WaveCut

Systemanforderungen:

OS: OS/2 oder eComStation MMOS2 mu installiert sein, ebenso die 
allgemeine Rexxuntersttzung.

Fr die CUT-Funktion mu das Programm CopyWave installiert sein. 
Copywave kann hier bezogen werden: http://www.c-arnold.de.vu

Fr die Burn-Funktion wird die Software RSJ-CDWriter fr OS/2 
bentigt. RSJ kann hier bezogen werden: http://www.rsj.de

Fr die Normalize-Funktion mu das Programm Normalize installiert 
sein. Normlize bentigt weiterhin die neuesten EMX Dlls. 
http://hobbes.nmsu.edu


Kurzanleitung

Nach dem ersten Start mu WaveCut konfiguriert werden. Dies geschicht 
ber das Einstellungsnotizbuch (Menuepunkt "properties" im Tracklist 
Fenster). Sollen Scripte verwendet werden, mssen diese angepat 
werden. Weiterhin mssen natrlich die bentigten zustzlichen 
Programme installiert werden (z.B. Lame oder Ogg Vorbis fr die 
Beispielscripte).

Nach dem Start ffnet sich der Wavplayer. Hier knnen die 
Quelldateien geffnet und abgespielt werden. 

Auerdem lt sich mit einem der Buttons die Trackliste ffnen (seit 
Beta 4 ffnet sich die Trackliste beim Programmstart automatisch). 
Hiermit werden die neuen Tracks verwaltet. Zum Erstellen eines neuen 
Tracks ffnet man daraus den Dialog "Tracksetup". Hier knnen die 
Start- und Endzeit des neuen Tracks relativ zur Abspielzeit des 
Quelltracks eingestellt werden. Auerdem kann die aktuelle Position 
des Wavplayers bernommen werden. Andersrum ist es auch mglich eine 
manuell eingegebene Position aus dem Dialog in den Player zu 
bertragen (bzw. den Player zu dieser Position zu bewegen). Dies ist 
z.B sinnvoll zum Korrektur-Hren. Desweitern finden sich im 
Tracksetup Buttons, mit denen sich 3sek ab Startpunkt bzw. 3sek vor 
dem Endpunkt anspielen lassen. Dies ist ntzlich um einfach und 
schnell exakte Offsets im Quell-Wavetrack zu finden.

Es ist mglich, Tracks aus verschiedenen Quelltracks zu erstellen. 
Dazu einfach den Quelltrack bei offener Zieltrackliste wechseln und 
danach weitere Zieltracks erstellen.

Hat man einige dieser Tracks erstellt, kann man sich die einzelnen 
'Ziel'-tracks auch durch einen Doppelklick auf den Track in der 
Trackliste anhren (Korrektur-Hren, geht aber nur wenn der 
Quelltrack im Player geffnet ist)

Mit der Funktion "CUT" werden dann die neuen Tracks entsprechend der 
Trackliste erstellt. Als Dateiname wird der Titel bernommen. Das 
ganze erfolgt mit CopyWave von Carsten Arnold. Der Quelltrack bleibt 
dabei unberhrt. Fr die Funktion "CUT" mu Festplattenkapazitt in 
Gre der Summe aller Zieltracks verfgbar sein!


Mit der Funktion "BURN" erfolgt die Ausgabe der Zieltracks auf eine 
CDR. Dazu ist die Software RSJ-CD-Writer erforderlich. RSJ gibts 
hier: http://www.rsj.de Fr die Funktion "CUT" mu 
Festplattenkapazitt in Gre der Summe aller Zieltracks verfgbar 
sein! Die Tracks werden erst alle auf der Festplatte 
zwischengespeichert, und mssen nach dem Brennen ggf. manuell 
gelscht werden. Die CD wird mit der Funktion "Finalize" 
abgeschlossen, es knnen jedoch anschlieend weitere Tracks auf die 
CD kopiert werden.

Alle Zeitangaben zu den Zieltracks erfolgen in 
Stunden:Minuten:Sekunden.Millisekunden

Wobei zu beachten ist, da fr Millisekunden Vorgabewerte in Gre 
von Sektoren eingestellt sind (40ms = 3 Sektoren). Damit 'Lcken' bei 
DAO-Brennvorgngen vermieden werden, knnen nur Werte in 40er 
Schritten eingestellt werden. Ich denke, die Schrittweise in 40ms 
Abstand ist in jedem Fall ausreichend.


Rexx - Scripte

Aus WaveCut knnen Rexxscripte ausgefhrt werden. Die Scripte mssen 
sich im Unterverzeichnis "Script" befinden, und die Dateierweiterung 
".cmd" tragen. Alle Scripte werden beim ffnen des 
Tracklistenfensters in einer Liste eingeblendet. Daraus kann dann ein 
Script ausgewhlt werden. Zur Ausfhrung des Scripts mu dann noch 
das entsprechende Kstchen angekreuzt werden. Das entsprechende 
Rexxscript wird nach dem Schneiden der Tracks und (soweit aktiviert) 
nach dem Normalizevorgang gestartet. Dem Script wird das 
Zielverzeichnis (also das Verzeichnis in dem die neuen geschnittenen 
Wave-Files liegen)als Parameter bergeben. Dieser kann mit einer 
einfachen Arg-Anweisung abgefragt werden. Scripte sind z.B sinnvoll, 
um die geschnittenen Wavfiles mit benutzerdefinierten Optionen in 
andere Formate zu encodieren (z.B. mit "Lame" nach "MP3"). Das 
ausgewhlte Script wird VOR dem Brennvorgang ausgefhrt, der 
Brennvorgang wird erst eingeleitet, wenn das Script beendet wurde. 
Dabei ist zu beachten, da beim Kopieren der Tracks mit RSJ alle 
Dateien in dem Verzeichnis als Tracks behandelt werden und so auf die 
CDR kopiert werden. Dazu mu die Namenskonvention der Tracks beachtet 
werden. (Benennung: track01.wav  bis tracknn.wav, wobei nn maximal 99 
sein kann).



Todo Liste / bekannte Bugs:

- der Player berprft beim ffnen von Quellwavtracks nicht, ob es 
sich um korrekte Wavefiles handelt. ffnet man eine falsche Datei 
(z.B eine Textdatei mit der Endung .wav fhrt dies zum Absturz, aber 
wer macht schon sowas). - Bettigung des Schiebereglers im Player 
versetzt den Player immer in den stopped mode. Man mu bislang nach 
dem Festlegen der neuen Position immer erneut Play drcken.

Dieses Programm ist Freeware. Wenn Sie die Entwicklung dieses 
Programms materiell untersttzen wollen, dann senden Sie mir eine 
leere CDR (ich habe ca. 25 Stk. bei der Entwicklung der RSJ 
Untersttzung zerschossen und wrde mich ber Nachschub freuen :-)

Meine Adresse lautet:

	Frank Wochatz Heinrich-Roller-Str. 25 10405 Berlin


Fr Rckfragen stehe ich gerne zur Verfgung.


Danksagungen:

Herzlich bedanken mchte ich mich vor allem bei den Betatatestern 
Rudolf Hger und Oliver Ebert, bei den Entwickler der einzelnen 
Module, allen voran Carsten Arnold und natrlich dem RSJ Team, bei 
den Entwicklern und Portern des Normalize - Programme, bei Carsten 
Mller fr den Directory Open Dialog und die Bereitstellung des 
Webspaces fr das Beta-Forum auf commTalk.de.

Frank Wochatz <mail@subsys.de>

Berlin, den 25.12.02