabo inkl.Versand (5 Hefte)
S
200,-

2-Jahresabo inkl.Versand (10 Hefte)
S
350,-

3-Jahresabo inkl.Versand (15 Hefte)
S
450,-

Auslandsabo + Versandanteil/Hefte
S
14,-

Diskettenabo f. 10 Disketten via ccc
S
350,-

Bei Aboabbruch werden fr jedes nicht bezogene Heft vergtet
S
30,-

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(FIDO
(CCC 2:310/1, Files PCN, Echo PCNEWS.AUS

(PAN
CEPT: *5541# , *OPUS##, *EMEDIA##;  ASCII: OPUS

(WWW
http://www.tgm.ac.at/tgm/pcnews

PC-NEWSedu-41

Kennzeichnung
ISSN 1022-1611, EAN 977102216000-11

Auflage
3300 Stck.

Kopien
Mit Quellenangabe fr Beitrge, die mit ( oder ( gekennzeichnet sind, gestattet, ( oder ( auf Anfrage; zwei Belegexemplare erbeten. 

Herstellung
WinWord 6.0, FOLEX

Erscheint
Wien, Februar 1995

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CCC
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CLUB-AT
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PCC-S
50
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PCC-TGM
1500
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Firma
Seite
Quelle
Seiten

CalComp
11



CompDelphin
Beilage



Computer Associates/
Pablitos
73



ESPC
3
Antwortkarten
4

excon
5
Autoren
39

ISDN-Technik
7
Beilagen
2

M & R
71
Clubs
8

Micro-Byte
9
Eigen
3

Microsoft
80
Gesamt
80

PTV
57
Inserate
14

PC-Gourmet
69
LIESMICH
8

PESACO
76-77
Redaktion
4

SoftwareDschungel
Beilage
Zu dieser Ausgabe
4

SYWA
78



UDS/Panasonic
75



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Alle erwhnten Produktnamen sind eingetragene Warenzeichen der entsprechenden Erzeuger. 

Alle Fernsprechnummern ab Ortsnetz Wien. 
Vorwahl Wien aus sterreich: 0222
 (aus dem Ausland: ++431)
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PC-NEWSedu-41-Autoren

