^^^^^0300 MASTER [TREIBERNAME] ohne Option: Ausgabe, welcher Treiber z.Z. Mastertreiber ist. mit Option: Der benannte Treiber (vorher zu aktivieren) wird zum Mastertreiber, d.h. zur Quelle bzw. zum Ziel unvollstaendig spezifizierter Files (filespec ohne Angabe des Treibernamens). Dies ermoeglicht es dem Anwender, bei Benutzung eines anderen file-System als das standardmaessig implementierte zu nutzen, ohne jedesmal die vollstaendige Filespezifizierung angeben zu muessen. (z.B. Nutzung des Treibers $ZDOS anstelle von $NDOS bei der Bearbeitung von UDOS1526 Disketten) %MASTER $ZDOS $ZDOS wird zur Quelle(Ziel) von files, bei denen die Angabe des Treibernamens in "filespec" fehlt. ^^^^^0310 MOVE ("string" | T="type" | P="props" | F="format" | D="destination" | S="source" | L="listingdisposition" | Q="query" | DATE^"Datum" | CDATE^"Datum" )* Die Directory des "source"-drives (Quell-Laufwerk) wird auf "string" abgesucht. Die gefundenen files werden zum "destination"-drive (Ziel-LW) kopiert, sofern die Options zutreffen. Ohne Angabe von Ziel und Quelle: Quelle=drive 0, Ziel=drive 1. "string" vollstaendig oder teilweise angegebener filename (fuer weggelassene Buchstaben steht *; siehe CAT) "format" F=L bedeutet langes Format der MOVE-Liste (siehe CAT) "listingdisposition" filespec des File, auf das die Liste der kopierten files ausgegeben wird. ohne Angabe: auf unit 3 (=$CON). "query" Q=Y bedeutet,dass vor jedem Kopieren eine Abfrage erfolgt, die mit Y,N,A oder Q beantwortet werden kann. (siehe DELETE) ohne Q=Y : Frage wird unterdrueckt. Options T, P, DATE und CDATE siehe bei Kommando CAT! sollen files mit der Eigenschaft S=secret kopiert werden, ist als Option P=& anzugeben. %MOVE T=P SYS* L=$DRUCK S=1 D=0 DATE>=810401 kopiert alle procedure-files, deren Namen mit SYS beginnen und am oder nach dem 1.4.81 zuletzt geaendert wurden von LW 0 nach 1 (Mastertreiber) Listenausgabe der kopierten files auf Drucker. %MOVE * P=& S=1 D=$NULL F=L Alle Dateien mit beliebigen Eigenschaften in drive 1 werden zum NULL-Treiber ($NULL) kopiert; Anzeige im langen FORMAT. Da beim Lesen auftretende Fehler angezeigt werden, kann man mit dieser Form des MOVE- Aufrufs effektiv Dateien kontrollieren. ^^^^^0320 PAUSE Staendige Abfrage von CONIN (unit 1, Tastatur). Wenn ESC eingegeben wird, werden alle Kommandos, die in der Kommandozeile nach 'PAUSE' stehen, ignoriert. Wenn eine beliebige andere Taste gedrueckt wird, werden die in der Zeile folgenden Kommandos abgearbeitet. (Wird insbesondere angewandt in Kommandofiles, die mit 'DO' aufgerufen werden.) Fuer folgendes Beispiel muss ein file namens 'MOVE.IT' existieren, der beinhaltet: ECHO Disketten stecken ! PAUSE;MOVE %DO MOVE.IT ECHO wird ausgefuehrt (Displayausgabe:'Disketten stecken !'). PAUSE wartet auf Tasteneingabe. Nach dem Stecken der Disketten wird eine Taste gedrueckt. bei ESC-Taste: Abbruch ohne Ausfuehrung von MOVE andere Taste: MOVE ausfuehren, d.h.: alle nicht geheimen files von drive 0 nach drive 1 kopieren. ^^^^^0330 R[ELEASE] Beim Laden von procedure-files wird der benoetigte Speicherbereich reserviert und nach Ausfuehrung des procedure-files wieder freigegeben. Wenn ein file geladen ist, aber nicht als externes Kommando ausgefuehrt wurde, wie dies z.B. bei Tests mit dem Debugger der Fall ist, ist es erforderlich, den reservierten Speicherbereich wieder freizugeben. Das RELEASE-Kommando gibt D E N Speicherbereich frei, der nach der Ausfuehrung des letzten Kommandos durch procedure-file Ladung belegt wurde. %MOVE, ;file 'MOVE' laden %STATUS ;STATUS soll geladen und ausge- fuehrt werden MEMORY PROTECT VIOLATION (Belegung reservierten Bereiches) %R ;Speicherbereich freigeben %STATUS DRIVE 0 DISK Mueller FORMAT 80 * 32 1400 SECTORS USED 1160 SECTORS AVAILABLE % ^^^^^0340 RENAME ("oldfile" "newfile" | $FLOPPY:"drive" ID= "'new_disk_name'")* file umbenennen: Das file mit dem Namen "oldfile" wird auf den Namen "newfile" umbenannt Diskettenname umbenennen: Der name der Diskette im angegebenen Laufwerk (drive) wird mit der zwischen Apostroph stehenden Zeichenkette ueberschrieben max. Laenge des 'newdiskname': 24 Zeichen Der Name darf Carriage Return, Semikolon und Apostroph nicht enthalten. %RENAME $ZDOS/file.X file.Y bewirkt: ASSIGN-Request, RENAME-Request fuer Treiber $ZDOS, file.X wird in file.Y umbenannt %RENAME $FLOPPY:1 ID='workdisk' bewirkt: Umbenennung des Diskettenidentifikators im Laufwerk 1 und Erzeugung eines INIT-Requests. ^^^^^0350 RESTORE_TABS "filespec" Ersetzt die aktuelle 134-Zeichen-Display-Tabulator-Belegung durch die Tabs im angegebenen file. Dieses file muss durch das SAVE_TAB Kommando erzeugt worden sein. %RESTORE_TABS tab.7 Ersetzt die Tabs im Tab-Speicher (Adresse 24B0..2534) durch die Tabs, die im file tab.7 festgelegt sind. ^^^^^0360 SAVE_TABS "filespec" legt die z.Z. aktuelle Tabulator-Belegung als file ab. Die Tab-Belegung kann durch das Kommando SET TABSIZE=N geaendert werden. %SAVE_TABS tab.7 Die aktuelle Tab-Belegung wird im file "tab.7" abgelegt. ^^^^^0370 SET option_list setzt verschiedene Systemparameter oder file-Attribute: CHRDEL="C" "C"= Taste/Zeichen zum Loeschen eines Zeichens. LINDEL="C" "C"= Taste/Zeichen zum Loeschen einer Zeile NULLCT="N" Anzahl der NULL-Zeichen (ASCII-code= 00), die nach jedem CR angehaengt werden (Fuer langsame Geraete) In UDOS1715 nicht implementiert ! SPEED="N" Baudrate fuer serielle Datenuebertragung In UDOS11715 nicht implementiert LFCNT="N" Linefeed count, Anzahl der Zeilenvorschuebe nach jedem Carriage Return. In UDOS1715 nicht aenderbar =1. TABSIZE="N" Umdefinieren der Tabs auf das vielfache von "N" PROPERTIES OF "filespec" TO "plist" setzt Eigenschaften des files entsprechend "plist"; loeschen mit "*" SUBTYPE OF "filespec" TO "Subtype": Subtype des files setzen TYPE OF "filespec" TO "type" : Filetyp setzen LOW_ADDRESS OF "filespec" TO "NN" untere Programmbelegungsadresse setzen HIGH_ADDRESS OF "filespec" TO "NN" obere Programmbelegungsadresse setzen STACKSIZE OF "filespec" TO "NN" Anwenderstack-Tiefe setzen SET BYTE_COUNT OF "filespec" TO "NN" Anzahl der Bytes im letzten Record setzen SET ENTRY_POINT OF "filespec" TO "NN" Programmeintrittspunkt fuer Procedurefiles setzen ECHO ON | OFF Betriebsart der Console mit oder ohne Echo einstellen Standard: ON AUTOLF ON | OFF Automatisches Einfuegen von Zeilenvorschueben fuer die Konsole zu- bzw. abschalten. Standard: ON %SET LINDEL=! CHRDEL=@ Nach dem Kommando koennen Zeilen mit dem Zeichen '!' und einzelne Zeichen mit dem Symbol @ geloescht werden. ^^^^^0380 STATUS [[$"Treibername/]drive] Ausgabe der Diskettenstatistik des angegebenen Laufwerkes (drive). Als Treiber duerfen nur Dateisysteme angegeben werden (z.B. $ZDOS oder $NDOS). Bei fehlender Treiberangabe wird der Mastertreiber verwendet (normal: $NDOS). Bei fehlender drive-Nummer werden alle Laufwerke untersucht. (Ausgabe auf unit 2). Die Statistik gibt das Format und die Anzahl der belegten und der freien Sectoren auf der Diskette an. Ohne Angabe der Laufwerksnummer: Angabe aller Statistiken aller activen Laufwerke. Stimmt die Summe der freien und der belegten Sektoren nicht mit gesamt-Sektorenzahl ueberein, erfolgt die Meldung: DISK STATISTICS ARE INCONSISTENT Wenn die Anzahl der als nicht belegt markierten Sectoren und die Anzahl der freien Sectoren nicht uebereinstimmen, erfolgt die Meldung: WARNING: ALLOCATION IS INCONSISTENT. Diese Fehler sind Fehler in der Verwaltung der Diskette. In diesem Zustand sollte auf die Diskette nicht mehr geschrieben werden. Dann ist es moeglich, alle files ohne Datenverlust von der Diskette zu lesen. (Dann neu formatieren!!) %STATUS 0 %STATUS DRIVE 0 DISK Mueller FORMAT 80 * 32 1400 SECTORS USED 1160 SECTORS AVAILABLE % ^^^^^0390 VERBOSE Uebergang in VERBOSE-Betriebsart ('Lange Betriebsart'). Alle Kommandoketten werden als ECHO auf der Konsole wiederholt.