^^^^^0000 'HELP' ist verfuegbar fuer folgende UDOS-Kommandos: ACTIVATE Peripheriegeraet aktivieren A[LLOCATE] I Speicher reservieren B[RIEF] I ohne Kommandoecho CAT Files suchen C[LOSE] I File schliessen COMPARE Files vergleichen COPY Kopieren COPY.DISK Diskette kopieren DATE Systemdatum setzen/abfragen DEACTIVATE Peripherietreiber deaktivieren DEA[LLOCATE] I Speicherreservierung loeschen D[EBUG] I Aufruf des Debuggers DEFINE Zuordnung logische unit - Treiber aendern DELETE File loeschen DISPLAY Speicherbelegungsplan ausgeben DO Abarbeitung eines Kommandofiles DUMP Hexadezimaler Ausdruck eines files ECHO Textausgabe EXTRACT Ausgabe der file-Attribute F[ORCE] I File laden ohne Beruecksichtigung der Speicher- Reservierung FORMAT Diskette formatieren HELP Erlaeuterung der Benutzung des HELP-Kommandos IMAGE Speicherbelegung als procedure-file ablegen I[NITIALIZE] I Initialisieren LADT Ausgabe der Tabelle der aktiven Treiber MASTER Angabe oder Umdefinition des Mastertreibers MOVE Files Kopieren PAUSE Warten auf Tastenabfrage PRINT Ausgabe einer Textdatei RELEASE I Speicherreservierung loeschen RENAME File umbenennen RESTORE_TABS Tabulatoren aus file uebernehmen SAVE_TABS Aktuelle Tab's auf file ablegen SET Setzen von Systemvariablen und Fileeigenschaften STATUS Diskettenzustand anzeigen V[ERBOSE] I Betriebsart,mit Kommandoecho X[EQ] I Start eines geladenen Programmes : I Berechnung eines hexadez. arithm. Ausdruckes "I" vor der Kurzbeschreibung bedeutet, dass dieses Kommando systemintern ist und zum residenten Teil des Betriebssystems gehoert. ASCII Asciizeichen -> Asciicode CHAR Asciicode -> Asciizeichen ERROR Fehlercode -> Fehlerart ^^^^^0010 HELP ("Kommando" | *)* %HELP HELP Beschreibung des HELP-Kommandos. %HELP * Auflistung aller Kommandos, fuer die ein 'HELP' existiert. %HELP "Kommando" Beschreibung des angegebenen Kommandos (Ausgabe auf unit 2; der Beschreibungs- text wird von unit 4 geholt!). siehe auch: HELP ASCII, HELP ERROR. Erlaeuterung der Schreibweise in allen HELP-Beschreibungen: - Die Ausdruecke, die anwenderspezifisch einzusetzen sind (Filenamen, Zahlen usw.) werden in "..." eingeschlossen. - In eckigen Klammern [...] sind Options (nicht unbedingt notwendige Parameter) angegeben. Die Klammern sind ebenfalls nicht mit anzugeben. - Als Zeichen fuer das logische ODER wird | verwendet. - Ausdruecke in runde Klammern eingeschlossen, gefolgt von *, koennen nicht, einmal oder mehrmals angegeben werden z.B. ("string")* - Ausdruecke in runde Klammern eingeschlossen, gefolgt von +, muessen einmal, koennen aber mehrmals angegeben werden z.B. ("string")+ Die Zeichen: ", [], |, ()*, ()+ dienen nur zur Kennzeichnung der Syntax und werden N I C H T mit eingegeben. Fuer den Ausdruck "filespec" koennen voll- oder teilweise spezifizierte Datei- namen eingesetzt werden. Vollstaendig spezifizierte Dateinamen haben folgenden Aufbau: [$"Treibername"][:"drive"][/]["filename"] z.B. $NDOS:0/HELP bedeutet: File HELP auf Laufwerk 0 des Treibers NDOS Durch Weglassen optionaler Teile entstehen teilweise spezifizierte Dateinamen. z.B. $NDOS/HELP oder nur HELP ^^^^^0011 Insbesondere wird bei fehlender Angabe des "Treibername" automatisch der sog. Mastertreiber verwendet (siehe HELP MASTER). Bei UDOS1715 ist $NDOS standard- maessig der Mastertreiber. Fehlt die Angabe von "drive" (LW-Nr.) waehlt der angesprochene Treiber selbstaendig eines der vorhandenen Laufwerke aus. Die Angabe "filename" und/oder "drive" wird im allg. weggelassen, wenn es sich um einen Treiber handelt, der keine Files unterscheidet (z.B. Druckertreiber ) oder das Kommando sich nicht auf ein spezielles file bezieht. ^^^^^0020 ACTIVATE $"Treibername" [ENTRY] Dar