Adam, Johann, Mag., [BORG Graz-Monsbergergasse], Lehrer, FidoNet: 2:316/3.18, SchulNetz: 22:100/1.103
Balog, Peter, Dipl.-Ing., PCC-TGM, [TGM-N], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik, Kustos fr Novell-Net und Internet, InterNet: balog@email.tgm.ac.at
Belcl, Paul, CCC, [Steuerberatung], Netzwerk-Administrator, FidoNet: 2:310/1.14, PAN: 912 213 728, CIS: 100114,3335
Cap, Otto, Dr., MCCA, PCC-TGM, Prsident des Landesgerichtes Korneuburg, u.a. befat mit EDV-Arbeit in der Justiz, PAN: 912 214 392
Czedik-Eysenberg, Georg, Dr., {57}, MCCA, Informatiker, InterNet: czedik@siemens.co.at, FidoNet: 2:313/9.33, PAN: 912 213 983
Dietinger, Markus, [Philips]
Fiala, Franz, Dipl.-Ing., {48}, CCC, MCCA, PCC-TGM, [TGM-N], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik, InterNet: pcnews@ping.at, FidoNet: 2:310/1.36, SchulNetz: 22:102/1.136, PAN: 912 222 706, CIS: 100024,1325
Haidner, Barbara, CCC, [Pensionist], InterNet: haidner@pan.at, haidner@magnet.at, FidoNet: 2:310/1.25
Hasenberger, Ronald, Dipl.-Ing., PCC-TGM, Absolvent: TGM(N87b), [ELIN, Abt.FEI-AM], Entwicklung von Hard- und Software.f.d.Automatisierungstechnik, InterNet: hasenberger@venus.eeam.elin.co.at
Hausensteiner, Gerald, Dr., PCC-TGM, Absolvent: TGM(N-Kolleg), Biosignal-Processing, InterNet: biosignalprc@pan.at
Illsinger, Werner, Ing., CCC, PCC-TGM, Absolvent: TGM(N87d), [EDVg debis], Sysop der Mailbox His Master's Voice, InterNet: willsin@edvvie.edvg.co.at, FidoNet: 2:310/1, SchulNetz: 22:102/1.0
Kletzander, Helmut, Ing.Mag., PCC-TGM, [ORF], Journalist, InterNet: kletzand@ping.at
Kopp, Christoph, Mag., [WIFI-Steiermark], EDV-Trainer, Philosoph mit Schwerpunkt Wissenschaftstheorie und VR, InterNet: christoph.kopp@iic.wifi.at, FidoNet: 2:316/3.57
Kornhuber, Johann, MCCA, FidoNet: 2:310/4001, PAN: 912 217 951
Krause, Werner, Mag., [GRG WIen XXIII], Lehrer fr Bildnerische Erziehung
Mayr, Otmar, [Otmar Mayr Brosysteme], Inhaber der Firma Otmar Mayr  Brosysteme, FidoNet: 2:310/39.7
Oberleitner, Gerwald, {76}, PCC-TGM, InterNet: goberlei@gw1-x203.uibk.ac.at, FidoNet: 2:310/1.63
Patels, Gottfried, Dipl.-Ing., [TGM], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik
Pollak, Marcus, MCCA, Student, FidoNet: 2:313/9.34, PAN: 912 115 145
Reiermann, Dieter, Dipl.-Ing., PCC-TGM, [TGM-N], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik,  Kustos fr Rechnerlabor, InterNet: reierm@email.tgm.ac.at, PAN: 912 218 557
Rittershofer, Andreas, [Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium], Lehrer, InterNet: Andreas.Rittershofer@dbg-metzingen.bwsn.bw.schule.de
Rohner, Daniel, Dipl.-Ing., [TU-Wien, Institut fr Leistungselektronik], M&R Systems
Rupprecht, Susanne, Dr., MCCA, InterNet: rs@siemens.co.at, FidoNet: 2:313/9.24, PAN: 912 214 758
Sabor, Josef, Ing., {50}, MCCA, PCC-TGM, [Wiener Linien], Leiter der Anbietergruppe des MCCA; Beamter; Inhaber des PAN Advertising Service Sabor., FidoNet: 2:313/9.32, PAN: 912 222 510*5617#, CIS: 100342,2312
Scheiber, Klaus, Mag., ADIM, [HTBLVA Graz-Gsting], Lehrer; Leiter der ARGE/EDV an HTL/Stmk. und Leiter der ADIM-Graz, FidoNet: 2:316/3.17, SchulNetz: 22:100/1.105, PAN: 913 110 525
Schlgl, Helmuth, MCCA, [GiroCredit], EDV-Berater, InterNet: helisch@pan.at, FidoNet: 2:313/9.30, PAN: 912 916 327
Schneeweis, Erich, [Pdak-Krems], Lehrer fr Mathematik und Informatik, FidoNet: 2:313/2.4, SchulNetz: 22:101/1.1, PAN: 912 716 381
Schuierer, Dominik, [TU-Stuttgart], Student der Elektrotechnik, FidoNet: 2:246/2260.2
Speckmayer, Peter, {76}, [TGM-N], Schler der 5DN
Stigler, Hubert, Dr., {0}, [Karl-Franzens-Universitt Graz], Institut fr Erziehungswissenschaften, InterNet: stigler@edvz.kfunigraz.ac.at
Syrovatka, Robert, Ing., PCC-TGM, [TGM-N], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik, InterNet: syro@email.tgm.ac.at, PAN: 912 211 867
Tuber, Wolfram, [HS St.Veit], Lehrer fr Mathematik und Informatik, FidoNet: 2:313/7.21, SchulNetz: 22:102/2.14, PAN: 912 715 407
Weissenbck, Martin, Dr., {50}, ADIM, PCC-TGM, [HTL Wien 4], Direktor der HTL Wien IV, Leiter der ADIM und Autor von ADIM-Skripten, InterNet: mweissen@ping.at, FidoNet: 2:310/1.35, SchulNetz: 22:102/1.135, PAN: 912 213 458, CIS: 100016,172
Zandra, Gnther, Dr., [TGM-N], Lehrer fr Nachrichtentechnik und Elektronik, InterNet: zandra@email.tgm.ac.at

PC-NEWSedu-Herausgeber

ADIM-Graz
Arbeitsgemeinschaft fr Didaktik, Informatik und Mikroelektronik

(
Postfach 37, 8028 Graz (Klaus Scheiber)

e(
FidoNet
2:316/3.17
PAN
913 110 525 


SchulNetz
22:100/1.105



FIDO
FILES: ADIM

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.254.969, ADIM

DVR
0547328 


PC-NEWSedu empfohlen

ADIM-Wien
Arbeitsgemeinschaft fr Didaktik, Informatik und Mikroelektronik

(
Postfach 23, 1191 Wien (Martin Weissenbck)

e(
FidoNet
2:310/1.35
PAN
912 218 106 


InterNet
mweissen@ping.at
CIS
100016,172


SchulNetz
22:102/1.135



FIDO
FILES: ADIM

(    
TEL: 369 88 59 FAX: 369 88 59-7 ANR: 369 88 59-8

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.224.353, ADIM

DVR
0547328 

(
Montag ab 20:00 telefonische Sprechstunde


PC-NEWSedu empfohlen

CCC
Computer Communications Club

(
Flurschtzstrae 36/12/5, 1120 Wien (Werner Illsinger)

e(
FidoNet
2:310/1.0
PAN
912 222 706*) 