angegebene Treiber wird in die Liste der aktiven Treiber (Active Device Table, ADT) eingetragen. Der "Treibername" kann anschliessend als optionaler Teil in "filespec" eingesetzt werden. Ist keine Adresse angegeben, wird der file, der den Treibernamen besitzt, als Treiberprogramm geladen. Voraussetzung ist, dass es sich um einen 'device file' (Type=procedure, Subtype=1) handelt. Das Programm darf keine geschuetzten Speicherbereiche ueberlappen. Die Zuweisung des durch die Ladung belegten Speicherbereiches wird aufrechterhalten (siehe Kommando 'LADT'). Wenn ENTRY=Startadresse angegeben ,wird das Treiberprogramm als bereits geladen vorausgesetzt und auf der angegebenen Adresse gestartet. In beiden Faellen wird ein Initialisierungs-Request zum Treiber gesandt, um spaetere Anforderungen zu ermoeglichen. ACTIVATE benutzt zwei logische Geraete: unit 0: Treiberaufruf unit 2: Fehlermeldungen %ACTIVATE $EDR aktiviert den Druckertreiber 'EDR'. Der Treiber wird geladen und ein Initialisierungs-Request gesandt. Die Eintragung in die ADT erfolgt. ^^^^^0030 ALLOCATE "Untere_grenze" "Obere_grenze" "Blocklaenge" Mit dem Kommando wird versucht, verfuegbaren Speicherbereich in angegebener Laenge zwischen den angegebenen Grenzen zu lokalisieren und zu belegen. - die "Blocklaenge" wird aufgerundet auf 0 modulo 80H (auf das Vielfache von 80H) - die "Untere_grenze" wird abgerundet auf 0 modulo 80H - die "Obere_grenze" wird aufgerundet auf 0FFH modulo 80H Der Speicherbereich wird, falls noch frei, in der MEMORY MAP als 'reserviert' markiert. Ist eine Reservierung nicht moeglich, erfolgt die Meldung: 'INSUFFICIENT MEMORY' (geschuetzter, D.H. bereits anderweitig belegter Speicherbereich). %A 7400 8000 400 Das Kommando bewirkt die Suche eines 400H-Speicherbereiches im Adressbereich von 7400H bis 807FH (8000H auf 0FFH mod 80H aufgerundet). Es erfolgt entweder die Reservierung in der MEMORY-MAP oder eine Fehlermeldung. ^^^^^0040 BRIEF Umschaltung der Konsole auf BRIEF-mode (kurz-Betriebsart). Die Wiederholung gegebener Kommandos (sogenanntes ECHO) wird unterdrueckt. siehe auch: VERBOSE-Kommando %B Umschaltung in BRIEFMODE. ^^^^^0050 CAT ("string" | T="type" | P="props" | D="drive" | F="format" | L="listingdisposition" | DATE^"Datum" | CDATE^"Erstellungsdatum")* Ausgabe eines Katalogs der in den Directories verzeichneten Dateien. (Reihenfolge der Angabe beliebig. Bei gleichen Optionen, ausser "string", ist die jeweils letzte Angabe gueltig.) Ohne Optionen: Ausgabe aller nicht geheimen files, die in allen Directories aller aktiven Laufwerke existieren. "string": Filename; in der Zeichenkette wird das Zeichen '*' fuer Zeichenfolgen benutzt, die beliebig sein duerfen. z.B.: 'A*.OLD' bedeutet: alle files, die mit A beginnen und mit .OLD enden. Es koennen mehrere, durch Leerzeichen getrennte Zeichenketten angegeben sein. "format": wenn F=L : Ausgabe im langen FORMAT. ohne Angabe: " " kurzen " "listing- Angabe des File (filespec) , auf den die Ausgabe erfolgen soll disposition": ohne Angabe: auf Konsole ^^^^^0051 "Datum": Angabe des Datums der letzten Aenderung. fuer '^' kann stehen: = am angegebenen Datum <> nicht am " > nach dem " < vor dem " >= am oder nach dem " <= am oder vor dem " Nicht vorgegebene Datumsziffern werden nach rechts mit '*' aufgefuellt angegeben. "Erstellungs- wie Datum, aber Erstellungsdatum anstelle des Datums Datum": der letzten Aenderung. "type": Filetype; Nur Dateien des angegebenen Typs werden ausgegeben. folgende sind moeglich: A ASCII P procedure B binary D directory "drive": kann sein: [$Treibername:][n] n=Laufwerksnummer Nur Dateien des angegebenen Treibers und/oder Laufwerks werden ausgegeben. Ohne Treibername: Mastertreiber "props": properties, d.h. file-Eigenschaften: W write protected, schreibgeschuetzt E erase protected, loeschgeschuetzt L locked, properties nicht aenderbar R random, wahlfreier Zugriff S secret, geheim F force (siehe Kommando 'FORCE') & files mit beliebigen Eigenschaften, auch S %CAT F=L *.S *.L P=E L=$DRUCK CDATE<810401 Die Namen aller files, endend auf .S oder .L, loeschgeschuetzt und vor dem 1.4.81 erstellt, werden im langen Format als file dem Treiber $DRUCK uebergeben. ^^^^^0060 CLOSE * | "unit" Erzeugt einen CLOSE-Request fuer eine unit (logische Einheit) (Angabe der unit als Hexzahl). Wird * angegeben, werden alle units geschlossen. Fehlermeldungen werden unterdrueckt. %CLOSE 5 Bewirkt Uebergabe eines CLOSE-Requests an unit 5 ^^^^^0070 COMPARE "filespec1" "filespec2" die Inhalte der angegebenen Files werden verglichen (mit Ausnahme des Descriptor-Records). Bei Identitaet erfolgt keine Textausgabe. Bei jedem unterschiedlichen Byte wird eine Fehlermeldung folgender Form ausgegeben: 1: Byte 01FC Record 0003 = B6 2: Byte 01FC Record 0003 = A6 Die Kommandoausfuehrung kann mit der Taste ESC abgebrochen werden. COMPARE benutzt folgende units: unit 2: Fehlermeldungen unit 6: Eingabe file1 unit 7: Eingabe file2 beachte: Es ist nicht moeglich, einen file mit sich selbst zu vergleichen. %COMPARE "myfile" "yourfile" % Die files der angegebenen Namen wurden byteweise verglichen. Da keine Fehlermeldung erfolgte, liegt Identitaet vor. ^^^^^0080 COPY "filespec1" "filespec2" (A | U | O | RL="Recodlaenge" | T="Type")* Der file mit der "filespec1" wird mit einem read-binary Request gelesen. Der Inhalt wird im file mit der "filespec2" mit einem write-binary-Request abgelegt. file-Attribute von file1 werden auf file2 uebertragen. -Ausnahme: das Datum der letzten Aenderung wird mit dem Systemdatum ueberschrieben. -Ausnahme: Recordlaenge, sofern diese mit RL=80, 100, 200, 400 oder 800 neu festgelegt wird. -Ausnahme: Typ, sofern dieser durch D (directory), B (binary), A (ASCII) oder P (procedure) neu festgelegt wird. -Option A (append) = Anhaengen an file2 - U (update) = Einfuegen am Anfang von file2 - O (output) = Ueberschreiben von file2 COPY benutzt folgende logische Einheiten: unit 2: Fehlermeldungen unit 6: Quellfile unit 7: Zielfile %COPY $ZDOS:1/the.file 0/another.file O RL=100 Das file 'the.file' von LW 1 wird ueber Treiber ZDOS gelesen und ueber den Mastertreiber auf LW0 unter dem Namen 'another.file' abgelegt. Record-Laenge des Ziel-file = 100H Sofern der file 'other.file' schon existiert, wird dessen Inhalt ueberschrieben. %COPY HELP.DAT.00 $DRUCK Das file 'HELP.DAT.00' wird ueber den Mastertreiber ($NDOS) gesucht und zum Treiber $DRUCK kopiert; Anders gesagt, die Datei wird gedruckt. Der Treiber $DRUCK muss vorher aktiviert worden sein. ^^^^^0090 COPY.DISK Es erfolgt folgender Dialog: COPIEREN VON UDOS DISKETTEN 80 (40) * 32 (16) * 256 Quelle : "sdrive" Ziel : "ddrive" Doppelseitig ? "J" | "N" Bereit ? "J" | "N" Der Inhalt der Diskette im "sdrive" (Quell-Laufwerk) wird auf die Diskette im "ddrive" (Ziel-Laufwerk) kopiert. Nach der Kommandoeingabe erfolgt der Dialog. Quell- und Zieldiskette brauchen erst vor der Beantwortung der Frage 'Bereit ?' gesteckt werden. - Tasteneingabe 'J' oder 'Y' : Diskette wird kopiert - alle anderen Tasten: Programmabbruch. Beim Kopiervorgang wird die Zieldiskette gleichzeitig neu formatiert und zusaetzlich ein Kontrollesen durchgefuehrt. Die Quelldiskette braucht nicht unbedingt eine UDOS-Diskette zu sein. Vor- aussetzung ist lediglich eines der Diskettenformate 80 * 32 * 256 (DD-DS), 80 * 16 * 256 (DD-SS) oder 40 * 16 * 256 (SD-SS).