InterNet
willsin@edvvie.edvg.co.at
CIS
100024,1325*)


SchulNetz
22:102/1.0



FIDO
ECHO: CCC, MASTERS-ANNOUNCE, MASTERS-INFO

(    
TEL: 810 17 09 FAX: 604 50 70-2*) ANR: 810 17 09

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 7.918.896, ccc

DVR
0771627 

Clublokal
Flurschtzstrae 36, Stiege 9, Partyraum, 1120, Wien

(
Jn-Mo, Feb-Di, Mr-Mi..., ab 19:00

Jahresbeitrag
platin (400,-), gold (310,-), silber (240,-), bronze (150,-)


PC-NEWSedu platin und silber, Box: platin, gold

Vorstand
Werner ILLSINGER (Prsident), Franz FIALA (VizePrsident), Eva ILLSINGER (Kassier), Andreas HOFFMANN (Schriftfhrer), Rechn.prf: Lukas HEINDL u. Helmut SCHLUDERBACHER

Club AT
Club AutomatisierungsTechnik

(
Berliner Ring 53, 8047 Graz (James Steinbauer)

e(
FidoNet
2:316/11



(    0316
TEL: 67 66 76-9 FAX: 67 66 76-19 ANR: 67 66 76-9

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 92.025.392, CLUB AT

DVR
0735485 

Clublokal
Wickenburggasse 8, 8010, Graz

(
Samstag vormittag

Jahresbeitrag
S 1200,-


PC-NEWSedu, Pointbenutzung

Vorstand
J.M.STEINBAUER (Obmann), Thomas ADLER (ObmannStv.), Christian OBAD (Schriftfhrer) Reinhold STACHL (Kassier)

MCCA
Multi Computer Communications Austria

(
Traungasse 12, -Postfach 143, 1033 Wien (Josef Sabor)

e(
FidoNet
2:313/9.32
PAN
912 222 064*2550# 


InterNet
mcca@pan.at



FIDO
ECHO: PAN.AUS

(    
TEL: 88 52 23 FAX: 818 68 58 

KONTO
PSK, Blz. 60000, Kto. 93.001.133, MCCA

DVR
0536229 

Clublokal
Am Heumarkt 4, 1030, Wien

(
monatlich, dritter Donnerstag, ab 18:00

Jahresbeitrag
Firma: 1200,- Einzel: 600,- Ermigt: 300,-


PC-NEWSedu + S 90,-/5 Hefte

Vorstand
SCHLGL (Obmann), SABOR (ObmannStv), SCHEIDL (Schriftfhrer), RUPPRECHT (SchriftfhrerStv), LOCHMANN (Kassier), MARSCHAT (KassierStv)

PCC-S
Personal Computer Club-Salzburg

(
Itzlinger Hauptstrae 30, 5022 Salzburg (HTBLA)

(    0662
TEL: 536 10 FAX: 536 10-52 

KONTO
Salzburger Sparkasse, Blz. 2300, Kto. 330.720, PCC-S

DVR
0559610 

(
Mo - Fr: 8.00 - 12.00  (ber Direktion der HTBLA-Salzburg)

Jahresbeitrag
Schler 100.-, Lehrer 250.-, frderndes Mitglied 1000.-


PC-NEWSedu

Vorstand
WALTERS (Obmann), FUSCHLBERGER (ObmannStv), GRUBER (Schriftfhrer), STEINDL (SchriftfhrerStv), DANTENDORFER (Kassier), MEINDL (KassierStv)

PCC-TGM
Personal Computer Club-Technologisches Gewerbemuseum

(
Postfach 59, 1202 Wien (Robert Syrovatka)

e(
FidoNet
2:310/1.36*)
PAN
912 222 584*5645# 


InterNet
syro@email.tgm.ac.at




SchulNetz
22:102/1.136*)



(    
TEL: 332 23 98 FAX: 332 23 98-2 ANR: 332 23 98

KONTO
ESPC, Blz. 20111, Kto. 053-32338, PCC-TGM

DVR
0596299 

Clublokal
Wexstrae 19-23, 1200, Wien

(
Mi: 19.00-20.30 (Frau Jelinek)

Jahresbeitrag
Schler: 200,- Student: 300,- sonst: 400,-


PC-NEWSedu, Mailboxbenutzung 2:310/1

Vorstand
KNIG (Obmann), SYROVATKA (ObmannStv, PAN), THUMFARTH (Schriftfhrer), WEISSENBCK (Schriftf.Stv), ZEHETNER (Kassier), PAY (KassierStv), OSTERMAIER (PAN), ZELINKA (PCAD), REITER (Scanner), Rechn.prf.:BERTHOLD, NITSCHE




